Anne Gold - Im Sinne der Gerechtigkeit

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Der Schwiegersohn eines guten Freundes von Kommissär Ferrari wird des Mordes beschuldigt. Die Beweislage ist eindeutig, und so drängt Staatsanwalt Borer darauf, den Fall abzuschliessen und mit vereinten Kräften eine mysteriöse Mordserie aufzuklären. Ferrari lehnt entschieden ab, er und seine Assistentin Nadine Kupfer wollen sich ein eigenes Bild machen. Nach heftiger Diskussion schlägt Borer einen Deal vor: Er gibt ihnen achtundvierzig Stunden Zeit, um weitere Ermittlungen anzustellen. Im Gegenzug müssen sie die Aufklärung der Mordserie übernehmen, bei der die Kollegen in einer Sackgasse gelandet sind. Die Abmachung gilt und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Unter Hochdruck stellen Nadine und Ferrari fest, dass zwischen den beiden Fällen Parallelen existieren. Welche Rolle spielt der Schwiegersohn des Freundes? Ist er der gesuchte Massenmörder? Die Uhr tickt unaufhaltsam. Staatsanwalt Borer duldet keinen weiteren Aufschub, denn er glaubt, dass sein bestes Team Zeit schinden will, um den Freund zu decken.

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«Nicht gerade üblich, um elf noch jemanden zu treffen.»

«Ich wollte es hinter mich bringen und hoffte irgendwie, er wäre einsichtig. Er wusste mit Sicherheit, dass mit Mark nicht zu spassen ist. Zudem suchten wir ihn schon eine Weile.»

«Weshalb hast du Mark nicht informiert?»

«Weil Schoch es ausdrücklich verlangte. Entweder ein Gespräch unter vier Augen oder wir würden keinen Franken mehr sehen.»

«Wie ging es weiter?»

«Um zehn rief ich ihn an und zwanzig Minuten später war er da. Er bot mir eine halbe Million an, wenn ich Mark zur Vernunft bringen würde. Schoch wusste, dass Chris ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hatte. Natürlich lehnte ich ab. Im Gegenzug schlug ich ihm vor, er solle Marks Million rausrücken und ich würde dann dafür sorgen, dass er in Ruhe gelassen werde.»

«Das lehnte er ab.»

«Ja, er lachte verächtlich und zog sich Koks rein. Ich bat ihn, es sich zu überlegen und zu gehen.»

«Weshalb ist es eskaliert?»

«Er … er erzählte mir eine wirre Geschichte, Herr Kommissär. Er sei Micheles Lover und kenne unsere Familienverhältnisse sehr genau. Er wisse, wo unsere Schwachstellen seien. Sollte er draufgehen, dann nehme er die eine und andere mit.»

«Geschwätz eines Bekloppten.»

«Er drohte, nach Davos zu fahren und Michele umzubringen.»

Ferrari schaute ihn durchdringend an.

«Und dass er Ihre Frau ermorden würde.»

«Woher wissen Sie das? Er stand schon bei der Tür, da drehte er sich nochmals um. Ich wisse jetzt, was geschieht, wenn Chris und Mark nicht einlenken würden. Es liege allein in meiner Hand. Dann …» Er atmete tief durch. «Dann drohte er, meine Frau … meine Frau zu töten … ihr den Bauch aufzuschlitzen … In diesem Moment sah ich nur noch rot. Ich tastete nach meiner Pistole und schoss.»

«Einmal oder zweimal?»

«Das weiss ich nicht mehr. Staatsanwalt Borer sagt zweimal. Ich war wie von Sinnen, sah Leonie tot auf dem Boden liegen. Schoch bluffte nicht, er war zu allem fähig. Obwohl ich ihn traf, torkelte er hinaus. Zuerst wollte ich ihm nachrennen …»

«Um ihm zu helfen?»

«Nein, Nadine, um ihm den Rest zu geben. Mir war klar, solange er leben würde, wäre Leonie in Gefahr. Aber ich konnte nicht. Als ich einige Minuten später das Büro verliess, war Schoch verschwunden.»

«Und dann fuhrst du nach Hause?»

«Ich gondelte noch durchs Quartier, doch Schoch war nirgends zu sehen. Irgendwie landete ich in der Burg und dort holten mich eure Kollegen heute ab.»

«Gehört die Pistole dir?»

«Ja. Zuerst wollte ich mir keine zutun, doch ihr wisst so gut wie ich, dass es bei Marks Geschäften manchmal ordentlich zur Sache geht. Ich fühle mich sicherer, seit ich die Pistole mit mir rumtrage. Selbstverständlich besitze ich einen Waffenschein.»

«Wusstest du von der Affäre zwischen Schoch und Michele?»

«Nein. Zuerst hielt ich es für einen Bluff, doch er kannte Details, die mich vom Gegenteil überzeugten.»

«Du weisst, was dich erwartet?»

«Lebenslänglich wegen Mordes.» Er stützte sein Gesicht in die Hände und fing an zu weinen. «Ich … ich würde es wieder tun, Nadine. Wenn … wenn ich mir vorstelle, wie er Leonie und unser Kind ermordet … Einen solchen Menschen kann man nicht stoppen.»

Ferrari schloss das Dossier und seufzte.

«Eine eindeutige Angelegenheit, Fabian Nader ist ausgerastet.»

