Axel Rudolph - Der Stern von Südafrika

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Glühende Sonne, vor Hitze vibrierende Luft, Staub, Sand und Schutt. An einem rohgezimmerten Pfahl im Camp der Skuller Diamond Mines Co. Hängt ein Schild, auf dem «No admittance» steht. Es ist Feierabend und vor dem sogenannten Control Office steht eine lange Schlange Arbeiter, die alle drauf warten, nach Hause zu dürfen. Die Stimmung ist träge, Hans Balck dreht wie ein Zahnarzt den Kopf eines Arbeiters gegen das grelle Licht und schaut ihm forschend in den Hals, während sein Freund und Kollege Clerk Piet Keulen genießerisch an seinem Schreibtisch in eine Serie von Postkartenphotos vertieft ist. Bis Samuel Augustus der nächste in der Reihe ist: einen kurzen Augenblick lang hält dieser die Hand vor den Mund, als wolle er ein Gähnen verdecken und krault sich dann mit derselben Hand den schwarzen Wuschelkopf. Mit einem Mal ist alles jäh in Bewegung, alles geht furchtbar schnell – die Arbeiter schreien und drängen sich durcheinander, wobei sie ungewollt den beiden Aufsehern, die dem Flüchtling nachsetzen wollen, den Weg versperren. Alles Geschieht in einem Bruchteil von wenigen Sekunden – und was zurück bleibt, ist der größte Diamant, der in den letzten zehn Jahren ans Tageslicht gefördert worden ist. Ein sensationelles Ereignis – doch nur das erste von vielen, nachdem der Stein erst einmal ins Rollen gebracht ist. Guy Barnes z.B. jagt anderen lieber Diamanten ab, als sie selber aus der Erde zu buddeln und dann war da noch die Gesellschaft von Filmleuten und nicht zumindest Molly Reeve. Das Abenteuer beginnt!-

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„Hans! Du kommst doch morgen abend wieder? Bestimmt?“

„Selbstverständlich, Molly!“ sagte Hans im Brustton der Überzeugung, ohne im Augenblick daran zu denken, daß er morgen abend, wenn Sam seinen Laden aufmacht und die kleine Molly ihr Liedlein singt, schon auf dem Weg nach Port Elizabeth ist.

Ohne Hut, den immer noch fest schlafenden Piet über der Schulter, schreitet Hans Balck wohlgemut in die Nacht hinaus. Zwei große, nachdenkliche Mädchenaugen sehen ihm nach.

IV

Hans und Piet haben eine gemeinsame Wohnung, ein richtiges Junggesellenheim in einem der modernen Siedlungshäuser, die für die Minenangestellten an der Peripherie Kimberleys errichtet sind. Dort lädt Hans seinen „lebenden Leichnam“ ab und läßt den kleinen Piet sanft auf die Couch gleiten. Einen Moment macht Piet Miene, zu erwachen. Er wälzt sich unruhig auf die andere Seite, stöhnt tief auf und murmelt sogar ein paar unverständliche Worte.

„Du mich auch.“ Hans, der zur Vorsicht jedes ihm unverständliche Wort auf Götz von Berlichingen bezieht und dementsprechend beantwortet, bleibt vor Piet stehen und betrachtet ihn tiefsinnig. „Willste noch ’n Whisky, Piet?“

Aber Piet antwortet nicht mehr. Er liegt auf dem Rücken und schnarcht leise. Hans wendet sich ab und reckt die Arme. Die Alkoholgeister rumoren noch mächtig in seinem Kopf, aber von Müdigkeit fühlt er keine Spur. Nicht einmal genügend fällig füllt er sich, um den Kopf unter die Brause zu stecken.

Das war wieder mal ein Abend! Und Molly Reeve, — allerhand Achtung! Das Mädel hatte Rasse! Und dazu ein so unverschämt liebes Gesichtchen, daß man beinahe weich werden konnte, wenn ihre großen Frageaugen auf einem ruhten. Tja — Molly Reeve! Das mit der Verlobung war natürlich nur ein Ulk gewesen. Würde sie selber auch kaum anders auffassen. Aber sonst — bei allen Goldklumpen und Diamantensplittern! Das Mädel war wirklich zu schade für Sams Tingeltangel. Schien auch wirklich anständig zu sein. Na ja — jetzt noch. Aber laß sie erst mal ein halbes Dutzend Jährchen in den Bars von Kimberley, Pretoria, Johannisburg, Bloomfontein herumgetingelt haben, — was wird dann übrig sein von dem lieben, anständigen Gesichtchen? Dann wird die kleine Molly genau so aussehen wie die anderen geschminkten Ziegen in Sams Budike! Schade, jammerschade!

Hans Balck ist schon viele Jahre hier unten in Südafrika, und die Heimat hat er eigentlich seit seinem sechzehnten Lebensjahr kaum wiedergesehen. Aber Blut bleibt Blut. Ein Deutscher ist er deshalb doch geblieben, und dieses Wörtchen „deutsch“ in seinem Wesen überlegt eine Viertelstunde allen Ernstes, ob es nicht seine, Hans Balcks Pflicht sei, die kleine Molly Reeve vor dem traurigen Zukunftsschicksal zu bewahren. Zum Beispiel, indem er sie tatsächlich heiratete?

