Anne Gold - Im Sinne der Gerechtigkeit

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Im Sinne der Gerechtigkeit: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Schwiegersohn eines guten Freundes von Kommissär Ferrari wird des Mordes beschuldigt. Die Beweislage ist eindeutig, und so drängt Staatsanwalt Borer darauf, den Fall abzuschliessen und mit vereinten Kräften eine mysteriöse Mordserie aufzuklären. Ferrari lehnt entschieden ab, er und seine Assistentin Nadine Kupfer wollen sich ein eigenes Bild machen. Nach heftiger Diskussion schlägt Borer einen Deal vor: Er gibt ihnen achtundvierzig Stunden Zeit, um weitere Ermittlungen anzustellen. Im Gegenzug müssen sie die Aufklärung der Mordserie übernehmen, bei der die Kollegen in einer Sackgasse gelandet sind. Die Abmachung gilt und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Unter Hochdruck stellen Nadine und Ferrari fest, dass zwischen den beiden Fällen Parallelen existieren. Welche Rolle spielt der Schwiegersohn des Freundes? Ist er der gesuchte Massenmörder? Die Uhr tickt unaufhaltsam. Staatsanwalt Borer duldet keinen weiteren Aufschub, denn er glaubt, dass sein bestes Team Zeit schinden will, um den Freund zu decken.

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Das war des Guten zu viel. Ferrari schoss hoch und rannte aus dem Büro in Richtung Toilette.

«Wo ist denn Francesco?», fragte Nadine verwundert mit einem Pappbecher Kaffee in der Hand.

«Er musste kurz austreten. Es ist jedes Mal kurzweilig mit euch, ihr solltet öfters bei mir reinschauen.»

«Das hättest du wohl gerne.»

«Du solltest nach ihm sehen. Und sag ihm, dass er immer herzlich willkommen ist. Soll ich dir morgen den Abschlussbericht bringen?»

«Wenn es keine neuen Erkenntnisse gibt, kannst du ihn Borer auf den Tisch legen.»

«Gut, mach ich. Dieser Nader wird mit einer satten Strafe rechnen müssen. Das war Totschlag. Falls Borer die Anklage übernimmt, wird er vermutlich sogar auf Mord plädieren.»

Der Kommissär wartete draussen. Nach über dreissig Jahren konnte er noch immer keine Leichen sehen. Schon allein der Geruch in der Pathologie trieb ihm den Schweiss auf die Stirn.

«Das war aber harmlos.»

«Allein beim Gedanken, dass er ihn aufschneidet und dann wieder zusammenflickt, wurde mir schlecht.»

«Du hättest Peters Grinsen sehen sollen. Er wird seine Spässchen in Zukunft rund um seine Toten machen. Da kann er dich am besten vorführen.»

«Pervers, schlicht pervers. Den ganzen Tag schnippelt er an leblosen Körpern herum.»

«Ich sage es ungern, aber das Obduzieren ist wichtig. Er konnte uns schon viele wertvolle Hinweise geben. Was hast du mitbekommen?»

«Schoch schleppte sich von der Langen Gasse einige Hundert Meter bis zum Aeschenplatz. Dort brach er zusammen.»

«Nader schoss zweimal auf ihn.»

«Das ist mir neu. Und trotzdem gelang es Schoch, zu fliehen?»

«Ja, offenbar. Nehmen wir uns jetzt Nader zur Brust?»

«Gleich, zuerst muss ich im Büro einen heissen Kaffee trinken.»

Ferrari traute seinen Augen nicht. Auf seinem Tisch türmten sich zwei Aktenberge. Achtlos schob er sie zur Seite.

«Gfeller bedankt sich für Ihre Unterstützung.» Staatsanwalt Borer trat ohne Klopfen ein. «Wenn Sie Informationen benötigen, nur anrufen.»

«Bis ich diese Dossiers durchgeackert habe, ist Weihnachten.»

«Sehen Sie es sportlich. Wenn Sie den Fall lösen, wird Ihnen die Regierung ein Denkmal setzen. Eigentlich ist nur der linke Stoss relevant, das sind die vier Morde. Auf dem rechten finden Sie die Gerichtsakten. Die vier Toten waren … nun, wie soll ich sagen? … ziemliche clevere Typen.»

«Mir wäre die Akte Schoch-Nader lieber.»

Staatsanwalt Borer nahm das oberste Dossier vom Stapel und klatschte es Ferrari auf den Tisch.

«Ich arbeite Ihnen zu. Sechs von Ihren achtundvierzig Stunden haben Sie bereits verplempert. Ich bin gespannt, wie Sie Nader rausboxen wollen. Ich war inzwischen nicht untätig.» Borer öffnete das Dossier. «Während Sie Freunde besuchten, nahm ich das Protokoll auf. Es ist zwar nicht mein Job, aber da kein Ermittler zur Stelle war, sprang ich ein. Anina tippte es ab. Ein lupenreines Geständnis. Ohne Druck anzuwenden, es sprudelte nur so aus Nader heraus. Er ist ohne Zweifel der Täter. Mit etwas Glück kommt er mit Totschlag davon. Übrigens, fair, wie ich bin, baute ich ihm sogar eine Brücke. Auf Seite zwei nachzulesen. Ich fragte ihn, ob Schoch auf ihn losgegangen sei. Die Antwort war ein deutliches Nein.»

«Sie sind ein richtiger Wohltäter.»

