Frederick Marryat - Der arme Jack

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Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

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An einem Sonnabende sass ich sehr melancholisch auf den Stufen am Landeplatz, dachte an den morgigen Sonntag und hatte meine Hoffnung, je zur Kirche gehen zu können, bereits ganz aufgegeben, als ein Themsefischer, namens Freeman, der zu Greenwich lebte und ein Bekannter von mir war — ich hatte ihm oft schon in seinen Geschäften geholfen — mir zurief, ich solle kommen und ihm Beistand leisten. Ich leistete seiner Aufforderung Folge, half ihm die Segel beschlagen, holte sein kleines Boot, in welchem er die Fische lebendig aufbewahrte, an Bord, hisste die Netze an den Mast auf und brachte alles in Sicherheit. Dabei machte ich mir meine Gedanken, dass er wahrscheinlich morgen zur Kirche gehen werde, während es mir nicht möglich sei, was ihn veranlasste, mich nach dem Grunde meiner Traurigkeit zu fragen. Ich sprach mich offen gegen ihn aus.

„Da kann ich Dir freilich nicht helfen, Jack“, sagte er, „denn es sind eben jetzt böse Zeiten; ja auch im andern Falle könnte ich nichts für Dich thun, denn ich habe selbst zu viele Kinder. Doch sieh her — da ist ein hübsches langes Stück fünfzölligen Taus, das ich aufgelesen habe, und das wohl einen Shilling wert ist. Nimm es (denn ich stehe doch ein wenig in Deiner Schuld) und bringe es der alten Nanny. Sie ist zwar eine wunderliche Person, aber wenn Du’s probierst, giebt sie Dir doch vielleicht das Geld. Wenn sie will, kann sie’s wohl thun, und da Du schon so lange mit ihr in Verkehr stehst, so willigt sie vielleicht ein, wenn Du ihr versprichst, jede Woche etwas beiseite zu legen und sie dann wieder zu bezahlen.“

Dieser Gedanke war mir nie eingefallen, denn ich wusste, dass die alte Nanny sehr genau und in ihrem Handel mit mir arg knauserig war. Ich dankte jedoch Freeman für sein Tau und seinen Rat, fest entschlossen, gleich nach dem Landen wenigstens einen Versuch zu machen.

Ich habe bereits früher die alte Nanny als eine Frau aufgeführt, welche mit Matrosenbedürfnissen handelte und mir das, was ich am Ufer auflas, abzukaufen pflegte. Sie war eine wunderliche Alte und schien alles zu wissen, was vorging, obschon ich nicht zu sagen vermag, wie sie zu ihren Nachrichten gelangte. Im allgemeinen war sie sehr geizig, obgleich man ihr nachsagte, sie habe sich ein- oder zweimal eine gute Handlung zu schulden kommen lassen. Niemand kannte ihre Geschichte, man wusste weiter nichts von ihr, als dass sie die alte Nanny sei. Sie sprach selten von ihrer Verwandtschaft, und einige Leute sagten, wenn man die Wahrheit wüsste, so würde sich’s herausstellen, dass sie sehr reich sei; aber wie sollte man überhaupt in dieser Welt zur Wahrheit kommen?

Ich befand mich bald in dem Laden der alten Nanny, das Stück Tau über meinen Arm gerollt.

„He, Jack, was bringst Du da — ein Stück guten Taus? Nein, gut kann man’s nicht nennen, denn es ist ganz vermürbt. Warum bringst Du mir denn solche Dinge? Was kann ich damit anfangen?“

„Ei, Mutter“, versetzte ich, „es ist ein nagelneues Seil — noch gar nicht viel gebraucht — das allerbeste Tau, das man nur sehen kann.“

„Junge, Junge, willst Du mich etwa gar belehren? Nun was verlangst Du dafür?“

„Einen Shilling“, entgegnete ich.

„Einen Shilling?“ rief sie. „Wo soll ich einen Shilling finden? Und wenn ich auch einen hätte, warum sollte ich ihn für ein Ding wegwerfen, das keine zwei Pence wert ist und bis zu meinem Tode als Gerümpel in meinem Laden liegen wird? Der Bursche ist verrückt!“

„Mutter“, erwiderte ich, „das Tau ist seinen Shilling wert und Ihr wisst das recht wohl. Gebt mir daher, was ich verlange, oder ich gehe anderswohin!“

„Und wohin willst Du gehen, Du junger Taugenichts? Wohin willst Du gehen?“

„Oh! die Fischer geben mir mehr dafür.“

„Die Fischer geben Dir ein paar alte Plattfische, die Du Deiner Mutter nach Hause bringen kannst.“

„Nun, ich will’s wenigstens probieren“, sagte ich, indem ich mich zum fortgehen anschickte.