Es ist nicht die Rührseligkeit des „grauen Elends“, die diesen Gedanken in ihm aufkommen läßt. Hans überlegt ganz nüchtern und ernsthaft, ob er nicht morgen früh doch noch einmal zu Sam hingehen und die „Verlobung“ offiziell anerkennen soll. Erst nach reiflichen Erwägungen kommt er von dem Gedanken wieder ab. Was weiß er schließlich von der kleinen Molly. Sie waren ein bißchen verliebt heute abend ineinander, na ja — aber vielleicht hat sie einen jungen Mann in ihrer Heimat, der ihr Leben ausfüllt. Oder einen reichen Freund hier in Kimberley oder sonstwo. Die Vernunft behält die Oberhand über das Gefühl, aber Hans beschließt doch, sich auch weiterhin um die kleine Molly zu kümmern. Das heißt — Donnerwetter! Ganz plötzlich fährt es ihm durch den Sinn, daß er ja morgen — nein heute schon! — auf großer Fahrt ist. Übers Meer, nach Amsterdam und dann in die alte Heimat. Wenn er nach Monaten zurückkehrt hierher nach Kimberley, dann wird das „Programm“ in der „Kohinoor-Bar“ längst gewechselt haben und Molly Reeve Gott weiß wo sein. Nun, man kann ihr ja schreiben von unterwegs. Einen netten Brief mit der Bitte um ein späteres Wiedersehen. Wenn sie wirklich das ist, wofür Hans sie hält, dann wird man in Verbindung bleiben, man kann sie später aufsuchen und immer noch tun, was man will.

Tja, die Reise! Seine Gedanken gleiten von Molly hinweg zu der bevorstehenden Aufgabe. Zum ersten Male Diamantenkurier! Da, in dem verschlossenen Brief auf dem Schreibtisch stehen seine Verhaltungsmaßregeln. „Blödsinn!“ denkt Hans Balck. „Ich weiß selber, wie ich mich zu verhalten habe. Mit guten Ratschlägen bin ich versehen!“ Was ist auch groß zu tun: Aufpassen, die Augen offen halten, die Fäuste bereit und auf keine Tricks reinfallen! Hans zweifelt keinen Augenblick daran, daß er den „Stern von Südafrika“ prompt und sicher an seinem Bestimmungsort abliefern wird.

Der kleine Piet stöhnt gräßlich im Schlaf. Hans schaut hinüber auf den Schlafenden und denkt plötzlich daran, daß Piet Keulen ja der zweite Kurier ist. Merkwürdig, daß sie gerade ihn dazu bestimmt haben! Nach Piets Gejammer vorhin hat ihm offenbar Mr. Skuller sogar genau dasselbe gesagt wie Hans, nämlich, daß er den Diamanten in seinem Päckchen hat. Oder — Hollah! Ein neuer Gedanke fährt durch seinen Kopf und zaubert eine nachdenkliche Furche auf seiner Stirn. Ist es vielleicht so? Hat Piet wirklich den „Stern von Südamerika“ und er, Hans, nicht? By Jove, es wäre nicht unmöglich, daß die neunmalgescheiten Herren in der Direktion eine hübsche kleine Rechnung aufgestellt haben, etwa folgendermaßen: Mr. Balck ist ein großer, kräftiger Bursche, anerkannter Draufgänger und Boxer, ein Kerl, dem man es auf zehn Schritte ansieht, daß er bis jetzt das Gruseln noch nicht gelernt hat, kurz: der geborene Kurier. Wenn es jemand gibt, der Absichten auf den Diamanten hat, so wird er sehr leicht auf Mr. Balck als Kurier tippen. Mr. Piet Keulen dagegen ist klein und schmächtig, ein guter, harmloser Junge. Kein Mensch wird auf den Gedanken kommen, daß man ihm den kostbaren Stein anvertraut hat.

Je länger Hans über die Sache nachdenkt, um so klarer erscheint sie ihm. Natürlich kann es so sein. Die Kuriere kennen einander nicht. Er hat ja auch nur zufällig durch Piets Redseligkeit erfahren, daß der Kleine da in doppeltem Sinne jetzt sein Kollege ist. Wenn jemand beobachtet, wer von den Skuller-Leuten in den nächsten Tagen abreist, und dabei zu der Überzeugung kommt, daß Mr. Balck und Mr. Keulen die Kuriere sind, so wird er bestimmt sich an die Sohlen Balcks heften und den kleinen Piet ungeschoren lassen. Das ist vielleicht der Zweck der Übung.

Hans hat bisher als selbstverständlich angenommen, daß die Worte Mr. Skullers ernstgemeint waren und daß er selber den „Stern von Südafrika in seinem Päckchen hat. Die neue Überlegung versetzt seinem Selbstbewußtsein einen starken Stoß. Ärgerlich holt er das kleine, verschnürte Päckchen aus der verschlossenen Reisetasche und dreht es mißmutig in den Fingern.

„So’n Ball mit mir schieben! Die ganze Reise über wie ein Höllenhund aufpassen auf das Paketchen da, das womöglich nur einen wertlosen Stückchen Dreck enthält! Nee! Können Sie mit mir nicht machen, Mr. Skuller. Mit mir nicht!“

Hans beginnt vorsichtig die Verschnürung zu lösen, schält die Umhüllung, ohne das Siegel zu verletzen, an einer Ecke auf. Ein Beamter aus Metternichs schwarzem Briefkabinett hätte ihn beneiden können um die Geschicklichkeit, die er dabei entwickelt. So! Jetzt ist eine kleine Öffnung da. Hans bläst hinein, um die innere Umhüllung zur Seite zu drücken, und schüttelt dann das Päckchen. Es rappelt drinnen. Kiesel oder Diamant. Hans schüttelt vorsichtig das Päckchen über der flachen Hand, bis sich ein Stein in die Öffnung klemmt, den er mit spitzen Fingern herauszieht.

Der „Stern von Südafrika!“

Hans betrachtet gründlich und aufmerksam den Stein, der in seiner flachen Hand glitzert. Jawohl, das ist der „Stern von Südafrika“, ein richtiger, unzweifelhaft echter Diamant.

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