Martin Willi - Skelett des Grauens

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Skelett des Grauens: краткое содержание, описание и аннотация

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Bei Bauarbeiten zu einem Einfamilienhaus im Aargauer Dorf Hirschthal wird ein schrecklicher Fund gemacht. Das Skelett eines Mannes liegt in der Schaufel des Baggers von Ibrahim Mansour. Schnell wird klar, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, er auf brutale Art und Weise enthauptet worden war.
Der neue Fall der Kriminalkommissarin Petra Neuhaus führt sie zehn Jahre zurück, als der Landwirt Christian Gautschi im Mettauertal eines Tages spurlos verschwunden war. Da sich keinerlei Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen hatten finden lassen, war die Suche seinerzeit eingestellt worden.

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Ein flüchtiger Blick auf ihren Schreibtisch zeigte ihr schnell mal auf, dass seit dem Vortag nichts gravierendes mehr geschehen war. Es gab da zwar einige Haftnotizen, die wohl in ihrer Abwesenheit angebracht worden sind. Aber nach einer kurzen Durchsicht der Texte öffnete sie die mittlere Schublade ihres Schreibtischs, entnahm ihm ein Stück Schokolade und steckte es sich genüsslich in den Mund. Dann startete sie ihren Computer und nach Eingabe des Passwortes «SusanneErotik» begrüsste Harry sie mit einem «Herzlich willkommen Petra».

Schon wollte sie sich in die Datenbank mit den vermissten Personen einloggen, da hielt sie plötzlich inne und sie dachte an Susanne, an die Kriminalpsychologin, mit der sie vor einiger Zeit eine leidenschaftliche und überaus intensive Affäre hatte und daher auch das Passwort des Computers nach ihr benannte. Vielleicht sollte ich mich wieder mal bei Susanne melden, mich mit ihr treffen, ein Glas Rotwein trinken, über alte Zeiten quatschen. Nein, ich darf die Beziehung zu Ulrich nicht gefährden. Ich liebe ihn, aber mit Susanne, da wars irgendwie anders, es hat sich mit ihr so gut und richtig angefühlt. Genau, richtig, aber kann das Richtige auch das Falsche sein? Ich glaube ja auch, dass das mit Ulrich jetzt richtig ist. Und wenn es nur ein Irrtum ist? Vielleicht bin ich gar nicht für eine dauerhafte Beziehung geschaffen .

Sie lehnte sich auf ihrem Bürostuhl zurück, die Lehne des schwarzen Stuhles neigte sich leicht nach unten. Sie verschränkte ihre Arme hinter dem Kopf und schloss ihre Augen. Sie versuchte nicht zu denken, sie wollte bewusst ihre Gedanken ignorieren, auch wenn sie wusste, dass das gar nicht möglich war. Irgendwo hatte sie mal den Spruch gelesen: «Der Mensch kann nicht aufhören zu denken.» Petra wusste nicht mehr wo und wann sie dies gelesen, geschweige denn wer das gesagt oder geschrieben, hatte. Aber für sie waren diese Worte durchaus passend.

«So ein Mist», schnell stand sie auf, ging zum Fenster, zog den Vorhang beiseite, blickte hinunter zur Aare. Das tat sie täglich mehrmals, sie genoss diesen Blick in die Natur hinaus, er gab ihr die notwendige Ablenkung. Auf dem Kiesweg am Ufer, den sie sehen konnte, herrschte bereits emsiges Treiben: Jogger, Spaziergänger mit und ohne Hund, meistens aber mit, dann aber auch Radfahrer, vor allem E-Bike-Radler. Ach, diese E-Bikes. Als ich noch ein kleines Mädchen war, da war ich mächtig stolz auf mein erstes eigenes Fahrrad mit drei Gängen. Wahnsinn, drei Gänge! Und heute? Heute ist Fahrradfahren eine Erholung und keine Anstrengung mehr. Hunde, überall Hunde, ich habe das Gefühl von denen gibt es immer mehr. Da, der Raucher, der schmeisst seine Kippe einfach auf den Boden. Weisst du nicht, dass das niemals verfault, dass sich die Gifte in der Erde freisetzen und ins Grundwasser gelangen? Das habe ich nie gemacht! Ich habe meine Kippen immer schön ordentlich in einen Aschenbecher entsorgt, so wie es sich gehört. Eine einzige Kippe kann 500 Liter Wasser verschmutzen, das habe ich am Sonntag in einem Zeitungsartikel gelesen. Unvorstellbar, aber wahr. Erst kürzlich haben zwei Studien herausgefunden, dass herumliegende Kippen noch tagelang ihr Gift absondern, dass sich das Nikotin noch Tage später in der Luft freisetzen kann. Hmh, warum habe ich das Rauchen eigentlich so geliebt, dass ich es auch heute immer wieder mal vermisse?

Ihr Blick schweifte zurück ins Büro an die Wand mit dem Abreisskalender, sie ging darauf zu, riss die Blätter vom Samstag bis zum heutigen Donnerstag weg und las die Sprüche darauf, die ihr aber überhaupt nicht gefielen, so dass sie die Blätter frustriert in den Abfalleimer warf.

