Stefan Bouxsein - Die tödlichen Gedanken

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Frau Wahn und Frau Sinn kennen nur ein Ziel: Sie wollen einen unter Schizophrenie erkrankten Abiturienten in den Wahnsinn treiben.
Als die Lehrerin eines Frankfurter Gymnasiums ermordet wird, lassen die Tatumstände auf einen Täter aus dem Schülerkreis schließen.
Die Kommissare Siebels und Till ermitteln und decken ein kompliziertes Beziehungsgeflecht zwischen Lehrerinnen und Schülern auf.
Die Ermittlungen werden erschwert, als sich herausstellt, dass zwei der verdächtigen Schüler in psychologischer Behandlung sind und als vernehmungsunfähig eingestuft werden. Mit Hilfe der Polizeipsychologin kommen Siebels und Till dem Wahnsinn aber Schritt für Schritt auf die Spur.

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»Deine Mutter hat gemeint, dass du nicht lange fort sein würdest und hat mir erlaubt, hier auf dich zu warten.«

Ich blieb wie angewurzelt an der Schwelle meiner Zimmertür stehen. Sie war wieder sommerlich gekleidet, mit einem pastellfarbenen Kleid. Sie lehnte sich zurück und stützte sich mit nach hinten gestreckten Händen auf meinem Bett ab. Ich wusste nicht, was ich sagen oder tun sollte und blieb vor ihr stehen.

»Hast du ihr was zum Trinken angeboten?«, hörte ich meine Mutter aus der Küche fragen. »Bei der Hitze muss man viel trinken.«

»Haben Sie Durst?«, fragte ich zaghaft.

»Ein Glas Wasser nehme ich gerne.«

Ich nickte, war aber nicht imstande, das Zimmer zu verlassen.

»Ich dachte, wir nutzen die Ferien und holen gemeinsam deine Wissenslücken nach«, ließ sie mich dann wissen.

»Ich hole das Wasser«, sagte ich schnell und schaffte es nun doch, mich wieder zu bewegen. Schnell ging ich in die Küche und füllte zwei Gläser. Ich fragte mich, von welchen Wissenslücken sie gesprochen hatte, als ich mit den gefüllten Gläsern wieder in mein Zimmer zurückkam. »Ziehen Sie sich auch wieder aus, so wie am Badesee?«, fragte ich sie und stellte die gefüllten Wassergläser auf meinem kleinen Nachttischchen ab.

Es war bereits früher Abend, als sich die Kommissarenwege trennten. Siebels besuchte Familie Bach, Till machte sich auf den Weg zu Familie Batton.

In der Robert-Mayer-Straße wurde Siebels von Frau Bach an der Haustür empfangen. Daniel saß mit seinem Vater im Wohnzimmer. Die beiden hingen ausgelassen über einer Spielekonsole. Weder Vater noch Sohn bemerkten den Besucher, der von der Mutter ins Wohnzimmer geführt wurde.

»Wir haben Besuch«, unterbrach Frau Bach die Spielfreude ihrer Männer. »Das ist Herr Siebels von der Kriminalpolizei.«

Jetzt hatten Siebels und Frau Bach die volle Aufmerksamkeit der Spielgemeinschaft. Vater Bach trug seine schulterlangen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. Der Programmierer erhob sich vom Fußboden und schaute seine Frau fragend an. »Kriminalpolizei?«

»Ich würde mich gerne kurz mit Ihrem Sohn unterhalten«, bestätigte Siebels und zeigte dem Vater seinen Polizeiausweis.

Jetzt stand auch Daniel auf. Der Junge hatte hellblonde Haare und war definitiv nicht der junge Mann, den die ermordete Lehrerin in ihrem Bett fotografiert hatte.

»Worum geht es?«, fragte Vater Bach und legte einen Arm um seinen Sohn.

»Zunächst um eine reine Routinebefragung.« Siebels wandte sich an Daniel. »Ich müsste wissen, wo du letzte Nacht gegen Mitternacht gewesen bist.«

»Er war natürlich hier«, schaltete sich sein Vater ein. »Was soll das?«

»Ja, ich war hier«, bestätigte Daniel schüchtern. »Nach dem Fußballtraining bin ich direkt nach Hause gefahren.«

»Er kam kurz nach neun hier an. Dann hat er noch etwas gegessen und anschließend haben wir gemeinsam vor dem Fernseher gesessen«, klärte Frau Bach Siebels auf.

Siebels machte sich einige Notizen und wandte sich dann wieder an Daniel. »Du hast dieses Schuljahr die Versetzung nicht geschafft. Woran lag es denn?«

»Was soll das denn jetzt?«, regte sich Vater Bach auf. »Ermitteln Sie jetzt gegen Schüler, die die Versetzung nicht geschafft haben?«

»Nur wenn sie ihre Lehrerin deswegen umbringen«, antwortete Siebels trocken. »Wir ermitteln im Mordfall Verena Jürgens, der Deutschlehrerin von Daniel.«

»Frau Jürgens wurde umgebracht?«, flüsterte Daniel ungläubig. Seine Eltern sahen ihn erschrocken an.

»Leider ja«, bestätigte Siebels.

