Nataly von Eschstruth - Ewige Jugend

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Es ist ein wunderbarer Frühlingsmorgen, als Oberst von Welten mit seiner Nichte Lobelia und einem ortskundigen Führer in die Masulschlucht oberhalb von Meran wandern. Und doch nimmt dieser schöne Morgen eine unvorhergesehene Wendung, und dies in zweifacher Hinsicht. In der Schlucht angekommen, werden sie von einem gewaltigen Bären angegriffen, dem sie nur knapp entrinnen können. Als mehrere Schüsse fallen, und der Bär sterbend zusammensinkt, scheint das Problem bewältigt. Doch es beginnt ein ungleich größeres. Der tödliche Schuss kommt aus der Flinte eines kroatischen Jägers, Gaj Gyurkovics, der den Bären verfolgt hatte. Nun aber heftet er sich an die Fersen von Lobelia, in die sich dieser raue Gesell verliebt hat. Eine unheimliche Verfolgungsgeschichte nimmt ihren Lauf.-

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Das konnte der Martel, nachdem der Fremde ihm noch eine Zeitung und sein Feuerzeug hingereicht.

Dann stand er breitspurig daneben und schaute zu, wie das Holz geschichtet ward und bald in hellen Flammen aufschlug, während Herr von Welten das junge Mädchen nach dem altmodischen Lehnstuhl neben dem Ofen führte, über dem ein Weihwasserbecken unter dem grellfarbigen Öldruck eines Muttergottesbildes prangte.

„Es ist bitterkalt hier in der Stube. Gott sei Dank, dass der Herr so energisch Feuer schafft. Unsereins hätte das ja gar nicht riskiert. — Hoffentlich kann man nun auch den Ofen heizen!“

Der Oberst hatte es geflüstert, aber Vinzenz, der grad eine Fussbank heranschleppte, sie unter die Füsse der Erschöpften zu schieben, verstand es doch.

„Dös is mei Sach’!“ rief er beinah heftig, „i zünd’ allsoglei a Feuer. Stühl’ verbrenn’ i nöt drum, vermein, dös brennt ma auch an schimmeltem Holz!“

Und nun flog seinerseits das alte Taschenmesser mit dem Hirschhorngriff aus der Lederhose, er sprang nebenan in den Stall, wühlte unter dem Stroh und packte den mächtigen alten Kachelofen hoch voll mit dem trockensten, was er tief unten heraufgewühlt.

Und dann wusste er, wo in der Ofenröhre der Kien lag — und so behend wie ein Gedanke flogen die Späne auf das Stroh.

Das Streichholz leuchtete auf, die Flamme prasselte empor — und noch schneller als auf dem Herd knisterte das Feuer im Ofen.

Hochaufgerichtet stand Vinzenz und schaute triumphierend auf den Kroaten, und Gaj Gyurkovics versenkte die Hände in den Taschen und musterte den Tiroler Bauernbursch mit langem Blick.

„Das Feuerzünden verstehen wir alle beid’!“ lachte er mit wunderlichem Ausdruck im Gesicht, „nun kommt’s nur drauf an, welches der Gnädigen mehr konvertiert!“

Ihm schien’s beinah, als ob der Löselbub, der lumpete, ihm aufbegehren wolle, wer’s besser kann.

Herr von Welten hüllte Lobelia warm in das Plaid, und in der Tür erschien Herr Alois Sturmlechner, vom Sepp gefolgt; die hatten die Rucksäcke aus dem Stadel geholt und brachten sie herein.

Der alte Junggeselle trat neben den Lehnstuhl, gegen dessen Backenlehnen das Köpfchen des jungen Mädchens so bleich und müde gesunken war.

Sorgsam und zärtlich wie eine Mutter schob er das Plaid ein wenig zurück, um sich noch einmal von dem Unfasslichen zu überzeugen.

Wahrlich, — eine weisse Haarwelle fiel auf die Stirn.

„Nit mal ergraut! Gleich weiss geworden!“ jammerte er. „So über Nacht !— Wissens noch, Gnädige, wie wir dahier hergingen? Da sprachen wir von der Urewigen, der Weltallsmutter. Und i dacht’ bei mir selbst: ‚Wann i mir selbige so vorstellen soll mit dem weissen Haar um das ewig junge, herzliebe Angesicht, dann müsste die Göttin ausschauen wie Sie. Und nun? Eh’s gedacht, ist die Wala vom Himmel niedergestiegen und schaut uns mit ein Paar Augen an — wie ... ja ... wie die Liab fein selbst!“

Viertes Kapitel

Zwei Schützen traten in die Tür.

„Will sich der Herr von Gyurkovics nöt mal das Viech drauss’ anschauen?“

Der Kroate stand vor dem Herd und starrte voll grössten Interesses auf den Wasserkessel, den der Martel aufgesetzt hatte.

Er wandte sich gar nicht den Sprechern zu, sondern streifte nur mit kurzem, aber sehr vielsagendem Blick die junge frierende Dame auf dem altmodischen Grossvaterstuhl.

„Naa —! Lasst’s mi aus. — I bin hier zur Stell’ mehr pressiert!“

Vinzenz hatte vor „seinem“ Ofen und „seinem“ Feuer Posto gefasst und trutzig die Hände in die Hosentaschen versenkt.

