Gordon MacDonald - Ordne dein Leben

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In unserer hektischen Zeit sind Themen wie Zeitplanung und ein geordnetes Leben aktueller denn je. Dieses Buch bietet viel mehr als nur Anregungen für eine Neuordnung unseres Umgangs mit Zeit: Es fordert dazu heraus, uns mit der verborgenen Welt unseres Innenlebens auseinanderzusetzen, und es zeigt, wie eine tiefe Beziehung zu Gott Ordnung in alle Lebensbereiche bringen kann. Gordon MacDonald leitet den Leser an, seine Herzensbeziehung zu Gott zu überprüfen, über die eigene Berufung nachzudenken sowie regelmäßigere Zeiten mit Gott einzuplanen. Denn echte Veränderung kann nur von innen nach außen geschehen.

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In einer der letzten Staffeln der beliebten TV-Serie Survivor sprach Gerry, eine der Finalistinnen, über den Druck, der auf ihr lastete, als sie sich darum bemühte, nicht durch das Publikumsvoting von der Insel und somit aus dem Spiel zu fliegen. Auf die Frage, ob sie auf der Jagd nach dem Preisgeld irgendwelche neuen Seiten an sich entdeckt habe, die sie selbst überraschten, antwortete sie: „Soll ich ehrlich sein? Ich hatte nicht die leiseste Ahnung, dass es so hart werden würde. Ich wachte morgens auf und fragte mich dann den ganzen Tag über, wer ich eigentlich sei. Durch Frustration, Hunger und … Stress kamen manchmal Dinge aus meinem Mund, die ich am liebsten gleich wieder zurückgenommen hätte, denn unter normalen Umständen hätte ich solche Dinge niemals gesagt (oder getan) … Also, ja, ich war teilweise sehr überrascht über mich selbst.“

Gerry beschreibt zwar das Leben in einer künstlichen (TV-)Welt; dennoch sind ihre Worte auch die von jemandem, der auf der Überholspur unterwegs ist. Und sobald das Leben etwas turbulenter wird, ist sie verwundert, Charakterzüge an sich zu entdecken, die sie doch eigentlich nie besitzen wollte.

In einer realen Welt, die der von Gerry ähnelt, erliegt man leicht der Versuchung, die Existenz einer eigenen verborgenen Welt zu ignorieren, denn diese macht nicht allzu lautstark auf sich aufmerksam, wenn man ihr keine Beachtung schenkt. Tatsächlich kann sie über lange Zeit ignoriert werden, bevor sie sogartig einbricht.

Der irische Schriftsteller und Dramatiker Oscar Wilde widmete seiner verborgenen Welt nur spärliche Aufmerksamkeit. William Barclay zitiert Wildes Bekenntnis:

Die Götter hatten mir fast alles geschenkt. Ich aber ließ mich in lange Perioden sinnlosen Leichtsinns locken … Der Höhenflüge müde geworden, ließ ich mich absichtlich in die Tiefen gleiten, auf der Suche nach neuen Empfindungen. Was mir in der gedanklichen Sphäre das Paradoxe bedeutete, wurde mir in der leidenschaftlichen Sphäre die Perversion. Das Leben anderer kümmerte mich immer weniger. Ich ließ kein Vergnügen aus und lebte in den Tag hinein. Dabei vergaß ich, dass jede kleine Handlung im Alltag den Charakter formt oder zerstört; was man einmal im verborgenen Raum getan hat, wird man eines Tages laut von den Dächern schreien müssen. Ich war nicht länger Herr über mich selbst. Ich war nicht mehr Kapitän meiner Seele, doch ich merkte es nicht. Ich erlaubte dem Vergnügen, über mich zu herrschen. Ich endete in fürchterlicher Schmach und Schande.1

Wenn Wilde schreibt: „Ich war nicht mehr Kapitän meiner Seele“, so schildert er eine Person, deren verborgene Welt in die Brüche gegangen ist und deren Leben in sich zusammenstürzt. Auch wenn seine Worte ein großes persönliches Drama beschreiben, könnten doch viele Menschen Ähnliches von sich sagen – diejenigen, die wie er ihre verborgene Welt ignoriert haben.

Ich glaube, dass die Innenwelt des einzelnen Menschen eines der großen Schlachtfelder unserer Zeit ist. Dort findet ein Kampf statt, der insbesondere von denen ausgefochten werden muss, die sich Christen nennen. Unter ihnen sind Menschen, die hart arbeiten, die zu Hause, bei der Arbeit und in der Kirchengemeinde enorme Verantwortung auf ihre Schultern laden. Es sind gute Menschen, aber sie sind sehr, sehr müde! Und so befinden sie sich häufig am Rande eines erosionsartigen Einbruchs. Warum? Aus folgendem Grund: Obwohl ihre Aktivitäten nichts mit denen von Oscar Wilde gemein haben, orientieren sie sich, genauso wie er, viel zu sehr nach außen und ignorieren die persönliche Seite, bis es beinahe zu spät ist.

