Nataly von Eschstruth - Ewige Jugend

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Es ist ein wunderbarer Frühlingsmorgen, als Oberst von Welten mit seiner Nichte Lobelia und einem ortskundigen Führer in die Masulschlucht oberhalb von Meran wandern. Und doch nimmt dieser schöne Morgen eine unvorhergesehene Wendung, und dies in zweifacher Hinsicht. In der Schlucht angekommen, werden sie von einem gewaltigen Bären angegriffen, dem sie nur knapp entrinnen können. Als mehrere Schüsse fallen, und der Bär sterbend zusammensinkt, scheint das Problem bewältigt. Doch es beginnt ein ungleich größeres. Der tödliche Schuss kommt aus der Flinte eines kroatischen Jägers, Gaj Gyurkovics, der den Bären verfolgt hatte. Nun aber heftet er sich an die Fersen von Lobelia, in die sich dieser raue Gesell verliebt hat. Eine unheimliche Verfolgungsgeschichte nimmt ihren Lauf.-

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„Der Gedanke ist gut; wenn es erlaubt ist, bleiben wir in der Sennhütte, das Gehen ist ja jetzt eine Unmöglichkeit für meine Schutzbefohlene.“

Er sagte das letzte Wort mit besonderer Betonung, und sein Blick traf dabei wie zufällig den kroatischen Edelmann.

Dieser wollte wie ganz selbstverständlich den Löselbub zurückweisen.

„Geht’s nur, Bursch! I führ das Fräulein scho sicher, mei Arm schafft’s eher wie jeder andre.“

Lobelia umschloss jählings des Vinzenz Arm mit der Hand, während sie sich fest an den Onkel schmiegte.

Dieser, als alter Kriegsinvalide, nickte dem Tiroler freundlich zu, dass er seiner angeschossenen Schulter zu Hilfe kam und die kaum noch zum Gehen fähige junge Dame auch seinerseits stützte.

„Lasst’s mi aus!“ schüttelte der Brunnecker Sohn energisch den Kopf und mass den fremden Bärenjäger mit festem Blick, „wär’ zum erstenmal, dös mei Kraft versagen tät’!“

Stolz und doch behutsam sorglich schritt er daher und empfand unter dem jähen Druck auf seinem Arm wohl ein ähnliches Glücksgefühl, wie ehemals ein Mann, wenn er von seinem Landesherrn zum Ritter geschlagen ward.

Unverkennlich war’s! Das Madel wollte, dass er dahier an ihrer Seite bleiben sollte, den fremden, schrundigen Kerl mochte sie nöt, das sah er gleich ihrem Gesichterl an, — und die Herren Offiziere von den Kaiserjägern rief sie auch nit heran, dass sie dem Onkel helfen möchten, — just er, der Vinzenz sollte es sein, drum hielt sie ihn so erschreckt am Arm fest!

Die Mehrzahl der Schützen hatte nach ein paar teilnehmenden Worten, die wirr vor den Ohren der Erlösten durcheinanderklangen, den erlegten Bären umringt, in aufgeregter und umständlich er Debatte über den todbringenden Schuss zu sprechen. Das Jägerblut wallte, und das Interesse an dem seltenen Wild drängte momentan alles andre zurück.

Der Kroate war den meisten Meranern bekannt als vorzüglichster Schütze, der schon vor Jahren einmal bei einer Bärenjagd den Meisterschuss getan.

Er schoss aus ganz besonderer, fremdländischer Büchse, deren Kugel durch das Kaliber leicht festgestellt werden konnte.

Er hatte ja auch den besten Schuss gleich für sich in Anspruch genommen.

Man nahm es als selbstverständlich an, dass er alle Rechte geltend machen und nach seiner Kugel suchen werde.

Um so mehr staunte man, als Gaj Gyurkovics seine Büchse auf die Schulter warf, die Hände in den Taschen seines weiten Kittels versenkte und gelassen hinter dem Oberst, Vinzenz und der jungen Dame nach der Sennhütte einherschritt.

Ein Förster und der Kommandeur der Kaiserjäger untersuchten währenddessen den Körper des Bären mit all seinen Kugeleinschlägen.

„Wallberg! Was ist denn das? Die Schulter des Ungetüms scheint gebrochen?

„Die Knochen knirschen zusammen, wenn man ihm die Vorderpranke hochreckt!“

„Eine Kugel kann das doch unmöglich bewerkstelligen.“

„Dös kann i den Herren verdispetieren!“ rief ein Holzhackerknecht. „Die beiden Hauer vom Bauer dahier sind justament am Stadel gewen, um einig’schaun, obs Futter scho z’Tal gehollt wern ka. Da haben ’s den Grantigen in der Schlucht verspürt — und der Sepp hat in seiner Furosität an Felsstoan aufs Untier ’nabgeschmissen. Derentwen hat er die invalide Schulter derwischt. Un woan so an Mordsvieh dalketes so an Schmerz verspürt, stellt’s seim Feind nach; derenthalb is der Bär nöt vom Stadel hier gewichen un hat Posten gesteht bis anitz.“

„Ja, ja, so verhalt sich dös!“

„Oan kapitaler Bengel! Sell muass ma ausbalgen.“

„Wann nur das Fräulein net so arg zu Schaden kimma wär! I vermein’ halt, so a weisses Haar kreagt ma nöt um a Larifari!“

„Ah na! — Dem Madel mögen alle Haardeln oanzeln z’Berg gestanden soan!“

„Woanns nur nöt an Fieber kriegt.“

„Is ja no jung. Sell verwind ma bal.“

Währenddessen stand der Martel, der Sohn vom Schlierseebauer, dem die Senn gehörte, vor der Tür und versuchte mit der ihm eignen Umständlichkeit den rostigen Schlüssel in dem Schloss zum Drehen zu bringen.

