Stefan Bouxsein - Die tödlichen Gedanken

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Frau Wahn und Frau Sinn kennen nur ein Ziel: Sie wollen einen unter Schizophrenie erkrankten Abiturienten in den Wahnsinn treiben.
Als die Lehrerin eines Frankfurter Gymnasiums ermordet wird, lassen die Tatumstände auf einen Täter aus dem Schülerkreis schließen.
Die Kommissare Siebels und Till ermitteln und decken ein kompliziertes Beziehungsgeflecht zwischen Lehrerinnen und Schülern auf.
Die Ermittlungen werden erschwert, als sich herausstellt, dass zwei der verdächtigen Schüler in psychologischer Behandlung sind und als vernehmungsunfähig eingestuft werden. Mit Hilfe der Polizeipsychologin kommen Siebels und Till dem Wahnsinn aber Schritt für Schritt auf die Spur.

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»Babygeschrei«, bestätigte Till. »Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit dem Rauschen einer Klospülung?«

Siebels ignorierte den Vorschlag von Till geflissentlich und hörte sich ein paar Klangproben aus der Vorschlagsliste seines Smartphones an. Er konnte aber an keinem der Vorschläge Gefallen finden.

»Vielleicht ein lustvolles Stöhnen?«, schlug Till provokant vor.

»Das höre ich oft genug«, tat Siebels mit einer Handbewegung lapidar ab.

Till grinste frech, verbiss sich aber den Kommentar, der ihm gerade auf der Zunge lag.

»Ich glaube, ich habe eine Idee«, murmelte Siebels vor sich hin. »Wie kann ich das hier denn runterladen? Ah, hier.«

»Und, was hast du dir ausgesucht?«, fragte Till neugierig.

»Du wirst es bald hören, sowie der nächste Anruf kommt.« Siebels legte sein Smartphone theatralisch in der Mitte seines Schreibtisches ab. »Ich habe mich für etwas entschieden, das unseren Berufsstand repräsentiert. Eine sehr traditionsreiche Melodie, die als Synonym für professionelle Ermittlungsarbeit steht und auch einer breiten Gesellschaftsschicht bekannt ist.« Kaum hatte Siebels den Satz ausgesprochen, als sich auch schon der erste Anruf mit dem neuen Klingelton ankündigte. Strahlend saß Siebels an seinem Schreibtisch und betrachtete sein Smartphone, aus dem die Tatort-Melodie erklang.

»Super«, sagte Till und zeigte den erhobenen Daumen. »Da fühlt man sich doch gleich wie ein richtiger Kommissar.«

»Hauptkommissar Siebels, Mordkommission Frankfurt«, meldete sich Siebels ordnungsgemäß. Dann wurde sein Gesichtsausdruck ernst und er notierte etwas auf seinem Schreibblock. »Wir kommen«, beendete er das Gespräch.

»Klingt nach Arbeit«, seufzte Till.

»Weibliche Leiche, Diesterwegstraße in Sachsenhausen. Anscheinend ein etwas bizarrer Mordfall.«

Der betreffende Hauseingang war mit rotweißen Absperrbändern abgeriegelt. Auf der Straße standen mehrere sowie Fahrzeuge von der Spurensicherung und der Wagen der Gerichtsmedizinerin Anna Lehmkuhl, der Lebenspartnerin von Till, in zweiter Reihe. Siebels stellte seinen Wagen dazu.

»Zweites Stockwerk«, sagte eine junge Beamtin, die am Hauseingang stand.

In der Wohnung herrschte noch emsiges Treiben. Die Leute von der Spurensicherung taten ihre Arbeit. »Zieht euch die Schutzanzüge über«, rief einer von ihnen und warf Till einen Beutel mit der entsprechenden Ausrüstung zu.

Während die beiden sich im Treppenhaus in die Plastikanzüge zwängten, erschien Anna Lehmkuhl in der Wohnungstür. »Ah, da seid ihr ja endlich.«

»Wir sind ja anscheinend auch die Letzten, die informiert wurden«, schimpfte Siebels und versuchte dabei krampfhaft sein Gleichgewicht zu halten, während er mit dem zweiten Bein in den Schutzanzug stieg.

»Ist viel Blut geflossen?«, erkundigte sich Till bei seiner Freundin und wurde bei dem Gedanken etwas blass im Gesicht.

»Nein, keine Sorge. Blut ist überhaupt nicht geflossen. Aber ein schöner Anblick ist es trotzdem nicht. Aber macht euch selbst ein Bild.«

Anna Lehmkuhl verschwand wieder in der Wohnung und Siebels fluchte, weil er nicht in diesen Plastiküberzug reinkam. Till hatte damit weniger Probleme und folgte seiner Freundin Anna in die Küche. »Verena Jürgens, 32 Jahre alt«, klärte Anna ihn auf.

»Wurde sie etwa gefoltert?«, fragte Till verwundert und ging näher auf das Mordopfer zu.

