Frederick Marryat - Der arme Jack

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Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

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„Das kann noch Jahre lang anstehen.“

„Nun, Jack, ich gehe nicht zur Kirche — ich bin zu alt — und obendrein zu arm, um mich für die Kirche ankleiden zu können, selbst wenn ich so weit zu gehen im stande wäre. Und warum willst nun Du gehen?“

„Ei, Mutter“, sagte ich, mich erhebend, „wenn Ihr meinen Wunsch nicht erfüllen wollt, so thut’s mir sehr leid, denn ich würde Euch ehrlich bezahlt und Euch noch zu manchem schönen Handel verholfen haben. Behüte Euch Gott!“

„Nicht so eilig, Jack — setz’ Dich, setz’ Dich, Knabe. — Schau Dich im Laden um, und sieh, ob Du nichts finden kannst, was Dir zusagt.“

Nun begann Nanny halblaut mit sich zu sprechen —

„Drei und dreissig Shillinge? Das ist viel Geld — will mich ehrlich bezahlen — und noch etwas zum besten geben! Seine Mutter hat mich letzthin eine alte Katze geheissen — ich glaube der Anzug wäre wohlfeiler zu kriegen, den Knaben betrügt man sehr. — Es würde sie ärgern, wenn sie ihn reinlich gekleidet in der Kirche sehen würde — und ich glaube, der Knabe ist ehrlich. Ein Junge, der in die Kirche gehen will, muss ein guter Junge sein. — Aber Du mein Himmel, es ist so viel Geld!“

„Ich will Tag und Nacht arbeiten, um Euch zu bezahlen, Nanny.“

„Und wohl gemerkt, Jack, ich muss etwas obendrein haben. — Dieses Stück Tau geht drauf. — Du zahlst jede Woche etwas ab.“

„Wenn ich etwas verdienen kann, Mutter, so dürft Ihr so sicher darauf rechnen, als ich hier sitze.“

„Gut, die alte Katze wird mehr für Dich thun, als Deine eigene Mutter thun mag; Du sollst das Geld haben; aber Jack, ich muss wegen der Kleidungsstücke den Handel abschliessen.“

„Ich danke Euch, Nanny, ich danke Euch!“ entgegnete ich, indem ich voll Wonne von meinem Sitze aufsprang.

„Aber heute Abend können wir nichts mehr thun, Jack. Komm daher am Montag wieder zu mir, und wenn ich bis dahin nicht meinen Sinn geändert habe — —“

„Den Sinn geändert?“ sagte ich bekümmert. „Ich glaubte, Ihr hättet mir’s eben für bestimmt versprochen.“

„Nun ja, ich hab’s gethan — und — will mein Versprechen halten, Jack. Komm am Montag, und da Du morgen doch nicht zur Kirche gehen kannst, so sieh zu, ob Dir’s nicht möglich wird, Dir einiges Geld zu verdienen.“

Ich vernachlässigte ihre Einschärfung nicht und war glücklich genug, ihr am Montag Morgen sechs Pence bringen zu können. Nanny ging mit mir in den Kleiderladen nnd dingte um die Kleider, bis sie dieselben auf acht und zwanzig Shilling herunter gemäkelt hatte; dann gab sie Auftrag, den Anzug für mich fertig zu machen, und verlangte, dass man ihn ihr ins Haus schicke. Ich verdiente in jener Woche nur wenig Geld; Nanny schien daher mehr als einmal sehr unglücklich zu sein und ihr freundliches Anerbieten zu bereuen. Als jedoch der Sonntag herbeikam, wurde sie ganz wohlgemut; sie wusch mich sehr sorgfältig und legte mir selbst die Kleider an. Ich kann die Wonne nicht ausdrücken, welche ich in dem Augenblicke empfand, als Nanny mir den Hut auf den Kopf drückte und sagte:

„Nun, Jack, ich würde es in meinem Leben nicht geglanbt haben, dass Du ein so hübscher Junge bist. Du kannst jetzt keck neben Deiner Schwester einhergehen, sie wird sich Deiner nicht zu schämen haben, so hübsch sie auch ist. So, jetzt geh und zeige Dich; vergiss aber nicht, Jack, dass Du mir versprochen hast, Du wolltest mich bald wieder bezahlen und mir noch obendrein im Handel etwas zum besten geben.“

