Nataly von Eschstruth - Ewige Jugend

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Es ist ein wunderbarer Frühlingsmorgen, als Oberst von Welten mit seiner Nichte Lobelia und einem ortskundigen Führer in die Masulschlucht oberhalb von Meran wandern. Und doch nimmt dieser schöne Morgen eine unvorhergesehene Wendung, und dies in zweifacher Hinsicht. In der Schlucht angekommen, werden sie von einem gewaltigen Bären angegriffen, dem sie nur knapp entrinnen können. Als mehrere Schüsse fallen, und der Bär sterbend zusammensinkt, scheint das Problem bewältigt. Doch es beginnt ein ungleich größeres. Der tödliche Schuss kommt aus der Flinte eines kroatischen Jägers, Gaj Gyurkovics, der den Bären verfolgt hatte. Nun aber heftet er sich an die Fersen von Lobelia, in die sich dieser raue Gesell verliebt hat. Eine unheimliche Verfolgungsgeschichte nimmt ihren Lauf.-

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Wieder fielen etliche Schüsse aus dem Hinterhalt und schienen den Körper der Bestie abermals getroffen zu haben.

Er zuckte empor — ein kurzes, halb ersticktes Röcheln ... dann schüttelten sich die zottigen Glieder, und die Beine zogen sich wie im Krampf an den Leib.

„So wahr i der Gaj Gyurkovics bin! Da brennens no die schöne Schur in Fetzen!“ grollte der kroatische Bärenjäger ärgerlich. „No ein paar Minuten Geduld, und er hätte ausgeschnauft g’hobt, — ohne die Mandel Löcher mehr im Pelz!“

Ein lautes, jubelndes Siegesgeschrei aus kräftigen Männerkehlen.

Die Jäger stürmten über die freie Halde, dem Heustadel zu.

„Sturmlechner! — Heda! Sturmlechner! Seid Ihr dahier innen?“

Hoch hinter dem Dachgespärr tauchte der Kopf des Herrn Alois auf.

Das Entsetzen spiegelte sich noch auf seinem farblosen Gesicht.

„Schiessts net mehr! Dahier sind wir!“

Oberst von Welten trat an die Luke über der Leiter.

Er hob den Hut und winkte dankbar erfreuten Gruss hernieder.

Sein Blick traf den kolossalen Körper des Bären, und ein tiefes Aufatmen hob seine Brust.

„Es ist auch eine Dame droben?“ rief ein Offizier der Kaiserjäger. „Die Herrschaften können ohne Gefahr herniedersteigen!“

„Ist’s nur ein Bär gewesen?“

„Habts ihr mehrere gespürt?“

„Na, na! — Der hat’s allein grad g’schafft, vermein’ i!“

„So a Mordsvieh!“

„Grad g’fangen g’halten hat er sie!“

Gaj Gyurkovics war langsam nähergestapft und schaute unter seiner spitz gebogenen Mützenkrempe nach dem Stadel herauf.

Dort hatte sich der Baron eben zurückgewandt und führte eine zierliche Mädchengestalt der Leiter zu.

Sein Arm stützte die anscheinend halb Ohnmächtige.

Der Blick des Kroaten schärfte sich plötzlich.

„Teremtete!“ stiess er wie mit einem leisen Pfiff durch die Zähne hervor. „Dös ist ja meiner Seel’ das Madel aus dem Theater drunt!“

Eine Glutwelle schoss in sein Gesicht, bis unter die buschigen Haare hinauf.

„Sakra, da find’ i ’s doch wieder! So an Fratzel an goldiges! Aber erbärmlich schaut’s drein ... du mei!“

Mit ein paar gewaltigen Sätzen sprang er zu, und während ein paar Männer eine neue Leiter, die unter dem weit vorspringenden Dach der Sennhütte gehangen hatte, heranschleppten und gegen die Luke des Stadels aufstellten, schob er sie mit kraftvollem Arm beiseite.

Ein paar gewandte Sprünge — er schwang sich empor und stand neben Lobelia.

Die Dam’ ist zu schwach zum Absteigen, i trags scho’!“ — Und ehe der überraschte Oberst oder Sturmlechner nur Zeit zum Denken fanden, hatte er mit gewalttätigem Griff das junge Mädchen gepackt und auf den Arm gehoben.

Sehr geschickt fand er die Leiter mit dem Fuss.

„Festholten! Greifts zu! Gib a Obacht, Bub, dös ma gut nunter komm’!“

Der Vinzenz vom Brunnecker Hof, der als Eifrigster die Leiter herzugeschleppt und grad’ den Fuss auf die unterste Sprosse gestellt hatte, um als erster droben zu sein, fühlte sich unsanft zurückgeschoben und starrte nun mit finsterm Blick empor, wo der Kroate mit seiner reizenden Bürde den Abstieg begann.

„Sell is nöt recht!“ dachte er; „die Leiter hab’ i und der Franzel dahertragt, da stand mir auchs Recht zu, dem Madel beizuspringen.“

Aber er fasste mit beiden Fäusten zu und hielt das Holz so sicher, als sei es gar ein Engerl vom Himmel selber, das da herniederstieg.

