Jógvan Isaksen - Option Färöer - Ein Färöer-Krimi

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Option Färöer - Ein Färöer-Krimi: краткое содержание, описание и аннотация

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Mörderische Spannung auf den Färöer: Zuerst stirbt ein Radiomoderator, danach wird eine Bank überfallen und kurz darauf wird ein verhafteter Verdächtiger tot in seiner Zelle aufgefunden. Als auch noch ein Zeitungsreporter ermordet wird, entscheidet sich der Journalist Hannis Martinsson diese Verbrechen aufzudecken. Denn vier Morde in zwei Wochen – dies ist definitiv ungewöhnlich für ein kleines Völkchen wie die Färinger. Doch inwiefern sind der tote Nachrichtensprecher, ein jugendlicher Stadtstreicher mit einem Lohnbuchhalter und dem Reporter der christlichen Zeitung verbunden? Gibt es überhaupt einen Zusammenhang zwischen diesen Morden? Eine geheimnisvolle Kontonummer führt den Journalisten nach Rom. Und immer wieder taucht der pleite gegangene Anlagefonds Gaia International auf, hinter dem der Schiffsreeder Hanus i Rong stecken soll....

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»Wir haben uns am Haus der Pfingstgemeinde getrennt, und das Letzte, was ich von ihm gesehen habe, war, wie er in die Tórsgøta abgebogen ist.«

»Wohin wollte er?«

»Nach Hause, nehme ich mal an. Etwas anderes hatte er bestimmt nicht im Sinn.«

»Er ist nicht zu Hause gewesen.« Karl wanderte auf und ab, die Hände auf dem Rücken. »Er hat bei einer Frau in Djóni í Geilsgøta ein Zimmer gemietet, aber sie sagt, er sei in dieser Nacht nicht nach Hause gekommen. Hat er dir erzählt, woran er arbeitet?«

»Wir haben über Petur Kári Magnussen geredet. Christian war sich sicher, dass es kein Selbstmord war, sondern dass jemand nachgeholfen hat. Er hat auch behauptet, dass ihr einen Hinweis bekommen hättet, Petur Kári zu verhaften.«

»Hat er das gesagt?« Karls Stimme klang müde, aber man konnte die Wut in ihr hören. »Das Revier leckt wie ein Sieb. Wir könnten ebenso gut Lautsprecher auf der Straße installieren oder einen heißen Draht zu den Zeitungen.«

»Es stimmt also?«

»Du kannst dir deine Frage sparen, Hannis. Ich darf nichts sagen, und schon gar nicht zu dir. Wenn du etwas wissen willst, musst du zu Piddi gehen.« Er drehte sich um und schaute durch die Scheibe in der Tür.

Wie er so dastand, in zerknittertem hellem Mantel und schmutzigen Schuhen, gebeugt und mit dem Ansatz einer Glatze, war er die Müdigkeit in Person.

Drei Morde in vierzehn Tagen, das steckt man nicht so einfach weg. Und einer davon auch noch im Polizeirevier begangen. Deshalb kommentierte ich seinen Vorschlag, mit Piddi zu sprechen, lieber nicht. Er war wohl auch nicht ganz ernst gemeint.

»Es sieht so aus, als würde es nicht mehr lange dauern. Ihr könnt jetzt verschwinden, ich bleibe hier, bis sie fertig sind mit der Obduktion.« Er machte eine Pause. »Und, Hannis, du weißt, wie viel du darüber schreiben darfst.«

Das wusste ich nur zu gut. Unter diesen Umständen konnte ich eigentlich gleich meinen Job als Journalist an den Nagel hängen.

Haraldur, der ein wenig von seiner normalen Gesichtsfarbe zurückerlangt hatte, ging langsam den Flur entlang und ich folgte ihm.

9

Wir verließen das Krankenhaus und liefen eine Weile schweigend nebeneinander her. Bei der Gullsvingið am Westkai blieben wir kurz stehen und schauten auf einen der Neubauten der Schiffswerft hinunter.

Das Schiff war noch rostfarben, aber es sah so aus, als sollte es bald angestrichen werden. Trotz Nebel konnten wir deutlich die Männer sehen, die zwischen der Helling und der großen Maschinenhalle hin- und herliefen, während das Ende der Helling bereits im feuchten Dunst verschwand. Ab und zu hörten wir Hammerschläge und das Kreischen elektrischer Maschinen, dann wurde es wieder ganz still. Normalerweise machte es Spaß, Menschen bei der Arbeit zuzuschauen, vor allem von einem Aussichtspunkt wie diesem, der etwas von der Perspektive unseres Herrgotts hatte. Aber heute stand uns der Sinn nicht nach Spaß.

»Das wird gut tun, aus diesem Regenwetter rauszukommen.« Haraldur schaute in den Himmel, während er sprach. »Weiße Strände und Palmen und kein Gerede von Steuern, Personenkennziffern und Auslandsverschuldung.«

»Willst du verreisen?« Ich war verblüfft. Schon seit langer Zeit war Haraldur für mich zu einem Teil von Tórshavn geworden. Dass er plante, das Land zu verlassen, war so unerhört, als hätte Rasmus Effersøe seinen Sockel verlassen und wäre über den Tinghúsplena spaziert.

