Eckhard Bausch - Splitter einer vergangenen Zukunft

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Bei ihrer Suche nach einem Verschollenen entdecken zwei Vertraute des neuen Hochkönigs die Spuren, die zu den heiligen Stätten und dem Schlüssel des Verständnisses führen, der tief in der Vergangenheit begraben liegt. Das Geflecht der alten Wesenheiten wendet sich gegen seine eigenen Verbündeten, die mit ihren Nachforschungen über Geschichtsfälschungen eine Katastrophe auszulösen drohen. Aus ehemaligen Weggefährten werden erbitterte Feinde, die sich in gnadenlose Kämpfe um Leben und Tod verstricken. Die Auseinandersetzungen rufen eine Macht auf den Plan, die bisher nur im Verborgenen gewirkt hat. Aber selbst sie kann letztlich nicht verhindern, dass die Splitter einer vergangenen Zukunft gefunden werden.

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Der Niedergang der Mon’ghale hatte damit begonnen, dass die Eisgräfin Quintora die Stammmutter in den Katakomben von Tulumath aufgespürt und getötet hatte. Nur kurze Zeit später brach der von Crescal angeführte Aufstand los, der die Mon’ghale vom gesamten Territorium des nördlichen Landesteils hinweggefegt hatte.

Die Macht des Südens gründete sich auf die Landheere von Gladunos und Xotos. Erstaunlicherweise war der Oberbefehlshaber der Armee von Xotos nicht durch Mon’ghale beeinflussbar, besaß jedoch die Befähigung, sich mit ihnen zu verständigen. Er hatte erkannt, dass die Parasiten eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Ordnung aufrechterhielten, die unter anderem auch die Begehung von Verbrechen weitgehend ausschloss. Deshalb unterstützte er das Heer von Gladunos.

Der Osten Obesiens mit den Zentren Dunculbur und Bogogrant stand unter dem Einfluss Zyrkols, der im Monasterium von Dunculbur den Posten des Rektors bekleidete. Er hatte dafür gesorgt, dass das Leben im Osten völlig unverändert weiterging, so als habe es den Aufstand nie gegeben. Unter der Oberfläche begannen jedoch auch dort schleichende Veränderungen.

Tirestunom im Nordwesten, wo der Aufstand seinen Ausgang genommen hatte, war inzwischen mit der Region um die Landeshauptstadt Modonos verbündet. Dort herrschte nun faktisch eine aus fünf Personen bestehende Gruppe, die sich selbst die „Riege der Freiheit“ nannte, von ihren Gegnern jedoch als das „dämonische Pentagramm“ bezeichnet wurde. Die wahren Drahtzieher dieser Gruppe waren Tornantha, die Witwe Crescals, und Atarco, der Sohn des Mannes, der als Höchster Priester die Nachfolge Saradurs angetreten hatte. Bis vor kurzem hatte auch noch der ermordete Milesion Corbunt zu diesem Klüngel gehört.

Nach außen hin übte Atarco lediglich die Funktion eines Verbindungsmannes zwischen der „Riege der Freiheit“ und dem Inneren Zirkel des Priesterordens aus. Viele glaubten jedoch, dass er innerhalb des Ordens einen noch größeren Einfluss hatte als der Höchste Priester selbst. Notgedrungen musste Ulban zustimmen, dass sein Sohn in das Führungsgremium der Akademie berufen wurde und dadurch die Berechtigung erwarb, ein rotes Gewand zu tragen. Obgleich der Höchste Priester stets ein gutes Verhältnis zu seinem Sohn pflegte, war ihm dessen Machtstreben inzwischen unheimlich geworden.

Bei den anderen drei Mitgliedern der regierenden Riege handelte es sich um die Befehlshaber der Schildwache sowie der Heere von Modonos und Tirestunom. Sie hatten eine umfassende Reform des Militärwesens durchgesetzt, die zugleich mit einer deutlichen Machtkonzentration in einzelnen Positionen einherging. So hatte die Schildwache auch die Überwachungsaufgaben der aufgelösten Garde von Modonos und der Geheimen Schar übernommen.

Nicht wenige glaubten, dass Atarco und Tornantha den früheren Befehlshaber des Landheeres von Modonos, Corbunt, aus dem Weg geräumt hatten, um ihre Vorherrschaft zu festigen. Das ungleiche Paar verbreitete dagegen in der Öffentlichkeit das Gerücht, Attentäter aus Gladunos hätten den Milesion vergiftet. Unter dem Strich hatte die Durchführung der Untersuchungen jedenfalls zu einem beträchtlichen Machtzuwachs der Schildwache und ihres Ducarions Robanost geführt.

Der Waffenstillstand, den die Heerführer des Südens mit Corbunt und dem Rektor von Dunculbur ausgehandelt hatten, war brüchig geworden. Es schien eine Frage der Zeit zu sein, bis die Kämpfe wieder aufflammen würden.

