Martin Willi - Skelett des Grauens

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Skelett des Grauens: краткое содержание, описание и аннотация

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Bei Bauarbeiten zu einem Einfamilienhaus im Aargauer Dorf Hirschthal wird ein schrecklicher Fund gemacht. Das Skelett eines Mannes liegt in der Schaufel des Baggers von Ibrahim Mansour. Schnell wird klar, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, er auf brutale Art und Weise enthauptet worden war.
Der neue Fall der Kriminalkommissarin Petra Neuhaus führt sie zehn Jahre zurück, als der Landwirt Christian Gautschi im Mettauertal eines Tages spurlos verschwunden war. Da sich keinerlei Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen hatten finden lassen, war die Suche seinerzeit eingestellt worden.

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Wenig später sassen sie auf dem Balkon, tranken ein Glas Rotwein und assen Brot, Käse und Oliven dazu. Bereits war die Sonne durch den halbrunden Mond am Himmelszelt abgelöst worden. Erste Nebelschwaden schlichen den Sträuchern entlang, wie Geister ohne Köpfe schienen sie sich die Welt einzunehmen, sie wie in einer Märchenwelt zu umhüllen. Auch wenn sich Petra auf den Feierabend gefreut hatte, so war sie in Gedanken noch immer bei der Arbeit, beim Fall «Skelett des Grauens». Nur selten gelang es ihr in der Freizeit von ihren Kriminalfällen loszukommen. Dies entging auch Ulrich nicht. «Gibt es etwas Neues in deinem Fall mit den Menschenknochen von der Baustelle?»

«Ja, es gibt etwas Neues - Der Fall heisst jetzt offiziell ‹Skelett des Grauens›».

«Oh, das tönt ja fast schon so gruselig wie in einem Horrorfilm. Es könnte aber auch ein Titel von Edgar Wallace oder Agatha Christie sein. Die hatten auch immer so tolle Titel wie `Der Mann im Hintergrund` oder `Tod in den Wolken`. Und weiss man schon irgendwas über das Opfer?»

«Ach Ulrich, du weisst doch, dass ich dir das eigentlich gar nicht sagen darf. Du kennst doch meine Schweigepflicht.»

«Eigentlich heisst weder Ja noch Nein, weder kalt noch warm, eigentlich bedeutet eigentlich so viel wie gar nichts. Ach, komm schon, ich wird’s schon nicht sofort der Presse erzählen, morgen früh reicht auch noch. Und wenn du lieb zu mir bist, dann mach ich’s erst in ein paar Tagen.»

Natürlich wusste Petra, dass ihre kleinen kriminalistischen Geheimnisse bei Ulrich sicher aufgehoben waren. Und sie war auch froh, wenn sie mit jemandem über ihre Arbeit sprechen konnte. «Bei den Knochen handelt es sich um ein Skelett eines Mannes, er verstarb, weil ihm der Kopf gewaltsam abgetrennt wurde.»

«Du meinst so richtig geköpft, mit einem Schwert oder so, wie im tiefsten Mittelalter?»

«Kann man so sagen, ja. Beim Ableben war der Mann etwa 40 Jahre alt und die Tat musste wohl so vor zehn Jahren geschehen sein. Tja, und jetzt such du mal einen Mann, der vor zehn Jahren spurlos verschwand. Vielleicht gab es ja nicht mal eine Vermisstenanzeige, dann ist das so ziemlich aussichtslos.»

Ulrich stand nachdenklich auf. Innert Sekunden veränderte sich seine Gesichtsmimik zusehends. In seinem Kopf schwirrten die Gedanken wie auf einer Geisterbahn. Seine Cousine Monika, die hat doch irgendwann mal was von einem Mann erzählt, der von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand. Genau, es war doch offenbar ein Landwirt, der alleine auf einem abgelegenen Hof lebte. Wie hiess denn der schon wieder?

«Was ist denn mit dir los, Ulrich?»

«Ich weiss auch nicht so recht, es gibt da so eine Geschichte, die mir gerade in den Sinn gekommen ist, die muss so um die zehn Jahre alt sein.»

Nun war der kriminalistische Spürsinn von Petra Neuhaus endgültig erwacht, sie stand auf und trat zu Ulrich. «Eine Geschichte? Zehn Jahre? Na, dann erzähl doch mal, mein Schatz. Du weisst, ich liebe interessante Geschichten. Dies liegt ganz einfach in der Natur meines Jobs.»

Ulrich fühlte sich unbehaglich, er mochte nicht, wenn er in die Ecke gedrängt wurde, und von Petra erst recht nicht. Er nahm die Rotweinflasche und schenkte Petra und dann sich selbst nochmals ein. Nach einem kräftigen Schluck sagte er: «Ich habe eine Cousine, die heisst Monika Oeschger, sie kommt wie ich aus dem Mettauertal.»

Das Mettauertal, du meinst wohl das Ende der Welt . Petra versuchte sich zu erinnern, ob sie den Namen schon mal gehört hatte. «Die kenne ich aber nicht, die Monika, oder?»

