Viveca Lärn - Datteln und Dromedare

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Tekla und ihre Freundin Ulli befinden sich mit Teklas Vater auf einer Reise durch Tunesien. Tommy, der Vater von Tekla, ist ein Künstler, der Kamele malt und viele Geschichten zu erzählen weiss. Die Freundinnen erleben auf ihrer Reise so einige Abenteuer und beobachten dabei das Verhalten der Erwachsenen. Was ihnen nicht gefällt, tragen sie in ein geheimes Notizbuch ein: Für später… – Ein humorvolles Mädchenbuch voller Situationskomik und Witz, das zum Nachdenken anregt.-

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„Ach du lieber Himmel!“ sagte ich. „Wenn ich dir in zwanzig Jahren an einem Strand begegne, und du mir nur in Unterhose und Pappnase entgegenkommst, dann raste ich aus.“

Aber zum Glück haben wir ja unsere Notizbücher.

Sonnenöl ist übrigens auch albern. Wir lauschten lange einer ernsthaften Diskussion zwischen zwei Familien, die mit unserem Flugzeug gekommen waren. Ein Grufti hielt Sonnenfaktor zwölf tagsüber für den geeignetsten, während seine Angetraute behauptete, daß Karottensaft das einzige sei, was wirklich die ultravioletten Strahlen im richtigen Maß durchließe. Die andere Tante teilte in überheblichem Ton mit, daß sie schon im Solarium gewesen sei, und deshalb gleich auf Faktor vier gehen könne. Ihr Ehemann saß da, hielt seine Brieftasche fest und sah krank aus. Er hatte vielleicht gerade entdeckt, daß er im Leben falsch gelandet war, und das zu spät.

„Wir werden ihn beobachten“, flüsterte ich Ulli zu. „Er scheint nicht völlig verloren zu sein.“ In unserem Denkerclub haben wir uns nämlich zur Regel gemacht, halb verlorene Seelen zu retten, so weit es eben möglich ist. Leider ist es uns noch nicht gelungen. Aber so lange wir selbst unsere reine und ehrliche Linie aufrechterhalten, geben wir die Hoffnung für andere nicht auf Das gehört dazu. Wir machten eine genaue Personenbeschreibung von dem Mann für unsere Notizbücher, was auf dem Strand gar nicht so einfach war. Geschlecht: männlich. Alter: circa 40. Hautfarbe: rotfleckig. Besondere Merkmale: O-Beine. Zustand: Unglücklich. Frau: Schreckschraube. Maßnahme: Müssen wir noch überlegen. Kleidung: Wenig (zu wenig).

Nun kam ein Verkäufer durch den Sand gestapft. Er war barfüßig wie wir, und dennoch lächelte er alle an und versuchte, Feigen und Datteln zu verkaufen.

„Datteln mitten im Sommer, das müssen wir haben“, sagte Ulli.

Ulli und ich essen sonst nur Weihnachten Datteln, bei ihr zu Hause. Bei uns gibt es das gar nicht, denn mein Vater hat nichts übrig für Weihnachtsessen. Letztes Jahr zu Weihnachten waren wir in den Bergen skifahren, und da gab’s natürlich weit und breit keine Datteln. Aber Datteln in Afrika, das paßt. Wir kauften uns je eine Tüte von dem Verkäufer. Er wollte nur einen Dinar dafür. Es war ein feiner Mann.

„Datteln, Dinare und Dromedare“, sagte Ulli. „Alles fängt wohl hier mit D an.“

„Stimmt“, sagte ich und deutete zur Seite.

Ein Stückchen weiter weg gab es einen Anlegeplatz für Tretboote und Kanus. Gleich daneben stand, als wäre es die natürlichste Sache der Welt, ein braunes schönes Dromedar.

Die Leute schauten nicht einmal hin. Es war, als säße dort ein gewöhnlicher alter Pudel.

Ulli und ich stürzten zu dem Tier. Neben ihm war ein Schild in den Sand gesteckt, auf dem etwas in französisch und englisch stand. Es schien, als könne man für einen Dinar auf dem Dromedar reiten.

„Datteln und Dromedare, das ist das richtige für uns!“ rief Ulli.

„Ja, da kannst du Datteln darauf nehmen“, schrie ich.

In diesem Augenblick kam ein alter Mann im weißem Gewand auf einen Stock gestützt den Strand entlang.

„Reiten, liebe Margareta?“ fragte er uns auf Schwedisch.

„Bist du ein Schwede?“ fragte Ulli und starrte ihn entgeistert an.

Er lachte nur. Er konnte nur „Reiten, liebe Margareta“ auf schwedisch sagen.

„Glaubst wohl, daß wir kein französisch können, was?“ sagte ich.

„Hör auf ihn zu ärgern!“ sagte Ulli. „Ich will erst reiten.“

„Schade, daß es kein Kamel ist, dann könnten wir beide drauf Jeder auf einem Höcker.“

Der alte Mann streckte seine Hand aus, und wir reichten ihm zwei Dinare. Und was tat er? Er nahm seinen schrecklichen Stock und fing an, auf die Hinterbeine des Dromedars einzuschlagen, bis es sich auf die Knie legte. Dann grinste er uns widerlich an und zeigte mit seiner Hand auf den rotbestickten Sattel und meinte, daß eine von uns hinaufspringen sollte.

„Nie im Leben, Opa!“ zischte Ulli und riß sich das Geld aus seiner Hand. Ulli wird selten wütend, aber wenn, dann sollte man lieber aufpassen. Das tat der Mann aber nicht. Er blieb stehen und schaute blöde. Da nahm Ulli ihm den Stock ab und zerbrach ihn übers Knie in zwei Teile. Der Alte starrte weiter. Jetzt ging Ulli zu einem Herrn hinüber, der auf einem Hocker neben den Booten saß, stieß ihn zur Seite, nahm den Hocker unter den Arm und kehrte zu uns zurück. Den Hocker stellte sie neben das Dromedar Margareta, das sich vor Schreck wieder aufgerichtet hatte.

„Du sollst aufhören, Tiere zu quälen“, sagte Ulli zu dem alten Mann. „Die Leute, die reiten wollen, sollen sich auf den Hocker stellen, wenn sie aufsteigen, dann kommen sie auch hoch. Dann brauchst du nicht zu schlagen. Kapiert?“

Der alte Mann lächelte Ulli freundlich zu.

Ulli entfernte sich mit wütenden Schritten, und der Sand spritzte um ihre Füße.

„Datteln und Dromedare noch mal! Das hast du prima gemacht“, keuchte ich, als ich sie eingeholt hatte. Erst dann entdeckten wir, daß es mein Vater gewesen war, der auf dem Hocker gesessen hatte. Er trug ein Beduinenkleid, das an ihm wie ein Nachthemd aussah, und einen großen blauen Hut und war dabei, ein Segelschiff zu zeichnen, das etwas entfernt von allen badenden Köpfen dahersegelte. Vorher hatte er auf dem Hocker gesessen, nun saß er auf einem Tretboot. Er hatte sicherlich gar nicht gemerkt, daß Ulli ihm den Hocker weggenommen hatte.

„Schlage nie Tiere!“ sagte ich, „Das müssen wir in unsere Notizbücher schreiben.“

„Das ist nicht nötig“, meinte Ulli eingebildet.

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