Lisa Honroth Löwe - Erster Preis - Du!

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Endlich Wochenende! Herdith Aßmussen ist ihren Job als Sekretärin leid und fiebert dem Feierabend im Ruderclub entgegen. Nicht nur die Vorbereitung für die wichtige Partie gegen Potsdam stimmt sie euphorisch, sondern auch ihr Trainer Jobst, auf den sie ein Auge geworfen hat. Doch leider nicht nur sie, sondern auch die gesamte Damenmannschaft und vor allem ihre verhasste Teamkollegin Marion. Und gerade als Marion sich wieder einmal fragt, wie sie ihrer Konkurrentin eins auswischen kann, läuft ihr Franz über den Weg, Herdiths Exfreund. Er sucht dringend einen Job und bittet Marion um Hilfe. Diese Gelegenheit kann sie sich unmöglich entgehen lassen, denn ganz sicher kann sie daraus irgendeine Intrige spinnen … Unterdessen sitzt Herdiths Onkel, Sanitätsrat Reunecke, frustriert zu Hause herum und streitet mit seiner Schwester: Er kann es ihr nicht verzeihen, dass sie seine geliebte Nichte damals aus dem Haus geekelt hat. Irgendwie muss er es schaffen, Herdith wieder nach Hause zu holen!Liane Sanden ist ein Pseudonym der deutschen Autorin Lisa Honroth-Loewe (1890–1947), die vorwiegend leichte Liebes- und Unterhaltungsromane schrieb. Nach 1933 aus Deutschland emigriert, lebte sie in Basel, bevor sie später in die USA auswanderte. 1947 ist sie in Rockville, Maryland, gestorben. Außer unter dem Pseudonym Liane Sanden hat sie auch untern den Namen Rena Felden sowie ihrem eigenen als L. Honroth bzw. L. Honroth-Loewe publiziert.-

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Sie sah hastig auf die Normaluhr. Herrgott, schon zwei Uhr! Wenn sie nur den Anschluss nach Babelsberg noch erreichte, sonst waren wieder zwanzig Minuten verpatzt!

Sie stand schon halb auf dem Sprunge, auszusteigen. Da fuhr ein feuerrot lackierter kleiner Wagen dicht an ihr vorbei und bog in die Bellevuestrasse ein. Am Steuer sass eine junge Dame im schneeweissen Automantel; schneeweisse Handschuhe, eine giftgrüne Kappe, darunter ein dunkles, pikantes Gesicht. Herdiths Fröhlichkeit wich einem jähen Aerger. Natürlich, wenn man in einem eigenen Wagen fahren konnte wie Marion Karnau! Wenn man nichts zu tun hatte als an sich zu denken und zu machen, was einem passte, dann konnte man gut pünktlich sein. Wenn sie einen Wagen hätte — vor ein paar Tagen war Jobst Reichardt sehr ärgerlich gewesen, dass sie wieder zu spät zum Training gekommen war.

„Weiss ich alles, Herdith!“ hatte er ihre Erwiderung abgeschnitten. „Aber jetzt, wo’s um die Wurst geht, ein paar Wochen, ehe wir gegen den Klub in Prag antreten, jetzt muss eben Zeit sein. Die anderen sind doch auch pünktlich da.“

Herdith hatte schon ein heftiges Wort auf der Zunge. Aber da sah sie Marions spöttisches Gesicht. Der den Gefallen tun, einen Krach mit Jobst Reichardt zu haben? Nein, lieber herunterschlucken! Aber wenn sie an Marions Stelle gewesen wäre, dann hätte sie vermutlich gesagt:

„Vielleicht kann ich dich einmal abholen, Herdith?! Da kommst du doch schneller heraus!“

Ja, Kuchen! Marion würde sich schonen. Die freute sich ja nur, wenn es zwischen ihr und Jobst Reichardt etwas setzte. Herdith hatte eine gänzlich unkameradschaftliche Wut auf Marion. Und die Wut war noch in ihr, als sie jetzt in ihrem Abteil im Wannseezug sass und Babelsberg entgegenrollte.

Das Klubhaus stand hell und festgefügt in der Sonne, wie angelehnt an den dunklen Kiefernwald dahinter. Vor dem Hause war es weiss von hellem Licht und hellem Sand. Dazwischen leuchtete das goldene Braun der Boote. Einige standen noch draussen. Andere wurden herausgebracht. Ein fröhliches Gewimmel von Menschen überall. Junge Mädchen und junge Männer im Ruderdress. Dazwischen andere in bunten Badeanzügen. Lachen, Rufen, Scherzen, Sorglosigkeit überall.

Marion Karnau hielt mit ihrem kleinen roten Wagen vor der Einfahrt.

„Herr Reichardt schon da?“ fragte sie den vierzehnjährigen Jungen des Bootwarts.

„Jawohl, Fräulein, dort steht ja sein Rad!“ Er zeigte auf ein Motorrad, das seitlich am Zaun lehnte.

Marion stieg aus. Sie ging ums Haus herum. Dort in der Sonne sah sie Jobst Reichardt. Sein blonder Schopf wehte. Er sprach mit ein paar Klubkameradinnen, die gemeinsam mit ihm an dem Rennboot des Klubs hantierten.

Marion zog aus ihrer giftgrünen Ledertasche das Spiegelchen. Schnell fuhr sie sich noch einmal mit der Puderquaste über ihr pikantes Gesicht, zog die Lippen schnell nach. So — nun war sie mit sich zufrieden.

„’n Tag, Reichardt!“ Sie rief es laut über die anderen hinweg, nickte den Kameradinnen zu.