«In der Tat. Nun, ich will nicht weiter stören. Die Zeit läuft. Und glauben Sie ja nicht, dass Sie einen Aufschub kriegen. Nach zwei Tagen ist Schluss. Dann gehts ganz anders zur Sache. Man sieht sich, Herrschaften.»

Ferrari las zuerst das Vernehmungsprotokoll und vertiefte sich dann in die Akte Schoch. Knapp vierzig und mehrfach wegen Diebstahl verurteilt. In einer Anklageschrift ging es um Vergewaltigung. Obwohl Richter Kohler von seiner Schuld überzeugt war, konnte ihm das Vergehen nicht nachgewiesen werden. Ein Freund bezeugte zudem vor Gericht, dass er zur Tatzeit mit Schoch unterwegs gewesen sei. Der letzte Fall betraf die Anzeigen von Rakic, Hotz und einigen Stiftungen. Auch hier war Richter Rupf der festen Überzeugung, dass Schoch die Gelder kassiert hatte, was dieser nicht einmal bestritt. Die Anklage warf Schoch Veruntreuung und Betrug vor. Schochs Anwalt stellte sich hingegen auf den Standpunkt, dass die überwiesenen Beträge Vermittlungshonorare seien. Es ginge schliesslich um eine Bausumme von mehreren Hundert Millionen Franken, wenn eines der Projekte realisiert würde. Vor der Urteilssprechung, die nur noch Formsache war, stellte der Verteidiger einen Befangenheitsantrag gegen Rupf, weil er mit der Präsidentin einer in den Fall involvierten Stiftungen liiert war. Damit verkam der Prozess zur reinen Phrase und wurde vertagt. Schoch verliess den Gerichtssaal als freier Mann.

«Was ist denn das?», erkundigte sich Nadine, die mit zwei Kaffees ins Büro trat.

«Die Akten der vier Morde. Linker Stapel die Protokolle der Morde, rechter die Gerichtsprozesse. Du kannst sie gerne mitnehmen.»

«Die liegen gut bei dir. Was liest du da?»

«Die Akte Schoch. Ein fieser, kleiner Betrüger und erst noch ein Sexualtäter.»

«Vergewaltigung?»

«Der Richter war davon überzeugt, aber Schoch hatte ein Alibi.»

«Somit erhielt er letztendlich seine gerechte Strafe.»

«Etwas hart ausgedrückt, aber Schochs Opfer würde es sicher unterschreiben. Der letzte Prozess war sein grösster Coup. Der Fall wurde wegen Befangenheit des Richters auf unbestimmte Zeit vertagt.»

«Wer war dieser Richter?»

«Ein Beat Rupf. Der sagt mir nichts.»

«Wo ist das Geld abgeblieben?»

«Schoch behauptet, es verzockt zu haben. Millionen. Wie konnte Mark nur so dumm sein und ihm vertrauen? Er kannte ihn ja zur Genüge und wusste, dass auf ihn kein Verlass war.»

«Wo die Gier regiert … Yvo kennt das Areal. Es handelt sich um eine alte Fabrik mitten in der Bauzone. Der Besitzer ist ein störrischer Querulant. Er ist sogar mit einer Hacke auf Yvo losgegangen, als er Fragen stellte.»

«Yvo ist auch daran interessiert?»

«Ganz Basel. Es ist eines der letzten grossen unverbauten Grundstücke. Yvo meint, dass man dort problemlos mehrere Mehrfamilienhäuser hochziehen kann. Er spricht von einem Viertelmilliarde-Projekt. Er kennt auch diesen Schoch.»

«Sag jetzt aber nicht …»

«Nein, nein. Yvo ist ein vorsichtiger Mensch. Er bot Schoch eine Vermittlungsprovision von einer Million an, wohlverstanden nach Vertragsunterzeichnung. Aber der Besitzer will um keinen Preis verkaufen. Dabei lebt er nicht einmal dort. Auf dem Areal stehen nur ein paar alte Fabrikhallen, sonst nichts.»

«Wollen wir uns das mal ansehen?»

«Später vielleicht. Im Moment gibt es andere Prioritäten, Nader wartet auf uns.»

Der Anwalt Fabian Nader wirkte müde und irgendwie abwesend. Die erste Nacht in Untersuchungshaft hatte deutliche Spuren hinterlassen.

«Möchten Sie etwas trinken?»

«Danke. Das ist nicht notwendig. Warum bin ich hier? Ich habe meine Aussage bereits getätigt und unterschrieben.»

«Weil uns Mark darum bat. Wir sind Freunde.»

Nader schaute überrascht auf.

«Sie … Sie sind Kommissär Ferrari?»

«Ja, und das ist meine Partnerin Nadine Kupfer.»

«Sie waren oft Gesprächsthema bei uns. Immer, wenn Sie erfolgreich einen Fall lösten … Der Fall Nader ist simpel, die Sachlage eindeutig.»

«Was ist passiert?»

«Ich weiss es nicht mehr genau, Frau Kupfer.»

«Wir können uns gern duzen. Ich bin Nadine.»

«Sehr gern … Fabian.»

«An was kannst du dich erinnern?»

«Damian Schoch rief mich um vier Uhr nachmittags an, er wollte mit mir reden. Ich blockte zuerst ab und verwies ihn an Mark und Chris, doch er liess nicht locker. Wir vereinbarten schliesslich, dass ich ihn nach meiner gestrigen Sitzung anrufe und er dann kurz vorbeikommt.»

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