«Nein Petra, ich glaube, du bist ihr wohl noch nie begegnet. Sie ist auch einiges jünger als ich. Vor etwa zehn Jahren ist sie umgezogen und ich habe ihr damals geholfen. Sie zog in die Nähe von Basel, nach Muttenz. Ob sie immer noch dort wohnt weiss ich gar nicht. Auf alle Fälle hat sie mir damals während des Umzugs von einem Landwirt erzählt, der spurlos verschwunden sei. Ich hatte die Sache schon längst vergessen, aber jetzt nachdem du mir von deinem Skelett erzählt hast.»

Hellhörig spitzte Petra die Ohren, konnte das der bewusste und ersehnte Zufall sein? War es tatsächlich so, dass der verschwundene Landwirt von damals jetzt als Skelett wieder aufgetaucht war? «Und Ulrich, wie hiess der Landwirt?»

«Das ist es ja, ich habe keine Ahnung. Ich weiss nicht mal, ob sie mir damals den Namen überhaupt nannte oder ob ich ihn vergessen habe. Das ist alles so lange her. Ausserdem bin ich ja schon mit 18 Jahren von Zuhause ausgezogen. Ich kenne die Menschen dort eigentlich gar nicht.» Ulrich versuchte sich zu erinnern, er grübelte nach, schüttelte den Kopf. Nein, es war unmöglich, der Name wollte ihm nicht mehr einfallen.

«Okay, komm ruf sie an!»

«Jetzt augenblicklich? Bist du eigentlich verrückt, Petra?»

«Warum denn nicht?»

«Warum nicht? Ich habe doch schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zu Monika, ich kenne nicht mal ihre Telefonnummer. Nein, nein, das kannst du dir abschminken. Es tut mir leid, Petra, aber das musst du schon selbst in die Hand nehmen. Das ist dein Job, und nicht meiner.»

3) Donnerstag

Zielstrebig und mit schnellen Schritten verliess Petra den Lift und näherte sich ihrem Büro. Der Lift bot Platz für vier Personen und Petra kam es so vor, als würde konstant eine stinkige Luft den Innenraum des Aufzugs vernebeln. Froh, den Fahrstuhl verlassen zu können, glitt sie auf ihren neuen schwarzen Sneakers, die sie heute zum ersten Mal angezogen hatte, wortwörtlich wie auf leisen Sohlen dahin. Die Schuhe hatte sie Online in China bestellt, für nicht mal ganze neun Schweizer Franken. Eigentlich verrückt, neun Franken für ein Paar Schuhe inklusive Porto, ist bestimmt Kinderarbeit. Und ich dumme Kuh unterstütze sowas noch, ich sollte mich in die Ecke stellen und mich schämen! Ach Scheiss drauf, die Schuhe sind bequem und schön. Man muss ja nicht immer alles so dramatisch sehen. Vielleicht wars ja doch keine Kinderarbeit . Es waren erst wenige ihrer Kollegen und Kolleginnen anwesend. Sie war heute besonders früh dran, denn sie musste herausfinden, was das für ein Mann war, von dem Ulrich ihr gestern Abend erzählte.

Heute Morgen als ihr Wecker sie buchstäblich aus dem Schlaf riss, fiel es ihr schwer aufzustehen. Als sie ins Bett ging hatte sie lange Zeit Mühe den Schlaf zu finden. Es kam ihr vor, als würde sie stundenlang wachliegen, immer wieder kreisten ihre Gedanken um das «Skelett des Grauens». Auf alle Fälle war ihr klar, dass es nicht am exzellenten Rotwein lag, dass sie nicht schlafen konnte, auch wenn sie davon am Vorabend wohl etwas zu viel getrunken hatte. Aber dieser neue Wein der Wiler Trotte, den sie von Ulrich bekommen hatte, der war einfach zu gut, beinahe schon verboten gut. «Calant», so der Name des Weines, war neu und mundete ihr mehr als es eigentlich sein durfte. Aber man ist ja nur einmal jung und das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken , hatte sie sich gedacht und so war es halt nicht beim einen Glas geblieben, das sie vorgehabt hatte zu trinken. Bis spät in die Nacht hinein sassen Ulrich und sie zusammen, diskutierten über die Arbeit, über Gott und die Welt und genossen vor allem den vorzüglichen Wein. Wie sie der Weinetikette entnehmen konnte, ergeben zwei neue resistente Traubensorten den sehr farbintensiven und kräftigen Wein. Ein Teil der Trauben wurde luftgetrocknet und als Strohwein (mit Restsüsse) gekeltert. Sechs Monate Reifung in Barriquefässern ergänzen die Tannine und die Aromastoffe zu einem fruchtigen, gerbstoffreichen und weichen Wein. Ulrich erzählte ihr in wahren Lobeshymnen von weiteren exzellenten Weinen der Wiler Trotte und sie nahm sich vor, sobald wie möglich an eine Degustation dorthin zu gehen, um sich selbst davon ein Bild zu machen. Die nächste sollte, so Ulrich, im kommenden November stattfinden. Zu diesem Zeitpunkt konnte Petra noch nicht erahnen, dass bis zum Datum der Degustation noch Dinge geschehen, die einen Besuch der Degustation mit Ulrich unmöglich machen würden.

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