Viveca Lärn - Datteln und Dromedare

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Tekla und ihre Freundin Ulli befinden sich mit Teklas Vater auf einer Reise durch Tunesien. Tommy, der Vater von Tekla, ist ein Künstler, der Kamele malt und viele Geschichten zu erzählen weiss. Die Freundinnen erleben auf ihrer Reise so einige Abenteuer und beobachten dabei das Verhalten der Erwachsenen. Was ihnen nicht gefällt, tragen sie in ein geheimes Notizbuch ein: Für später… – Ein humorvolles Mädchenbuch voller Situationskomik und Witz, das zum Nachdenken anregt.-

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Im Augenblick konnte ich nicht weiterschreiben, denn im mittleren Gang kam Lärm auf Zwei hohe Wagen begegneten sich. Hinter dem einen standen zwei Stewardessen und verteilten Tabletts und Getränke. Hinter dem anderen Wagen standen zwei Stewards und verteilten Tüten mit Parfüm und Schokolade, die geizige Menschen kaufen, nur weil’s in einem Flieger billiger ist als auf der Erde.

So ein Zeug interessiert mich nicht, was meine Aufmerksamkeit erregt hatte, war etwas ganz anderes, besser gesagt, jemand anderes, der zwischen den Wagen steckengeblieben war. Sehr richtig. Der Typ mit dem schwarzen Haar und den braunen Augen. Es war ihm peinlich, denn er kam weder vor noch zurück, und sah dabei nicht ganz so hübsch aus. Aber fast. Er war bestimmt vierzehn.

„Hallo!“ rief ich. „Willst du auch nach Tunesien?“

Er schaute mich erstaunt an, und in diesem Augenblick mußte natürlich Ulli aufwachen.

„Was treibst du eigentlich?“ fragte sie mißtrauisch und schaute zuerst zu mir, dann zu dem Kerl, dem es plötzlich gelang, sich aus seiner bedrängter Lage zu befreien und den Gang entlangzuspurten. Ich schaute zum Fenster hinaus. Es waren nur Wolken zu sehen.

„Du hast gerade Hamburg verpaßt“, sagte ich zu Ulli und klopfte ihr tröstend auf die Schulter.

Der Flugplatz hieß Monastir. Toller Name: Monastir—schrieben wir sofort in unsere Notizbücher. Für einen Tag im Herbst, zum Beispiel, in der Realschule, wenn man da steht und nach einem besonderen Bleistift im Schrank sucht! Da greift man sich dann an den Kopf und murmelt: „Aber klaro! Diesen Stift habe ich bestimmt in Monastir liegenlassen.“

In der Halle surrte es nur so von Stimmen. Ein Haufen schwedischer Schreihälse standen herum und brüllten. Und eine Menge stiller Araber schlichen dazwischen, wischten Böden oder schleppten Koffer. Der Araber, der Ullis Paß stempelte, verglich sie bestimmt fünf Minuten mit ihrem Bild. Er schaute immer abwechselnd aufs Foto und dann zu ihr und schien mit dem Gesamteindruck äußerst zufrieden zu sein. Meinen Paß schaute er höchstens eineinhalb Sekunden an, dann drückte er einen Stempel auf die letzte Seite.

Während wir auf unser Gepäck warteten, entdeckten wir vier Damen in roten Trägerröcken. Sie waren auch kaum zu übersehen, denn sie wirkten halb hysterisch. Sie hatten Schilder an der Brust mit der Aufschrift Glücksreisenund ganz schrille Stimmen.

„Alle, die mit Glücksreisennach Sousse wollen“, schrie eine von ihnen, die wie eine Maus aussah, „fahren mit mir. In dem grünen Bus dort drüben.“

Alle zerrten und rissen ihre Taschen an sich, die gerade in einem einzigen Haufen vom Rollband gekommen waren.

„Sie müssen Ihre Taschen Nichtselbst tragen“, schrie die Maus. „Hier gibt es einheimische Träger, die Ihnen diese Arbeit abnehmen, und Sie müssen Nichtsbezahlen. Das übernimmt Glücksreisenfür Sie.“

„Das würde dir wohl so passen“, zischte ein Grufti mit Pilotenmütze aus Pappe (die hatte sein Sohn im Flugzeug bekommen). „Sollte ein großes schwedisches Mannsbild plötzlich seine Koffer nicht mehr selbst tragen können!!!“

Die anderen, die auch mit unserem Flugzeug gekommen waren, trauten den Trägem genauso wenig. Sie schufteten sich lieber mit all ihren Taschen Richtung Bus ab. Mein Vater ermüdet immer leicht und überließ sofort all unsere Taschen zwei tunesischen Männern in weißen Kleidern. Ulli und ich rannten aus dem Gebäude hinaus und küßten die lehmbraune Erde. Das hatten wir nämlich vorher schon ausgemacht.

