Axel Rudolph - Der Stern von Südafrika

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Glühende Sonne, vor Hitze vibrierende Luft, Staub, Sand und Schutt. An einem rohgezimmerten Pfahl im Camp der Skuller Diamond Mines Co. Hängt ein Schild, auf dem «No admittance» steht. Es ist Feierabend und vor dem sogenannten Control Office steht eine lange Schlange Arbeiter, die alle drauf warten, nach Hause zu dürfen. Die Stimmung ist träge, Hans Balck dreht wie ein Zahnarzt den Kopf eines Arbeiters gegen das grelle Licht und schaut ihm forschend in den Hals, während sein Freund und Kollege Clerk Piet Keulen genießerisch an seinem Schreibtisch in eine Serie von Postkartenphotos vertieft ist. Bis Samuel Augustus der nächste in der Reihe ist: einen kurzen Augenblick lang hält dieser die Hand vor den Mund, als wolle er ein Gähnen verdecken und krault sich dann mit derselben Hand den schwarzen Wuschelkopf. Mit einem Mal ist alles jäh in Bewegung, alles geht furchtbar schnell – die Arbeiter schreien und drängen sich durcheinander, wobei sie ungewollt den beiden Aufsehern, die dem Flüchtling nachsetzen wollen, den Weg versperren. Alles Geschieht in einem Bruchteil von wenigen Sekunden – und was zurück bleibt, ist der größte Diamant, der in den letzten zehn Jahren ans Tageslicht gefördert worden ist. Ein sensationelles Ereignis – doch nur das erste von vielen, nachdem der Stein erst einmal ins Rollen gebracht ist. Guy Barnes z.B. jagt anderen lieber Diamanten ab, als sie selber aus der Erde zu buddeln und dann war da noch die Gesellschaft von Filmleuten und nicht zumindest Molly Reeve. Das Abenteuer beginnt!-

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„Na also!“ Befriedigt steckt Hans den Stein in seine Umhüllung zurück, schließt und verschnürt das Päckchen ebenso vorsichtig und sauber, wie er es geöffnet hat. Kein Mensch kann dem Ding ansehen, daß es eben noch offen war. Hans weiß natürlich, daß er absolut gegen seine Instruktion gehandelt hat. Mr. Skuller würde ihn fristlos entlassen, wenn er wüßte, daß sein Kurier einfach das versiegelte Päckchen geöffnet hat, das heißt, falls der Herr Generaldirektor nicht vor Entsetzen bei der Nachricht einem Schlaganfall erliegen würde.

„Wenn die Herren wollen, daß ich auf das Ding aufpassen soll, muß ich schon wissen, daß sich das Aufpassen lohnt“, brummt Hans, seine nachträglichen Bedenken abschüttelnd. „Jetzt weiß ich’s also, und alles ist in Butter. Gute Nacht, Marie!“

Die Müdigkeit macht sich nun doch geltend. Hans steht auf und reckt gähnend die Arme. Ein Blick auf die Uhr. „Donnerwetter! Schon zwei Uhr durch! Da wollen wir rasch noch ’n paar Kilometer schlafen!“ Die Couch, wie sonst, in ein regelrechtes Bett umzuwandeln, verlohnt sich nicht mehr. Hans zieht nur Rock und Weste aus und langt sich seinen Bademantel. Die Reaktion nach der tollen Trinkerei macht sich plötzlich stark bemerkbar. Hans ist mit einem Male so müde, daß ihm die Augen fast zufallen. Ein letzter Blick erhascht noch das auf dem Tisch liegende Päckchen. Ach so! Der „Stern von Südafrika“.

„Ruhe sanft!“ murmelt Hans gähnend und wirft mit sicherem Schwung das Päckchen in die auf dem Tisch stehende offene Reisetasche. Dann haut er auch schon lang auf sein Lager hin.

Hans Balck schläft, den Kopf in die Couchkissen gewühlt, tief und ruhig den Schlaf eines Mannes, der ein hervorragend gutes Gewissen hat. Piet Keulen aber wälzt sich drüben an der anderen Längswand des Zimmers qualvoll auf seiner Couch hin und her.

Der arme Junge träumt schauerliche Dinge. Krallenhände greifen nach seinem Hals, ein langes, spitzes Brotmesser senkt sich von oben her aus dem Unsichtbaren langsam herab gegen seine Kehle. Er hat das schreckliche Gefühl, an Händen und Füßen gefesselt dazuliegen und dieses drohende Messer sehen zu müssen. Dann wieder tanzen glühende Kreise um ihn. Tausend Augen lauern im Dunkel, Finger zeigen auf ihn, Revolver und Dolche heben sich gegen einen Wehrlosen, der gefesselt im Bett liegt. Nein, jetzt geht er durch eine dunkle Straße, wie durch einen Schacht. Pfiffe gellen auf aus dem Dunkel, grinsende Verbrecherfratzen lauern um die Ecke, die Häuserwände neigen sich vornüber, als wollten sie über ihm zusammenstürzen. „Das ist er!“ krächzt irgendwo eine Stimme. „Das ist der Mann, der den Diamanten bei sich hat!“

