Frederick Marryat - Der arme Jack

Здесь есть возможность читать онлайн «Frederick Marryat - Der arme Jack» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der arme Jack: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der arme Jack»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

Der arme Jack — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der arme Jack», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Meine Mutter liess während dieser Bemerkungen keine Spur des wiederkehrenden Lebens blicken, und endlich wurde er ernstlich unruhig.

„Jack“, sagte er, „ich muss meinen Stecken schneiden, oder man könnte mich ins Fegefeuer setzen. Sobald ich das Haus geräumt habe, läufst Du nach einem Doktor, dass er nach Deiner Mutter sehe; aber vergiss nicht, jenem alten Burschen, der in der letzten Nacht mit mir gezecht hat, alles mitzuteilen, wie sich’s zugetragen hat. Mag kommen, was da will, die Leute werden sagen, dass ich hinreichend gereizt wurde — und Jack, wenn die Leichenschauer ins Haus kommen, so vergiss nicht, die Wahrheit zu sagen. Du weisst, ich wollte die Alte nicht totschlagen — gelt mein Junge? Denn habe ich nicht gesagt, dass ich den Zopf aufheben wolle, um ihr eine andere Dosis zu geben, wenn ich wieder zurückkomme? Dies beweist, dass ich nicht willens war, der Wind möchte ihr ausgehen — Du begreifst das, Knabe. Ich sagte, ich wolle ihr eine andere Dosis geben — hast Du gehört, Jack? — Und —“ fuhr mein Vater fort — „ich werde auch Wort halten, falls ich sie, wenn ich wieder zurückkehre, noch über dem Boden finde.“

Mein Vater ging sodann die Treppe hinunter. Die kleine Virginia war auf dem Sofa wieder eingeschlafen. Er küsste sie sanft, drückte mir die Hand und gab mir eine Krone. Dann riegelte er die Thüre auf, steckte das Ende seines Zopfes in die Brusttasche, rollte ihn um seinen Leib, eilte die Strasse hinunter und war bald ausser Sicht.

Achtes Kapitel.

In welchem der Doktor einen Besuch macht und kein Honorar erhält. — Ich sehe mich genötigt, sehr hart zu arbeiten, um mir meinen Lebensunterhalt zu verschaffen.

Ich vergass die Einschärfungen meines Vaters nicht, denn ich war zu erschrocken. In der Mitte der Kirchstrasse, unfern Fishers Alley, wohnte ein Doktor — ein kleiner Mann mit einem zwischen zwei breiten Schultern eingesunkenen grossen Kopfe, kleinen blinzelnden Augen, einer Mopsnase und fast kahlem Scheitel, während an den Seiten sein Haar lang und wallend niederhing. Wenn übrigens auch seine Schultern breit waren, so stand doch sein übriger Leib nicht in demselben Verhältnisse, denn dieser wurde nach unten zu immer schmäler, so dass seine Hüften nichts weniger als breit und seine Beine so dünn wie Gaisfüsse waren. Sein eigentlicher Name war Todpoole, aber die Leute nannten ihn stets Tadpole c), und ohne Frage erinnerte auch sein Äusseres an ein derartiges Tierchen. Er war ein witziger kleiner Mann und stand im Rufe grosser Geschicklichkeit.

„Doktor Tadpole“, rief ich vom laufen ganz ausser Atem, „kommt hurtig — meine Mutter ist übel dran.“

„Wo fehlt’s?“ fragte er, über einen Mörser wegblickend, in welchem er eben etwas mit der Pistille rieb. „Äusserlich oder innerlich?“

Obgleich ich nicht wusste, was er damit meinte, so versetzte ich doch: —

„Beides, Doktor, und noch viel mehr.“

„Das ist in der That schlimm“, entgegnete Tadpole, noch immer reibend.

„Aber Ihr müsst augenblicklich kommen“, rief ich. „Kommt mit — hurtig!“

„Festina lente, guter Knabe — das ist Latein für Hut und Stiefel. — Tom, sind meine Stiefel rein?“

„Ja, Sir“, antwortete ein gelbrübenköpfiger Junge, den ich wohl kannte.

Der Doktor legte seine Pistille hin, setzte sich auf einen Stuhl nieder und begann ganz gemächlich seine Stiefel anzuziehen, während ich vor Ungeduld mit dem Fusse stampfte.

„So beeilt Euch doch, Herr Doktor — Ihr werdet meine Mutter tot finden.“

„Jack“, sagte der Doktor grinsend, indem er seinen zweiten Stiefel anzog, „die Leute sterben nicht so schnell, ehe der Doktor kommt — es geschieht stets nachher. Übrigens freut es mich, zu sehen, dass Du Deine Mutter so sehr liebst. — Tom, ist mein Hut gebürstet?“

„Ja, Sir“, entgegnete Tom, den Hut des Doktors bringend.

„Wohlan denn, Jack, jetzt bin ich bereit. — Tom, gieb auf den Laden acht, und iss mir nicht die Stange Bärendreck — hörst Du?“

„Ja, Sir“, antwortete Tom mit einem Grinsen von einem Ohre bis zum andern.

Der Doktor folgte mir hurtig, da er aus meiner Ungeduld schloss, es müsse etwas Ernstliches vorgefallen sein. Er ging nach dem Zimmer meiner Mutter hinauf, ich beeilte mich, die Thür zu öffnen, als ich zu meiner Überraschung die Mutter vor dem Spiegel stehen sah, wie sie sich eben die Haare ordnete.

