Frederick Marryat - Der arme Jack

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Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

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Ein einziger Auftritt zwischen meiner Mutter und mir mag als Pröbchen für die übrigen dienen. Ich kam nach Hause, die Hosen aufgeschlagen und meine aufgeschnürten Bundstiefel voll Wasser, so dass es darin gurgelte, so oft ich auftrat, und der Sandboden von der Vorderstube an bis zu der Hinterküche mit meinen Spuren bezeichnet wurde. Meine Mutter sah die Fährte, die ich zurückgelassen hatte, wurde zornig und begann wie gewöhnlich zu singen:

„Ein Frosch, der wollte freien gehen,

Heisa, sagte Rowly.“

„Ich sehe, der kleine Wicht ist da gewesen —“

„Die Mutter that’s nicht gerne sehen,

Heisa, sagte Rowly.“

„Ja, ich will ihn rollen mit dem Rollholz, wenn ich ihm auf den Leib komme. Er ist schlimmer, als jener bestialische Wasserhund des Sir Herkules, der sich über meinen besten Mousselinkleidern schüttelte. Nun, wir wollen sehen. Zu essen soll er nichts kriegen; er mag zusehen, wie er anderwärts dazu kommt.

„Der kleine Jack Hecke

Sass in einer Ecke

Vor dem Christstollen, dick wie ein König;

Er steckt hinein seinen Daum,

Zieht heraus eine Pflaum

Und schreit: ‚Welch ein guter Knab’ bin ich!‘“

„Ja wohl, ein guter Knab’ — ein Balg, gut für nichts, just wie sein Vater. Oh, Himmel! wenn ich ihn nur von dem Halse hätte!

„Es war ein altes Weib,

Die hatt’ nur einen Schuh,

Sie hatt’ so viele Kinder

Und hatte nichts dazu;

Sie gab ihnen etwas Brühe,

Drum balgten sie sich in die Wett’:

Drauf peitschte sie all’ nach der Reihe,

Und schickte sie zu Bett.“

„Und wenn ich Dich nicht auch peitsche, soll der Fehler nicht an mir liegen, weiter sage ich nichts. Virginia, meine Liebe, Du musst nicht auf den Boden speien — das ist nicht gentil. Nur Matrosen und Yankees thun dies. — Ah, Du garstiges kleines Vieh — so, da bist Du!“ rief meine Mutter, als ich eintrat. „Siehst Du, was für einen schmutzigen Boden Du mir gemacht hast, Du undankbare kleine Bestie? Nimm dies und dies und dies!“ fuhr sie fort, indem sie mir die nassen Borsten des langen Kehrbesens mit solcher Gewalt ins Gesicht stiess, dass mir die Nase blutete. Ich widerstand dem ersten und zweiten Stosse, aber der dritte regte meine Galle auf. Ich ergriff das mir zugekehrte Ende des Besens und versuchte, ihn ihr zu entwinden. Es folgte nun Stoss gegen Stoss, denn ich war sehr stark; sie kreischte aus Leibeskräften, während sie es versuchte, den Besen aus meiner Hand zu reissen. Aber ich hielt fest und schob mit aller Macht gegen sie hin — kurz es ging ganz wie in der Puppenkomödie, wo Polichinell sich mit dem Teufel um die Krücke balgt. Endlich, nachdem sie mich für eine halbe Minute in eine Ecke gedrängt hatte, stürzte ich auf sie zu, trieb sie geraden Wegs in die andere und versetzte ihr mit dem Handgriffe einen tüchtigen Stoss vor den Magen, so dass sie den Kampf aufgab und, sobald sie wieder zu Atem kam, ausrief:

„O, Du abscheuliches, undankbares, ungentiles Vieh! Du kleine Viper! Ist dies die Weise, wie Du Deine Mutter behandelst — und sie beinahe umbringst? Oh, Himmel!“

„Warum lasst Ihr mich nicht gehen? Jenny schlagt Ihr nie.“

„Wer ist Jenny, Du heilloser, taugenichtsiger Bube? Deine Schwester heisst Virginia; gut, Du sollst kein Mittagessen haben, kann ich Dir sagen.“

Ich steckte meine Hand in die Tasche, nahm ein verdientes Sechspencestück heraus und hielt es zwischen meinem Daumen und Zeigefinger.

