Franjo Terhart - Anne Bonny - Piratenkönigin der Karibik

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Anne Bonny - Piratenkönigin der Karibik: краткое содержание, описание и аннотация

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Die wahre und abenteuerliche Geschichte einer beeindruckenden Frau!Die junge Anne Bonny wurde in Irland als Tochter eines verheirateten Rechtsanwaltes und eines Dienstmädchens geboren, eine Tatsache die ihren Vater gesellschaftlich ruinierte. Ihre Eltern beschlossen einen Neuanfang in der neuen Welt zu suchen. Jedoch wurde von ihr ein gesellschaftliches Leben erwartet, in welches Anne sich nicht fügen wollte. Nachdem sie und ihr Ehemann von der Familie verstoßen wurden, suchten die beiden Zuflucht auf einer Pirateninsel, auf welcher Anne bald alleine zurück blieb. Jedoch blieb sie nicht untätig und nach und nach schloss sie sich den Piraten an. Wie sie in den karibischen Gewässern als Piratin lebte, ist ein einziges spannendes Abenteuer.-

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Die transatlantische Überfahrt

Über die Reise mit dem Schiff, das die Cormacs bestiegen, ist nichts überliefert worden. Es ist nicht einmal hundertprozentig sicher, ob sie ihre Passage wirklich von London aus antreten mußten. Es entspricht nur der größten Wahrscheinlichkeit, daß das Schiff, das Kolonisten nach Charles Town im Süden Karolinas bringen sollte, dort im Hafen auf Passagiere gewartet hat. Zwar wird die Überfahrt nach Amerika um die Südspitze Irlands herumgeführt haben, weil dies die sicherste Strecke war, aber es ist nicht damit zu rechnen, daß der irische Hafen angelaufen worden wäre, nur um eine Handvoll Passagiere aus Cork mitzunehmen. Die Familie Cormac segelte also wohl zunächst einmal nach London. Am Ende des öffentlichen Aufrufs, der Cormacs Interesse für dieses Unternehmen geweckt hatte, wird sicherlich eine Kontaktperson genannt worden sein. Diese wird sich, wie das damals üblich war, in einem Wirtshaus nahe dem Hafen aufgehalten haben, um die weitere Abwicklung mit den Kolonisten abzuklären. Wir wissen nicht, was Cormac mit seinem Haus und seinem Besitz gemacht haben könnte, außer es zu verkaufen. Das wenige Hab und Gut, das mit auf die Reise gehen sollte, war in zwei, drei größeren Koffern untergebracht worden: vor allem Kleidung, Schuhwerk, Urkunden, wichtige Papiere, Tafelsilber, Kerzenleuchter und Geld. Maximal drei dieser großen Schrankkoffer durften die Auswanderer mitnehmen. Damals begann die Zeit der kommerziellen Segler – im allgemeinen Kauffahrteischiffe genannt – wobei die Seeleute diesen Begriff nur auf Dreimast-Rahsegler anwandten. Diese großen Passagier- und Frachtschiffe des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts wogen 280 Tonnen und maßen von vorn bis achtern 80 Fuß, also knapp 24 Meter. Ihre 19köpfige Mannschaft konnte kaum drei Geschütze bedienen, obwohl diese Schiffe über Geschützpforten für 16 Kanonen verfügten.

Was die Atmosphäre dieser Schiffe anging, sollten wir uns keinen romantischen Vorstellungen hingeben. Segelschiffe aus Holz waren feuchte, düstere, freudlose Schiffe, in denen der Gestank von Bilgewasser und verdorbenem Fleisch hing. Ein Holzschiff leckte bei jedem Wetter; seine Planken konnten selten so gründlich kalfatert werden, daß kein Wasser eindringen konnte; Bei schwerem Seegang schlugen die Wellen durch die Luken, so daß das Unterdeck unter Wasser stand, und wenn das Innere eines Schiffes erst einmal naß war, so wurde es kaum je wieder trocken. Wie denn auch? Heizen konnte man ja nicht. Wenn ein Matrose nach seinem harten Tagewerk – dem unaufhörlichen Einholen von Tauen und Segeln und der Arbeit an den Pumpen – unter Deck ging, so stand ihm nur das Vorderkastell, das Logis, zur Verfügung. Dort, in dem jämmerlichen, nur von Kerzen erhellten Dunkel, durfte er sich dann mit einem Schiffskameraden eine triefende Decke teilen.

Gelegentlich hatte ein Schiff jener Epoche auch einen kleinen Laden mit wenigen ausgesuchten Speisen an Bord, wie Speckseiten und gedörrten Rinderzungen, Marmelade, Korinthen und Mandeln. »Denn wenn ein Mann krank ist oder im Sterben liegt«, so schrieb Captain John Smith in seinem Buch Seemanns-Grammatik , »so wüßte ich, daß ihm ein Teller voll Butterreis mit etwas Zimmet, Ingwer und Zucker besser bekäme als Pökelfisch oder gepökeltes Rindfleisch. Und nach einem Sturm, wenn die armen Männer völlig durchnäßt sind und manche von ihnen nicht einmal ein trockenes Kleidungsstück zum Wechseln haben, dann würden nicht wenige von ihnen Euch sagen, daß etwas Sherry oder Branntwein der Gesundheit zuträglicher sei als etwas Dünnbier oder kaltes Wasser.« 7 )

Die normale Kost war im allgemeinen miserabel. Das Wasser stank, Fleisch und Fisch waren verdorben, der Zwieback wimmelte von großen, schwarzköpfigen Maden. Nur im Dunkeln konnten sich die Männer zum Essen überwinden. Aber im Gegensatz zu den Piraten bestand bei den Marine- und Handelsleuten wenigstens eine angemessene Aussicht auf etwas Eßbares, wie widerwärtig es auch sein mochte.

