Nataly von Eschstruth - Ewige Jugend

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Es ist ein wunderbarer Frühlingsmorgen, als Oberst von Welten mit seiner Nichte Lobelia und einem ortskundigen Führer in die Masulschlucht oberhalb von Meran wandern. Und doch nimmt dieser schöne Morgen eine unvorhergesehene Wendung, und dies in zweifacher Hinsicht. In der Schlucht angekommen, werden sie von einem gewaltigen Bären angegriffen, dem sie nur knapp entrinnen können. Als mehrere Schüsse fallen, und der Bär sterbend zusammensinkt, scheint das Problem bewältigt. Doch es beginnt ein ungleich größeres. Der tödliche Schuss kommt aus der Flinte eines kroatischen Jägers, Gaj Gyurkovics, der den Bären verfolgt hatte. Nun aber heftet er sich an die Fersen von Lobelia, in die sich dieser raue Gesell verliebt hat. Eine unheimliche Verfolgungsgeschichte nimmt ihren Lauf.-

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„Wir müssen doch beobachten, wo er abbleibt!“

„Warum, Lobelia? Je mehr wir uns hier oben rühren, desto mehr machen wir auf uns aufmerksam!“

„Jetzt könnten wir auf keinen Fall mehr an den Heimweg denken, die Nacht tät uns ja derquer kommen, und da ist’s nit gut mit einem solchen Mistviech Kirschen essen!“

„Wenn wir nicht nach Hause kommen, werden sie hoffentlich Boten nach uns ausschicken!“ flüsterte Fräulein von Welten und zitterte so heftig an allen Gliedern, dass der Oberst sie in das ausgehöhlte Heu mehr tragen musste, als dass sie ging.

„Aber niemand ahnt, wo wir sind, dass wir so querfeldein von dem Weg abgebogen sind!“

„Dann gehens dem Gebrüll nach.“

„Dieses schauerliche Brüllen! Ach, ich habe mich immer so sehr vor Bären geängstigt, grad, als ob mir’s wie eine Vorahnung in allen Gliedern gelegen hätte, dass ich noch einmal etwas so Unbeschreibliches mit solchem Ungeheuer erleben würde.“

„Nur nicht ohne Not sich sorgen! — Der alte, liebe, treue Herrgott lebt noch, der verlässt uns nicht!“

„Und so ein heiliges Madel, wie die Gnädige ist, die hat allerweg ihre Schutzengel.“

„Ein paar Tropfen Kognak! — Komm, wir wollen hoffen, dass auch uns freundlich der Weg aus diesem Tal gezeigt wird. — Bis dahin wollen wir uns die Zeit so gut wie möglich vertreiben, — die Nacht kommt hier in den Alpentälern, in Schlüften und Schluchten wie hier, ganz besonders schnell herauf, und wenn wir auch nicht schlafen, so wollen wir uns doch nicht ohne Not durch nervenmordendes Beobachten und Auflauern schachmatt machen!“

„Von Zeit zu Zeit vorsichtig rekognosziert!“

„In der Dunkelheit nützt das ja nichts.“

„Man sieht nichts.“

„Und unser Kerkermeister, der uns hier gefangen hält, ist, so Gott will, beim Morgengrauen über alle Berge.“

„Unwillkürlich achtet man auf jeden Laut und regt sich so auf!“ klagte Lobelia mit bebender Stimme.

Die Herren wechselten einen schnellen Blick tiefbesorgten Einverständnisses. Sie waren beide als Soldaten im Krieg gewesen, das Jahr sechsundsechzig hatte es ihnen gezeigt, was es heissen will, in dunkler Nacht angestrengt zu lauschen, auf Vorposten zu stehen und zu wissen, dass der Tod auf leisen Sohlen umherschleicht und jede Sekunde um Sein oder Nichtsein würfelt.

Sie ermassen die Schauder einer Nacht, wie sie jetzt heraufzog in all ihren ungeheuerlichen Konsequenzen; denn was es besagt, einen gereizten Bären als Todfeind in nächster Nähe zu wissen, ahnungslos, zu was alles Wut und Hunger solch ein Höllenvieh aufstacheln und aufreizen kann, das wussten nur sie als erfahrene Männer allein.

Grausige, furchtbare Nacht.

Tiefes Dunkel, — man erkennt nicht mehr die Hand vor den Augen.

Der Wind heult in den Schlüften, unheimliche Geräusche dort und hier, und dann plötzlich das wütende Aufbrüllen des Bären in allernächster Nähe.

Stille ...

Qual über Qual.

Nun hört man ihn jenseits am Stadel die Pranken in das Holz hauen, es ist, als zittere der ganze morsche Bau.

Leises, jammervolles Weinen des jungen Mädchens.

Sie umklammert die Hand des Onkels, und Welten fühlt, dass ihr ganzer Körper wie unter Fieberschauern bebt.

Wie lang ist die Nacht, wie unerträglich lang!

Die ersten Frührotlichter, die über den Himmel zucken.

Es wird heller und heller.

Lobelia liegt bewusstlos in dem Heu, und mit grimmigem Brummen rüttelt der Bär abermals an dem altersschwachen Bau.