„Nicht so hurtig, Jack, nicht so geschwind; schätze wohl, wenn ich den einen Tag einen Penny durch Dich gewinne, so darf ich’s ein andermal nicht so genau nehmen, wenn ich auch etwas verliere, nur um mir die Kundschaft zu erhalten. Gut, ich will Dir sechs Pence geben, obschon ich nicht weiss, wie ich das Geld wieder zurückerhalten soll.“

„Nein, Nanny“, versetzte ich; „ich muss einen vollen Shilling haben.“

„Ha, Du kleiner Spitzbube — einen ganzen Shilling? Nein, den kann ich Dir nicht geben. Aber brauchst Du vielleicht etwas? Bedarfst Du eines Schlüssels für Deine Kiste oder eines ähnlichen Gegenstandes?“

„Ich habe keine Kiste, Mutter, und brauche deshalb keinen Schlüssel.“

„Aber vielleicht steht Dir etwas von den hübschen Sachen in meinem Laden an; Jungens haben stets gewisse Liebhabereien.“

Ich lachte über die „hübschen Sachen“ in ihrem Laden, denn er enthielt nichts als altes Eisen, leere Flaschen, schmutzige Lumpen und Phiolen, und sagte ihr deshalb, dass ich nichts davon haben wolle.

„Nun“, sagte sie, „so setz’ Dich doch ein wenig und sieh’ Dich um; es hat ja keine Eile. — So hat also Mrs. East wieder einen Knaben gekriegt? Schlimm genug für das Kirchspiel, da sie bereits sechs Kinder hatte! — Sieh Dich um und lass Dir Zeit. — Hast Du davon gehört, dass Peter James gestern Abend seinem Weibe die Augen blau geschlagen hat, wie sie ihn aus dem Bierhause holen wollte? Ich möchte wissen, von wem jener Brief ist, den Susanna Davis von der Post erhalten hat. Freilich, ich kann’s erraten — das arme Mädchen! sie hat seit einigen Wochen gar so elend ausgesehen. — Musst nicht so pressieren, Jack; sieh Dich um, es giebt viele hübsche Sachen in meinem Laden. — Davis, der Schlächter, ist also wegen schlechten Fleisches geriemt worden? Ich dachte mir’s wohl, dass es so kommen müsse, und freue mich darüber. — Sieh, da ist ein prächtiges Schloss samt Schlüssel, Jack; Du kannst’s an Deine Truhe legen, wenn Du einmal eine hast. Ich denke, Du solltest dieses nehmen. — Was treibt denn der Doktor? Man spricht allenthalben davon, dass er stets bei der Witwe sitze. — Verdient Deine Mutter hübsch Geld durch ihr Wäschestärken? Ich weiss, Deine Schwester hatte am letzten Sonntag ein gedrucktes Mousselinkleid an, und das muss etwas gekostet haben. — Da ist ein Spaten, Jack — sehr nützlich, um das Ufer damit aufzugraben. — Du kannst etwas finden — Geld vielleicht! Nimm den Spaten und dann bist Du mir noch sechs Pence schuldig. — Bill Freeman hat letzten Sonnabend das letzte Kleid seines Weibes verpfändet. — Dacht’s mir wohl, es werde darauf hinauslaufen, obschon er sagt, es geschehe nur deshalb, weil er bei dem schlechten Wetter keine Fische gefangen habe. Aber ich weiss mehr, als die Leute glauben. — Da ist eine schöne Glasflasche, Jack; willst Du sie nicht Deiner Mutter bringen, dass sie etwas darin einmachen kann? Du siehst, sie ist von weissem Glase. Schau umher, Jack; es giebt allerhand hübsche Dinge hier. — Und des Gouverneurs Tochter heiratet auch; wenigstens glaube ich so, denn ich sah sie letzthin mit einem jungen Gentleman ausreiten, und heutzutage machen vornehme Leute stets zu Pferde den Hof. — Nun, Jack, hast Du noch immer nichts gefunden?“

„Nein, Mutter, und wenn Ihr mir nicht einen Shilling gebt, so gehe ich. Vielleicht wäret Ihr übrigens geneigt, mir zu dem zu verhelfen, was ich brauche, und dann gebe ich Euch das Tau umsonst.“

„Du giebst mir das Tau umsonst?“ versetzte die alte Nanny. „Gut, nimm Platz und lass mich hören, was Du für ein Anliegen hast.“

Ich dachte zwar, es werde mir nicht viel helfen, wenn ich mein Gesuch vorbringe, war aber einmal entschlossen, die Probe zu machen und setzte ihr deshalb meine Wünsche auseinander.

„Hum!“ sagte sie, nachdem sie sich eine Minute besonnen hatte, „Du willst also drei und dreissig Shillinge, um Kleider kaufen und in die Kirche gehen zu können? Deine Mutter kleidet Deine Schwester in gedruckten Mousselin und lässt Dich in Lumpen laufen — willst Du nicht lieber warten, bis Dein Vater wieder nach Hause kommt?“

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