«Ein Abreisskalender ist dazu da, um jeden Tag abgerissen zu werden, deshalb heisst er auch so», meinte unlängst Erwin zu ihr.

Sie vergass es einfach immer wieder, es war ihr auch nicht wichtig genug. Kalendersprüche empfand Petra sowieso meistens doof und sinnlos, einer jedoch gefiel ihr, und das Blatt mit dem Zitat hatte sie denn auch auf ihrem Schreibtisch an die Box mit den Kugelschreibern geheftet, darauf stand «Wunder erleben nur diejenigen, die an Wunder glauben.» Von Erich Kästner. Es kam nicht von ungefähr, dass ihr gerade dieser Spruch gefiel, denn der Autor Kästner hatte es ihr schon lange angetan. Besonders bewunderte sie an ihm seine Vielseitigkeit, dass er Theaterstücke, Romane, Gedichte und Kindergeschichten in gleichermassen guter Qualität verfassen konnte.

Sie setzte sich wieder an den Schreibtisch, startete auf dem PC den Internet-Explorer und begann auf der Suchmaschine die Erkundung nach Monika Oeschger. Eine Polizeiakte gab es nicht von ihr. Scheint wohl eine weisse Weste zu haben. Gibt’s das eigentlich, eine weisse Weste? Petra hatte oft Mühe an das Gute im Menschen zu glauben, sie hatte schon zu viel Schlechtigkeit in ihrem Arbeitsalltag angetroffen, schon zu viele schlimme Sachen erfahren und gesehen. Ulrich glaubte zu wissen, dass Monika vermutlich immer noch in Muttenz oder sonst irgendwo im Kanton Baselland wohnte. Und wirklich, im Telefonbuch fand sie tatsächlich drei Monika Oeschger, die in dieser Region wohnhaft waren. Zum Glück gibt es noch Personen, die sich ins Telefonbuch eintragen lassen, das werden ja immer weniger. Das macht unsere Arbeit auch nicht gerade einfacher .

Petra blickte auf ihre Armbanduhr, es war erst kurz nach acht Uhr. Konnte sie es dennoch wagen, die Frauen bereits jetzt anzurufen? Es musste sein, die Sache verlangte ohne Aufschub erledigt zu werden. Bei den beiden ersten Frauen mit dem Namen Monika Oeschger hatte Petra kein Glück. Die erste angerufene Frau war bereits über 70 Jahre alt und konnte somit natürlich nie und nimmer die Cousine von Ulrich sein. Bei der zweiten Person handelte es sich um eine Frau, die nun verheiratet Oeschger hiess, ledig aber einen anderen Namen, nämlich Guggenbühler, hatte.

Nun also, dann halt der dritte Versuch. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich deren drei, wird schon klappen. Es muss jetzt ganz einfach die Richtige Monika Oeschger sein . Das Telefon klingelte einmal, zweimal, dreimal, dann …

«Hallo».

«Guten Tag, mein Name ist Petra Neuhaus, ich bin von der Kriminalpolizei des Kantons Aargau, spreche ich mit Frau Monika Oeschger?»

«Ja …», die Frau am anderen Ende der Leitung schien sichtlich überrascht zu sein.

«Was kann ich für Sie tun?»

«Ja, das ist gerade etwas schwierig. Sie kennen doch Ulrich Zumsteg, nicht wahr? Er ist doch ein Cousin von Ihnen.»

«Ulrich? Ulrich Zumsteg? Aber ja, natürlich, ist etwas passiert, ist ihm etwas zugestossen?»

«Aber nein, seien Sie ganz unbesorgt.»

Also die richtige Monika Oeschger habe ich jetzt gefunden, und nun? Petra musste sich bemühen, um die passenden Worte zu finden, wohl auch, da es sich um eine Person handelte, die Ulrich nahe steht oder stand. «Es geht nicht um Ulrich, ich rufe Sie Ihretwegen an.»

«Meinetwegen, aber …», kurze Zeit blieb es still am anderen Ende der Telefonleitung. Nach einem räuspern sprach Monika weiter. «Ich verstehe Sie nicht ganz, Sie haben doch gesagt, dass Sie von der Kriminalpolizei des Kantons Aargau sind, ich wohne aber im Kanton Baselland. Das kommt mir schon etwas suspekt vor, wie soll ich Ihnen glauben, dass Sie wirklich von der Polizei sind? Vielleicht sind Sie nur eine der unzähligen Telefonbetrüger.»

«Natürlich kann ich Ihre Zweifel verstehen. Soll ich Ihnen die Nummer des Staatsanwalts Alex Worthmann geben? Er kann Ihnen versichern, dass ich wirklich bei der Kriminalpolizei Aargau tätig bin. Oder haben Sie Skype, dann kann ich Ihnen meinen Ausweis zeigen.»

Monika Oeschger machte eine kurze Pause, sprach dann weiter: «Nein, schon gut, ich glaube Ihnen. Nun müssen Sie mir aber schon erklären, worum es eigentlich geht. Warum Sie mich anrufen. Vielleicht liegt eine Verwechslung vor.»

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