Frederick Marryat - Der arme Jack

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Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

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Doktor Tadpoles Laden war in einer sehr seltsamen Weise ausgestattet und erregte viel Bewunderung. Während seines Flottendienstes hatte er unterschiedliche, naturhistorische Gegenstände gesammelt, die er für sich präpariert hatte. Die untere Reihe von Flaschen in dem Fenster war mit Schlangen, Eidechsen und andern Reptilien gefüllt, die zweite bestand aus Bouteillen, wie man sie auch noch jetzt gewöhnlich sieht — grosse Kugeln, die blaue und gelbe Mixturen enthielten und vorn mit goldenen Hieroglyphen bezeichnet waren; aber zwischen denselben stand stets ein ausgestopftes Tier, in der Regel ein kleiner Affe oder etwas der Art. Die dritte Flaschenreihe war die unbegreiflichste, niemand konnte sagen, was sie enthielt, und wenn der Doktor gefragt wurde, so pflegte er zu lachen und den Kopf zu schütteln. Dies machte die Leute besonders neugierig. Ich glaube, es waren hauptsächlich Präparate des Magens und anderer tierischer Eingeweide; aber der Doktor sagte stets, dies sei eine Reihe voll „Geheimnissen“, und er pflegte sich damit zu belustigen, dass er auf die Fragen des andern Geschlechts ausweichende Antworten gab. Von der Decke herunter hingen einige grössere, naturhistorische Exemplare, hauptsächlich Schädel und Knochen von Tieren, und auf den inneren Simsen lagen unterschiedliche Steine, Kiesel und Marmorfigurenbruchstücke, die der Doktor während seines Aufenthaltes im mittelländischen Meere gesammelt hatte. Mit einem Worte, der Laden enthielt ein seltsames Gemisch und die Leute konnten nicht genug die Augen aufsperren, wenn sie eintraten. Der Doktor hielt sich eine alte Frau, welche für ihn kochte und das Haus reinigte, sonst hatte er keine weitere Bedienung, als den bereits erwähnten Knaben Tom. Letzterer war ein gutmütiger Junge, nur, wie sein Meister sagte, ein allzu grosser Freund des Bärendrecks; übrigens pflegte der Doktor, wenn Tom nicht dabei war, nur darüber zu lachen, indem er sagte: ‚’s ist zwar wahr, dass Tom mir meinen Bärendreck stibitzt; übrigens kann ich ihm nachsagen, dass er sehr ehrlich in betreff der Jalappe und des Rhabarber ist, denn von letzterem habe ich noch nie auch nur einen Gran vermisst.‘

Neben dem Doktor wohnte eine andere Person, die ein kleines Tabaksgeschäft hatte — ein Lieblingszufluchtsort der Pensionäre und anderer Leute. Es war eine Irländerin mit starkem Provinzialdialekt und ihrer Aussage nach Witwe. Wer ihr Gatte gewesen, hatte nie genügend ermittelt werden können, denn wenn ihr die Frage vorgelegt wurde, wusste sie der Antwort stets auszuweichen. Sie sagte nur, er habe St. Felix geheissen und kein besonderes Gewerbe betrieben. Sie war ungefähr zwei- oder dreiundzwanzig, sehr schön und von angenehmen Manieren, was vielleicht mit eine Ursache der lästersüchtigen Vermutungen war, mit denen man sich so gerne trägt. Einige sagten, ihr Mann sei noch am Leben, andere behaupteten, er sei auf sieben Jahre deportiert worden, und viele (unter denen sich auch meine Mutter befand) wollten wissen, dass sie kein „Verehelichungsdokument“ vorzuzeigen habe. In der That nahmen derartige böswillige Gerüchte kein Ende, wie es stets zu gehen pflegt, wenn Männer unglücklicherweise einen Ruf haben oder Weiber hübsch sind. Aber die Witwe schien sich durchaus nicht daran zu kehren, was die Leute sagten; sie war stets lebhaft und heiter und ausserdem bei den Männern sehr beliebt, was auch die Weiber ihr nachsagen mochten. Doktor Tadpole hatte ihr, seit sie sich in Greenwich niedergelassen, den Hof gemacht, sie waren die besten Freunde, obschon die Bewerbung des Arzneikünstlers nicht vorzurücken schien. Demungeachtet liess er selten einen Tag entschwinden, ohne ihr einen Besuch zu machen, den sie auch in allen Gnaden annahm. Obgleich sie alle Arten von Tabak verkaufte, gestattete sie den Leuten doch nicht, in ihrem Laden zu rauchen, weshalb denn auch aus demselben alle Stühle entfernt waren — eine Hausregel, von der sie nur zu Gunsten des Doktors eine Ausnahme machte. Er stellte sich gewöhnlich abends ein und durfte, mit der Zigarre im Munde, an dem Ladentisch stehen, während sie sich mit einander unterhielten. Diese Nachricht brachte die Leute auf den Gedanken, dass sie den Doktor heiraten werde; zuletzt aber wurde man des Wartens müde, und es bildete sich in Fishers Alley und seiner Umgebung allmählich für Dinge, welche auf unbestimmte Zeit verschoben werden sollten, das Sprichwort aus: „Ja, das wird geschehen, wenn die Witwe den Doktor heiratet.“

Eines Abends schickte mich Ben zu Mrs. St. Felix, um von ihr seine Tabaksbüchse füllen zu lassen, und als ich daselbst anlangte, fand ich den Doktor im Laden.