„Werde ich nicht?“

„Du frecher Bube! — Aber so geht’s, wenn thörichte Leute Kindern Geld geben und sie dadurch verderben.“

„Gott befohlen, Mutter.“

Mit diesen Worten sprang ich über das an der Thüre befestigte Brett und ging wieder an das Ufer hinunter. In der That war ich nun ein regelmässiger Schmutzigel, las halbe Pence im Wasser auf, bot meinen zerlumpten Arm den Leuten, welche aus den Fähren stiegen und begrüsste sie stets mit der Anrede: „Habt Ihr nicht einen halben Penny für den armen Jack, Euer Gnaden?“ den ich auch hin und wieder erhielt, bisweilen aber statt dessen einen Stoss erntete, je nachdem die Leute gerade gut oder übel gelaunt waren. Wenn ich nicht an dem Ufer war, leistete ich gewöhnlich Ben, dem Walfischjäger, Gesellschaft, denn der Invalide war nach dem Besuche meines Vaters gegen mich freundlicher als je. Auch machte ich mir mehrere andere Pensionäre zu guten Freunden und pflegte auf ihre langen Garne zu horchen, die mir nun zur Quelle grossen Vergnügens wurden. Zu anderen Zeiten half ich den Fährleuten ihre Nachen reinigen oder die Fugen bestreichen. Kurz ich war da und dort und überall, nur nicht zu Hause — stets thätig, stets beschäftigt und, wie ich wohl beifügen kann, fast immer nass. So oft ich nach Hause kam, schmähte meine Mutter, aber ich machte mir nichts daraus. Die grösste Strafe, die sie mir angedeihen lassen konnte, bestand darin, dass sie mir am Sonntag ein reines Hemd verweigerte; aber endlich brachte ich Halbpence genug zusammen, um nicht nur meine Kost, sondern auch meine Wäsche zu bestreiten, so dass ich mit jedem Tage unabhängiger und glücklicher wurde.

Es gab noch viele andere Wege, auf denen mir während der Sommerszeit Geld zufloss. So pflegten zum Beispiel Gesellschaften nach dem Schiff und andern Wirtshäusern zu kommen, um daselbst Themsefische zu speisen.

Ausser mir gab es noch viele andere Knaben, welche das Ufer zu ihrem Tummelplatze machten; wir traten dann gewöhnlich unter die Fenster, die Aufmerksamkeit der Wirtshausgäste durch alle in unseren Kräften liegenden Mittel auf uns ziehend, um sie zu veranlassen, dass sie uns Halbpence zuwürfen, um die wir uns balgen konnten. Die Fremden thaten dies gewöhnlich, um sich die Zeit bis zum Diner zu vertreiben, oder sich und die Damen durch den Anblick unseres Übereinanderkugelns zu unterhalten. Bisweilen warfen sie ein Sechspencestück in den Fluss, wo das Wasser ungefähr zwei Fuss tief war und wir uns durchnässen mussten, um es herauszulangen. Sie waren in der That sehr grossmütig, wenn es ihre Belustigung galt, und wir machten ihnen alle Arten von Anerbietungen, die wir nach ihrem Geschmack wählten, um ihren Taschen Geld zu entlocken.

„Soll ich für sechs Pence meinen Kopf in den Schlamm tauchen, Sir?“ konnte einer von uns rufen, der aber alsbald durch einen andern ausgestochen wurde.

„Ich wälze mich über und über im Schlamm, Gesicht und alles, Sir, wenn ich die sechs Pence erhalte!“

Bisweilen bemerkte ich ein liebliches Gesicht, das voll Mitleid auf unsere Lumpen und unsere verwahrloste Aussenseite niederblickte, und dann machte mir das Geld, das mir zugeworfen wurde, viel mehr Vergnügen; aber die Mehrzahl von denen, welche uns um der eigenen Unterhaltung willen Silber hinschleuderten, würden uns keinen Heller gegeben haben, wenn wir sie um Gottes willen darum angegangen hätten.