„Nur nit so lamentabel, — das verhüt’s Gott und alle Heiligen!“

Er starrte auf das wachsbleiche Antlitz.

„Ja, Fräulein! Du mei Herrgott! So muass i Ihna wiederschaun!“ rief er voll herzlicher Teilnahme, und Lobelia schien ihn tatsächlich wieder zu erkennen. Ein mattes Lächeln huschte um ihre Lippen; sie versuchte ihm freundlich zuzunicken.

Gaj Gyurkovics liess ihre Gestalt aus seinen Armen niedergleiten, beugte sich vor und stierte der Geretteten mit heissem Blick in das Antlitz.

Lobelia sah empor, sah ihn an.

Wie ein jäher Schreck spiegelte es sich in ihren Augen — unwillkürlich wich sie zurück, dicht an des Vinzenz Seite.

„I hob die Gnädige schon gesehn! Im Theater neulich! Wissens noch ... im Apajune?!“

Fräulein von Welten wich noch weiter zurück, und Vinzenz, der sie scharf beobachtete, trat jäh neben sie, als wolle er sich instinktiv schützend zwischen sie und den Fremden schieben.

„Nein ... ich kenne Sie nicht!“ stammelte Lobelia und wich dem Blick des Kroaten aus, ängstlich nach dem Stadel zurückschauend, ob der Oberst noch nicht folge.

„No, no! Bekannt gemacht hab’ i mi den Herrschaften noch nit, so viel Müh’ ich mir an selben Abend und die Tag nachher auch gegeben hab! I hol’s nach, Gnädige. Gaj Gyurkovics bin i genannt — unter den kroatischen Edelleuten findens mi an der Spitzen!“

Die andern Herren drängten näher; Herr von Welten schwang sich die Leiter herab und stand neben der Nichte.

Sein Blick traf nicht allzu erfreut den Bärenjäger aus dem Ivantschitzkagebirge, der ihm derb vertraulich die massive Hand entgegenstreckte.

„Sind’s der Vater dazu?“ fragte er. „Da freut’s mi, dös mei Kugel Ihrem Gefangenwärter grad zur Zeit eins aufbrennt hat!“

Herr von Welten verneigte sich etwas steif und förmlich. Sein Blick traf Vinzenz.

„Ah — unsre fröhlichen Löselbuben!“ lächelte er; „sicherlich haben Sie unsre Wanderung in die Schlucht beobachtet und uns Hilfe gebracht?“

„Sell schon, Euer Gnaden! — I bin zwoar nur a simpler Bauer, der Vinzenz vom Brunnecker Hof, aber der Stutzen, den i mir in der Kasern’ drunten geholt, trefft a sein Ziel. Gell’, Franzel?“

Sein Spezi hatte das Grünhütel gleich dem Sprecher gelüftet; ehe er aber antworten konnte, stiess Vinzenz, dessen Blick eben noch ein wenig aufbegehrerisch über das frischfarbige Gesicht des Kroaten geschweift und dann zu Lobelia zurückgekehrt war, einen leisen Schrei des Schreckens aus.

„Heilige Mutter Gottes! Wie schaut denn das Madel drein?“

Das schwere Wolltuch war von Lobelias Köpfchen zurückgeglitten.

Um Stirn und Schläfen lag das gestern noch so volle nussbraune Haar — es war weiss wie silberner Schnee.

Und abermals ein Aufschrei des Obersten, der voll Entsetzen, wie abwehrend die Hände hob ... und ringsum die Männer im Kreise traten jäh näher und schauten wie gebannt auf das Schreckliche.

Die Haare des jungen Mädchens hatte die furchtbare Aufregung, die grausige Todesangst einer langen, bangen Nacht gebleicht.

Mechanisch hob sie die Hände.

„Was ist mit mir?“

„Nichts allzu Erstaunliches, armes Kind, es war zu kalt für deine zarten Nerven während unsrer Gefangenschaft heute nacht, es hat auf ... dein Köpfchen geschneit!“

Herr von Welten sagte es leise, seine Stimme bebte.

Alois Sturmlechner aber fand zuerst wieder das richtige Wort.

„Da kann sich die Gnädige aber grad bei dem Bär bedanken!“ lachte er mit viel Selbstbeherrschung. „Neulich hab’ i ein Bildel von der Damen bei der Frau Tante geschaut, vom Fasching her! Da sollte wohl ein Rokokofräulein gespielt werden! Die weisse Perücke zu den dunkeln Augen hat so gut gekleidet, wie nix andres!“

„So ist’s! Akkurat so ist’s!“ nickte Gaj Gyurkovics und schien das junge Mädchen mit den Blicken zu verschlingen: „Nur eine Schönheit mehr wird’s!“

„Da helft alles Reden nix!“ grollte Vinzenz und griff mit dem Oberst zugleich nach der wankenden Gestalt der jungen Dame.

„Schwach ist’s dem Fräulein. Schliess die Sennhütten auf, Sepp! Dös ’s a Ruah find’, bis ma an Wagen ’rannschafft.“

„Brav, Bursche, brav!“

Herr von Welten hielt die bebende, von Frost geschüttelte Gestalt im Arm und legte liebevoll das Plaid über das schimmernde Haupt der Nichte.

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