Kaspar Wolfensberger - Gommer Winter

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Schwer lastet der Schnee auf den Dächern der Holzhäuser, zwischen Lärchen und Fichten ziehen sich verlassene Loipen und Winterwanderwege durch das Walliser Hochtal. Als in Münster und Reckingen zwei Frauen brutal ermordet werden, muss Kriminalpolizist a. D. Alois «Kauz» Walpen, ein Üsserschwiizer mit Gommer Wurzeln, ermitteln. Denn die Gommer haben Angst: Angst vor tödlichen Lawinen und Angst vor weiteren Morden. Es herrscht höchste Lawinenwarnstufe, das ganze Goms ist eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten, nicht mal die Polizei kommt durch. Eigentlich wollte Kauz friedliche Weihnachtstage in Münster verbringen, nun ist er bei der Suche nach einem Frauenmörder auf sich allein gestellt. Und je mehr Schnee fällt, desto dramatischer spitzt sich die Lage zu.

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Kauz warf einen Blick zu Björn hinüber, der eben seine neue Klasse begrüßte. Er versuchte, sich nicht vorzustellen, wie es Björn ergehen würde, wenn er die Nachricht vom Tod seiner Frau entgegennehmen musste. Denn dass es sich bei der Toten von der Enggä Briggä um Fabienne Bacher handelte, stand für Kauz so gut wie fest.

»Hallo, Kauz! Du gehörst doch zu uns, oder nicht?«, rief eine Stimme. Kauz drehte sich um. Da stand Nik und winkte mit dem Skistock.

»Ich komme!«, rief Kauz.

Er stand bereits auf seinen Skiern, stieß sich mit den Stöcken ab und gliederte sich bei seiner neuen Klasse der Fortgeschrittenen ein. Da die Skilehrer für jeden Kurs neu zugeteilt wurden, hatte Claire dieses Mal die Anfänger und Nik die Fortgeschrittenen. Kauz war es mehr als recht. Einzig bei der Rennklasse der Skater gab es keinen Wechsel, die wurde immer von Björn geleitet. Die meisten Gäste kamen in der Vorsaison für drei, vier Tage ins Goms, um sich in der Langlaufschule auf die Wintersaison vorzubereiten, und kehrten dann in der Hauptsaison für ein bis zwei Wochen zurück.

»Was hab ich gesagt?«, meinte Nik am Schluss des Vormittags zu Kauz. »Du läufst schon recht gut, dir fehlt einfach die Routine. Üben, üben, üben, heißt jetzt die Devise.«

Kauz ging nach dem Unterricht sofort in seinen Speicher. Gerade angekommen, klopfte es: Kriminalinspektor Gsponer stand vor der Tür. Er trug eine braune Wildlederjacke mit breitem Kragen, die er trotz der Kälte nicht zugeknöpft hatte. Üppiges Lammfellfutter quoll hervor. Seine Füße steckten in gefütterten Wildlederstiefeln mit Ziernähten. Er kam auch im Winter stets schick daher. In einem Mundwinkel glomm eine Zigarette, er grinste filmstarmäßig. Doch dann drückte er die Kippe aus, trat ein und wurde ernst. Kauz setzte sich mit ihm an den Küchentisch, und die Befragung konnte beginnen. Kauz führte ihm seine digitale Spiegelreflexkamera vor, Gsponer hatte einen Stick dabei, auf den sie die Fotos herunterluden. Dann gab er Gsponer einen Abriss seiner Suchaktion.

»Wenn wir dich brauchen, kommen wir auf dich zu, Kauz«, sagte der Kriminalinspektor, der seit dem Sommer ein Freund geworden war. »Und wenn du etwas für uns hast, melde dich bitte.«

Den Nachmittag verbrachte Kauz wieder auf der Loipe. Zwar langweilte es ihn bereits, ständig die gleichen Runden auf der kurzen Hundeloipe zu drehen, während alle andern das ganze Loipennetz zwischen Oberwald und Niederwald zur Verfügung hatten, aber so war das nun mal mit einem Hund. Die Loipe war stellenweise vereist. Wenn sie an diesen Stellen ein Gefälle aufwies, kam Kauz rasch in Schwierigkeiten. Einmal geriet er prompt in Rücklage. Wild mit den Stöcken fuchtelnd fiel er hin und schlug hart auf.

Glück gehabt, dachte er, als er sich hochrappelte. Wenn es hier richtig steil und eisig gewesen wäre, hätte es mehr als ein paar blaue Flecken am Hintern abgesetzt.

Mit den Loipen stand es wirklich nicht zum Besten, mit der Winterlandschaft auch nicht: Die Schneedecke war nach dem starken Regen zusammengesunken und jetzt durch die neuerliche Kälte hart und karstig. Bereits waren die Beschneiungsanlagen wieder in Betrieb, Kunst- und Echtschnee war am frühen Morgen auf den heiklen Stellen verteilt worden. Die meisten Langläufer waren mit den präparierten Loipen zufrieden. Aber wenn es nach Kauz gegangen wäre, so hätte es jetzt Neuschnee gegeben, schon allein der Optik wegen.

Auf dem Rückweg ging er wieder über Reckingen. Nik hatte gesagt, er brauche ein Schnellwachs, um die leicht strapazierten Skier zu pflegen. Bei Steffen Sport wurde er von Noldi bedient, der ihm drei Artikel zur Auswahl auf die Theke legte.

