Elena Schulte - In die Weite leben

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Eigentlich liegt dein Leben wie ein weites Land vor dir: mit vielen Möglichkeiten zum Gestalten und einladender Freiheit. Eigentlich. Denn da sind immer wieder diese kleinen und großen Kämpfe, die dich entmutigen und dich davon abhalten, dein Leben so richtig zu feiern… Dieses Buch begleitet dich: Lerne, die Strategien des Durcheinanderbringers zu erkennen und seine Lügen zu entlarven. Entdecke Gott, der dir mitten im Kampf zur Seite steht, klare Sicht schenkt und dich schützt. Gib Gottes Wahrheit Raum und lebe mutig in der Autorität, die Christus dir verleiht. Es wird ein Abenteuer, das sich lohnt – denn das weite Land deines Lebens wartet auf dich!

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Ein weiterer Rundflug

Vermutlich brauchst du weniger Hilfe, dir die Schwierigkeiten des Lebens vor Augen zu führen, und dennoch halte ich es für sinnvoll, wenn wir noch mal einen kurzen, aber aufschlussreichen Rundflug über unser Lebensland machen – über deins und meins. Zum besseren Verständnis und ganz persönlichen »Hineindenken« habe ich die Flugroute über mein Lebensland mit ein paar Fragen umsäumt, die auch dir dabei helfen können, ein wenig Klarheit in all die Gedanken über dein Lebensland zu bekommen, wenn du sie dir selbst stellst und mit ein bisschen Zeit und Ruhe ehrlich beantwortest – gerne auch wieder mit Stift und Papier.

Da bin zunächst einmal wieder ich selbst als Person: als Mensch mit einem Körper, einer ganz eigenen Geschichte, einem persönlichen Umfeld und ganz individuellen Gedanken, Gaben und Träumen. Und schon klopfen die Zweifel und Herausforderungen unüberhörbar an die Tür und es tauchen Fragen auf:

• Wie lebe ich mit den Folgen meiner Geschichte und Herkunft, den Stellen, die bis heute Wunden hinterlassen und falsche Vorzeichen gesetzt haben?

• Wie definiere ich meine Identität? Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie will ich sein? Und wie sollen andere mich wahrnehmen?

• Welche Rollen habe ich inne und wie fülle ich sie? Macht mir das Ausgestalten Freude oder fordert es mich dauernd nur heraus?

• Wem gestatte ich, meinen Wert zu bestimmen? Habe ich wirklich verstanden, dass mein Tun nicht mein Sein definiert? Oder spricht mein Leben eine ganz andere Sprache?

• Wie gehe ich mit unerfüllten Wünschen, Niederlagen, Sehnsüchten um? Lasse ich mich von ihnen in einen Sog der Unzufriedenheit ziehen?

Diese Fragen versuchen, das Wesentliche und eher Große unseres Lebens zu definieren. Hinzu kommen noch viele kleine Kampfplätze und Baustellen des alltäglichen Entscheidens und Ringens.

In meinem Fall heißt das: Da ist meine Inkonsequenz, die meinen guten Vorsätzen so oft einen Strich durch die Rechnung macht. Und ich ärgere mich über mich selbst, verurteile mich selbst. Außerdem kämpft da meine eigentlich wohlüberlegte, aber leider doch so theoretische Terminplanung ständig mit meinen Prioritäten und meiner praktischen Zeiteinteilung. Ich komme dauernd ins Schleudern. Dann frage ich mich:

• Welche Themen lasse ich zu meinen Themen werden? Bio? Karriere oder/und Familie? Nachhaltigkeit? Ehrenamt? Fair Trade? Sicherheit? Wagemut? Die Liste ist unüberschaubar lang …

• Und habe ich das Recht, so wichtige Themen dennoch nicht zu meinen Themen zu machen? Werde ich das nicht irgendwann bereuen?

• Und last but not least: der ständige Anspruch, sportlich und fit, gesund und attraktiv, gepflegt und doch nicht oberflächlich, geistlich und bodenständig zu sein und in allem eine gute Ausgewogenheit zu finden. Uff …

Nach der nächsten Flugkurve begegnen wir der Familie und allen Themen, die dazugehören. Jeder, der selbst verheiratet ist und dazu vielleicht noch Kinder hat, weiß, wie umfassend dieser Bereich ist. Neben all dem Glück, Segen und Reichtum, den wir hier finden können, lauert aber eben auch der komplette Alltagswahnsinn:

• Wie gestalten wir unsere Partnerschaft?

• Wie finden wir Zeit für uns – neben den Verpflichtungen, der Erziehung, tausend Terminen und den eigenen Grenzen?

• Wo müssten wir uns eigentlich verändern, aufeinander zugehen, aber uns fehlt die Kraft oder der Wille?

