Elena Schulte - In die Weite leben

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Eigentlich liegt dein Leben wie ein weites Land vor dir: mit vielen Möglichkeiten zum Gestalten und einladender Freiheit. Eigentlich. Denn da sind immer wieder diese kleinen und großen Kämpfe, die dich entmutigen und dich davon abhalten, dein Leben so richtig zu feiern… Dieses Buch begleitet dich: Lerne, die Strategien des Durcheinanderbringers zu erkennen und seine Lügen zu entlarven. Entdecke Gott, der dir mitten im Kampf zur Seite steht, klare Sicht schenkt und dich schützt. Gib Gottes Wahrheit Raum und lebe mutig in der Autorität, die Christus dir verleiht. Es wird ein Abenteuer, das sich lohnt – denn das weite Land deines Lebens wartet auf dich!

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CHAOS TROTZ SEHNSUCHT NACH RUHE UND FRIEDEN

Warum ich das Chaos nicht einfach wieder meines Landes verweisen kann

Ich mag die Dinge gerne einfach. Auf jeden Fall verkompliziere ich sie nicht gerne unnötig. Deswegen bin ich versucht, auch an diesem Punkt eine schnelle und einfach Lösung herbeizuführen.

Wir alle haben ein Lebensland. Dies ist in seiner Ursprünglichkeit weit, saftig, einladend und voller Gestaltungsfreiraum. Dann aber bemerken wir, dass die Ursprünglichkeit gestört wird und Feinde (ich belasse es zunächst bei diesem allgemeinen Wort und werde später noch genauer darauf eingehen, wen oder was ich damit meine) mein Land bedrohen – sei es das Leben als solches oder auch andere Menschen, Umstände und Erfahrungen, die ich gemacht habe und die mich in eine gewisse Habachtstellung versetzen. Dennoch wäre es wünschenswert, wenn ich mein Lebensland wieder in dem Zustand erleben und gestalten könnte, wie es zu Beginn gedacht war. Also sollte es doch eigentlich möglich oder zumindest einen Versuch wert sein, alle Störenfriede einfach wieder meines Landes zu verweisen.

In der konkreten Umsetzung würde das bedeuten: Ich weiß, wer ich bin, was ich will und wie mein Land aussehen soll. Das ist nicht unbedingt jedem klar, aber daran kann man arbeiten und das kann man herausfinden. Außerdem weiß ich, dass ich einen Gott an meiner Seite habe, dessen Wunsch es ist, dass ich in meinem Land gesegnet und erfüllt lebe (was auch immer das im Detail bedeutet, aber wenn ich ihn ernsthaft danach frage, wird er es mich wissen lassen). Was für eine gute Grundlage und vielversprechende Basis! Davon ausgehend kann ich dann ziemlich klar mit Menschen umgehen: Ich kann sie herzlich in mein Land einladen und aufnehmen, aber wenn sie meinem Lebenskonzept widersprechen oder entgegenarbeiten, bekommen sie zunächst ein klärendes Gespräch, und wenn das nicht hilft, leider Zutrittsverbot zu meinem Lebensland. Auch der Umgang mit Umständen wird eindeutig: Was mich daran hindert, mein Land so zu gestalten, wie es für mich richtig ist, wird aussortiert. Und wenn sich manches auch nicht ändern lässt, so kann ich doch gelassener mit Störfaktoren umgehen, weil das große Ganze stimmt und weil sich Eindringlinge oder sogar Feinde von einer sicheren Festung aus sehr gut in Schach halten lassen.

Klingt in der Theorie gar nicht schlecht und auch nicht unmöglich. Die Praxis lehrt mich dann aber doch etwas anderes, und du hast beim Lesen vielleicht auch geschmunzelt und gedacht: »Ja, ja, wenn das nur immer so einfach wäre …«

Einfache Lösungen sind schön, hier aber dann doch nicht wirklich realistisch. Warum? Es gibt zwei wesentliche Probleme im Umgang mit den einfallenden Angreifern:

Wir sprechen über Feinde, nicht über ungelegene Gäste

Ich bin noch nie in einem Gebiet gewesen, in dem Krieg herrscht. Dennoch kann ich mir aus Berichten und Bildern eine gewisse Vorstellung davon machen, wie es dort sein muss. Der Feind kommt überraschend, aus einem Hinterhalt, bei Nacht oder in großer Überzahl. Er ist unberechenbar, gewaltsam, zerstörerisch und nicht kooperativ. Auf jeden Fall kann der Angegriffene nicht sagen: »Ich weiß, ihr wolltet hier bei mir einfallen, aber heute passt es gar nicht gut. Ich bin einfach nicht in der Stimmung für Krieg, denn die Sonne scheint gerade so schön. Morgen stehen auch schon ganz andere Dingen auf meinem Plan, aber ab Dienstag hätte ich Zeit und wäre auch für etwaige Kämpfe gerüstet. Kommt doch einfach dann noch mal wieder!« Rums, Tür zu, Problem vorerst erledigt.

Quatsch.

So läuft es nicht im Leben, und auch in meinem Leben erlebe ich es so, dass ein Feind, wenn er auf der Matte steht, nicht vorher gefragt hat, ob er grade gelegen kommt. Er fällt ein, und ehe ich mich versehe, hat er schon damit begonnen, alles ins Chaos zu versetzen. Das wiederum bewirkt bei mir, dass ich meinen kühlen Kopf und die nötige Klarheit verliere, die ich mir vorher so fest vorgenommen hatte. Zack – willkommen im Durcheinander.