Wayne Muller schreibt:

Je beschäftigter wir sind, desto bedeutender kommen wir uns selbst und, wie wir glauben, auch den anderen vor. Für unsere Freunde und unsere Familie nicht mehr da zu sein, keine Zeit mehr zu haben, um einen Sonnenuntergang zu genießen (oder nicht einmal mehr zu realisieren, dass die Sonne bereits untergegangen ist), eine Verpflichtung nach der anderen abzuarbeiten, ohne sich die Zeit zu nehmen, ein einziges Mal tief durchzuatmen – das alles ist für uns der Inbegriff eines erfolgreichen Lebens.2

Die Wertmaßstäbe der westlichen Welt haben dazu beigetragen, dass wir uns dessen gar nicht bewusst sind. Wir glauben ganz naiv, dass die Menschen, die sich für alle sichtbar am meisten engagieren, auch das geistlichste Seelenleben hätten. Wir denken: Je größer die Gemeinde, desto größer der himmlische Segen. Je mehr Bibelkenntnis ein Mensch besitzt, desto näher müsse er wohl Gott sein.

Deshalb ist die Versuchung groß, unverhältnismäßig große Aufmerksamkeit auf unser äußerliches Leben zu richten, was aber auf Kosten unseres Innenlebens geht. Mehr Dienstbereiche, mehr Veranstaltungen, mehr Lernerfahrungen, mehr Beziehungen, mehr Geschäftigkeit – bis all das, was an der Oberfläche unseres Lebens ist, ein solches Gewicht bekommt, dass die ganze Sache in sich zusammenzustürzen droht. Erschöpfung, Enttäuschung, Versagen, Niederlagen sind dann die erschreckenden Konsequenzen. Die vernachlässigte verborgene Welt kann dem Druck des Gewichts nicht länger standhalten.

Ich unterhielt mich einmal mit einem Mann, der bereits seit einigen Jahren Christ war. Im Laufe unseres Gespräches stellte ich ihm eine der typischen Fragen, die Christen einander eigentlich stellen sollten, bei denen man sich aber immer etwas dumm vorkommt.

Ich sagte: „Erzählen Sie mir doch mal, wie es Ihnen geistlich so geht.“

Und er antwortete: „Das ist eine interessante Frage! Was kann man da wohl antworten? Ach, mir geht’s, glaub ich, ganz gut. Ich würde gern sagen, dass ich die Beziehung zu Gott immer weiter vertiefe oder dass ich das Gefühl habe, ihm immer näher zu sein. Aber die Wahrheit ist, dass ich keinen Meter weiterkomme.“

Er vermittelte den Eindruck, als wollte er dieser Sache nachgehen, also hakte ich nach: „Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit dafür, Ihr Innenleben zu ordnen?“

Fragend blickte er mich an. Hätte ich ihn gefragt: „Wie steht es mit Ihrer Stillen Zeit?“, hätte er problemlos antworten können. Das wäre messbar gewesen, er hätte mit Begriffen wie Tage, Stunden und Minuten, Methoden und Techniken antworten können. Aber ich hatte ihn nach der Ordnung seiner Innenwelt gefragt. Das Schlüsselwort war Ordnung, ein Begriff, bei dem nach Qualität, nicht nach Quantität gefragt wird. Als er das merkte, wurde ihm unbehaglich zumute.

„Wie kann man je sein Innenleben in Ordnung bringen?“, fragte er. „Bei mir hat sich bereits so viel Arbeit angehäuft, dass ich bis zum Jahresende zu tun habe. In dieser Woche ist jeder Abend verplant. Meine Frau drängt mich dauernd, ich solle eine Woche Urlaub nehmen. Das Haus muss gestrichen werden. Also, wie man’s auch dreht und wendet, es bleibt mir nicht gerade viel Zeit, um über die Ordnung meines Innenlebens nachzudenken.“

Er hielt einen Moment inne und fragte dann: „Was heißt eigentlich ‚Innenleben‘?“

Damit waren wir am Kern angekommen. Hier stand ein Jesus-Nachfolger vor mir, der sich seit Jahren in christlichen Kreisen bewegt hatte; der den Ruf hatte, Christ zu sein, weil er christliche Dinge tat, der aber nicht wusste, dass es außerhalb all dieser gut gemeinten Betriebsamkeit noch etwas Beständiges, Verlässliches geben muss. Dass er sich für zu beschäftigt hielt, um sein Innenleben zu pflegen, und unsicher war, was „Innenleben“ eigentlich bedeutete, zeigte mir bereits, dass er den zentralen Punkt eines Lebens in Verbundenheit mit Gott verfehlt hatte. Nun hatten wir eine Menge Gesprächsstoff.

Kaum jemand hatte mehr mit dem Druck der Öffentlichkeit zu kämpfen als Anne Morrow Lindbergh, die Frau des berühmten Fliegers. Sie war dennoch sehr darauf bedacht, ihr Innenleben zu pflegen, und schrieb darüber einige aufschlussreiche Dinge in ihrem Buch Muscheln in meiner Hand.

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