»Welchen empfiehlst du mir?«, fragte Kauz.

»Deer ischt güät« , erklärte Noldi lakonisch und tippte mit dem Mittelfinger auf eine von drei Dosen, die er auf den Ladentisch gelegt hatte. Damit war das Verkaufsgespräch beendet. Kauz zahlte, und Noldi verschwand in seiner Werkstatt. Kauz sah sich im Geschäft um.

»Kann ich behilflich sein?«, fragte, weder freundlich noch unfreundlich, eine Stimme in seinem Nacken.

Er blickte über die Schulter.

»Danke, Zara. Ich schau mich bloß um.«

»Ach so, du bist’s?«, machte sie. Sie sah ihn mit ihren etwas eng stehenden, braunen Augen unter kräftigen Brauen aufmerksam an, ohne eine Miene zu verziehen. »In Ordnung«, sagte sie und wandte sich wieder ab.

Was hat sie bloß?, fragte sich Kauz. Ist sie depressiv oder was? Irgendwie reizte es ihn, das herauszufinden.

Zara wirkte frisch geduscht, ihr Haar war noch etwas feucht. Vermutlich hatte sie ihre freie Zeit auf der Loipe verbracht und sich dann für die Nachmittagsschicht umgezogen. Sie ging ins Kursbüro hinüber, das mit dem Laden verbunden war, und stellte sich hinter der Theke an ihren Computer. Nur ganz kurz hob sie den Blick und sah ihn noch einmal an.

Kauz schaute auf die Uhr: vier Uhr nachmittags. Er überlegte, ob er den Zug nehmen oder mit Max zum Speicher spazieren sollte, da kamen Claire und Björn herein. Sie hatten wohl gerade die Privatlektionen beendet.

Claire kam auf ihn zu.

»Wie geht’s?«, fragte sie aufgeräumt. »Du bist ja jetzt bei Nik. Der ist prima, oder?«

»Das stimmt«, bestätigte Kauz. »Mir fehlen nur die frisch verschneiten Loipen.«

»Das kommt schon noch, keine Sorge. Für die nächsten Tage ist Schneefall angesagt. Du bleibst doch noch länger?«

Kauz nickte.

»Da kannst du dich freuen.«

»Salü« , sagte Björn, der jetzt hinzutrat. »Ich glaube, wir haben uns noch gar nicht begrüßt. Ich bin Björn«, stellte er sich vor und streckte die Hand aus.

»Ich kenne dich natürlich«, lächelte Kauz und nahm die Hand des Skilehrers. Björn hatte einen kräftigen Händedruck, Kauz erwiderte ihn. »Ich heiße Kauz.«

»Kauz?«, fragte Björn zurück.

»Ja, Kauz. – Tut mir leid, das wegen Fabienne«, fuhr er fort. »Ich habe davon gehört, war letzte Woche schon da, weißt du.«

»Ich glaube, ich habe dich gesehen«, erwiderte Björn. »Ja, das ist schlimm«, nahm er die Bemerkung auf und erzählte ungefragt, wie Fabienne nach einem heftigen, aber in seinen Augen unbedeutenden Streit davongelaufen sei. So etwas sei schon oft vorgekommen, fuhr er fort und erging sich dann in weiteren Einzelheiten. Kauz hörte geduldig zu, bis Björn schließlich sagte: »Ich hoffe einfach, sie taucht heute wieder auf.«

»Klar«, murmelte Kauz. Er spürte einen Kloss im Hals.

»Also dann«, sagte Björn und nickte Claire und Kauz zu. Damit drehte er sich um und rief ins Kursbüro hinüber: »Zara, hast du Sue gesehen?«

»Ja, auf der Loipe. Sie trainiert wie wild.«

»Seit wann?«

»Seit etwa halb eins, schätze ich.«

Björn schaute auf die Uhr. »Seit mehr als drei Stunden? Nach der Doppelstunde am Vormittag? Sie übertreibt wirklich«, meinte er und sah kopfschüttelnd Claire an.

»Sie hat eben einen Riesenehrgeiz«, meinte die.

»Schon. Aber so baut sie ihre Form ab, nicht auf.«

»Sie hat gesagt, sie macht die ganze Tour«, hörte man Zara aus dem Kursbüro rufen.

Das würde heißen, dachte Kauz, nach Oberwald rauf, dann nach Niederwald runter und wieder zum Ausgangspunkt zurück. Das ist in etwa die Marathondistanz. Donnerwetter!

Fünf Stunden später, als Kauz eben den Abwasch gemacht hatte und sich die Hände trocknete, summte sein Handy.

»Du glaubst es nicht, Kauz«, rief Ria ins Telefon. »Schon wieder wird jemand in Reckingen vermisst. Und wieder eine junge Frau!«

»Das kann doch wohl nicht wahr sein«, sagte Kauz. »Aber nicht noch einmal eine Skilehrerin, oder doch?«

»Nein, eine Kursteilnehmerin. Eine Top-Skaterin, heißt es. Da sie bei Dunkelheit noch nicht von der Loipe zurück war, schlug Carlo Steffen Alarm. Das wollte ich dir sagen, weil …«, sie sprach nicht weiter.

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