Eckhard Bausch - Die Gilde der Seelenlosen

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Die Sendboten der Vernichtung werden entfesselt. Nur wenige Auserwählte stemmen sich dem aufziehenden Orkan der Verwüstung entgegen. Ihr erbitterter Widerstand bricht jedoch zusammen, weil sie sich in ihrer Verblendung auch gegenseitig bekämpfen. Währenddessen greift eine unbekannte Macht in die Geschehnisse ein und versucht, das Schlimmste zu verhindern. Ein vermeintliches Ungeheuer wird zum Hoffnungsträger einer ganzen Welt. Der Versuch, es in Sicherheit zu bringen, endet mit einer entsetzlichen Entdeckung. Der sorgfältig ausgewählte Ort der Zuflucht ist zugleich die Brutstätte des furchtbaren Feindes. Aber auch die schwärzeste Nacht wird irgendwann von den zaghaften Strahlen der aufgehenden Sonne eines neuen Morgens durchbrochen.

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Tornantha und Atarco standen neben dem Heckruder und sahen zu, wie eine schlanke Karavelle mit der Flagge des Hochkönigs längsseits an der Galeere des Freibeuters festmachte. Die Flussmündung wurde inzwischen von den Begleitschiffen der Karavelle abgeriegelt. Mit Hilfe einer Enterbrücke stellte die Besatzung des Sindriers eine Verbindung zwischen der Karavelle und der Galeere her. Wenig später erschien dort ein breitschultriger Mann, dessen roter Überwurf mit den goldenen Stickereien ihn als den Befehlshaber der kleinen Flotte auswies.

„Wer führt das Kommando an Bord Ihres Schiffes?“, rief er Atarco zu.

„Ich!“, behauptete Tornantha.

Für einen Moment schien der sindrische Kapitän verdutzt. Dann fragte er: „Sind Sie Tornantha aus Modonos?“

Nun fühlte sich die Witwe Crescals doch merklich verunsichert. Woher hatte er sein Wissen? Sie fing sich jedoch schnell wieder und berichtigte: „Ich bin Tornantha aus Tirestunom. Aber das macht letztlich keinen Unterschied. Was wollen Sie von uns?“

„Der Hafenmeister von Dukhul wünscht, Sie zu sprechen. Aber unter vier Augen!“, erklärte der Kapitän. Tornantha warf Atarco einen triumphierenden Blick zu. Es war das letzte Mal, dass sich ihre Blicke kreuzten.

„Bitte kommen Sie zu mir an Bord und befehlen Sie Ihren Leuten, hier zu warten und die Galeere nicht zu verlassen!“, rief der sindrische Kapitän der Frau aus Obesien zu.

„Niemand verlässt das Schiff!“, bestätigte Tornantha mit lauter Stimme, ehe sie den Verbindungssteg zwischen den beiden Schiffen betrat.

Atarco sah ihr ratlos nach. Er entschied sich jedoch dagegen, in dieser angespannten Situation ein Wagnis einzugehen. Der Freibeuter aus Borgoi hatte nicht nur durch die unerlaubte Benutzung der Straße von Ludoi die Gesetze Sindras verletzt, sondern sicherlich war auch seine Flucht mit der Kutsche bemerkt worden.

Während die Karavelle von der Galeere ablegte und Fahrt aufnahm, verschwand Tornantha mit dem Kapitän aus Dukhul unter Deck. Atarco konnte sich weiterhin zu keinem Entschluss durchringen. Drohend lagen immer noch fünf der zwölf sindrischen Schiffe in der Ausfahrt des Naturhafens. Die Karavelle wurde beständig kleiner, bis sie schließlich auch durch das Rohr mit den Glaslinsen nur noch als winziger Punkt am Horizont zu erkennen war.

Dann begann der Beschuss. Von allen fünf Schiffen der Sindrier wurden gleichzeitig sämtliche Katapulte abgefeuert. Schwere Stahlkugeln und riesige Speere mit brennenden Arandi-Mänteln rissen Löcher in den Schiffsrumpf und das Oberdeck der Galeere. Die Masten stürzten ein und überall schlugen Flammen zwischen zerborstenen Holzplanken hervor.

Zwei der obesischen Soldaten aus Gladunos versuchten, über die Landungsbrücke ans Festland zu fliehen. Sofort setzte ein Hagel von Brandpfeilen aus dem nahe gelegenen Wald ein. Dort hatten sich Reitersoldaten des Hafenmeisters von Dukhul verschanzt, die inzwischen die Anlegestelle des fremden Schiffes erreicht hatten. Von Pfeilen durchsiebt brachen die beiden Obesier noch auf der Holzbrücke zusammen. Unterdessen dauerte der Beschuss durch die Katapulte der sindrischen Kriegsschiffe mit unverminderter Heftigkeit an. Die brennende Galeere begann zu sinken. Die Rauchfahne, die wie ein letztes Signal aus dem zerfetzten Schiff des Freibeuters von Borgoi aufstieg, konnte Tornantha nicht mehr sehen. Die sindrische Karavelle hatte längst Kurs auf Dukhul genommen.