Erst neulich habe ich genau eine solche Situation in Reinform erlebt: Es war ein Samstag und in unserer Gemeinde wurde zum Lobpreisabend eingeladen. Obwohl unser Wochenende ziemlich voll war, hatte ich große Lust und auch das Gefühl, dass mir diese auf Gott ausgerichtete Zeit sehr guttun würde. Ungefähr eine halbe Stunde bevor ich das Haus verlassen wollte, fragte ich meinen Mann, ob er nicht doch Lust hätte, mich zu begleiten. Er hatte sich zuvor noch nicht eindeutig dazu geäußert und mir hätte es gut gefallen, gemeinsam diese Zeit mit Gott zu erleben. Doch er war aufgrund der Fülle unserer Termine und der noch offenen To-dos auf seiner Liste eher unmotiviert und entschied sich, zu Hause zu bleiben. Ich bohrte ein wenig nach, ob er denn nicht doch … und dass es für ihn doch sicher auch gut wäre … und sowieso und überhaupt …

Es dauerte keine dreißig Sekunden und wir befanden uns in einem handfesten Streit. Plötzlich kamen noch ganz andere, viel grundlegendere Themen mit auf den Tisch. Wir verletzten einander und mein Mann verließ irgendwann total genervt das Zimmer. Da saß ich mit Tränen in den Augen und fühlte mich, als hätte ich einen Krieg nur knapp überlebt. Das Schlimme daran: Ich hatte es nicht kommen sehen, hatte nicht im Entferntesten daran gedacht, dass mein Wunsch und meine Worte nur Augenblicke später eine ganze Lawine ins Rollen bringen würden. Das war doch nie meine Absicht gewesen! Aber ein Wort hatte das andere ergeben, Müdigkeit und der Stress vieler Aufgaben und Termine hatten das Ihrige dazu getan und das Chaos war perfekt!

Mir war während unseres Streits sogar immer wieder klar, was hier gerade passierte und dass ein Feind dabei war, unseren Frieden zu stören (schließlich war ich ja gerade damit beschäftigt, ein Buch über genau dieses Thema zu schreiben). Trotzdem gelang es mir nicht, einen Schritt zurückzutreten, weisere und liebevollere Worte zu wählen und der ganzen Situation zu einem positiven Ausgang zu verhelfen. Ich war total gefangen in meinen Emotionen, meinem Stolz, meiner verletzten Eitelkeit, meinen missverstandenen Motiven und allem Sonstigen, was der Feind noch so nutzte, um sein Ziel erfolgreich zu erreichen. Das Ende der Geschichte: Die Stimmung bei uns zu Hause war auf dem Nullpunkt, mein Selbstwertgefühl am Boden und meine Lust und Vorfreude, Gott zu begegnen, waren komplett futsch.

Der Feind hatte mich in einem für ihn perfekten Moment überfallen, mich mit den richtigen Fallen zur Strecke gebracht und genau dahin geführt, wo er mich haben wollte. Auch wenn es eher ein banaler und nicht sehr weitreichender Streit war, so führte er mir doch noch mal vor Augen, wie schnell sich vieles ändern kann. Wie angreifbar ich bin. Wie genau der Feind weiß, mit welchen Mitteln er mich erledigen kann. Und wie einfach ich es dem Feind bisweilen mache, weil ich auf seine Strategie hereinfalle.

Uns fehlt die Gelassenheit

Und damit sind wir auch schon beim zweiten Problem: Wir behalten keinen kühlen Kopf. Keinen gesunden Abstand. Wir lassen uns hinreißen, vorschnell Dinge zu tun oder nicht zu tun, die wir mit ein bisschen Nachdenken anders viel besser hätten handhaben können.

Manches müsste nämlich durchaus nicht im Chaos oder Krieg enden. Vieles ließe sich entspannter und unkomplizierter lösen. Aber das würde erfordern, dass ich selbst mich entspanne. Die Waffen wieder einpacke. Bis zehn zähle und dabei tief durchatme. Mich und auch den Rest nicht ganz so ernst und vielleicht auch nicht so wichtig nehme. Aber warum will das in der Praxis in vier von fünf Fällen nicht klappen? Was lässt uns so verkrampft sein und nimmt uns die Gelassenheit? So schön ist Kämpfen doch gar nicht, dass ich es wirklich dauernd bräuchte …

Letztendlich ist es das fehlende Wissen um meine wahre Identität, meinen wahren Wert und meine wahre Bestimmung. Würde ich zutiefst davon überzeugt sein, dass ich ein bedingungslos von Gott geliebter Mensch bin, dass ich mir keinen Wert verdienen muss oder kann und dass Gott immer umfassend für mich sorgt, könnte ich im Angesicht meiner Angreifer erst mal gelassen einen Liegestuhl auspacken und eine Runde relaxen. Sogar eine lebensbedrohliche Diagnose oder ein Schicksalsschlag würden an Schrecken verlieren, weil ich trotz allem sicher sein könnte, dass ich geliebt und umsorgt bin und dass Gott nichts zulässt, was er nicht zuvor auf seinen Segenswert für mich geprüft hat. Auch wenn das in manchen Situationen mehr als schwer zu glauben ist!

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