Konflikte entstehen vor allem da, wo wir müde und ausgelaugt sind. »Es passiert leicht, dass man schwindende Kraft mit schwindender Liebe verwechselt«, schreibt Tomas Sjödin. 6Der volle Alltag ist da keine Hilfe, kurze Nächte durch kleine Kinder, die noch nicht durchschlafen, ebenso wenig. Außerdem drängt einen das Leben mit Kindern schnell in eine Ecke, in der man als Paar nur noch wie eine Arbeitsgemeinschaft funktioniert, Termine koordiniert, schnelle Lösungen für Erziehungsfragen sucht und sich mit müden Augen darüber informiert, was für die nächste Woche auf dem Programm steht. Wie bleibt man bei all dem Druck von außen ein leidenschaftliches Liebespaar?

Das Thema Erziehung bringt dann noch mal seine eigenen Minenfelder mit sich:

• Welchen Weg schlage ich ein? Eher streng oder doch lieber mit Weite zur Eigenverantwortung?

• Orientiere ich mich an Vorbildern? Wenn ja, welche sind das und warum?

• Und wie verteidige ich meine Entscheidungen gegenüber denen, die es so ganz anders machen?

• Schaffe ich es, Erziehung und Beziehung in gutem und ausgewogenem Maß zu leben?

• Finde ich gute Möglichkeiten, meine persönlichen Überzeugungen und meinen Glauben an meine Kinder weiterzugeben, ohne mit Druck oder Manipulation zu arbeiten?

• Hat die Liebe das letzte Wort bei uns?

Jede Partnerin, jeder Partner oder jedes Elternteil weiß, dass diese Fragen oder Gedanken nur an der Spitze des Konflikt-Eisberges kratzen …

Aber auch wenn du Single bist, stehst du vielen Fragen gegenüber, die deine ganz persönlichen Antworten einfordern:

• Bist du zufrieden und versöhnt mit deinen Lebensumständen oder wartest du nur darauf, dass eine Partnerin/ein Partner dich endlich glücklich und vollständig macht?

• Kannst du anderen ihre Partnerschaft und Familie gönnen oder spürst du dauernd (nachvollziehbaren) Neid?

• Gestaltest du dein Leben oder nimmst du es nur so hin?

• Kannst du Gott dankbar vertrauen, dass er gute Wege mit dir geht, oder nimmst du es ihm übel, dass du noch keine Partnerin/keinen Partner gefunden oder sie/ihn bereits verloren hast?

• Lebst du im Jetzt oder immer nur im erinnerungsvollen Gestern oder einem sehnsuchtsvollen Morgen?

Fliegen wir noch ein wenig weiter. Nun überqueren wir das Lebensfeld Arbeit. Wenn wir einen Beruf haben, der unseren Gaben und unseren Wünschen entspricht, ist das ein großer Segen, für viele jedoch leider nicht selbstverständlich. Aber egal ob im Traumberuf oder »nur« in einem Brotjob – Fragen stellen sich viele, Möglichkeiten für kleine und große Kämpfe tun sich immer wieder auf:

• Habe ich eine Arbeitsstelle, an der ich meine Gaben wirklich entfalten kann, oder wäre eigentlich dringend Veränderung nötig?

• Wie viel Arbeit ist gut, wo ist das »Genug« oder sogar das »Zuviel« erreicht?

• Kann ich mein »Nein« auch gegenüber meinem Chef oder den Kollegen selbstbewusst vertreten? Und kann ich mit den Konsequenzen daraus leben?

• Versuche ich, freiwillig Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen? Oder erfordern es meine finanziellen Umstände, dass ich gegen meinen Willen arbeiten muss, obwohl ich mich lieber ausschließlich der Familie widmen würde?

Und hier befinden wir uns weitgehend »nur« im Feld der eigenen Entscheidungen. Einen ganz neuen Charakter bekommt das Ringen und Sorgen, wenn wir Opfer von Mobbing werden, unser Chef uns unter Druck setzt oder wir trotz Hunderter Bewerbungen einfach keine geeignete Stelle finden.

Auch wenn es ums Thema Freundschaft geht, wird es nicht unbedingt nur leichter. Ich stelle für mich persönlich fest: Je älter ich werde, desto herausfordernder finde ich es, gute Beziehungen zu anderen Menschen zu pflegen, vor allem, wenn ich den oder die andere noch nicht ewig kenne – also die Beziehung erst einmal aufbauen muss.

Ich habe in meiner Geschichte einige enttäuschende Erlebnisse mit Menschen gehabt, die mich tief verletzt haben, und ich merke noch heute die Auswirkungen davon. So fällt es mir nicht leicht, mich neuen Menschen zu öffnen und Vertrauen zu fassen, da immer eine gewisse Angst mitschwingt, bereits Erlebtes könnte sich wiederholen. An meinen Kindern sehe ich, wie schnell sie davon sprechen, dass sie »einen besten Freund« oder eine »beste Freundin« haben, und dies zwischen heute und morgen durchaus jemand anders sein kann.

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