Frederick Marryat - Der arme Jack

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Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

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„Ihr meint wahrscheinlich Gott,“ sagte ich endlich, denn ich dachte mir, er könnte kaum etwas anderes darunter verstehen.

„Ja, Knabe; hat Dich Deine Mutter nie diesen Namen kennen gelehrt?“

„Sie lehrte mich gar nichts, denn alle Gebete, die ich weiss, habe ich meiner Schwester abgelauscht.“

„Und was weisst Du denn, Jack?“

„Ich kann das Vaterunser und das ‚nun ich mich schlafen lege‘; das ist, glaube ich, alles.“

„Wie alt bist Du jetzt, Jack?“

„Ich bin drei Jahre älter als Virginia. Ich hörte die Mutter sagen, dass letzthin ihr sechster Geburtstag gewesen sei; vermutlich bin ich also neun.“

„Kannst Du das ABC?“

„Ja, einiges davon; ich lernte es auf den Booten.“

„Aber Du kannst nicht lesen?“

„Nein, kein Wort.“

„Hat Dir Deine Mutter nie etwas von der Bibel gesagt?“

„Mir nicht; aber ich hörte, wie sie mit Virginia davon sprach.“

„Gehst Du nie zur Kirche?“

„Nein, nie — die Mutter nimmt die kleine Virginia mit; von mir sagt sie aber, ich sei zu zerlumpt und zu ungentil.“

„Warum vernachlässigt Dich Deine Mutter? Vermutlich bist Du ein schlimmer Knabe?“

„Das ist er nicht,“ nahm Ben das Wort; „der Grund liegt nicht darin. Doch davon ist jetzt nicht die Rede, obschon ich Jack’s Partei ergreifen muss. Fahrt fort, Peter.“

„Möchtest Du gerne lesen lernen, Jack?“ sagte Anderson. „Und möchtest Du zuhören, wenn ich Dir die Bibel vorlese, bis Du sie selbst lesen kannst?“

„Das wäre mir freilich lieb,“ versetzte ich. „Es giebt viele Knaben am Ufer, die sogar kleiner sind, als ich, und doch lesen und schreiben können.“

Peter Anderson versprach mir, mich zu unterrichten, vorausgesetzt, dass ich mich gut aufführe. Er sagte, ich solle jeden Nachmittag um sechs Uhr nach seiner Kajüte kommen (eine Zeit, welche meinem Berufe als „armer Jack“ etwas ungelegen kam); er wolle mir dann Unterricht erteilen. Ehe er noch ausgesprochen hatte, schickte einer der Hospitalleutnants nach ihm, und Ben blieb zurück, um mir zu beweisen, wie wertvoll es mit der Zeit für mich sein würde, wenn ich lesen und schreiben könne.

„Ich selbst habe keine Schule genossen, Jack,“ sagte er, „und weiss daher diesen Mangel zu würdigen. Hätte ich Lesen und Schreiben verstanden, so könnte ich jetzt etwas Besseres sein, als ein armer Greenwich-Pensionär, obschon ich Gott danke, dass ich nichts Schlimmeres bin. Seit ich ein Mann bin, habe ich es nur ein einziges Mal bereut, dass ich nichts gelernt habe — nämlich mein ganzes Leben lang. Ja, Jack, ich wollt’ diesen meinen rechten Arm darum geben, — freilich ist er jetzt nicht mehr viel wert, aber zu seiner Zeit konnte er eine Harpune bis ans Heft werfen — aber doch ist ein rechter Arm ein rechter Arm bis ans Ende unserer Tage, dennoch würde ich ihn mit Freuden hingeben, wenn ich lesen und schreiben könnte. Nun, aus dem Schreiben machte ich mir nicht so viel, aber ich gäbe ihn her, wenn ich nur Gedrucktes lesen könnte, denn dann wäre ich im stande, wie Peter Anderson, die Bibel zu lesen. Siehst Du, Jack, wenn wir an Sonntagen in die Kapelle gehen, so ist unter zehn von uns nicht einer, der mit seinem Buche dem Pfarrer folgen kann. Wir müssen eben zuhören, und wenn er fertig ist, sind wir’s auch — wir müssen dann warten, bis er wieder predigt. Muss ich mich also nicht schämen, Jack, dass ich nicht lesen kann, und darf nicht jeder, der es versteht, stolz darauf sein? — Nein, nicht stolz, aber dankbar d). In unseren jungen Tagen, Knabe, denken wir nicht viel an die Bibel; aber wenn wir unsere Anker für die andere Welt zu lichten im Begriffe sind, so tragen wir Verlangen, unsere Zweifel und Bedenken wegzulesen. Sie ist die einzige Karte, nach der Du sicher steuern kannst. Ich denke, Eltern haben viel zu verantworten, die ihr Kind nicht Lesen lernen lassen, obschon ich meinem Vater und meiner Mutter keinen Vorwurf machen kann, da ich sie nie gekannt habe.“