»Und da fällt Ihnen nichts Besseres ein, als unseren Sohn zu verdächtigen? Nur weil er sitzen geblieben ist?«, schimpfte nun Frau Bach.

»Weil er sitzen geblieben ist und weil der Mörder einen Zettel bei der toten Frau Jürgens zurückgelassen hat. Sitzen geblieben hat auf dem Zettel gestanden.«

»Ach du Scheiße«, stammelte Daniel.

»Das ist schrecklich«, murmelte Frau Bach und streichelte ihrem Sohn übers Haar. »Aber Daniel hat damit nichts zu tun. Er war die ganze letzte Nacht über zuhause. Und die Nächte davor auch. Hat sich die Sache damit für uns erledigt?«

»Fürs Erste, ja. Wahrscheinlich habe ich aber in den nächsten Tagen noch weitere Fragen an Daniel. Haben Sie vor, in den Sommerferien zu verreisen?«

»Ja, das haben wir«, sagte Vater Bach. »Übernächste Woche fahren wir für zwei Wochen nach Südfrankreich.«

Siebels machte sich wieder eine Notiz. Dann holte er sein Smartphone hervor. Er und Till hatten sich das Foto vom Handy der Lehrerin jeweils auf ihr eigenes Smartphone geschickt. Siebels zeigte Daniel jetzt das Foto. »Weißt du, wer das ist?«

Daniel schaute nur kurz auf das Foto. Dann schaute er hilfesuchend zu seinem Vater. Auch der Vater betrachtete sich nun das Foto. »Das ist ein Klassenkamerad von meinem Sohn. Was hat es mit dem Foto auf sich?«

»Das wurde anscheinend im Bett von Frau Jürgens aufgenommen.«

Nun betrachtete sich auch Frau Bach das Foto eingehend. »Das beweist ja nun gar nichts«, sagte sie dann ungerührt.

»Es erweckt nur den Eindruck, als hätte Frau Jürgens ein Verhältnis mit einem Schüler gehabt«, erläuterte Siebels. »Dem müssen wir jetzt natürlich nachgehen. Spätestens morgen werden wir es in der Schule erfahren. Sie können es mir also getrost auch schon jetzt verraten.«

»Das ist Lukas Batton«, kam Frau Bach ihrem Sohn zuvor. Sie wollte verhindern, dass ihr Sohn den Namen seines Freundes verraten musste.

»Wusstest du von der Beziehung?«, fragte Siebels Daniel.

»Das spielt doch wohl keine Rolle.« Herr Bach stellte sich schützend vor seinen Sohn.

»Ob eine Beziehung vorlag, ist anscheinend ja nur Ihre Mutmaßung. Es gibt vielleicht auch eine ganz andere Erklärung für das Foto«, stellte Frau Bach klar.

»Wie wurde sie umgebracht?«, fragte Daniel.

»Dazu darf ich momentan leider noch keine Auskunft geben.«

»Ich mochte sie. Ich habe zwar nur drei Punkte in der Deutschprüfung bei ihr bekommen, aber ich hatte deswegen überhaupt kein Problem mit ihr.«

»Das habe ich in der Schule schon gehört«, verriet Siebels und erntete damit ein erleichtertes Aufatmen der Eltern.

»Kannst du mir sonst noch irgendetwas Hilfreiches sagen? Hatte sie Probleme mit anderen Schülern? Oder mit anderen Lehrern? Oder hat sie sich in letzter Zeit anders benommen als üblich?«

Herr und Frau Bach schienen nun weniger Vorbehalte gegen die Fragen von Siebels zu haben. Der Vater klopfte seinem Sohn aufmunternd auf die Schulter. »Gibt es da etwas, was die Polizei wissen müsste?«

Daniel druckste erst etwas herum. Sah sich unschlüssig zwischen seinen Eltern um, bevor er wieder Siebels ansah. »Lukas hat bei ihr gewohnt. Seit ungefähr drei Wochen. Es sollte nur vorübergehend sein. Spätestens nach den Ferien wollte er was anderes gefunden haben. Er hat Stress mit seinen Eltern, müssen Sie wissen.«

Die Wohnung von Familie Batton befand sich im zweiten Stockwerk in einem Mehrfamilienhaus in der Feuerbachstraße im Westend. Im Erdgeschoss lag die Zahnarztpraxis von Robert Batton. Till hatte das Ehepaar bei einem lautstarken Streit gestört. Nun stand er im Wohnzimmer und versuchte rauszufinden, wo sich Lukas Batton befand.

»Dem hat es bei uns nicht mehr gefallen«, sagte Robert Batton unwirsch.

»Du hast ihn aus dem Haus geekelt«, verbesserte Monika Batton seine Aussage.

»Ich? Da verwechselst du was, meine Liebe. Dein ewiges Gezeter wegen seiner Unordnung hat ihn doch immer zur Weißglut getrieben.«

Monika Batton stemmte die Hände in die Hüften und baute sich kampfeslustig vor ihrem Mann auf. »Dass ich nicht lache. Er hatte es einfach satt, von dir immer nur als Träumer und Spinner und Faulpelz beschimpft zu werden. Du hast doch immer noch nicht kapiert, wie sensibel und feinfühlig dein Sohn ist.«

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