Wenn also William Cormac für sich und seine Familie eine Überfahrt in die Neue Welt bezahlt hatte, und dies nicht zu knapp, so stand ihnen damit keineswegs eine bessere geschweige denn luxuriösere Reise in Aussicht als die der Seeleute. Die Cormacs werden eine winzige muffige Kajüte unter Deck gehabt haben, in der neben ihrem Gepäck auch das von ihren Mitbewohnern untergebracht war. Den Luxus einer eigenen Kabine besaß auf jedem Schiff nur der Kapitän. Die Kauffahrteischiffe waren für ungefähr 40 Passagiere eingerichtet. Unterlagen aus jener Zeit belegen, daß fast jede Fahrt voll ausgebucht war. Auch bei den Cormacs wird es nicht anders gewesen sein. Den größten Teil des Schiffes nahm der Laderaum ein, der mit Waren für die Kolonien vollgestopft gewesen sein dürfte. In der Regel erfolgten Überfahrten nur von April bis Mitte September wegen der Frühjahrs- bzw. Herbststürme. Im Winter war es mit dem Schiff ohnehin zu kalt, den Nordatlantik zu befahren. Die Dauer der Reise lag zwischen vier bis sechs Wochen.

Jahrhundertelang war die Reise über den Atlantik ein Unterfangen, das mit einem hohen Maß an Unsicherheit und Ungewißheit verbunden war. Die Abhängigkeit der Segelschiffe vom Wind und die Ungenauigkeit der Navigationsmethoden waren hierfür verantwortlich. Erst in der Zeit zwischen 1750 und 1850 wurde die Überfahrt sicherer. Als also die Familie Cormac im Jahre 1709 den Segler im Hafen von London bestieg, um mit ihm über den unberechenbaren Atlantik zu reisen, setzte sie sich damit zugleich einem nur zum geringen Teil kalkulierbaren Risiko aus. Die Wahrscheinlichkeit, mit dieser »Nußschale« Schiffbruch zu erleiden, war keinesfalls gering. Eine Gefahrenquelle ging von der Navigation aus. Die grundlegende Aufgabe der Navigation besteht in der genauen Positionsbestimmung auf See. Solange sich ein Schiff größtenteils in Küstennähe aufhält, kann sich die Besatzung an bestimmten Landmarken orientieren. Für eine Fahrt über den Atlantik ist diese Art des Navigierens – die terrestrische Navigation – natürlich vollkommen ungeeignet. Hierfür sind Kenntnisse in der astronomischen Navigation erforderlich.

Die astronomische Navigation beruht auf der Beobachtung von Himmelskörpern zur Positionsbestimmung. Schon die Wikinger wußten sich ihrer zu bedienen, indem sie sich bei ihren Fahrten in Richtung Westen in erster Linie am Polarstern orientierten. Dieser Stern ist mit bloßem Auge am Nachthimmel zu erkennen, und wenn man seinen Kurs genau im rechten Winkel zum Polarstern hält, kann man davon ausgehen, ungefähr in Ost-West-Richtung zu segeln. Man nennt dies »Segeln auf dem Breitengrad«. Tagsüber richteten sich die Seefahrer nach dem Stand der Sonne, den sie mit Hilfe des »Sonnensteins« auch bei bewölktem Himmel bestimmen konnten. Bei diesem Stein – einem Codierit – handelt es sich um ein Silikat mit polarisierenden Eigenschaften. Diese bewirken, daß der normalerweise gelbe Kristall sich augenblicklich dunkler färbt, wenn Sonnenlicht genau im rechten Winkel auf ihn einfällt. Das funktioniert selbst bei noch so dichtem Nebel!

War die Sonne sichtbar, konnte der Kurs mit dem »Sonnenbrett«, einer Art Peilscheibe, und dem »Sonnenschattenbrett«, bei dem der Breitengrad aus der Länge des Sonnenschattens geschätzt werden konnte, genauer bestimmt werden. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Bestimmung der geographischen Breite auf See durch Instrumente wie den Quadranten und den Jakobsstab weiter erleichtert. Hinzu kam selbstverständlich der Kompaß, der schon Kolumbus bekannt gewesen war. Es ist durchaus vorstellbar, daß sich Anne, von der wir wissen, daß sie als aufgeweckt und überaus neugierig galt, während der wochenlangen Reise für die Navigation interessiert hat. Vielleicht wird ihr auch Cormac, der sich nach wie vor rührend um seinen Liebling kümmerte und ihm jeden Wunsch von den Lippen ablas, das Segelschiff gezeigt haben. Denn die Fahrt selbst dürfte wenig aufregend gewesen sein, weil sich die Passagiere fast die ganze Zeit unter Deck in ihren beengten Räumen aufhalten mußten. Speise- oder Aufenthaltsräume gab es nicht. An Deck waren Passagiere nicht gern gesehen; einmal, weil sie den Matrosen im Weg standen und zum anderen, weil es schon bei geringem Seegang für Ungeübte nicht ganz ungefährlich war, sich über die glitschigen Planken zu bewegen. Die Gefahr, über Bord gespült zu werden, war nicht unerheblich. So gesehen war die transatlantische Überfahrt für alle Passagiere eher eine Tortur als eine unterhaltsame Reise.

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