Man darf jedoch nicht glauben, dass ich die beneidenswerte Stelle des „armen Jacks“ sobald erhielt, denn auch die niedrigste hat ihre Bewerber, und unter den vielen müssigen Knaben, welche das Ufer zu ihrem Tummelplatze machten, gab es eine recht bedeutende Konkurrenz. Als ich mich anfangs dafür aufthat, wurde ich oft von älteren und stärkeren zurückgedrängt, die mir zuriefen: „Fort mit Dir! Es ist nicht der arme Jack — ich bin der arme Jack!“ Ich liess mir dies anfangs gefallen und hielt mich an die verirrten Halbpence, die mir gelegentlich zugeworfen wurden, dabei auf meine Behendigkeit bauend. Ich kriegte nie Streit mit andern Knaben, da meine Gutmütigkeit allbekannt war, und erst die Bedrückung weckte in mir die Idee des Widerstandes. Einer der Knaben, der älter und grösser als ich war, versuchte mir ein Sechspencestück zu entreissen, das ich durch meine Hurtigkeit gewonnen hatte.

Früher hatte ich mir nichts daraus gemacht, wenn ich weggedrängt oder sogar mit Wasser und Schlamm beworfen wurde; aber dies war ein Akt der Gewaltthätigkeit, den ich mir nicht gefallen lassen konnte. Die Folge davon war eine Balgerei, in welcher ich zu meiner eigenen grossen Überraschung (denn ich kannte meine Stärke nicht), wie auch zur Verwunderung aller Umstehenden, Sieger blieb. Ich zerbläute meinen Gegner, bis er ins Wasser taumelte, setzte ihm zu, bis er stürzte und drückte dann seinen Kopf in den Schlamm, bis er fast erstickt war. Dann liess ich ihn los, worauf er heulend zu seiner Mutter nach Hause ging. Für diese Heldenthat wurde ich mit dem Beifall der alten Pensionäre und anderer Zuschauer, wie auch mit einem Schilling, der mir aus dem Fenster des Wirtshauses zuflog, belohnt. Ben, der Walfischjäger, der den Strauss mit angesehen, sagte mir am andern Tage, dass ich meine Fäuste merkwürdig gut gebraucht habe; ich solle nur höhere Parade halten und werde dann einen trefflichen Kämpfer abgeben. Er war selbst ein alter Boxer und gab mir einige Anweisungen, die ich nicht vergass, und bald nachher in praxi auszuführen Gelegenheit hatte. Zwei Tage später stiess mich ein anderer mir an Grösse überlegener Knabe, während ich mich als „armer Jack“ geltend machen wollte, so derb beiseite, dass ich die Treppen hinunter ins tiefe Wasser fiel und daher die Lacher gegen mich hatte. Aus dem Untertauchen machte ich mir nichts, aber das Gelächter konnte ich nicht ertragen. Sobald ich daher die Treppen wieder gewonnen hatte, stürzte ich auf ihn zu und warf ihn hinunter, so dass er in eine Fähre fiel und sich, wie nachher gefunden wurde, den Rücken sehr beschädigte. Demungeachtet kam er wieder heraus, um mich zu zerbläuen, und jetzt gab es eine regelmässige Boxerei, da die Pensionäre und Fährleute sich ins Mittel legten, uns beide nach dem höheren Grunde nahmen und ein ehrliches Spiel überwachten. Ben, der Walfischjäger, übernahm die Rolle meines Sekundauten, und wir griffen an. Ohne die erlittene Verletzung und die Lehren, die mir Ben erteilte, als ich zwischen jedem Gange auf seinem Knie sass, wäre mein Gegner viel zu mächtig für mich gewesen. Dennoch gab es einen sehr harten Strauss, ich wurde furchtbar zerschlagen — aber ich konnte nicht nachgeben, da so viele auf meinen Sieg gewettet hatten, und Ben sagte mir am Ende eines jeden Ganges, wenn ich nur noch ein einziges Mal aushalte, werde ich des Sieges sicher und der arme Jack für immer sein. Diese letztere Andeutung spornte mich zur äussersten Kraftanstrengung. Wir kamen scharf ins Handgemenge; mein Gegner wurde geworfen, ohne wieder aufstehen zu können, da er jetzt die Folgen seiner früher erlittenen Beschädigung aufs empfindlichste verspürte. Der arme Bursche! Er litt grosse Schmerzen, wurde nach Hause getragen und musste ärztlichen Beistand brauchen, da sich ein Abscess in seiner Seite bildete. Es stand lange an, bis er wieder gesund wurde, und als er wieder herauskam, war er so bleich, dass ich herzliches Mitleid mit ihm hatte. Wir waren nachher stets die besten Freunde, ich gab ihm manchen Halbpenny, bis ich endlich Gelegenheit hatte, ihm wirksamer zu dienen.

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