„Wie, Ihr habt sie nie gekannt?“

„Nein, Knabe, nie. Ich habe Vater und Mutter verloren, als ich erst ein Jahr alt war. Er ertrank, und meine Mutter — sie starb auch, die arme Seele!“

„Und wie starb Eure Mutter, Ben?“

„’s ist eine traurige, traurige Geschichte, Jack, und ich mag nicht daran denken. Sie wurde mir lange nachher von einem Menschen erzählt, der wenig daran dachte, mit wem er sprach.“

„O, so teilt mir’s auch mit, Ben.“

„Du bist zu jung für eine solche Geschichte, Knabe — sie ist zu schrecklich.“

„Wie, etwa noch schlimmer als das Erfrieren, wie es mir letzthin beinahe ergangen wäre?“

„Ja, mein Junge, noch schlimmer, obgleich dies für ein so junges Bürschlein, wie Du bist, schlimm genug gewesen wäre.“

„Gut, Ben, ich will Euch nicht bitten, mir’s zu erzählen, wenn es Euch Schmerz macht. Aber Ihr habt doch nichts Unrechtes gethan?“

„Wie hätte ich als ein zweijähriger Knabe etwas Unrechtes thun können, da ich noch obendrein zu jener Zeit fünftausend Meilen von meinen Eltern entfernt war, Du kleiner Narr? Nun, ich weiss nicht, Jack, ob ich Dir’s nicht dennoch erzählen soll, weil Du dann finden wirst, was für ein Trost im Bibellesen ist — aber Du musst mir versprechen, nie davon zu reden. Ich glaube, ich bin ein einfältiger, alter Kerl, wenn ich Dir die Geschichte mitteile, Jack, aber ich habe Dich lieb, Knabe, und möchte Dir nichts abschlagen. So lege Dich denn neben mir vor Anker. Die Glocken werden zwar zum Mittagessen angezogen und ich verliere meine Mahlzeit; aber Du sollst eine Geschichte haben, und wir brauchen dann keine Unterbrechung zu fürchten.

