Burg Beeskow mit dem neuen Museum Oder-Spree
Blick vom Kietz über die Spree auf die Marienkirche
Abendrunde in Grunow
Die Krügersdorfer Eichen an der B 246
An der Bahnstrecke von Grunow nach Mixdorf
Obstbaumallee hinter Schneeberg
Naturverjüngung im Buchenwald am Großen Treppelsee
Kiefer im Totalreservat Mahlheide
Huteeiche zwischen Grunow und Schneeberg
Waldumbau vom Kiefernforst zum Mischwald
Frankfurt und die Oder aus der Vogelperspektive
Blick über die Oder auf den Holzmarkt und das Museum Viadrina
Farbglasfenster von Walter Womacka im Dokzentrum in Eisenhüttenstadt
Skulptur im Wohnkomplex I in Eisenhüttenstadt
Freibad am Großen Müllroser See
Am Großen Treppelsee im Schlaubetal
Strand-Kiosk am Ranziger See bei Beeskow
Der Helenesee ist Frankfurts »Kleine Ostsee«
Herbstnebel in Grunow
Erstes Grün im Garten
Grunower Osterfeuer
Dorffest rund um die Grunower Kirche
Fischer Karl-Heinz Weidner auf dem Hammersee
Aus der Vogelperspektive zeigt sich Brandenburgs schönstes Bachtal als eine Seenkette. Vom östlichen Bildrand greift der Hammersee nach der Bildmitte, dorthin, wo stolz auf dem bewaldeten Bergsporn das Forsthaus Siehdichum die Tradition bewahrt. Am nördlichen Ufer des Hammersees stehen, in höflichem Abstand zueinander, das Fischerhaus und die Waldarbeiterhäuser, die nach dem Ersten Weltkrieg für die deutschen Flüchtlinge aus Westpreußen und der Provinz Posen gebaut wurden. Wenn man den Hammersee von Siehdichum aus umrundet – eine empfehlenswerte Wanderung, die in einer Stunde zu bewältigen ist, – sieht man sie schon von weitem. Eines von ihnen dient als Ferienhaus, zwei sind privat. Abgeschiedener lässt es sich in Brandenburg kaum leben.
Auf dem Luftbild von Bernd Geller schließt sich an den Hammersee und Siehdichum im Norden der Schinkensee an, der sich, wie in Berlin der Schlachtensee krümmt und schlängelt wie ein Wurm, und den Staffelstab schließlich an den Langen See übergibt. Dieser wiederum verbindet sich mit dem Schulzenwasser, dessen Ende den Kupferhammer erreicht, wo das Wasser der Schlaube keine Seenkette mehr bildet, sondern einen munter sprudelnden Bachfall. Der Kupferhammer, an dem einst 300 Menschen lebten und arbeiteten, ist auf dem doppelseitigen Luftbild nicht mehr zu sehen. Wohl aber das östlich der Schlaube bis zum Horizont reichende Waldgebiet. Weil die Aufnahme im Herbst gemacht wurde, lassen sich auch gut die Standorte der Laubwälder und Kiefernforsten voneinander unterscheiden. Auch ich war erstaunt, wie weit die Buchen- und Eichenbestände vom Schlaubeufer ausschwärmen. Der Indian Summer auf dieser einzigartigen Fotografie umfasst die Wälder auf den Anhöhen rechts und links der Schlaube ebenso wie am Bachlauf selbst, etwa unterhalb des Sporns von Siehdichum.
Eine »Perle« nannte Theodor Marcinkowski, der 1946 Oberförster von Siehdichum wurde, das Schlaubetal, »denn im ganzen Lande Brandenburg gibt es nicht viel solcher Orte, die sich landschaftlich mit diesem Gebiet messen können.« Geradezu überschwänglich schwärmte der gebürtige Warschauer, der den Grundstein dafür legte, dass das Schlaubetal 1961 Naturschutzgebiet wurde: »In Miniatur ist hier der Kontinent vertreten.«
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