Dietrich Schulze-Marmeling - George Best

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George Best ist eine der ganz großen Fußball-Legenden. Die überragende Popularität verdankt er sowohl seiner Spielkunst – für Pelé war er 'besser als ich' – wie auch seinem extravaganten Lebensstil: Best avancierte in den 'Swinging Sixties' zum ersten großen Popstar des Fußballs, verfiel allerdings dem Alkohol, der auch seinen frühen Tod – im Alter von 59 Jahren – mit bewirkte. Best, der die erfolgreichsten Jahre seiner Karriere für Manchester United spielte, gilt als der einzige Nordire, der von Protestanten und Katholiken gleichermaßen verehrt wird. 100.000 Menschen begleiteten im Jahr 2005 seinen Sarg durch Belfast. Dietrich Schulze-Marmeling beleuchtet in seinem Buch ein spannendes Stück Zeitgeschichte, vor allem aber eine schillernde Fußball-Persönlichkeit, über die Christian Eichler in der 'FAZ' schrieb: 'Mit George Best starb auch das letzte Stück eines ungezähmten Fußballs.'

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„Wolves“ und „Busby Babes“

Der junge George Best ist nicht nur ein Fan von Glentoran, sondern auch der Wolverhampton Wanderers. Aus dem „Belfast Telegraph“ schneidet er die Spielberichte der beiden Teams aus und klebt sie in ein Heft ein. 1954 sind die „Wolves“ mit attraktivem Offensivfußball englischer Meister geworden. Im selben Jahr konnten sie in ihrem Stadion Molyneaux unter Flutlicht Honved Budapest (mit Puskás und Co.) und Spartak Moskau mit 3:2 bzw. 4:0 bezwingen. Der „Daily Mirror“ kürte danach die Wanderers zur weltweit besten Vereinsmannschaft. Nach den Pleiten, die das englische Nationalteam im Jahr zuvor gegen die ungarische Nationalelf erlebt hatte, waren Wolverhamptons Triumphe gegen die Teams aus Mittel- und Osteuropa Balsam auf die verwundete englische Fußballseele.

Auch 1957/58 und 1958/59 wird Wolverhampton Meister. Manager der „Wolves“ ist Stan Cullis, der eine moderne Version des „kick and rush“ spielen lässt. Cullis selbst spricht von „wissenschaftlichem kick-and-rush-Fußball“. Er analysiert Spiele und befasst sich intensiv mit taktischen Fragen, was in England zu dieser Zeit nur wenige tun. Die „Wolves“ spielen ansprechender und moderner als viele andere englische Teams; zudem fühlt sich Best von ihren goldenen Trikots angezogen, die vor allem bei den internationalen Matches unter Flutlicht zur Geltung kommen. Zwar ist ihr Fußball ein gutes Stück von dem entfernt, was zur gleichen Zeit das blutjunge Team von Manchester United zeigt, die nach ihrem Manager Matt Busby benannten „Busby Babes“. Dennoch dienen die Wolverhampton Wanderers als Vorbild für einige der kommenden United-Stars, darunter auch George Best.

Bests zweite Quelle der Inspiration ist die nordirische Nationalelf. Am 6. November 1957 schlägt Nordirland England in London mit 3:2. Bei den „Three Lions“ sind von den „Busby Babes“ Duncan Edwards, Roger Byrne und Tommy Taylor dabei. Auch bei den Nordiren stehen Busby-Spieler auf dem Feld: Keeper Harry Gregg und Jackie Blanchflower, der jüngere Bruder von Danny Blanchflower, der bereits im Alter von 16 Jahren nach Manchester gegangen ist. Mit Jackie, Danny und dem für Sunderland spielenden Billy Bingham sind im Wembleystadion drei Fußballer auf dem Rasen, die aus East Belfast stammen. Einziger Katholik im nordirischen Team ist der in der nordirischen Grenzstadt Newry geborene Peter McParland von Aston Villa.

Harry Gregg wird den jungen Best in Manchester noch erleben und ihn ein wenig an die Hand nehmen. Geboren in Tobermore, einem loyalistischen Dorf im Süden der nordirischen Grafschaft Derry, ist Gregg das Produkt einer „Mischehe“: Der Vater war Protestant, die Mutter Katholikin. Erzogen wird er protestantisch, was ihn nicht daran hindert, Fan von Celtic Glasgow zu werden. Der Grund ist Celtics Torhüter Johnny Thompson, Greggs Vorbild: „Bei meiner Erziehung hätte ich ein Fan der Rangers werden müssen, aber Johnny war mein Held, und wegen ihm wurde Celtic mein Team.“ Nach einem Zusammenprall mit einem Rangers-Spieler im Glasgower Derby 1931 war Thompson auf tragische Weise ums Leben gekommen.

George Best ist elf Jahre alt, als ein schweres Unglück die britische Fußballwelt erschüttert. Am 6. Februar 1958 befindet sich Manchester United auf der Rückreise von einem Europapokalspiel in Belgrad. Die Maschine mit der Mannschaft muss in München zum Auftanken zwischenlanden. Der Start zur letzten Etappe misslingt: Die „Lord Burghley“ erreicht nicht die notwendige Höhe, ist aber auf der von Schneematsch rutschigen Startbahn auch nicht zu stoppen und rast gegen zwei Betonblöcke, an denen sie zerschellt. 23 Passagiere kommen ums Leben, darunter acht United-Spieler. Manager Matt Busby überlebt das Unglück. Nur sieben der 17 Spieler, die mitgereist sind, werden anschließend wieder das Fußballfeld betreten. Darunter Bobby Charlton, Harry Gregg und Bill Foulkes, die später noch mit George Best spielen. Jackie Blanchflower wird schwer verletzt und muss seine Karriere beenden.