Schüsse krachen. Ein lautes Geschrei kräftiger Männerkehlen. Ein Brüllen, Röcheln — und die Sonne hat gesiegt.

Drittes Kapitel

Als der Vinzenz vom Brunnecker Hof das reizendste Madel, das er je geschaut, auf seinen starken Armen gehalten und ihr erst so erschrecktes Fratzerl ihn nachher beim „Behüats Gott“ so freundlich mit blitzblanken Guckerln angelacht hatte, da wollte ihm so ein Erinnern nimmer aus dem Sinn kommen. Zwar sang er mit schmetternder Stimme ein Rekrutenlied nach dem andern und hakte sich just so fidel wie zuvor bei seinem Jugendgespiel, dem Sepp, in den Arm, aber er wandte doch öfters den Kopf und schaute dem schmucken Madel nach, bis sie in der Ferne dem Blick entschwand.

„In die Masulschlucht wollten die Herrischen!“ guckte der Sepp ein wenig überrascht, „und nun schwenkens zur Seiten in den Waldpfad ein. — Wetten, dös die Stadtleut’ sich noch verlaufen tun?“

„Nix da! Auf den Langen in der Joppen hab’ i mi auskennt!“ rief der Toni, der Knecht beim Seitzerbauer war; „dös is der Aloys Sturmlechner. Derselbe, dess Vater in der Lauben drunten a Bankgeschäft gehalten hat.“

„Just selbiger aus den Wasserlauben. Der is ja uns oan’!“

„Und woass seit Bubenjahren Bescheid dahier.“

„I denk’, sie möchten nach der Senn’ hinauf, nach’m Mirzel oder Anderl schauen.“

Die Burschen schritten rüstig aus.

Sie waren von Schönna heruntergekommen und sahen nun die ersten Häuser von Obermais vor sich.

Seitwärts schlängelt sich ein Fusspfad herab, der nach dem Ifinger und den Schluften abstreckt.

Zwei Tiroler Buben sprangen in wilder Hast, atemlos vom Laufen und Schreien, daher.

Sie fuchtelten wild mit den Armen durch die Luft.

„Hört’s, ihr Mannerleut’! Stillgestanden, hört’s!“

„Ja du mei, — da brennt’s!“

„Mach’s raus! — Gib’s a Auskunft!“

„Is a Malheur passiert?“

Keuchend standen die Flüchtigen.

„Anderl! Bist jo der Anderl!“

„Sell scho! — Und — droben — droben an der Klamm hab’n ma a Bär aufgespürt!“

„A Bar in der Masul?“

„Alle Heiligen soan unsre Zeugen!“ schrie der Anderl und wechselte vor Entsetzen immer noch die Farben — bald weiss wie Schnee, bald wie im Fieber sah er aus.

„Derzählt’s, Bub’n! Derzählt’s!“

„Der Bauer hat uns naufi g’schickt, mal Umschau zu halten. Auf’m Stadel haben wir noch zentnerweis’ das Heu, und hier drunten wird’s knapp.“

„Ja, ja — ganz recht!“

„Und — da habt’s an Bär geschaut?“

„Wie wir so die Senn und den Stadel observiert ham — nachen hörn wir so an narrisches Gebrummel in der Schlucht drunten.“

„Was soll’s denn sein?“ meinte der Hias, „steig’n mer mal hinauf und schauen, was es da gibt. — An an Bär hat keiner nöt denkt von uns.“

„Und kraxelt auf die Felsen? Jesus Maria, sell konnte nöt guat wären!“

„Wie mer oben hinaufkommen, — ma braucht’ sich nit weit vorzurecken, — sehen wir unten am Wasser an Riesenpetz, so an Höllenvieh wie an Ochs, der tratscht da im Geschlürf herum.“

„Der Anderl tat vor Schreck laut aufkreischen, sonst hätt’ er uns nöt derschaut.“

„Nu aber guckt er hoch — und richt’ sich auf und schlagts an Gebrüll auf —!“

„‚An Stutzen hab i nöt, aber aufbrennen tu i dem vermaledeiten Mistvieh doch oans!‘ tobt der Hias, als ob ihn akkurat der Böse plagt, und packt an grossen, damisch schweren Felsblock und schiebt und rollt ihn, und mit an Gekrach, wie wann der Fels z’sammensackt, poltert der Stoan in die Schlucht auf den Bär drauf!“

„Bub’n! Sell soll ma glauben?“

„Weiter! Da ward er aber furig, der Sakra?“

„So an Gebrüll hat’s no kan Seel’ gehört, wie der aber aufgeschlagen hat! Und ob’s ihn nu getroffen hat — —“

„Sell is gewiss! An die Schuft hat’s ihn trefft!“

„I sag’ mir: ‚Wann der jetzt no klettern kann, dann sin ma alle zwo beide hin!‘ — und nehmens die Bein in die Hand, und nun aber nach Meran, alle Schützen und die Kaiserjäger alarmiern!“

„Die Jaga! — sput’s uns!“

„I lauf’ mit!“

„Malefiz! Dös i ka Büchsen hab’! I rennt’ spornstreichs nach der Masul herein!“

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