Rudolf Stratz - Der Fluch des Pharao

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Alle drei Jahre fährt der Ägyptologe Dr. Philipp Bechtold zu Forschungszwecken als Privatgelehrter nach Ägypten. Immer mit dabei seine Frau und sein Berliner Faktotum Emil. Doch der diesjährige Aufenthalt scheint spannend zu werden. Ein deutschamerikanischer Millionär hält sich zur gleichen Zeit wie die Bechtolds im Tal der Könige auf. Er möchte als Erster das immer noch nicht entdeckte Grab des Pharao Scheschonk finden und öffnen. Die Expedition hat sich in Europa schon herumgesprochen. Selbst der Journalist Arthur Nothombs ist dem schwerreichen Ehepaar Sanders hinterhergereist. Und noch jemand hat seine Reiseroute geändert. Die bekannte Theosophin Jane Adams warnt eindringlich, die Totenruhe des Pharao zu stören. Doch Dr. Sanders lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Stattdessen laden er und seine Frau zur Unterhaltung der europäischen Gesellschaft zu einem Kostümball ein. Als Nofretete bestimmt er die junge Reisebegleitung von Mrs. Adams, Sabine Ritter, während seine Frau fern jeder Eifersucht sich prächtig als Nilpferd amüsiert. Plötzlich erscheint ein verhutzeltes Männchen auf dem Fest und behauptet, die Mumie von Scheschonk zu sein. Seine Todesdrohungen ängstigen Sanders nicht. Aber es wird nicht die einzige Warnung bleiben. Und dann gibt es die ersten, mysteriösen Todesfälle.-

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Er hatte fünfzehn Begleiter, die mit ihm zusammen als die ersten Menschen nach Jahrtausenden die Totenkammer des Pharao betraten. Von diesen insgesamt 16 Wissenschaftlern — nach andern wären es sogar 19 gewesen — weilen jetzt, nach wenig mehr als elf Jahren, nur noch zwei unter den Lebenden. Beide von schwerer Krankheit genesen: Carter und Terris.

Laut Terris äusserte Lord Carnavons Halbbruder vor dem Betreten der Gruft: „Ich wünschte, er hätte dieses Grab niemals entdeckt.“ Er starb im Laufe des Jahres. Der bei den Ausgrabungen beteiligte Prinz Ali Bey von Ägypten wurde im Londoner Savon-Hotel ermordet. Der ägyptische Gelehrte Hallah Bey entleibte sich einige Tage darauf. Der Sekretär Howard Carters, Mr. Bethell, ein rüstiger Sportsmann von dreissig Jahren, starb rasch an einer unbekannten Krankheit. Sir Archibald Douglas, aus dem berühmten schottischen Geschlecht, machte im Innern des Grabes, wenige Monate nach der Entdeckung, photographische Aufnahmen und starb ganz plötzlich. Der Ägyptologe Evelyn Whyte, der zugleich mit ihm das Grab betreten, verübte im gleichen Jahr Selbstmord. Als Vertreter der amerikanischen Wissenschaft stand der Professor Lafleur von der McGill-Universität in der Gruft und verschied nach wenigen Tagen in Luxor. Der Konservator der in dem Grab gefundenen Altertümer, Arthur Weigall, wurde in London vor kurzem von einer schleichenden Krankheit dahingerafft. Als letztes Opfer endlich starb jetzt in Boston der berühmte amerikanische Ägyptologe Lythgon, der bei der Öffnung des Grabes hervorragend mittätig gewesen war.

Diese Totenliste, die wiederholt und unwidersprochen durch die Weltpresse ging, zeigt die Unglückszahl dreizehn. Der vierzehnte Eindringling ist spurlos verschollen. Zwei, wie gesagt, genasen nach langem Siechtum.

„Die Göttin der Wolken“, sprechen die Hieroglyphen auf des Pharao Tutanchamen Totenschrein, „breite ihre Flügel über mich, dass ich still ruhe wie unter den unvergänglichen Sternen.“

Und wehe dem, der die Ruhe stört!

Und die Frage ging durch die Welt: Wohnte in dieser Gruft der tausendjährige Tod und harrte — sei es durch unsichtbares Gift, durch mystische Wirkung — der ersten Eindringlinge?

Stand nur als leere Drohung über den Königsgräbern der Fluch eingemeisselt: „Tod wird auf raschen Schwingen den ereilen, der den Grabfrieden des Pharao stört!“?

Oberflächliche Menschen werden vielleicht aus ihrem Klubsessel heraus antworten: „Die früheren Gräber wurden ja auch ausgeplündert!“ Ja: von Nilbauern und Wüstenhirten! Wer hat sich darum gekümmert, was aus ihnen nach der Entdeckung wurde? Das Dasein eines Beduinen wog nicht mehr als das eines Schakals. Sein oder Nichtsein eines Fellachen war dem einer Fliege gleich. Es ist sehr leicht möglich, dass diese ersten Entdecker alle bald darauf gestorben sind. Man hat sie in ihrem Dorf oder im Wüstenfand verscharrt und am nächsten Tag vergessen.

Wer ernstlich an diese vertrackten Dinge herantritt, der sieht der Sphinx und ihren Rätseln ins steinerne Antlitz. Die Ägypter konnten wahrhaftig mehr als Brot essen. Sie galten von alters her als Zauberer. Sie hatten unzweifelhaft geheimes Wissen, das sie mit sich ins Grab nahmen. Ist es wirklich weise, zu glauben, dass einem Volk, das so im Tod lebte, das so am Tod wahrhaft hing, dem nichts zu heilig und zu kostbar für seine Abgeschiedenen war — dass diesem Volk für seinen toten König ein paar Mauern aus Nilschlammziegeln, ein Tor aus Palmenholz, ein versiegelter Kokosstrick als genügender Schutz für die Ewigkeiten schien?