WM und Schulwechsel

Für die WM 1958 in Schweden haben sich zum ersten und bis heute einzigen Mal alle vier britischen Verbände qualifiziert. Bei den Nordiren soll wieder Harry Gregg ins Tor, doch zunächst zögert er, ob er mitfahren soll. Denn bei der WM wird auch am „Lord’s Day“ gespielt. Protestantische Kirchenmänner und Politiker verlangen, die FIFA möge auf Nordirlands Bedürfnisse Rücksicht nehmen und den heiligen Sonntag vom Fußball verschonen, anderenfalls solle die Mannschaft auf die WM verzichten. Der von Gewissensbissen geplagte Gregg sucht in England einen Pastor auf. Der Kirchenmann stellt ihm die Frage, ob er, Gregg, es in Ordnung fände, wenn ein Arzt am Sonntag das Leben eines Kindes retten würde. So tritt Gregg doch noch die Reise nach Schweden an. Drei der nordirischen WM-Fahrer stammen aus East Belfast: Billy Bingham, Danny Blanchflower und der junge Derek Dougan, ein rebellischer Typ, der später mit George Best Freundschaft schließen und für ein gesamtirisches Fußballteam eintreten wird.

England und Schottland sind nach der Vorrunde draußen, die „Zwerge“ Nordirland und Wales schaffen überraschend den Einzug in die Runde der letzten acht – die Nordiren dank eines überragenden Harry Gregg, der später gemeinsam mit dem Russen Lew Jaschin zum besten Keeper des Turniers gewählt wird. Im Viertelfinale unterliegt Nordirland Frankreich mit Just Fontaine und Raymond Kopa mit 0:4. Katholik McParland schießt in Schweden fünf der sechs nordirischen Tore.

Während Peter Dochertys Elf ein Kapitel Fußballgeschichte schreibt, werden George Bests Schulnoten immer schlechter. Das liegt nicht an intellektueller Überforderung. Best: „Der Stoff war nicht das Problem. Meine besten Fächer waren Englisch und Mathe. Geschichte und Geografie fand ich langweilig. Ich fühlte mich fehl am Platz. Die anderen Kinder waren für mich Fremde. Im Grunde genommen wollte ich nicht aufs Gymnasium. Ich konnte nicht abwarten, bis ich wieder zu Hause war und meine Kameraden aus der Siedlung treffen konnte.“

Best beginnt, die Schule zu schwänzen. Nach der Mittagspause verbirgt er sich auf der Toilette, bis alle anderen Schüler im Klassenraum verschwunden sind. Dann verlässt er das Schulgebäude, indem er über ein Dach klettert, versteckt seine Schultasche hinter der Mülltonne des Hauses einer Tante und spaziert über die Lagan-Brücke ins Stadtzentrum.

Schließlich entscheidet er sich für einen Schulwechsel und besucht nun die Lisnasharragh Intermediate School, vergleichbar mit der deutschen Realschule. Vom Burren Way sind es nur wenige Hundert Meter zum Schulgelände, und viele seiner Freunde gehen ebenfalls dorthin. Schon der erste Tag ist vielversprechend: „In der ersten Stunde hatte ich Kunst. Als ich den Klassenraum betrat, waren die Mädchen alle am Malen, während sich die Jungs in einer Ecke drängten, um das Fußballteam für das Spiel am kommenden Wochenende aufzustellen. Ich ging zu ihnen hinüber, und sie fragten mich, ob ich mitspielen wolle. Das war der Anfang. Ich war im Schulteam.“

Prompt werden die schulischen Leistungen wieder besser. In einer Reihe von Fächern gehört Best zu den Klassenbesten. Ohne sich sonderlich anzustrengen – denn über allem steht für ihn das Schulteam.

1. Fenier: Schimpfwort für Katholiken in Nordirland. Bezieht sich auf die Ende der 1850er in New York gegründete Fenian Brotherhood. Die Geheimorganisation irisch-katholischer Immigranten sammelte Geld und Waffen für den Kampf gegen die englische Kolonialherrschaft in Irland. Proddy Dog: protestantischer Köter.

2. Wilhelm III. und Jakob II. stritten damals um den englischen Thron. Jakob II. hatte diesen 1685 bestiegen und die Rekatholisierung und Refeudalisierung Englands betrieben. Die Glorius Revolution von 1688 beendete seine Regentschaft und bestätigte die Thronfolge seiner Tochter, der protestantischen Maria II. in gemeinsamer Regierung mit ihrem Gatten Wilhelm III. von Oranien, Erbstatthalter der Niederlande. Damit war die Ära des Gottesgnadentums und der absoluten Monarchie beendet. Irlands Protestanten unterstützten Wilhelm, während das katholische Irland Jakob Zuflucht bot, der von hier aus einen Feldzug zur Rückeroberung des Throns startete. Was Nordirlands Protestanten nicht gerne hören: Zu Wilhelms internationaler Allianz gehörte auch der Papst.

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