„Her damit!“ klang eine gebieterische Stimme hinter ihm, und der Kroate schob den Burschen gelassen zur Seite, griff nach dem Schlüssel und drehte mit aller Kraft den Widerstrebenden herum.

„Seht Ihr nit, dass es der Kranken pressiert, da einzukommen?!“ sagte er kurz, drehte noch einmal mit aller Kraft, — und der Schlüssel brach in der Tür entzwei.

„Na san ma ganz gemeiert!“ schrie der Martel erschreckt.

„No lang nöt!“ schüttelte Gaj Gyurkovics mit grimnem Lächeln den Kopf. „Glaubt’s, mein’ Kraft reicht nit für so an lumpigtes Brettertürl? I bin lang genug im Österreichischen daheimgewest, um mi auf eure Pappschachterln von Häuseln scho’ auszukennen. Da schauts!“ und der Sprecher hob den Fuss ... ein gewaltiger Tritt gegen die Holztür, und krachend flog diese aus den Angeln.

„Du mei Bonifazius! Dös kost aber dem Herrn a Geld!“ schrie der Martel entsetzt.

Ein hochmütiger Blick aus den vorquellenden Augen traf ihn.

„I bin’s nöt gewohnt zu warten. Die Gnädige a nöt! A Geld? — Dös kannst haben, so viel’s willst! — Vermeinst, i genier mi um die Batzen? — Dazu langt’s bei mir.“

Er trat höflich neben die Tür und machte dem langsam nahenden Oberst und seiner Nichte eine so preisherrliche Handbewegung, als lade er, gleich dem Hausherrn, zum Nähertreten ein.

„Kiss die Hond, meine Gnädige! Wochen Sie es sich kommod. Wonn i mir gestatten darf —“, er zog eine Likörflasche aus der tiefen Tasche seines grünleinenen Überziehkittels und bot sie an: „so ein haisser Tropfen dürft’ den Herrschaften genehm sein — s’ ist an echter ... konn in Ehren bestehn.“

Herr von Welten dankte, höflich und zurückhaltend, wie es seine Art war.

„Ein Schluck heisser Kaffee wird meiner Nichte gewiss sympathischer sein!“ fügte er hinzu. „Martel sagte uns, es sei eine kleine Blechbüchse mit ‚Mokka‘ hier oben, da muss man erst mal versuchen, heisses Wasser zu bekommen.“

„Ja du mei!“ seufzte Vinzenz und hatte noch immer etwas recht Feindseliges in seinem Blick, wenn er den Kroaten ansah, dessen Augen voll unverblümten Entzückens unverwandt auf Lobelia starrten. „Alles dahier oben ist vom Winter her so nass, dass man die Holzscheite schwer zum Brennen kriegen wird.“

„Holzscheite?“

Gaj Gyurkovics trat an den Herd, auf dem etliches Holz aufgeschichtet lag. Es roch moderig und war nass wie Schwamm.

„Das nutzt freilich nix.“

„Im Wald drauss’ liegt’s no nasser!“

„Hört’s doch aber, dass die Gnädige a Tassen Kaffee verlangt!“ — Eine Falte legte sich dräuend zwischen die schwarzen Augenbrauen des Sprechers. Er griff nach dem Jagdmesser, das an kurzer Kette am Gürtel hing, zog den blinkenden, bläulichen Stahl, köstlich ziseliert, wie ihn Welten sogleich als Tscherkessendolch erkannte, aus der Scheide und trat an den einen der braungestrichenen Stühle im „Herrenstüble“ heran.

„Die Farbe hat wohl die Feuchtigkeit aufgehalten,“ sagte er gelassen, „innen wird das dicke Holz no trocken sein, die Wurmstich’ zeugen fürs Alter.“ Und mit einem unglaublichen Ruck seiner beiden Fäuste riss er den Stuhl auseinander, um ihn im nächsten Augenblick mit dem Jagdmesser in Spitter zu hauen.

„Jes’ Mari-Josef!“ kreischte der Martel und rang die Hände. „So an Stuhl is nöt um drei Gulden in ganz Meran z’haben!“

Der Kroate griff ironisch in die Tasche.

Ein Papier knisterte.

Im nächsten Augenblick flog dem Martel eine Banknote zu.

„So magst dir auf mei Wohl gleich drei derstehn!“ lächelte er. „Hast nöt Obacht g’habt? Die Gnädige wünscht an Kaffee. Und nun dahier! Könnt’s anzünden?“

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