Christopher End - Der kleine Samurai findet seine Mitte

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Der kleine Samurai unterstützt Kinder zwischen 6 und 10 Jahren sowie ihre Eltern beim Heranführen an die Hara-Meditation, welche Achtsamkeit, Autogenes Training und positiv denken fördert. Durch viele praktische Übungen und eine spannenden Geschichte finden die jungen Menschen zu ihrer inneren Mitte, so dass Stresssituationen und Schicksalsschläge an Schwere verlieren.
So können auch Gefühle wie Angst und Aufregung im schulischen Alltag, vor Klassenarbeiten, beim Eintritt in einen neuen Verein, bei Mobbing und anderen Herausforderungen mutig und in sich ruhend bewältigt werden. Das Selbstbewusstsein und persönliche Lebensglück steigt durch die frühe Heranführung an die eigene Spiritualität.
Zur Geschichte im Buch: Die 8-jährigen Zwillinge Nina und Tim, die gerade erst nach Köln gezogen sind und noch sehr unter der neuen Situation leiden, erleben in der spannenden Abenteuergeschichte eine Zeitreise ins alte Japan. Dabei lernen sie in Begleitung des kleinen Samurai, wie sie Ängste, Wut und Aufregung mit Meditationen in den Griff bekommen können. Gemeinsam erleben sie ein aufregendes Abenteuer und können durch ihren Mut einen heimtückischen Verrat aufdecken.

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Jahrtausendealte Erfahrung Jahrtausendealte Erfahrung Das Verständnis der Samurai in Japan beruht auf jahrtausendealter Weisheit und Erfahrung. Viel von dem, was sich in den Erkenntnissen Chinas in 5000 Jahren Kulturgeschichte herausgebildet hatte, floss auch in die japanische Kultur ein. In Japan wurden diese Einsichten jedoch verfeinert und kamen zur vollen Blüte. Auch über die Übungen und Atemtechniken der Samurai können wir das Hara, unsere Mitte, stärken. Hierbei geht es um ein Gleichgewicht und eine Interaktion zwischen Fühlen, Denken und dem Sein, der Stille in der Mitte. In unserer westlichen Kultur sind wir jedoch oft einseitig mit dem Denken, dem kognitiven oder dem emotionalen Anteil von uns als Menschen identifiziert. So kann zum Beispiel die Neigung, sich in Gedanken etwas als Katastrophe auszumalen, zu einer Angstreaktion im Körper führen.

Die Mitte ist die Stille im Sturm Die Mitte ist die Stille im Sturm Die Übungen und Meditationstechniken der Samurai sind mehr als eine Kampftechnik. Wenn man sie mit neurowissenschaftlichen Augen betrachtet, kann man erkennen, dass sie eine Art von Trauma-Prävention sind. Sie trainieren das Gehirn, in Momenten größter Gefahr „in der Mitte“ zu bleiben. In der Mitte sein bedeutet die Lenkung der Aufmerksamkeit hin zur Kraft im Bauch, zu einem Ort, der in seinem Innersten die Stille trägt. Dort in der Mitte verankert sich der Samurai – anstatt von alarmierenden, in die Zukunft gerichteten Gedanken abgelenkt zu werden oder sich von der Angst überrollen zu lassen. Er kann das Gefühl der Angst zulassen, ohne von ihr gelähmt zu werden. So kann er die Gefahrenlage realistisch einschätzen.

Wer regt sich auf? Was sagt die Neurowissenschaft dazu? Wer regt sich auf? Was sagt die Neurowissenschaft dazu? Das dreieinige Gehirn (triune brain) Das menschliche Gehirn hat eine besondere Eigenart, die einmalig in der Evolutionsgeschichte des Lebens auf der Erde ist. Es besteht aus drei Hauptteilen, die sich aus der Evolution des gesamten Lebens auf der Erde herausgebildet haben. Während sich im Laufe der Evolution zumeist vorher existierende Ausprägungen weiterentwickelt haben, blieben hier die drei Entwicklungsstufen getrennt voneinander erhalten. Wie gut sie zusammenarbeiten, beeinflusst direkt das Wohlergehen von Körper und Psyche.

Das Reptiliengehirn und der Vagusnerv, eine Schaltstelle für die Autoregulation des Körpers Das Reptiliengehirn und der Vagusnerv, eine Schaltstelle für die Autoregulation des Körpers Der älteste Anteil ist die erste Entwicklungsstufe, das sogenannte Reptiliengehirn, der Hirnstamm: unser Instinkt. Ganz einfach ohne unser bewusstes Dazutun regelt es die wichtigsten Dinge für das tägliche Leben. Es steuert unter anderem den Atem, die Verdauung, den Herzschlag und den Blutdruck – kurzum alles, was der Körper zum Überleben braucht. Es besteht aus dem Hirnstamm und ist verbunden mit höheren Hirnarealen. In dieser Verbindung findet die Autoregulation des Körpers statt. Unser Organismus ist von sich aus darauf bedacht, sich immer wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen, das heißt, einen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung herzustellen. Diesen von uns nicht willentlich beinflussbaren Prozess bezeichnet man als Homöostase. Im Reptiliengehirn entspringt auch der Vagusnerv. Wenn er sich einschaltet, können Entspannung, Ruhe und Auftanken passieren. Der Vagusnerv ist verbunden mit den inneren Organen und dem Bauchraum. Er ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Gehirn und den Organen. Ein Teil der Meldungen geht vom Gehirn an die Organe und den Bauch. Andersherum sendet der Bauch jedoch auch viele direkte Botschaften an das Gehirn. Er kann signalisieren: Mir geht es gut, du kannst entspannen. Diese Form der Selbstregulation oder besser Autoregulation des Körpers können wir nicht willentlich beeinflussen. Hier funktionieren willentlich gesteuerte Versuche, „etwas in den Griff zu bekommen“, nicht. Die gute Nachricht: Über einen indirekten Weg können wir Umstände kreieren, die dem Körper einen Impuls und eine Orientierung geben, loszulassen. Hierzu werden wir im Laufe des Buches viele Tricks und Tipps erfahren, wie wir über die Aktivität des Vagusnervs Impulse setzen können.

