Frederick Marryat - Der arme Jack

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Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

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„‚Doch hier ist mein Trost‘, sagte er, indem er auf die Bibel deutete, die er auf seinen Knieen liegen hatte. ‚Wäre dieses Buch nicht‘, fuhr er fort, ‚so würde ich zu Zeiten glauben, ich müsse mir selbst den Garaus machen‘.

„‚Ei‘, sagte ich, ‚was habt Ihr denn gethan? Seid Ihr denn so gar gottlos gewesen?‘

„‚Wir sind alle sehr gottlos‘, erwiderte er; ‚aber das ist’s nicht gerade — ich bin so viele Jahre umspukt worden, dass ich fast ein Narr wurde.‘

„‚Nun‘, sagte ich, ‚was könnt Ihr denn gethan haben, dass Euch ein Spuk verfolgte? — Ihr habt doch nicht einen Mord begangen?‘

„‚Ach, ich weiss nicht, was ich sagen soll‘, versetzte er. ‚Wenn ein Mensch zusieht und einen Mord nicht verhindert, ist es nicht das gleiche? Ich habe nicht mehr lange zu leben und es ist mir, als ob ich glücklicher sein könnte, wenn ich mein Gewissen erleichtere, denn ich habe das Geheimnis lange Zeit mit mir herumgetragen. Ich denke, dass Ihr, der Ihr ein Matrose seid und wisst, was Matrosen zu erdulden haben, ein Mitgefühl habt und mir vielleicht sagt (denn ich bin etwas unruhig darüber), ob Ihr glaubt, dass mich bei der Sache ein grosser Vorwurf trifft. Ach, ich habe seit dieser Reihe von Jahren genug gelitten und hoffe, es wird nicht vergessen bleiben, wenn ich vor den Richterstuhl gerufen werde — was zuverlässig mit uns allen statthaben muss, falls die Worte dieses Buches, in das ich ein festes Vertrauen setze, wahr sind.‘“

„Er schien sehr angegriffen zu sein, nahm einen Trunk Wasser und fuhr dann folgendermassen fort:

„‚Vor dreiundzwanzig Jahren war ich Matrose an Bord des Westindienfahrers ‚Wilhelm und Karolina‘, der für Jamaika bestimmt war. Wir hatten zwei oder drei weibliche Passagiere auf dem Schiffe und die Frau des Stewards besorgte ihre Bedienung. Sie war eine schöne junge Frau, und als sie mit ihrem Gatten an Bord kam, sagte sie zu mir, sie hätten ein einziges Kind, das sie zu Hause gelassen hätten. Nun seht Ihr, Yarmouth ist mein Geburtsort, und obgleich ich den Mann nicht kannte, war mir doch ihre Familie nicht fremd. Wir wurden daher sehr vertraut, unterhielten uns über unsere Freunde und so weiter. Ich erwähne dies der späteren Vorgänge halber. Wir kamen wohlbehalten zu Jamaika an und blieben wie gewöhnlich einige Zeit vor der Insel, ehe die Drogers ihr Kargo herumbrachten und uns in den Stand setzten, wieder nach England zurückzufahren.

„‚Nun, wir kriegten die Inseln klar und kamen gut gegen Norden, wo uns eine schreckliche Bö überfiel und unsere Masten zerbrach. Drei Wochen rollten wir mit untergetauchtem Schanddecke umher, denn wir führten eine sehr schwere Ladung und hatten unsere Gissung verloren. Endlich machten wir die Entdeckung, dass wir zu den Riffen im Süden der Bahama-Inseln hinunter geblasen worden waren. Einmal hatten wir Notmasten aufgerichtet, sie aber nnglücklicherweise durch den Sturm wieder verloren; wir konnten daher nichts thun, denn wir hatten keine kleinen Spieren oder Segel mehr, und unsere Hoffnung beschränkte sich nur auf ein Zusammentreffen mit irgend einem Schiffe, das uns Beistand leisten konnte.

