Elena Schulte - In die Weite leben

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Eigentlich liegt dein Leben wie ein weites Land vor dir: mit vielen Möglichkeiten zum Gestalten und einladender Freiheit. Eigentlich. Denn da sind immer wieder diese kleinen und großen Kämpfe, die dich entmutigen und dich davon abhalten, dein Leben so richtig zu feiern… Dieses Buch begleitet dich: Lerne, die Strategien des Durcheinanderbringers zu erkennen und seine Lügen zu entlarven. Entdecke Gott, der dir mitten im Kampf zur Seite steht, klare Sicht schenkt und dich schützt. Gib Gottes Wahrheit Raum und lebe mutig in der Autorität, die Christus dir verleiht. Es wird ein Abenteuer, das sich lohnt – denn das weite Land deines Lebens wartet auf dich!

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Doch wenn ich glaube, dass meine Identität und vor allem mein Wert antastbar sind, dass ich mir meine Daseinsberechtigung und meinen Platz im Leben immer wieder erarbeiten und sogar erkämpfen muss, dass ich viel zu viel verpassen könnte und dass ich mir der Güte und Versorgung Gottes niemals umfassend sicher sein kann, treibt mich das ständig an, dann verkrampfe ich und bin das genaue Gegenteil von gelassen. Schnell bekomme ich das Gefühl, dass mir die Zeit davonläuft, dass meine Ressourcen wie Kraft, Geld oder Möglichkeiten zu begrenzt sind, um mich an meine Ziele zu bringen, und dass meine Konkurrenz viel zu übermächtig ist, als dass ich als etwas Besonderes hervorstechen könnte.

Ich glaube der Lüge, dass ich erst dann endlich zufrieden bin, wenn ich zu den Schönsten, Erfolgreichsten, Beliebtesten zähle. Ich erliege der Versuchung, für meine eigene Sicherheit und mein eigenes Wohl zu sorgen, damit ich mich endlich entspannen kann. Ein zerbrechliches Fundament – wie lange kann ich diesen Status halten, sollte ich ihn überhaupt je erreichen? Ich fange an, alles als Bedrohung wahrzunehmen, und Bedrohungen muss man niederringen. Ich kann auf keinen Fall zulassen, dass ich vielleicht ungerecht behandelt oder übervorteilt werde. Oder dass ein Umstand meine wackelige Sicherheit ins Wanken bringt.

Und auch etwas anderes mag mein Herz kaum glauben oder sich zumindest nicht drauf verlassen: Das, was Gott für mich vorbereitet hat und mir schenken will, ist alles, was ich brauche. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer ganz lieben Herzensfreundin 9. Ich klagte ihr mein Leid über mein derzeitiges Leben, dass die Kinder und die Umstände so viel Raum einnehmen und mir so wenig Zeit zur freien Verfügung bleibt, dass ich mit all meinen Aufgaben hinterherhänge, dass ich meine Pläne nicht in die Tat umsetzen konnte und dass ich mich irgendwie dauernd vergessen fühle. Sie brachte mir viel Verständnis entgegen und fragte mich dann aber ganz ehrlich, ob ich auch in solchen Zeiten Psalm 23 Glauben schenken könne: »Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln!« (LUT). Tja. Gute Frage. Kann ich das glauben? Dass mir nichts fehlt, wenn ich annehme, dass Gott mich gut versorgt? Dass er mich an die Wiesen und die Quellen führt, die meinen Hunger und Durst tiefer stillen können als alles, was ich je selbst finden kann? Auch wenn das vielleicht nicht all das umfasst, was ich mir vorgestellt hatte? Wenn am Ende des Tages immer noch offene To-dos und Wünsche auf meiner Liste stehen? Und wenn ich mich vom Leben überrollt fühle? Kann ich dann angesichts der Güte und der Versorgung Gottes trotz aller meiner scheinbaren Mängel und Unzulänglichkeiten ruhig und gelassen werden?

In einem Lobpreislied bekennen wir:

Wenn die Meere toben, Winde wehn, werd ich mit dir übers Wasser gehen.

Du bist König über Wind und Flut.

Mein Herz wird still, denn du bist gut. 10

Gott ist gut. Nicht nur, wenn die Sonne scheint und der Kaffee heiß und lecker ist. Auch im Sturm, im Regen und wenn die Wellen und das Chaos über unserem Kopf zusammenschlagen. Ist das ein Lippenbekenntnis oder eine Glaubensüberzeugung? Theoretischer frommer Wunsch oder fester Grund, auf dem ich stehe? Denn wenn mein Kopf, mein Herz und mein Körper das glauben, dann könnte doch alles in mir in dem Wissen um diesen meinen Gott zur Ruhe kommen! Oder bleibe ich getrieben und kämpfe, weil ich letzten Endes lieber selbst bestimmen möchte, was ich haben will, anstatt mir das schenken zu lassen, was ich haben soll …?