Wir wissen es nicht. Vielleicht werden wir es bald wissen — dank Herrn Sanders. Wir werden sehen, ob er am Leben bleibt.

Noch träumt, irgendwo im schauerlichen Tal der Könige, der Pharao den Traum des Todes oder des Lebens.

Eine starke Faust pocht an die Grabpforte.

„Halloh! Hier die Neue Welt!“

Es ist Herrn Konrads Sanders’ frische, jugendstarke Stimme. Er begehrt Einlass in den unterirdischen Hofhalt. Tutanchamen ist tot! Es lebe Scheschonk!

Ja. Er lebe — lebe wieder mit uns, in dem hellen Tageslicht. Schenke uns seine Schätze! Wir wollen sie nicht stehlen und einschmelzen und heimlich verhökern! Wir wollen sie nur haben!

Wir wollen sie in Glaskästen zur Schau stellen und dicke Bücher darüber schreiben. Wir wollen wissen! Immer mehr wissen, obwohl wir unter der Bürde jahrtausendealten Wissens schon fast zusammenbrechen. Wir können keine Rücksicht auf den Frieden der Gräber nehmen. Wir Söhne Adams halten uns an den Baum der Erkenntnis.

Noch hat uns Herr Sanders nicht verraten, wie er als Laie sein Werk anzugreifen gedenkt. Wer werden sehen, wer stärker ist — er oder der Pharao!

5

Aufzeichnung des Dr. Philipp Bechtold

Ich hatte Mr. Arthur Nothomb den Gefallen getan, seinen Artikel über das Pharaonengrab zu überfliegen, den er jetzt wohl schon als Sturmschwalbe unerhörter kommender Sensationen in drei Erdteile flattern lässt. Ich hatte hinterher Zweifel, ob ich recht getan, ich, der Mann der Wissenschaft, der da, wenn auch unter entschiedener Verwahrung, in den Spuk der Gräber hineingezogen wird.

Aber es ist schwer, diesem beweglichen, redesprudelnden, elektrisch geladenen kleinen Napoleon der Presse zu widerstehen. Seine gebieterische Liebenswürdigkeit entwaffnet. Er hat eine ganz sonderbare Art, nicht die Dinge an sich zu sehen, sondern nur ihre Wirkung auf die Menschen.

„Wenn es keine Gespenster gäbe, müsste man sie erfinden!“ sagte er. „Wenn es keine unerklärlichen Dinge in Ägypten gäbe — ja: um Cook und Sohn zu besichtigen, fährt niemand an den Nil! Halloh — alter Freund — wir brauchen die Gänsehaut den Rücken ’runter! Dann ist uns wohl!“

„Das ist nicht Aufgabe der Wissenschaft!“ sagte ich.

„Wissenschaft ist schädlich!“ entschied Arthur Nothomb. „Das heisst: das sage ich jetzt, weil es mir in meinen Kram passt. Morgen bin ich vielleicht entgegengesetzter Ansicht. Augenblicklich behaupte ich: Nichts macht das Leben langweiliger als die Erkenntnis. Wenn Sie ein Silbenrätsel gelöst haben, werfen Sie das Blatt weg. Es interessiert Sie nicht mehr!“

„Nein — der normale Mensch strebt nach Nichtwissen, um das grosse Geheimnis des Lebens nicht zu entweihen!“ Mr. Nothomb stand schon, die Uhr in der Hand, auf der Schwelle. „Darum rückt er Tische und sieht Zweite Gesichte und glaubt an die Geheimnisse Ägyptens. Und wenn er an sie glaubt — dann sind sie! Der Wille erzeugt die Vorstellung — hat einer Ihrer Philosophen gesagt — oder umgekehrt? Na — so ähnlich! Ich muss auf das Telegraphenamt! Guten Abend, Professor!“

Ich setzte mich wieder an die Arbeit. Aus dem Totenbuch von Theben stieg das Grauen der Unterwelt. Die vierbeinigen Schlangen, die wandelnden Leichen, der Triumphmarsch der Krokodile, die Riesenschlangen — sie alle schienen mir fremde Fratzen. Es war, als riefen die Toten: Rührt nicht an die letzten Dinge! Es sind nie die letzten! Es kommen immer neue nach! Wer mit der Fackel der Erkenntnis durch das tiefe Dunkel schreitet, der erhellt nur so weit vor sich die Finsternis, als sie hinter ihm zusammenschlägt.“

„Ich habe eigentlich ein bisschen Reue“, sagte ich zu meiner Frau, „dass ich dem Humbug des Mr. Nothomb meinen Segen gegeben habe!“

„Wer weiss denn, ob es ein Humbug ist? Die Todesfälle stehen fest!“

„Du bist auch schon angekränkelt, Wilburg!“ versetzte ich. „Du sagst auch: Was wäre das Leben ohne das Unerklärliche?“

„Vielleicht . . . .“

„Und jedenfalls muss, gerade vom Standpunkt der Wissenschaft, alles unterstützt werden, was den Laienplänen dieses Herrn Sanders dient“, schloss ich. „Und darum habe ich es getan. Gelänge es ihm durch ein Wunder des Himmels, den Pharao zu finden, so wäre der Gewinst für uns Fachleute unberechenbar!“

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