„Mein Vater wurde für die See erzogen, Jack, und war bis in sein dreissigstes Lebensjahr ein schmucker junger Mann; dann machte ihn aber ein Sturz von der grossen Raa für den schweren Dienst im Takelwerk unfähig. Freilich, da er nur für die See erzogen war, so passte er nicht ans Land, und weil er ein reinlicher, ordentlicher Bursche war, so erhielt er die Stelle eines Zahlmeister-Stewards auf einem Indienfahrer. Später diente er als Kapitän-Steward an Bord mehrerer Schiffe. Er war ursprünglich von Yarmouth ausgesegelt, und als er von einer Reise nach Hause kam, um seine Verwandten zu besuchen, traf er mit meiner Mutter zusammen, mit der er sich splissen liess. Er liebte sein Weib sehr, und ich glaube, sie ihn auch, da sie eine treue und gute Frau war. Er war wieder zur See, als ich geboren wurde. Seine Reise führte ihn abermals nach Indien, und als er zurückkam, war ich zwei Jahre alt. Ich kann mich weder seiner, noch meiner Mutter erinnern. Er nahm aufs neue den Posten eines Kapitän-Stewards auf einem Westindienfahrer an, und der Kapitän, mit dem er schon früher gesegelt war, liess sich’s gefallen, dass er sein Weib mit sich nahm, um eine Bedienung für die weiblichen Passagiere zu haben. So blieb ich zu Yarmouth bei einer Kindswärterin, bis sie wieder zurückkämen — aber dies ist nie geschehen, Jack, und meine ersten Erinnerungen führen mich auf das Werkhaus zurück. Als ich alt genug war, wurde ich auf die See geschickt. Man hatte mir gesagt, mein Vater und meine Mutter seien auf dem Meere umgekommen, aber niemand konnte mir sagen, in welcher Weise — ich dachte daher wenig mehr daran, denn ich hatte sie nicht gekannt, und wen man nicht kennt, um den kümmert man sich nicht, und wenn es sogar Vater oder Mutter wäre.

„Gut, ich machte in den Walfischfahrzeugen vier oder fünf Reisen nach dem Norden und war nun ungefähr fünfundzwanzig Jahre alt, als ich meinte, ich müsse doch auch wieder nach Yarmouth zurückgehen und mich zeigen; denn trotz meiner Jugend war ich doch Harpunier und Steuermann — Stellen, auf die ich mir nicht wenig einbildete. Ich dachte, ich wolle hingehen und nach dem alten Werkhaus sehen, denn es war das einzige Ding, dessen ich mich erinnern konnte, und wollte sehen, ob der Meister und die Meisterin noch am Leben wären, denn sie hatten sich, als ich in der Anstalt war, sehr freundlich gegen mich benommen. Wie gesagt also, ich ging nach Yarmouth — da war das Werkhaus, und der Meister und die Meisterin lebten beide noch in guter Gesundheit. Ich gab mich ihnen zu erkennen, und die alten Leute, die mich durch ihre Brillen ansahen, konnten gar nicht glauben, dass ich der kleine Ben sei, der für sie das Wasser zu pumpen pflegte. Ich hatte Geld in der Tasche und liebte die alten Leute, die mir alles anboten, was sie mir geben konnten, ohne auf Wiederersatz zu zählen, und da ich nichts Besseres zu thun wusste, so wohnte ich bei ihnen und bezahlte sie schön. Dem alten Manne gab ich einige Raritäten, der alten Frau einen Theetopf und dergleichen und blieb bei ihnen, bis es wieder Zeit war zum ausfahren. Nun siehst Du, Jack, unter den alten Leuten im Werkhaus war ein Mann, der gleichfalls zur See gedient hatte; mit dem unterhielt ich mich oft lange und gab ihm Tabak, den er nicht kaufen durfte, weil man nichts der Art im Werkhaus erlaubte, was eine schwere Drangsalierung ist. Ich habe deshalb oft gedacht, dass ich in kein Werkhaus gehen möchte, weil man dort kein Röllchen Tabak haben kann. Das Haar dieses Mannes war so weiss wie Schnee, vielleicht zu weiss für seine Jahre, denn er war wohl mehr hinfällig und abgelebt, als alt. In einem Zustande nach dem Kirchspiele zurückgekehrt, dass er seinen Unterhalt nicht erwerben konnte, hatte man ihn nach dem Werkhause geschickt. Ich kann nicht begreifen, warum man einen solchen Platz ein Werkhaus nennt, in dem man gar nichts thut. — Gut! Charley, wie man ihn nannte, wurde sehr krank; es hatte den Anschein, als ob es nicht mehr lange mit ihm dauern würde. Wenn daher der Hausmeister und die Hausmeisterin gerade zu thun hatten, so pflegte ich mich mit ihm zu unterhalten. Er war meistens sehr ruhig und gefasst; auch sagte er, er befinde sich leidlich, obschon er wisse, dass es mit ihm schnell dem Ende zugehe.

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