„Nun, Master Tom Sounders oder Herr armer Jack“, sagte die Witwe, „was steht zu Befehl?“

„Sauschwänzel“ f), sagte ich, den Penny auf den Tisch legend.

„Ist’s für Deinen Vater, Jack? Denn wie ich höre, ist er dessen bedürftig.“

„Nein“, versetzte ich, „’s ist für den alten Ben. — Der Vater ist wahrscheinlich weit weg von hier.“

„Und gedenkst Du ihm zu folgen, Jack? Doch meiner Ansicht nach bist Du das gerade Gegenteil von einem guten Matrosen, da Du mit dem Kiel oben kreuzest, wie Du’s bei Deiner ersten Reise hieltest.“

„Es ist wohl nicht die angenehmste Weise zu segeln, Jack?“ bemerkte der Doktor.

„Im Winter nicht“, lautete meine Antwort.

Die Witwe mass die Länge des Tabaks, wie die Putzmacherin ihre Zwirnbänder, von der Spitze des Fingers an bis zum Knöchel, und schnitt ihn ab.

„Wollen Sie mich jetzt mit einer Cigarre verbinden?“ sagte der Doktor. „Ich denke, dies ist die sechste, nicht wahr, Mrs. St. Felix? So, da ist mein Shilling.“

„In der That, Doktor, wenn ich nicht fürchtete, die schiefen Gesichter, die ich beim Arzneischlucken mache, könnten mir meine Schönheit verderben, so wäre ich fast anstandshalber verpflichtet, mir etwas aus Ihrem Laden zu bestellen, nur um Ihre Kundschaft auch ein wenig zu erwidern.“

„Ich hoffe, Sie werden’s nie brauchen, Mrs. St. Felix. Ich habe nichts dagegen, wenn Sie nach allem schicken, was Ihnen ansteht, nur nehmen Sie keine Arznei.“

„Nun, so soll mein Mädchen, die Jane, eine Dosis einnehmen, da sie ohnehin so fett wird. Aber nur kein Laudanum, Doktor; dies kann sie bei ihrer Schläfrigkeit nicht brauchen. Um sie darauf vorzubereiten, habe ich ihr diesen Morgen erst gesagt, dass sie bleich aussehe.“

„Mrs. St. Felix, Sie müssen mich entschuldigen, aber ich dulde es nicht, dass Sie sich in meine Praxis mischen. Ich verschreibe Arznei, wenn ich es für nötig halte, und da Jane zur Zeit vollkommen wohl ist, so soll sie nichts kriegen.“

„Und Sie haben sich nicht in mein Hauswesen zu mischen, Doktor. Wenn es mir gefällt, so müssen Jane, der Hund, die Katze und das Kätzchen — alle vier, die meinen Haushalt ausmachen — an einem Tage Arznei nehmen. Sagen Sie mir, Doktor, wie viel Brechwurzel ist nötig, um dem Kätzchen übel zu machen.“

„Mrs. St. Felix, ich bin kein Veterinärarzt und kann deshalb die Frage nicht beantworten.“

„Veterinär? Ei, ich glaubte, die gäben sich bloss mit dem Doktern an den Pferden ab.“

„Ich bitte um Verzeihung, ihre Praxis erstreckt sich weiter, wie ich Ihnen aus eigener Anschauung beweisen kann. Ich war einmal bei einem derartigen Herrn in London und bemerkte, dass er ungefähr ein Dutzend kleiner Schosshunde in einem grossen Zimmer eingesperrt hatte. Die armen, kleinen, ungebärdigen, wedelnden Dinger waren wegen schwerem Atem und Gott weiss was sonst noch, zu ihm geschickt worden — und wie glauben Sie wohl, dass er sie kurierte?“

„Das ist eine Frage, die ich an Sie stellen sollte, Doktor.“

„Gut denn, er teilte mir sein Geheimnis mit. Er band sie alle an, gab ihnen nichts zu fressen, liess sie Wasser trinken, und in drei Wochen waren sie im schönsten Zustande, und so mutwillig wie Zickelchen. Nichts als Diät, Mrs. St. Felix.“

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