Ich wiederholte mein Versprechen und eilte nach dem Hospital, um Peter Anderson aufzusuchen. Er kannte mich nicht, als ich mich ihm vorstellte. Ich teilte ihm mit, wie und auf welchem Wege ich zu den Kleidern gekommen sei, worauf er mich auf den Kopf pätschelte, mich einen guten Jungen nannte und mir versprach, er wolle mich nach der Hospitalkapelle mitnehmen, wo ich unter den Schulkindern Platz finden könne; er werde dies schon einleiten. Ich traf dann mit Ben und anderen zusammen, die alle nicht wenig erstaunt waren. In der Kapelle konnte ich freilich nicht alles hören, was der Pfarrer sagte, weil die Kanzel sehr entfernt war und die alten Pensionäre viel husteten; demungeachtet erbaute ich mich sehr, und ich hätte nur gewünscht, dass der Gottesdienst weniger lange gedauert hätte. Nach Beendigung desselben verfügte ich mich nach der Wohnung meiner Mutter und traf mit letzterer zusammen, als dieselbe eben mit der kleinen Virginia von der Stadtkirche zurückkehrte.

„Da ist ein hübscher kleiner Knabe, Virginia“, sagte meine Mutter. „Willst Du nicht mit ihm gehen?“

Meine Mutter kannte mich nicht, wohl aber Virginia, die sich augenblicklich losriss, mir in die Arme eilte, lachend sich an mich anklammerte und dann ausrief:

„Ja, Mutter, ich will mit ihm gehen!“

Und dann eilte sie mit mir fort, sehr zum Ärger der gestrengen Mama, die uns gerne nachgeeilt wäre, um sie zurückzuhalten, wenn sie nicht geglaubt hätte, durch schnelles Gehen ihrer Gentilität Abbruch zu thun. Wir gingen daher miteinander fort, sie in grösstem Zorne zurücklassend, und verfügten uns nach dem Hospitale, während Virginia mit vor Entzücken strahlenden Augen allen ihren Freundinnen zurief: „Sieh, das ist Bruder Jack!“ Ich führte sie zu Peter Anderson und dem alten Ben, ungemein stolz darauf, ihnen meine Schwester vorstellen zu können, und Peter Anderson sagte:

„So hätte es eigentlich schon längst sein sollen.“ Dann fügte er bei: „Jack, vielleicht verdienst Du die Woche über wieder kein Geld, und wenn dies der Fall ist, so komm zu mir, denn die alte Nanny darf nicht getäuscht werden. Vergiss es aber nicht, Du musst die Kleider von Deinem eigenen Verdienste bezahlen.“

Da es Zeit zum Mittagessen war, so gingen Virginia und ich mit einander nach Hause. Als wir in Fishers-Alley anlangten, sagte ich zu ihr:

„Die Mutter wird Dir zürnen.“

„Ich kann da nicht helfen, Jack“, versetzte sie. „Du bist mein Bruder und wir haben nichts Unrechtes gethan.“

Als wir zu Hause anlangten, warf mir meine Mutter einen strengen Blick zu, sagte aber nichts, was mich sehr wunderte. Sie war verdriesslich, obgleich ich nicht wissen konnte, wem ihr Ärger galt, Virginia, mir oder meinen neuen Kleidern. Möglich auch, dass ihr wegen der Vernachlässigung, die sie mir erwiesen, das Gewissen Vorwürfe machte. Sie setzte schweigend das Essen auf den Tisch und begab sich nach dem Diner die Treppe hinauf. Virginia und ich benutzten diese Gelegenheit. Letztere setzte ihr Hütchen auf, wir gingen dann ins Freie, um uns bis zur Zeit des Theetrinkens zu ergehen. Als wir zurückkehrten, ergriff die Mutter meine Schwester am Arme und führte sie zu Bette. Die kleine Virginia leistete keinen Widerstand, sondern wandte nur ihr Köpfchen um und lächelte mir zu, während sie sich fortbringen liess. In meinem ganzen Leben hatte ich mich nie so glücklich gefühlt, als an jenem Abend, und während ich in meinem Bette lag, vergegenwärtigte ich mir noch einmal die Ereignisse des Tages.

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