Piet beginnt in seinem Angsttraum zu laufen, eine keuchende, blutgierige Meute hinter ihm her. Dann ist da auf einmal ein Strand, ein Meer. Drüben am anderen Ufer steht riesengroß sein Freund Hans Balck, die Shagpfeife im Mund, die Hände in den Hosentaschen und schaut gelassen herüber. Piet Keulen hört die Meute hinter sich, fühlt Hände, die nach ihm greifen, läuft, läuft — hinein in das Wasser, immer tiefer — eine Woge rollt heran und schlägt über seinem Kopf zusammen, daß er gurgelnd versinkt. Dann ist plötzlich wieder ein Arm da, der ihn packt und hochzieht, ein Riesenarm. Hans Balck steht vor ihm und schaut ihm drohend ins Gesicht. Piet will schon aufatmen, da verwandelt sich die ganze Gestalt vor ihm, der Arm wird zu einer Riesenschlange, das Gesicht zu einem breiten Schlangenkopf, in dem ein einziges Auge funkelt: ein tückisch schillernder Diamant. Mit einem schrillen Angstschrei erwacht Piet Keulen. — — —

„Morjen!“ Auch Hans Balck ist wach geworden bei dem lauten Aufschrei. Er sitzt auf seiner Couch und schaut verschlafen hinüber auf das schweißgebadete, verstörte Gesicht des Freundes. „Dich hat wohl ne Kuh gebissen, daß du hier plötzlich um Hilfe schreist!“ Er reckt und dehnt sich ein paarmal, schlürft dann zum Fenster und zieht die Vorhänge auf. Der Morgen dämmert in das Zimmer.

„Also raus aus den Kartoffeln!“ Hans wirft die Schlaftrunkenheit endgültig ab und geht in den kleinen Waschraum nebenan, wo er ein mächtiges Pusten und Plätschern anhebt. Der kleine Piet Keulen sitzt wie verloren auf dem Rand seines Lagers und schaut starr vor sich hin. Dieser furchtbare Traum! Das hat doch was zu bedeuten! Der unglückselige Diamant. . .

Er greift mit zitternden Händen nach der Geldkassette, die unter seiner Couch steht, und schließt sie auf. Da ist das Päckchen, das schreckliche, das ihn in den Tod hetzen wird. Ob man nicht zu Mr. Skuller gehen könnte und ihn bitten, einen anderen zu senden? Lieber sofortige Entlassung als . . .

Piet Keulens Blicke, die ratlos im Zimmer hin und her gehen, bleiben plötzlich an der offenen Reisetasche auf dem Tisch haften. Ganz starr und groß werden seine Augen. Da liegt ja . . . Wahrhaftig, da obenauf in Hans Balcks Tasche liegt ein zweites Päckchen, völlig gleich seinem eigenen! Piet Keulen atmet schwer. Also Hans! Hans ist der zweite Kurier! Das heißt, er hat natürlich nur einen Kiesel oder sonst eine Atrappe in seinem Päckchen. Er, Piet Keulen, hat den „Stern von Südafrika“. Mr. Skuller hat es klar genug gesagt, und sein innerstes Gefühl sagt es ihm noch deutlicher.

Während Hans Balck nebenan ausgiebig den Kopf unter die Brause steckt, durchtobt den kleinen Piet ein wilder Sturm. Die beiden Päckchen sind völlig gleich. Niemand kann es bemerken, wenn man sie vertauscht. Warum soll grade er . . . der Pechvogel . . . Warum nicht Hans? Hans Balck, der starke, siegesbewußte, sorglose Hans, der Mann, für den es einfach keine Gefahr gibt, — Hans wird den Diamanten sicher und ungefährdet über das Meer bringen!

„Du, Piet!“ kommt zwischen Prusten und Klatschen aus dem Nebenraum die Stimme des Freundes. „Was meinst du? Wenn wir hier losgondeln, machen wir erst noch ’nen kleinen Abstecher zum „Kohinoor“ und sagen Molly Lebewohl.“

„Wer . . . wen meinst du, Hans?“

„Na, Molly!“

„Ach so . . . ja . . . deine Braut . . .“

„Red keinen Zinnober, Mensch. Aber Adjö können wir doch dem Mädel sagen, nicht? So! Freie Bahn! Verpaß dir mal ne tüchtige kalte Abreibung, mein Junge. Du warst gestern töter als tot!“

„Ja, Hans, ich komme schon.“ Piet Keulen kämpft einen letzten, kurzen und schweren Kampf. Aber das Bewußtsein, daß Hans der rechte Mann ist, den Stein ungefährdet zu überbringen, während er selber verloren ist mit dem Diamanten in seinen Händen, siegt über alle Bedenken. Scheu und heimlich, die Augen ängstlich auf dem Waschraum gerichtet, nimmt Piet das Päckchen aus der Reisetasche und legt sein eigenes hinein.

„Willst wohl eine ganze Kaltwasserkur absolvieren?“

Hans, der sich bereits angezogen und seinen schon am Abend vorher gepackten Kabinenkoffer hervorgeholt hat, wirft einen ungeduldigen Blick nach dem Waschraum, in dem Piet immer noch steckt. „Tempo, Tempo, mein Junge! In einer halben Stunde müssen wir abtrudeln!“

„Ja, ja, Hans! Ich bin gleich fertig!“

„Na, dann werd ich mal unsere stolze Limousine von der Klamottenhalde drüben holen, während du deine Toilette beendigst.“ Hans Balck steckt Uhr und Zigarettenetui in die Tasche, überzeugt sich mit raschem Blick, daß das Päckchen in der Reisetasche vorhanden ist, und schließt mit einem hörbaren Schnapp befriedigt die Tasche, ohne zu ahnen, daß durch eine Spalte des Vorhangs zum Waschraum zwei ängstliche Augen ihn beobachten.

„Er hat nichts gemerkt!“ Piet Keulen atmet tief auf und fühlt das Zittern in seinen Beinen schwinden, als Hans die verschlossene Tasche ergreift und hinausgeht, um das Auto startbereit zu machen. Er hört ihn noch draußen auf dem Flur sorglos und vergnügt ein Liedchen summen:

„Put all your troubles in your old Kit — Bag — and loose it!“

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