„Nun!“ rief meine Mutter, „das ist ein sauberes Benehmen — wer wird in dieser Weise in ein Frauengemach dringen?“

Der Doktor machte grosse Augen und ich desgleichen. Endlich rief ich:

„Ach, der Vater glaubte, er habe sie tot geschlagen.“

„Ja“, entgegnete meine Mutter, „und er ist fortgegangen mit dieser Last auf seinem Gewissen, was doch einigen Trost gewährt. Er wird nicht so schnell wieder zurückkommen — er glaubt einen Mord begangen zu haben. Das gefühllose Vieh! — Nun, ich habe meine Rache gehabt.“

Und als sie ihr Haar aufband, kreischte sie hinaus:

„Das kleine Dämchen

Verlor ihr Lämmchen

Und konnt’ nicht sagen,

Wo es zu finden.

Sie fand es endlich,

Doch ach wie schändlich,

Es hat gelassen

Den Schwanz dahinten.“

„Nun, Doktor, so ist alles Verstellung gewesen“, rief ich.

„Ja — und der Doktor hat einen Metzgergang gemacht.“

„Gänschen Gänschen Gieren —

Wohin thust spazieren?

Treppe auf und Treppe ab

Zu den Jüngferchen hinab.“

Der Doktor zuckte die Achseln, dass der Kopf ganz dazwischen verschwand und sagte endlich:

„Deine Mutter braucht mich nicht, Jack — das ist sonnenklar. Guten Morgen, Mrs. Sounders.“

„Recht guten Morgen, Doktor Tadpole“, versetzte meine Mutter mit einem tiefen Knix. „Ihr werdet mich verbinden, wenn Ihr dieses Gemach verlasst und gefälligst die Thür hinter Euch schliesst.“

Während der Doktor und ich hinausgingen, fuhr die Mutter fort zu singen:

„Und dann traf ich ’nen kleinen Mann,

Der konnt’ nicht ’s Vater Unser;

Ich fasst am linken Bein ihn an

Und warf ihn die Trepp’ hinunter.“

Sobald wir in der Wohnstube unten anlangten, teilte ich dem Doktor mit, was vorgefallen war.

„Gewiss, ich habe geglaubt, sie sei tot“, fügte ich bei, nachdem ich meine Geschichte beendigt hatte.

„Jack, als ich Dich fragte, wo es Deiner Mutter fehle, innerlich oder äusserlich, antwortetest Du, in beidem und in noch vielem dazu. Du hattest recht — sie ist innerlich, äusserlich und noch obendrein höllisch schlecht“, sagte der Doktor lachend. „So hat sie also den Zopf Deines Vaters amputiert? Ha, die Delila! Schade, dass man nicht ihr den Kopf amputieren konnte, dann könnte vielleicht noch etwas Gutes aus ihr werden. — Gott befohlen, Jack; ich muss gehen und nach Tom sehen, der mir inzwischen gewiss eine ellenlange Stange Bärendreck aufgezehrt hat.“

Bald nachher erschien Ben, der Walfischjäger, um nach meinem Vater zu fragen; ich teilte auch ihm mit, was vorgefallen war. Er entrüstete sich höchlichst über das Benehmen meiner Mutter, ein Gleiches war auch bei allen Bewohnern von Fishers Alley der Fall, sobald die Geschichte ruchbar wurde. Wenn meine Mutter ausging oder sich mit einer Nachbarin zankte, so rief man ihr unabänderlich zu: „Wer hat über ihren eigenen Mann die Presser geschickt?“ oder: „Wer hat ihrem Gatten den Zopf abgeschnitten? — War dies ein gentiler Possen?“ Darüber ärgerte sich meine Mutter dermassen, dass sie mit jedem Tage mürrischer und misslauniger wurde; auch glaube ich, sie würde die Strasse verlassen haben, wenn sie nicht das Haus auf lange Zeit gemietet hätte. Sie hasste mich jetzt aufs bitterste und versäumte keine Gelegenheit, um ihren Groll an mir auszulassen, denn sie wusste, dass ich meinen Vater geweckt und sie gehindert hatte, dem Ausbruche seines Zornes auszuweichen. Die Folge davon war, dass ich selten anders als zum schlafen nach Haus kam. Ich schleuderte an dem Ufer umher, ging ins Wasser und ruderte bisweilen in den Fähren, während ich sie zu andern Zeiten hereinholte und für die Passagiere bereit hielt. Ich fing an, mich den Fährleuten nützlich zu machen und wurde sehr oft mit einem Stück Brot und Käse oder einem Trunk Bier aus ihren Krügen belohnt. Das erste Jahr nach dem Besuche meines Vaters erhielt ich selten eine ordentliche Mahlzeit, wohl aber Schläge die Menge, und zwar bisweilen aufs grausamste. Als ich jedoch stärker wurde, rebellierte ich und wehrte mich dabei mit so gutem Erfolg, dass ich zwar jetzt noch mehr gehasst, aber doch weniger gezüchtigt wurde.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der arme Jack»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der arme Jack» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Frederick Marryat Marryat - Peter Simpel
Frederick Marryat Marryat
Frederick Marryat - Der fliegende Holländer
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Der Höllenhund
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Die drei Kutter
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Seekadett Jack Freimut
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Die Ansiedler in Kanada
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Masterman Ready
Frederick Marryat
Frederick Marryat - Phantom Ship
Frederick Marryat
Frederick Marryat - The King's Own
Frederick Marryat
Отзывы о книге «Der arme Jack»

Обсуждение, отзывы о книге «Der arme Jack» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x