„Ihr redet’s ja recht als an Tiroler, Herr von Gyurkovics!“ sagte er, und man wusste nicht so recht, klang Anerkennung oder feiner Spott durch seine Stimme.

Der Kroate nickte, steckte sich die vierte türkische Zigarette an und schaute unbeirrt weiter auf Lobelia, als antworte er ihr und nicht dem Bauernbursch.

„Ist’s ain Mirakel? I bin als kleines Hascherl mit der kranken Mutter aus Kroatien nach Meran kommen und hab’ dahier zuerst die deutsche Sprach’ lernt! An Salondam’ ist meine Kindswärterin grad nit gewesen, na und da hab’ i’s halt von ihr angenommen, — das Bäurische!“

Der Oberst empfand, dass ein höfliches Wort am Platze sei.

„Ihre Frau Mutter war krank? Hoffentlich sand sie volle Genesung in dem köstlich milden Klima hier?“

„Grad nöt! — Was ihr eigentlich gefehlt hat, wusste ka Doktor und ka Mensch nöt zu sagen. Ging von Jahr zu Jahr so hin, wie a Blümerl verwelkt.“

„Sie waren nur kurze Zeit in Meran?“

Über das gerötete Gesicht des Bärenjägers zuckte es, er lächelte.

„Sechs Jahr lang sind wir jeden Winter dahier unten gewest — und dann noch ein Jahr ganz und gar, nachdem der Vater daheim weggestorben war. Die Schmuggler hatten’s ihm einen Kampf aufgezwungen. Drei der Hauptschurken hat er noch weggeputzt, — der Rest von der Bande knallte ihn dann runter. Aber genutzt hat’s, — mehr Ruh’ hat’s halt geben.“

„Ihre Heimat liegt im Gebirge?“

„Justament. Schauens Baron, da sagt man halt, das Kroatien sei kein schönes Land! Wers behauptet, der kennt’s nöt. Die Ivantschitzka ist wohl wild und rauh, aber dahier die paar saubern, glattgefegten Alpküpferln, die steckt’s zehnmal in die Taschen. So an Leben wie hier, wo jeder Saldner eim Vorschriften macht und die Polizei einem Mann auf Schritt und Tritt wie einem Sklaven am Rockzipferl hängt, das kennen wir daheim gar nöt! Da bin i der Herr und hab’ mei Freiheit wie an König!“

„A nöt! Bis auf die Schmugglers und Banditen!“ grollte der Vinzenz, und auch der Martel horchte hoch auf, aber er schwieg.

Gaj Gyurkovics lachte. „Grad dös is der Jux, sich so an Geschmeiss zu unterjochen! Geht ma drauf dabei, is a Pech! Just, als ob die wilde Bestie draus den Baron und die Gnädige übermocht hätte! Viel Vergnügung und Zerstreuung ausser der Lieb und Essen und Trinken un a Hausmusik mit nem Tanz gibt’s fein nöt, aber dafür an andern Nervenkitzel, die Jagd auf Raubzeug! Ob das nun a Bär, a Wolf oder an Luchs — oder am End’ an Schmuggler und Räuberhauptmann is, dös grad macht’s Leben interessant droben! Du meiner Seel’! So was schüttelt’s einem mehr wie dahier das Theaterl oder Zirkus mit seinen Pappkulissen und Helden, die an Blechsäbel schwingen!“

Der Sprecher sah bei jedem Wort auf Lobelia, als erwarte er von ihr eine Antwort; das junge Mädchen hatte jedoch den Kopf tief zur Seite geneigt und die Augen geschlossen, als schliefe sie.

Abermals öffnete sich die Tür.

Der Oberförster trat auf die Schwelle.

Er warf einen schnellen Blick auf die Leidende und wandte sich dann flüsternd zu dem Kroaten, den er bereits gut zu kennen schien.

„’s ist doch Ihre Kugel gewesen, Herr von Gyurkovics —! Kein andrer hätte das Auge getroffen wie Sie! Haben sich ja auch am waghalsigsten und nächsten an das Ungetüm herangepirscht.“

Gaj lachte, über sein Gesicht wetterleuchtete es. „Sie kennen sich schon aus auf mein Kaliber? — Steckts die Kugel noch im Knochen?“

„Na, naa! Habens schon rausgeklopft Ihre! — Nun behauptens die Buben, die Bärin habe Junge in der Schlucht — —“

„Teifi!“

„Da möcht’ i bitten, dös mitkommen! Sie verstehen sich auf so Pfadfinderei doch ganz besonders aus.“

Einen Augenblick stand der Kroate und atmete ein paarmal tief auf.

„Just was mir Spass macht! Möcht schon fürs Leben gern mit, Forstmeister, aber ...“ und der Sprecher machte eine kurze, leidenschaftlich abweisende Bewegung und schüttelte jäh den Kopf: „kann nöt! — Muss aufs Wasser und den Kaffee warten! Die Gnädige brauchts einen heissen Schluck.“

Alle lachten. „Den Kaffee — den übernimm halt i!“ rief Vinzenz eifrig.

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