„‚Dies Glück wurde uns übrigens nicht, und eines Morgens, als die See eben sehr hoch ging, entdeckten wir, dass wir gegen eine Felsenreihe hinunter getragen wurden, die kein Entkommen in Aussicht stellte. Wir konnten jetzt nichts weiter thun, als die Boote aussetzen und in denselben unser Glück versuchen. Der Kapitän war sehr ruhig und gefasst; er liess alles Erforderliche hineinschaffen, rief die Mannschaft auf und setzte ihr seine Absichten auseinander. Sämtliches Wasser samt dem Mundvorrat wurde in die Lansche gebracht, denn die See ging so hoch, dass die kleinen Boote kein derartiges Kargo führen konnten; auch vereinigte man sich dahin, dass alle Boote bei einander bleiben sollten, bis das Wetter milder würde; dann sollte der nötige Bedarf ausgeteilt werden. Nachdem alles bereit war, wurden wir in die uns angewiesenen Fahrzeuge beordert. Der Steward befand sich mit seinem Weibe in dem gleichen Boote mit mir, ich hatte letztere sorgfältig in den Sternschooten untergebracht, da ich ihr guter Freund war. Nun wurde der Steward von dem Kapitän beauftragt, etwas Vergessenes zu holen; während er fort war, schlug eine schwere Welle gegen das Schiff, welche eine so starke Bresche in dasselbe hineinbrach, dass alles in Verwirrung geriet und man mit den kleinen Booten zurückweichen musste, damit sie nicht versenkt würden. Das Langboot wartete allein noch auf den Kapitän, der mit dem Maten und dem Steward hineineilte, da dies noch die einzigen drei Personen gewesen waren, und nun zog sich alles zurück. Ich erwähne dies als den Grund, warum der Steward (nur vorübergehend, wie wir damals glaubten) von seinem Weibe getrennt wurde. Wir waren noch keine fünf Minuten von dem Schiffe ab gekommen, als wir in unserem Boote die Entdeckung machten, dass wir kaum gegen Wind und Wellen ankämpfen konnten, die uns mehr und mehr nach den nahen Riffen hinuntertrieben. Die Lansche, die ein schwerruderndes Boot und tief beladen war, konnte sich ohnehin nicht wehren, und in einer Viertelstunde waren wir Zeugen des Jammers, wie sie mit ihrer Mannschaft und mit unserem sämtlichen Mund- und Wasservorrate von der Brandung verschlungen wurde. Ich will’s nicht versuchen, den Schmerz der Stewards-Frau zu schildern, als sie ihren Mann vor ihren Augen ertrinken sah. Sie war ohnmächtig, und es stand geraume Zeit an, bis sie wieder zu sich kam, denn niemand konnte sein Ruder auch nur für eine Minute verlassen, um ihr beizustehen, da wir für unser Leben arbeiten mussten. Endlich kam sie wieder zur Besinnung. Das arme Geschöpf — ich fühlte für sie. Gegen Abend lullte der Wind ein, und es gewann den Anschein, dass wir schön Wetter kriegen würden; aber wir hatten nichts zu essen, nur ein einziges Fässchen Wasser in dem Boote und waren von der Anstrengung völlig erschöpft.

„‚Wir wussten, dass wir nordwärts rudern mussten, um die Bahama-Inseln oder vielleicht eine der kleinen Quaies im Süden derselben zu erreichen, wo wir Schildkröten und möglicherweise auch Wasser erhalten konnten. Sobald sich daher die See gelegt hatte, was sehr bald geschah, steuerten wir den Schnabel unseres Bootes in die gedachte Richtung und ruderten die ganze Nacht hindurch. Mit Tagesanbruch waren die andern Boote nicht mehr zu sehen. Eine völlige Windstille lag auf der See, die noch immer lange Wellen warf, und wir teilten unser Wasser aus, um nach einer Ruhe bis zum Abend aufs neue unsere Arbeit aufzunehmen.

„‚Wir ruderten hart bis zum Morgen, aber die aufgehende Sonne brachte uns die heisse Glut eines fast tropischen Himmelsstriches. Es war unmöglich, unsere Ruder fortzuführen, ohne zu trinken, und da niemand das Kommando übernommen hatte, so war all’ unser Wasser aufgezehrt, obgleich wir noch keine fünfzig Meilen nordwärts gekommen waren. Am dritten Morgen legten wir uns erschöpft auf den Boden des Fahrzeuges nieder; viele starben nicht nur vor Durst, sondern auch vor Hunger dahin. Wir hatten uns vorgenommen, bei Nacht wieder zu den Rudern zu greifen, aber einige wollten, andere konnten nicht arbeiten, so dass endlich diejenigen, welche sich willig gezeigt hatten, gleichfalls ihr Vorhaben aufgaben.

„‚Die Stewards-Frau sang zuweilen Psalmen und wechselte mit Weinen ab. Sie hatte eine sehr schöne Stimme, aber ihre Lippen waren bald aus Mangel an Wasser wie zusammengeleimt und sie konnte nicht länger singen.

„‚Als die Sonne am vierten Tage aufging, liess sich noch immer kein Schiff blicken. Einige rasten nach Wasser, und andere kauerten sich aus Verzweiflung unter die Bootsdosten. Gegen Abend umwölkte sich endlich der Himmel und es fiel ein schwerer Regen, der uns erfrischte. Wir zogen der Stewards-Frau einen Rock ab, breiteten ihn aus und fingen das Wasser auf; dann tranken wir alle, bis unser Durst gelöscht war, saugten sogar an unsern nassen Jacken, um uns zu laben — aber immer noch fühlten wir uns von nagendem Hunger gequält. Wir schliefen in jener Nacht, aber am nächsten Morgen blitzten die Augen eines jeden, und wir alle machten Gesichter, als ob wir einander aufzehren könnten. In dem Buge des Bootes begann ein Flüstern, und ein Neger, der bei uns war, zog sein Messer heraus und wetzte es an dem Schanddecke des Bootes. Niemand fragte ihn nach dem Grunde. Wir sprachen nicht, machten uns aber unsere Gedanken. Es war schrecklich, unsere hohlen Wangen — unsere tief eingesunkenen, wie glühende Kohlen leuchtenden Augen — unsere langen Bärte und die hageren Gesichter anzusehen. Jeder war bereit, seine Hand gegen den andern zu erheben. Das arme Weib beklagte sich nie oder sprach auch nur ein Wort, seit es zu singen aufgehört hatte — seine Gedanken waren augenscheinlich anderswo. Sie sass stundenlang regungslos da, die Augen auf das stille, blaue Wasser geheftet, als wollten sie bis in die Tiefe dringen.

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