„Guten Tag, Marion!“ sagte der; sah nur flüchtig auf. „Na — warum sind Sie denn noch so pikfein? Wir wollen doch gleich starten. Wenn nur Herdith bald da wäre! Machen Sie wenigstens los.“

Er sprach schon wieder mit den anderen jungen Mädchen, die um ihn herumstanden.

„Grobian!“ sagte Marion leise vor sich hin. Da hatte sie nun ihren neuen Mantel an, ihre neue Mütze auf und war, wie ihr Vetter Thom vor der Abfahrt versichert hatte, zum Anbeissen! Aber Jobst Reichardt hatte ja nichts anderes im Kopfe als das Rudertraining, Sieg, Kampf. Er schien der Meinung, dass eine Frau im Ruderdress allein Wert hätte.

Ich glaube wirklich, dachte Marion böse, während sie langsam den Ankleidekabinen zuging, um sich umzukleiden, er wäre imstande und heiratet eine Frau nicht, weil sie hübsch ist oder reich, oder sonst was — nur, weil sie am besten rudern kann. Dann hätte er eigentlich auch noch vor kurzem sie wählen müssen. Da war im letzten Moment Herdith Assmussen dazwischengekommen. Wie sie Herdith hasste! Ohne Herdiths Auftauchen wäre sie jetzt Schlagmann und unbestrittene Beste im Skull-Vierer des Klubs. So aber hatte sie Herdith den Platz abgeben müssen. Das kam davon, wenn man solche Leute wie Herdith in den Klub aufnahm. Sie hatte sich ja den Mund fusselig geredet. Wer war schon Herdith Assmussen?

Eine kleine Sekretärin in irgendeinem Geschäft. Sie gehörte eigentlich gar nicht in den Vierer!, dachte Marion. Aber die anderen hatten sie überstimmt, und Jobst Reichardt hatte sehr energisch erklärt:

„Was haben Sie gegen Herdith einzuwenden, Marion? Dass sie arm ist und für sich selber sorgen muss? Das erhöht meine Achtung vor ihr. Sie ist ein feiner Kerl und ein guter Kamerad — die beste unter Ihnen allen! Wenn Sie Wert darauf legen, mich als Trainer zu behalten, dann kommt Herdith Assmussen in den Vierer.“

Da hatte Marion nichts mehr zu sagen gewagt, denn sie spürte, es war Jobst Reichardt ernst. Ehe sie den verlor, nahm sie lieber diese eklige Herdith in Kauf.

Zweites Kapitel.

Herdith sprang mit ein paar Sätzen die Treppe herunter. Rücksichtslos drängte sie sich durch die Reihen der Menschen, die jetzt zum Wochenende hinaus ins Freie strömten. Noch ein paar Sekunden, dann ging der Autobus, mit dem sie zum Klubhaus kam. Da — ein Tuten, ein Rattern — hatte sich der Zug verspätet oder war der Autobus zu früh da? Er setzte sich gerade auf dem grossen, sonnenbeschienenen Bahnhofsvorplatz in Bewegung.

„Auch das noch!“ sagte Herdith verzweifelt laut vor sich hin. Ausgeschlossen noch mitzukommen. Die Menschen hingen an dem Bus wie ein Bienenschwarm; das energische „Besetzt!“ des Schaffners klang noch über den Platz.

„Verzeihung!“ klang es neben ihr im Gewühl. Ein junger Mann, nett, in hellem Hemd, grauer Hose stand neben ihr: „Der Bus ist Ihnen fortgefahren. Sie wollten nach —“

„Nach Blumenbrügg, Klubhaus.“

„Wenn Sie mitfahren wollen, bitte!“ — der junge Mann wies auf einen schnittigen Wagen, der am Parkplatz stand.

„Ja — wenn Sie denselben Weg haben?“

„Wenigstens dran vorbei. Darf ich?“

Höflich nahm er Herdith das Köfferchen ab. Sie ging neben ihm dem Wagen zu. Eigentlich war sie gar nicht dafür, so plötzliche Bekanntschaften zu machen, noch weniger, mit unbekannten jungen Leuten im Auto zu fahren, mochten sie auch noch so nett und höflich sein wie dieser Unbekannte. Auch vorstellen hätte er sich ja können. Es waren jetzt burschikosere Sitten; aber in manchen Dingen war sie da anderer Meinung. Na, für die paar Minuten, die man fuhr, mochte es auch so gehen. Man sagte „schönen Dank“, damit war der Fall erledigt.

„Bitte schön!“ — der junge Herr öffnete den Schlag des Wagens. „Horch, neue Type!“ stellte Herdith fest; eigentlich mehr, um dem gefälligen jungen Manne etwas Nettes zu sagen. Autobesitzer waren in ihre Wagen verliebter als ein junger Ehemann in seine Frau.

„Sie fahren selbst?“ fragte der junge Herr, indessen er mit zärtlicher Bewegung den Motor einschaltete. Ja, es war wirklich wie eine Liebkosung; er schien den Wagen noch nicht lange zu haben.

Herdith lachte in sich hinein. Natürlich fuhr sie selbst. Allerdings nicht das allerkleinste Auto, sondern nur Bus, Elektrische, wie es gerade kam. Aber es packte sie plötzlich eine übermütige Laune, den Unbekannten ein bisschen zu necken. Er sah so nett aus, wie er nun neben ihr sass, die dunklen Augen aufmerksam auf den Weg gerichtet, mit der hübschen freien Stirn und dem glatten Haar, das straff und ordentlich nach hinten lag.

„Der Wagen zieht gut“, bemerkte Herdith, als man jetzt schnell und weich eine Anhöhe hinauffuhr — da lag nun der weite See, blau und frühlingshell; Birken am Rande säumten ihn wie ein weisses Band, die Kätzchen an den Weiden waren wie silberne Seidenflöckchen, ein paar Amseln sangen den Frühling aus sonnentrunkenen Kehlen.

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