Mittlerweile steckte auch Siebels in der Schutzkleidung und betrat die Küche. »Oh je«, stöhnte er und trat neben Till. Etwa eine Minute lang ließen die beiden stillschweigend das Bild, das sich ihnen bot, auf sich einwirken. Verena Jürgens saß auf einem Holzstuhl in der Mitte der Küche. Ihre Beine und Arme waren mit Paketklebeband an den Stuhlbeinen und Armlehnen festgeklebt. Mit dem gleichen Band war ihr der Mund zugeklebt worden. Und ihre Nasenlöcher waren zu. Alle Atemwege waren verstopft. Ihr Gesicht war bläulich verfärbt. Sie trug einen kurzen Rock und eine Bluse. Ihre Kleidung war unversehrt. Auf ihrem Schoß lag ein handgeschriebenes Blatt Papier. Sitzen geblieben stand mit Kugelschreiber in großen Blockbuchstaben darauf geschrieben.

Siebels beugte sich dicht zu ihrem Gesicht. »Was hat sie in den Nasenlöchern?«

»Klebstoff«, sagte Anna Lehmkuhl. »Es könnte sich um handelsüblichen Pattex handeln. Wenn ich sie auf dem Tisch liegen habe, werde ich mich eingehender damit beschäftigen.«

»Wurde sie denn gefoltert?«, wiederholte Till seine Mutmaßung.

Anna schüttelte den Kopf. »Nein, nach Folter sieht das nicht aus. Sie hat keine äußeren Verletzungen. Sie wurde ganz gezielt getötet. Ob er ihr ein Nasenloch noch eine Weile freigelassen hat, bevor er ihr die Luftzufuhr völlig zugeklebt hat, um ihre Todesangst noch ein wenig zu genießen, kann ich im Moment noch nicht sagen.«

»Kannst du schon etwas zum Todeszeitpunkt sagen?«, erkundigte sich Till und nahm nun auch die verklebten Nasenlöcher etwas näher in Augenschein.

»Gegen Mitternacht. Plus minus ein bis zwei Stunden.«

»Sitzen geblieben« murmelte Siebels und betrachtete sich den Zettel auf dem Schoß der Toten. »Klingt irgendwie ziemlich abgebrüht. Der Täter hat sich vorher genau überlegt, was er mit ihr vorhat. Wer hat sie denn gefunden?«

Anna zuckte mit den Schultern. »Das musst du deine Kollegen fragen. Die stehen unten auf der Straße und warten, bis hier die Arbeit erledigt ist.«

»Da solltet ihr jetzt auch hingehen.« Der Chef der Spurensicherung hatte die Küche betreten. »Wir brauchen noch eine gute Stunde. Dann könnt ihr euch hier austoben.«

Anna, Siebels und Till verließen die Wohnung. Anna verabschiedete sich. Till bekam einen Kuss, Siebels bekam den Rücken getätschelt. »Bis später, Jungs.«

Siebels quälte sich wieder aus der Schutzkleidung. Till schlüpfte leichtfüßiger heraus. Zurück auf der Straße winkte Siebels Polizeiobermeister Meier zu sich. »Na, Meier, wie läuft es?«

Meier steckte sich eine Zigarette an und hielt Siebels sein Päckchen hin. »Auch eine?«

Siebels zählte im Geiste nach, wie viele Zigaretten er heute schon geraucht hatte. Er kam auf vier. Und griff mit gutem Gewissen zu. Es war bereits nach zwei Uhr mittags. Er bezeichnete sich nun als Gelegenheitsraucher. Die Gelegenheit war gut und Meier gab ihm Feuer. Gemeinsam pafften die beiden vor sich hin. Ab und zu schimpfte Meier mit den Passanten, die sich zu nah an das Absperrband wagten und gafften. »Weitergehen, hier gibt es nix zu sehen«, rief er ihnen ärgerlich zu. »Den Täter dürftet ihr ja schnell haben«, sagte er dann zu Siebels.

»Wie kommst du denn darauf?«

»Die Frau war Lehrerin. Sie unterrichtete Deutsch und Geschichte am Sigmund-Freud-Gymnasium. Und dann der Zettel auf ihrem Schoß. Sitzen geblieben.« Meier schüttelte angewidert den Kopf. »Schülerstreich kann man das ja wohl nicht mehr nennen.«

»Klingt tatsächlich nach einem Täterprofil«, antwortete Siebels nachdenklich. »Wer hat sie denn gefunden?«

»Eine Kollegin von ihr. Sie sitzt dahinten im Notarztwagen und wird behandelt. Sie steht unter Schock.«

»Na, dann schauen wir mal nach ihr. Sag mir Bescheid, wenn die Spurensicherung abzieht.« Siebels schaute nach Till, konnte ihn aber nirgendwo sehen. Er rief ihn an. Till war im Haus und befragte schon die Nachbarn. Siebels ging allein zu dem Notarztwagen.

Sybille Jäger war wie ihre Freundin Verena Jürgens Lehrerin am Sigmund-Freud-Gymnasium und ebenfalls 32 Jahre alt. Der Notarzt hatte ihr etwas zur Beruhigung gegeben und Siebels einige Minuten für eine Befragung zugestanden. Siebels setzte sich im Notarztwagen neben die Patientin und stellte sich vor. Sybille Jäger hatte rotblondes Haar, trug eine Brille und schniefte in ein Taschentuch.

»Sie haben Ihre Freundin in deren Wohnung gefunden?«, erkundigte sich Siebels behutsam.

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