»Ich habe eine Heuer als Ablöser auf einem Gastanker gekriegt, der zwischen San Francisco, Hawaii und den Marshallinseln fährt. Vorläufig für vier Monate. Ich warte nur auf den Bescheid, der kann jeden Augenblick kommen.«

»Und was ist mit dem Eyskarið

»Da ist ja im Augenblick nicht viel zu tun, und nur herumzurennen und Architekten und Handwerker zu beaufsichtigen, dazu habe ich keine Lust mehr.«

»Na, das wird hoffentlich auch ohne dich klargehen, aber mit wem soll ich dann zum Fischen rausfahren?« Ich versuchte, ironisch zu klingen, aber die Wahrheit war, dass ich Haraldur schon jetzt vermisste. Er war für mich wie ein Fels in der Brandung, besonders in diesen Tagen.

»Es gibt genug Boote, du wirst sehen, das ergibt sich.« Haraldur ging langsam den Weg zwischen der Schiffswerft und der alten Navigationsschule hinunter. »Übrigens, ehe ich es vergesse. Ich wollte dir noch etwas sagen.« Wir gingen gemeinsam nach Rættará hinunter.

»Als du mich in der Konditorei nach Páll Hansen und Gaia International gefragt hast, da habe ich gesagt, dass ich nichts über deren Machenschaften wüsste. Was Páll Hansen betrifft, stimmt das auch. Da weiß ich nur, dass ich an dem bewussten Tag frisches Walfleisch und Speck zu Mittag gegessen habe. Ich hatte ein Stück Speck in der einen Hand und ein Klappmesser in der anderen, als er starb. Ich glaube, ich bin mehrere Minuten so sitzen geblieben, so verblüfft war ich, als er anfing, im Radio zu röcheln. Zuerst habe ich gedacht, es wäre ein Scherz, aber dann wurde mir schnell klar, dass da etwas absolut nicht stimmte.«

Haraldur schwieg eine Weile, während wir langsam auf Skálatrøð und die vielen Boote zuschlenderten. Unten bei den Pontons setzten wir uns auf eine Bank und Haraldur griff den Faden wieder auf: »Was Gaia betrifft, so habe ich nicht genau verfolgt, was die Zeitungen geschrieben haben. Beispielsweise hatte ich keine Ahnung, dass Páll Hansen für die Kerle gearbeitet hatte. Aber vielleicht stand das auch gar nicht in der Zeitung?« Für einen Augenblick verfiel er ins Grübeln.

»Aber etwas habe ich doch gehört. An einem Abend, als ich hinterm Tresen im Eyskarið stand, war da ein mehr als angesäuselter Typ und plapperte vor sich hin. Ich habe nicht besonders darauf geachtet, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, dass er sagte, Hanus í Rong sei der Mann, der hinter Gaia stünde, und es sei seine Schuld, dass so viele Menschen so viel Geld verloren hätten. Ich hatte Zweifel, doch er beharrte auf seiner Meinung und ergänzte noch, dass er das ja wohl wissen müsse, da er einer der Steuerprüfer bei Gaia gewesen sei.«

»Hanus í Rong. Ist das nicht der Reeder und Laienprediger?«, fragte ich verblüfft.

»Stimmt genau. Das, was einem Propheten hier im Land am nächsten kommt. Aber ich weiß nicht, ob an den Vorwürfen des Steuerprüfers etwas dran ist. Er war ziemlich angeheitert. Andererseits würde es mich gar nicht wundern. Diese Gläubigen streifen sich doch die göttliche Haut über und wieder ab, wie andere ihre Hemden wechseln.«

Haraldur steckte eine Hand in die Tasche und holte seine Kautabakdose hervor. Er schob sich einen Streifen hinter die Unterlippe, spuckte aus und reckte sich.

»Du kannst ja mal mit dem Steuerprüfer reden. Er arbeitet bei einem der großen Betriebe an der Hoyvíksvegur und lebt sicher wie die Made im Speck, jetzt, wo das Land von seinesgleichen regiert wird. Ich könnte mir auch gut zwei Bierclubdirektoren in Tinganes vorstellen.«

»Wie heißt dieser Steuerprüfer?« Ich unterbrach Haraldurs Wunschtraum.

»Arngrímur Brestisoyggj. Einer dieser jungen Typen von der Wirtschaftshochschule, die vom gemeinsamen Markt reden, von internationaler ökonomischer Zusammenarbeit, dass die Grenzen aufgehoben werden sollten und anderen schönen Dingen. Wenn sich ihm die Möglichkeit bietet, wird er sich aufstellen lassen und ganz sicher ins Ting gewählt werden.«

»Wer ist Hanus í Rong? Ich meine, wie ist er, was ist sein Ziel?«

Haraldur schaute auf seine Uhr und stand auf. »Eigentlich weiß ich überhaupt nichts über ihn. Habe nur mal bei der Post ein paar Worte mit ihm gewechselt, du weißt schon, Guten Morgen und was übers Wetter.«

Jetzt trippelte er ungeduldig.

»Jetzt muss ich aber nach Hause, telefonieren. Die Heuer, weißt du.«

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