«Wir hätten genauso reagiert … Allein diese Vorstellung ist grauenhaft und ich vermute, Schoch bluffte nicht. Schau dir seine Akte an. Gemäss Aussage des Vergewaltigungsopfers ging er total sadistisch vor. Ich erspare dir die Details. Und so ein Schwein lässt der Richter einfach laufen.»

«Nicht einfach, Herrschaften, sondern aus Mangel an Beweisen.» Staatsanwalt Borer war ohne Klopfen eingetreten. «Sein Kumpel gab ihm nämlich ein Alibi. Tja, so ist eben unser Rechtssystem.»

Borer behändigte die Akte Nader.

«Was soll das?»

«Nur nicht so aggressiv, Ferrari. Es müsste selbst Ihnen einleuchten, dass der Fall sonnenklar ist oder glauben Sie tatsächlich an einen anderen Täter?»

«Nein.»

«Na also, dann kann ich die Akte an Kollege Loosli übergeben.»

«Wie? Sie vertreten die Anklage nicht selbst?»

«Nein. Bei diesem Fall kann man sich keine Lorbeeren verdienen. Sollte Fabian Nader zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden, wird es einen Aufschrei in der Bevölkerung geben. Dafür werden gewisse Leute sorgen.»

«Die Sie nicht namentlich nennen wollen.»

«Sie habens erfasst, Frau Kupfer. Loosli wird also auf Totschlag plädieren und einen Deal mit dem Verteidiger aushandeln. Nader bekommt fünf bis acht Jahre und wird bei guter Führung nach zwei Dritteln entlassen. Damit ist dem Recht Genüge getan. Ein simpler Fall. Wenn Felix auf dem Richterstuhl sitzt, könnte es jedoch eine Überraschung geben.»

«Richter Kohler? Wieso?»

«Er ist ein guter Freund von Beat Rupf, der von Schoch abgeseilt wurde. Kohler wird Milde walten lassen. Vor allem auch, weil er Schoch damals wegen der Vergewaltigung laufen lassen musste.»

«Das zum Thema Gerechtigkeit.»

«Und das aus Ihrem Mund, Ferrari. Dem Mauschelbruder Nummer eins bei der Polizei. Wären Sie gestern zur Stelle gewesen, würden wir immer noch nach dem Täter fahnden.»

«Das ist …»

«Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Was machen Sie mit der Akte?»

«Die behalten wir. Die achtundvierzig Stunden sind noch nicht rum.»

«Ganz wie Sie meinen. Die junge Frau, die Schoch wegen Vergewaltigung anzeigte, wohnt übrigens immer noch in der Laufenstrasse, und wenn Sie sich beeilen, können Sie Richter Kohler im Strafgericht erwischen. Er bereitet seinen neusten Prozess vor und ist sicher bis vier im Gebäude.»

«Besten Dank.»

«Nichts zu danken. Ich bin selbst gespannt, welches Karnickel Sie aus dem Hut zaubern, um Ihren Freund zu retten. Ah ja, vergessen Sie nicht, Felix einen schönen Gruss von mir auszurichten, Frau Kupfer. Er kann schönen Frauen keinen Wunsch abschlagen, natürlich nur privat. Im Gerichtssaal ist er knallhart, aber fair.»

Beim Strafgericht mussten sie durch eine Sicherheitskontrolle und da der Alarm des Metalldetektors losging, wurde der Kommissär abgetastet. Dem Beamten war es sichtlich unangenehm, seinen Kollegen untersuchen zu müssen.

«Was versprichst du dir von dem Besuch?», erkundigte sich Nadine, die problemlos durch die Kontrolle kam.

«Richter Kohler steht auf schöne Frauen und du bist ein besonders attraktives Exemplar.»

«Aha. Ich soll ihn mit meinen Reizen bezirzen.»

«Exakt.»

Der kurz vor der Pensionierung stehende eitle Pfau strich seine grauen Haare glatt und fummelte an seiner Krawatte herum, als er Nadine sah.

«Ich freue mich, Sie endlich persönlich kennenzulernen, Frau Kupfer. Der Erfolg Ihrer Ermittlungstätigkeiten und der Ruf Ihrer Schönheit eilen Ihnen voraus.»

«Die Freude ist ganz meinerseits. Ich wollte schon lange den Strafgerichtspräsidenten kennenlernen. Das ist mein Chef, Kommissär Ferrari.»

«Seien Sie mir willkommen.»

Du eingebildeter Trottel!

«Wir stören hoffentlich nicht.»

«Ganz und gar nicht, Jakob kündigte Ihren Besuch an. Ich stecke in den Vorbereitungen eines kniffligen Falles. Leider darf ich nicht näher darauf eingehen.»

«Die schwierigen Fälle bleiben bestimmt alle an Ihnen hängen.»

«Das ist so. Die Komplexität geht oft an die Substanz und manchmal komme sogar ich an meine Grenzen. Ich bin halt auch nicht mehr der Jüngste.»

«Ich bitte Sie. Mit Anfang fünfzig sind Sie doch noch voll im Saft.»

«Fünfzig wäre schön. In drei Jahren gehe ich in den Ruhestand.»

«Das gibt man Ihnen aber nicht. Ich hätte Sie höchstens auf drei- oder vierundfünfzig geschätzt.»

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