Sich im Angesicht eines Kampfes trotz aller widrigen Umstände entspannen zu können – wie schön wäre das. So wünschenswert. So erstrebenswert. Aber doch so unrealistisch. Denn im Kampf gibt es Gewinner und Verlierer – und ich möchte so gerne Gewinner sein. Dieser Wunsch treibt mich und wirkt aller Ruhe und Gelassenheit entgegen. Ich will es richtig machen. Die richtigen Antworten finden und leben. Die richtigen Entscheidungen treffen und umsetzen. Von mir und anderen anerkannt sein. Erfolgreich sein. Zufrieden sein. Glücklich sein. Und vieles mehr.

Nun bleibt die Frage, ob unsere Definition von »gewinnen« sich mit dem deckt, was Gott als wirklich lohnenswerte Ziele in diesem Leben sieht. Dazu werde ich später im zweiten Teil dieses Buches noch einiges schreiben (»Ich brauche eine Strategie. Oder: Lieber lassen und endlich tun!«). Außerdem ist es unumgänglich, danach zu fragen, wie unser ursprüngliches Lebensland eigentlich beschaffen und erdacht war. Hatte Gott all diese Kämpfe und Schlachten für uns vorgesehen? Oder kamen sie erst später hinzu – und wenn ja, warum halten sie bis heute an? Und um dies zu klären, müssen wir uns erneut auf die Reise machen und zeitlich eine ganze Ecke eher beginnen …

[ Zum Inhaltsverzeichnis ] INHALT Über die Autorin [ Zum Inhaltsverzeichnis ] Vorbemerkung [ Zum Inhaltsverzeichnis ] Prolog [ Zum Inhaltsverzeichnis ] Teil 1 | Sehnsuchtsland (Fast) wie im Paradies [ Zum Inhaltsverzeichnis ] Und dann ist alles anders [ Zum Inhaltsverzeichnis ] Chaos trotz Sehnsucht nach Ruhe und Frieden [ Zum Inhaltsverzeichnis ] Zurück an den Anfang [ Zum Inhaltsverzeichnis ] Und weiter geht‘s mit dem Chaos Gott oder ich – wer ist hier eigentlich der Chef? Teil 2 | Kampfland Der Teufel trägt Prada Wenn Armageddon aussieht wie Bullerbü Was Abraham, tote Schlangen und uns verbindet Wecke den Tiger in dir Lieber lassen und endlich tun Mit Gott unter einem Schirm Zusammen ist man weniger allein Raus aus dem »Wenn erst«-Modus Intermezzo Teil 3 | Abenteuerland Von vergangenen Kämpfe(r)n lernen Gut sortiert mit Überblick Sei still, Krieger Die Seele ins Fitnessstudio schicken Komm, wir feiern das Leben! Epilog Anmerkungen

ZURÜCK AN DEN ANFANG

Wie Gott sich das ursprüngliche Lebensland gedacht hat

Bei all dem, was wir über die Anfänge der Welt nicht wissen, ist eines aber ganz sicher: Als Gott diese Erde gemacht hat, gab es keinen Kampf. Der Garten Eden war eine perfekte Symbiose aus dem, was die Lebewesen darin brauchten, und dem, was sie bekamen. Die Papageien machten ihre Loopings in der Luft, die Wale sprühten große Fontänen aus ihren Atemlöchern, Eichhörnchen kletterten von Ast zu Ast und Grillen sangen dazu ihr fröhliches Gezirpe. Und inmitten dieser Harmonie bekam der Mensch seinen Lebensraum. Er war Teil der Geschöpfe, der Schöpfung, und nahm zugleich doch eine ganz besondere Rolle darin ein. Wer weiß, vielleicht bewegte Gott ähnliche Gedanken in seinem Kopf wie die folgenden:

Nun haben wir so viel Feines gemacht.

Schokolade. Libellen. Mimosen. Pflaumen.

Und Großes.

Elefanten. Die Zugspitze. Den Marianengraben. Blitze.

Und Verrücktes.

Vulkane. Hängebauchschweine. Tornados.

Eine Drachenfrucht.

Und Gelbes.

Die Sonne. Zitronenfalter. Küken. Butterblumen.

Honigmelonen.

Das ist uns wirklich alles gut gelungen.

Ich staune darüber und genieße es.

Aber ich will noch etwas erschaffen.

Etwas Großartiges. Wundervolles. Einmaliges.

Ich will mich selbst übertreffen.

Es soll etwas können.

Häuser bauen können. Trösten können. Hoch springen können. Leben spenden können. Kuchen backen können. Studieren können. Schlafen können. Bücher schreiben und Bücher lesen können. Stricken können. Witze erzählen können. Aus vollem Herzen lachen können. Politik machen können. Multiplizieren können. Kinder erziehen können.

Es soll etwas träumen.

Große Einfälle träumen. Einzigartige Visionen träumen.

Verrückte Ideen träumen. Bunte Träume träumen.

Inspirierende Fantasien träumen.

Es soll etwas erschaffen.

Eine Zukunft, für die es sich zu leben lohnt. Räume, die Gemeinschaft beherbergen. Energie, die andere freisetzt. Eine Realität, die bunt und wild und wunderbar ist.

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