Die Amygdala ist das Angstzentrum im limbischen System Die Amygdala ist das Angstzentrum im limbischen System Das limbische System ist Teil des Gehirns aller Säugetiere. Hier finden gefühlsmäßige Reaktionen auf die Umwelt statt. Es verarbeitet Emotionen und steuert Liebe, Angst oder auch Hass. Ein wichtiger Teil des limbischen Systems ist die Amygdala, der Mandelkern. Die Amygdala ordnet ein, wann Gefahr im Verzug ist, und aktiviert dann den Hypothalamus im Zwischenhirn, der den Kampf- oder Fluchtreflex auslöst oder den Totstellreflex entstehen lässt, der oft mit Dissoziation einhergeht. Dies ist häufig mit einem Gefühl der Hilflosigkeit verbunden. Das emotionale Gedächtnis in der Amygdala hat ein grobes Raster, sie ist oft auch sehr verallgemeinernd. So kann sie beispielsweise suggerieren, dass alle dunkelhaarigen oder blonden Frauen gefährlich sind. Alles, was an eine in der Vergangenheit erlebte Gefahr auch nur im Geringsten erinnert, kann die Alarmanlage auslösen. Somit kann unter Umständen auch ein Fehlalarm ausgelöst werden. Die gute Nachricht: Es gibt einen Gegenspieler zur Amygdala. Der präfrontale Cortex kann die Alarmmeldungen überprüfen und gegensteuern. Ein starker präfrontaler Cortex ermöglicht es uns, Gefühle auf eine entspannte Art und Weise zu halten. Die Meditations- und Achtsamkeitspraxis stärkt den präfrontalen Cortex. In wissenschaftlichen Studien konnte man zudem zeigen, dass die regelmäßige Meditationspraxis sogar zur Verkleinerung einer übermäßig aktiven oder vergrößerten Amygdala führen kann.

Der Neocortex – unsere schlauen grauen Zellen Der Neocortex – unsere schlauen grauen Zellen Der Neocortex, die Großhirnrinde, ist die neueste Entwicklung im Gehirn des Menschen. Gerne bezeichnen wir dies als unsere grauen Zellen. Hier werden das Denken, die Motivation, das Gedächtnis und die Wahrnehmung koordiniert. In der Großhirnrinde speichern wir Bewertungen und Urteile über unsere Gefühle, unser Verhalten oder auch über uns selbst. Hier werden Ziele gesteckt und auch Urteile gefällt. Es gibt Gedanken, die uns Mut machen und unterstützend sind. Leider gibt es aber auch Gedanken, die für eine Verarbeitung von Gefühlen und Stress hinderlich sind. Der Versuch, Gefühle zu unterdrücken, führt zu Stress und Anspannung. Eine gute Nachricht: Ein Teil des Neocortex ist der präfrontale Cortex, durch den wir beobachten, wahrnehmen und mit Hilfe der Achtsamkeitspraxis einen Abstand zu Gedanken und Gefühlen gewinnen können. So können wir auch überprüfen, ob bestimmte Gedanken hilfreich sind oder bei der Verarbeitung von Emotionen wie Angst hinderlich sind. Die zweite gute Nachricht: Wir können von der Warte des Beobachters aus mit Freundlichkeit und Annehmen auf ein Gefühl wie Angst schauen. Anstatt es „weghaben zu wollen“ und im Körper zu verspannen und festzuhalten, können wir dem Gefühl Raum geben. Die Energie, die in dem Festhalten als Verspannung gefangen ist, können wir lösen und sie kann wieder fließen. Dann hat der Körper Raum, das Gefühl zu verarbeiten. Und auch das ist hilfreich: Bei der Verarbeitung von Gefühlen und Stress unterstützen uns zusätzlich sanfte und bewusste Bewegungen oder auch Atemübungen, wie sie in diesem Buch beschrieben sind. Sie lassen den Spannungspegel in der Erregung des Nervensystems über die Aktivierung des Vagusnervs sinken, so dass wir mit Gefühlen, sei es Angst, Wut oder Trauer, leichter zurechtkommen. Wir können ihnen dadurch einen guten inneren Halt geben und so auch einen guten Umgang mit ihnen finden.

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