*

Tornantha handelte mit kühler Berechnung. Nachdem sie bemerkte, dass der Milesion Corbunt ihr hoffnungslos verfallen war, benutzte sie ihn, um die Ermordung ihres Ehegatten Crescal zu rächen. Danach sorgte der Milesion dafür, dass die Witwe des Aufrührers zur heimlichen Herrscherin von Modonos und Tirestunom aufstieg. Als Tornantha dies erreicht hatte, kam Corbunt unter mysteriösen Umständen ums Leben. Ein Medicus der Priester des Wissens stellte fest, dass er vergiftet worden war.

Einerseits kam der Witwe die Ermordung des Milesions gelegen. Sie hatte ihre Freiheit wiedergewonnen und zugleich die Möglichkeit erlangt, ihre Macht durch eine Militärreform zu festigen. Dabei stützte sie sich auf die Schubladenpläne, die noch ihr verstorbener Gemahl vorbereitet hatte. Diese Pläne stellten auch den Grund dafür dar, dass Crescal bis zuletzt seine Ernennung zum Milesion verweigert hatte.

Andererseits löste der Mord an Corbunt bei Tornantha aber auch eine innere Wut aus. Obgleich sie nicht wirklich wusste, wer ihn zu verantworten hatte, vermutete sie Atarco als Drahtzieher.

Der junge Priester des Wissens hatte seit ihrer ersten Begegnung unermüdlich nach einem Weg in ihr Bett gesucht, der ihm jedoch von Corbunt versperrt worden war. Atarco hätte nach Tornanthas Überzeugung erkennen müssen, dass das Volk sie mit diesem Giftmord in Verbindung bringen würde. Als sie ihn zur Rede stellte, leugnete er die Tat. Sie glaubte ihm nicht. Anscheinend fürchtete er, dass sie sich aufgrund ihres Zornes von ihm abwenden könnte. Tornanthas nüchternes Denken gebot ihr jedoch, die Vorwürfe letztlich auf sich beruhen zu lassen und stattdessen nach einer für das Volk überzeugenden Erklärung zu suchen.

So beschlossen Tornantha und Atarco, den Bewohnern der Hauptstadt eine Begründung der Mordtat zu liefern, die sich in der gegenwärtigen Situation anbot: Attentäter aus Gladunos hatten angeblich den gefürchteten Befehlshaber des feindlichen Heeres in Modonos beseitigt.

„Ich habe Corbunt vergiftet.“ Der Hall dieses Geständnisses schien von den Wänden abzuprallen und kreuz und quer durch den Raum zu schwirren.

Atarco saß wie versteinert in seinem Lesesessel und starrte die schwarzhaarige Frau mit der auffälligen Narbe im Gesicht an. Erst nach längerer Zeit gewann er seine Fassung zurück.

„Weshalb haben Sie das getan?“, wollte er wissen. „Haben Sie ihn denn überhaupt gekannt?“

„Nein“, antwortete der Begleiter der Frau an ihrer Stelle. Er trug ebenfalls das braun gestreifte Gewand einer Hilfskraft der Akademie. Seine drahtige Gestalt und die stark gebräunte Haut deuteten darauf hin, dass er aus Lokhrit oder Borgoi stammte und zur See gefahren war. Er spuckte ein paar Fasern des Speckstücks aus, auf dem er die ganze Zeit über herumkaute, und erklärte lapidar: „Wir führen nur Aufträge aus.“

„Und wer hat Ihnen diesen Auftrag erteilt?“, fragte Atarco. Der Mann zuckte mit den Schultern. Zweimal hatte ihn schon ein Blitzschlag getroffen. Aber im Gegensatz zu anderen Menschen, denen ein solches Unglück widerfahren war, hatte er dies jedesmal fast unversehrt überlebt. Worum es sich bei seinen Auftraggebern handelte, wusste er selbst nicht ganz genau. Nach wie vor konnte er sich unter dem „Geflecht der alten Wesenheiten“ nichts vorstellen. Deshalb hätte es auch keinen Sinn ergeben, Atarco etwas erklären zu wollen.

„Wir haben bewiesen, dass wir in der Lage sind, den Höchsten Priester zu töten“, sagte die schwarzhaarige Frau. „Aber wir sind auch imstande, jemanden zum Höchsten Priester zu machen, falls er dies unbedingt will.“

„Sie haben auch Saradur ermordet?“, fragte Atarco, ohne auf die Anspielung einzugehen, die erkennbar auf ihn gemünzt war. Nun ging die schwarzhaarige Frau nicht auf seine Frage ein. „Sie müssen eine Entscheidung treffen“, erinnerte sie stattdessen.

„Der Höchste Priester ist mein Vater“, entgegnete Atarco. „Ich will nicht, dass er getötet wird.“

Der Mann mit dem wettergegerbten Gesicht spuckte erneut ein Stück der Speckschwarte aus bevor er klarstellte: „Glauben Sie mir, es macht uns keine Freude, Menschen zu töten. Wir könnten Ihren Vater einfach verschwinden lassen. Aber was sollen wir unternehmen, falls Ihr Ziehbruder Nachforschungen anstellt?“

Atarco war gemeinsam mit Jobork aufgewachsen. Nach dem frühen Tod seiner Eltern hatte Ulban seinen Neffen Jobork aufgenommen und wie einen eigenen Sohn behandelt.

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