*

Mit weit aufgerissenen Augen stierte Schaddoch gleichermaßen fassungslos und ungläubig auf die Trümmer einer steinernen Truhe, die er bis dahin für unzerstörbar gehalten hatte.

„Das war ein Fehler“, stellte Larradana nüchtern fest.

Aus den fragenden Blicken Yxistradojns und Schaddochs konnte die Weiße Frau entnehmen, dass die beiden Männer nicht begriffen, was sie meinte.

„Wo hätte ich die Dunsteine sonst verstecken sollen?“, fragte der Baron aufgebracht.

„Das war nicht als Vorwurf gedacht“, klärte Larradana ihn auf. „Ich habe nicht das Versteck gemeint. Der Dieb hat eine Spur hinterlassen, ohne die ich nie auf ihn gekommen wäre.“

Aus ihrer Stimme sprach jedoch keine Genugtuung. Zuerst hatte die Replica ein Gefühl von Wut empfunden. Dieses schlug aber sehr schnell in Trauer und Verzweiflung um. Ihr wurde klar, dass ihr genau die Entscheidung bevorstand, vor der sie sich ihr gesamtes, unglaublich langes Leben gefürchtet hatte.

Yxistradojn spürte ihre Stimmung. Aber er wusste zu wenig, um die Hintergründe begreifen und sie trösten zu können.

„Möchtest du uns aufklären?“ In der Stimme des Hochkönigs lag kein Tadel und keine Forderung. Es handelte sich um eine schlichte Bitte. Larradana erkannte dies sofort. Sie nahm Yxistradojn an der Hand, um ihn zur Tür zu führen. Dann hielt sie kurz inne und ergriff auch die Hand Schaddochs.

„Wir müssen zurück nach Zitaxon“, erklärte sie.

Wenig später verließen sie den Palast von Doinat, in dem Yxistradojn als Statthalter residiert hatte, bevor er sich als neuer Hochkönig gezwungen sah, in die ungeliebte Hauptstadt überzusiedeln. Jedes Mal, wenn er den idyllischen Ort am Zusammenfluss der beiden großen Ströme verlassen musste, hatte er das Gefühl, dass sein Herz zurückblieb.

In Zitaxon angekommen, wussten die beiden Männer schon nach kurzer Zeit, wo das Ziel der Weißen Frau lag. Gleich einer aus Stein errichteten Warnung vor dem Betreten einer anderen Welt überragte das mächtige, aus fünf Kuppeln bestehende Gebäude über der Gruft von Kostondio dem schaurigsten Vorort der uralten Metropole. Das Ziel Larradanas lag dieses Mal aber nicht innerhalb der Gruft, sondern daneben. Sie ging auf dem schmalen Kiesweg voran, der seitlich eng an den Kuppeln vorbeiführte, und dem Hochkönig und seinen jeweiligen Begleitern vorbehalten sein sollte. So gelangten sie zu der weltberühmten Statue „Die Kämpfenden“. Der Anblick des rätselhaften Werkes, dessen Herkunft niemand kannte, erschütterte jede der drei Personen gleichermaßen.

Yxistradojn und Schaddoch hatten „Die Kämpfenden“ zuletzt in einer Pose gesehen, die den Angriff eines vorgeschichtlichen Kriegers auf einen Kontrahenten darstellte. Als Larradana zuletzt diesen Ort verließ, hing dort auch noch Dorothon in der Luft. Jetzt lag einer der Krieger am Boden, den zur Abwehr erhobenen Schild immer noch hochgereckt. Der Angreifer hatte ebenfalls eine völlig andere Haltung eingenommen. Er führte nunmehr das Schwert mit beiden Händen in dem Versuch, seinem Gegner endgültig den Todesstoß zu versetzen. Dorothon war verschwunden.

Trotz ihrer Bewegungslosigkeit strahlte die Statue jene sonderbare Lebendigkeit aus, die sie weltberühmt gemacht hatte. Aber nicht die dieser Szenerie merkwürdigerweise innewohnende Vitalität löste die Bestürzung der beiden Männer aus. Stattdessen fragten sie sich, wie es zu dieser grundlegenden Veränderung der Darstellung kommen konnte.

Bei Larradana keimte sogar Entsetzen auf, obwohl sie bereits mit diesem Anblick gerechnet hatte. An die veränderte Körperhaltung der Kämpfenden verschwendete sie dabei keinen einzigen Gedanken. Sie vermisste vielmehr die Veränderung, die sie selbst herbeigeführt hatte: Dorothon.

Der Weiße Mann hatte einen Fehler begangen, der sie auf seine Spur gebracht hatte. Unter den Lebenden wäre niemand außer ihm, Tholulh und Chrinodilh in der Lage gewesen, Schaddochs Steintruhe mit einem einzigen Schlag zu zertrümmern.

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