„Afrika!“ riefen wir. „Endlich in Afrika!“

Es sah wirklich ganz anders aus als bei uns. Um den Parkplatz wuchsen Palmen, Affen kletterten allerdings nicht darauf herum. Naja, man kann ja nicht alles haben. Und dann war etwas mit der Luft — es roch auch anders als in Göteborg. Sogar mein Vater wachte auf und schnüffelte verträumt.

„Eukalyptus“, murmelte er. „Oh, Eukalyptus! So roch es, als Sophie und ich in Menton wohnten.“

Ulli und ich liefen zum Bus und setzten uns auf die hinterste Bank. Von dort aus hatten wir die Lage voll unter Kontrolle. Da drinnen war es mindestens 50 Grad, aber hat man sich für Afrika entschieden, muß man eben auch ein bißchen Wüste und Hitze ertragen. Wenn man Plastiktüten und Knäckebrot bevorzugt, kann man genauso gut daheimbleiben, ist die Meinung meines Vaters.

Ein Haufen Leute, die wir vom Flugzeug her schon kannten, stürmten herein, aber es war nichts Auffallendes dabei für unsere Notizbücher. Die meisten sahen recht alt und verschwitzt aus, außer ein paar kleinen Kindern, die es auf die Gepäcknetze abgesehen hatten.

Von dem Typ im gestreiften Pulli keine Spur. Schade.

Endlich war der Bus voll und wollte gerade losfahren, als die Maus an Bord sprang und mit fröhlicher Miene zum Mikrophon griff.

„Fühlen Sie sich herzlichst willkommen bei uns in Tunesien!“ begrüßte sie uns. „War es in Schweden sehr kalt? Es hat bestimmt geregnet? Wie viele von Ihnen waren schon einmal hier? Hier spricht man arabisch und französisch, aber machen Sie sich nichts daraus, wenn Sie keine Fremdsprache sprechen, denn wir von Glücksreisensind da, um Ihnen zu helfen.“

Mein Vater schlief sofort ein. Zum Glück schnarcht er selten, wenn er schläft. Wir legten meine Jacke über ihn, um ihn nicht dauernd anschauen zu müssen.

Die Maus piepste weiter. Jetzt hielt sie eine Vorlesung über das Geld in Tunesien. Die Währung heißt Dinare. Und die Maus mochte keine Taschendiebe. „Es wimmelt hier nur so von Taschendieben“, warnte sie uns.

Aber Ulli ist ja nicht auf den Kopf gefallen. Sie holte ihren Walkman hervor, und das gleiche tat ich auch. War das herrlich durch Afrika zu gleiten und Europa im Ohr zu haben!

Das Hotel war schneeweiß und langgestreckt, man betrat es durch ein richtiges Gewölbe, so daß ich mir wie in Tausend und einer Nacht vorkam. Alle stürmten gleichzeitig hinein, und der Busfahrer warf alle Koffer auf einen Haufen. Es herrschte totales Chaos, als die Maus sich auf einen Stuhl stellte und schreiend verkündete, daß sie jetzt jeden namentlich aufrufen würde, damit wir unsere Zimmerschlüssel bekämen.

„Unsinn!“ entschied mein Vater. „Wir ziehen Leine und werfen einen Blick auf die andere Seite.“

So ist er nun einmal. Ich drehte fast durch. Vielleicht würden wir keine Zimmer bekommen? Aber mein Vater, der circa acht Meter lange Schritte macht, war schon auf der anderen Seite des Pools und betrachtete hingebungsvoll einen großen Kaktus.

Ulli und ich flippten aus vor Glück. Das war ja alles noch besser, als wir es uns vorgestellt hatten. Zuerst ein riesiger Pool mit einem Sprungbrett, um den herum eine Menge lustige, weiße Stühle standen, und dann noch eine richtige Bar, die schier nach Pommes und Cola stank. Etwas weiter weg lag ein Laden, in dem man Kamelglöckchen, Ansichtskarten und Lippgloss kaufen konnte.

Und dahinter ... hinter den langen, weißen Gebäuden, die sicher die Hotelzimmer beherbergten, denn es hingen auf sämtlichen Balkons Badeanzüge ...

„Das Meer“, sagte mein Vater mit seltsamer Stimme.

„Seht ihr das Meer?“

„Ach so, das Meer“, stellten wir fest. „Was ist denn daran Besonderes, hier gibt es doch einen Pool.“

Mein Vater stand trotzdem da und starrte nur. Er merkte nicht einmal, daß die Maus in den Hotelgarten kam. Ihr Gesicht hatte die gleiche rote Farbe wie ihr Trägerrock angenommen.

„Sind Sie zufällig Herr Tommy Tedin aus Göteborg?“ schrie sie. „Sie haben sich nicht an die Regeln gehalten. Weder haben Sie Ihren Paß abgegeben noch Ihre Zimmerschlüssel geholt. Stellen Sie sich vor, alle würden es so machen wie Sie? Wie sollten wir dann den GlücksreisenKundendienst zufriedenstellend aufrecht erhalten?“

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