Titus Livius - Römische Geschichte

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Wir leben in einer Zeit, «in der wir weder unsere Fehler, noch die Heilmittel dagegen ertragen können», schreibt T. Livius Patavinus (um 59 v. Chr. – um 17 n. Chr.) im Proömium seines monumentalen Werkes über römische Geschichte ab urbe condita (von der Gründung der Stadt an). In 142 Büchern antiker Zählung stellte er chronologisch in bemerkenswerter Anschaulichkeit und nicht ohne Anekdoten von hohem Unterhaltungswert, aber auch mit klaren und versteckten Stellungnahmen dar, was sich nach der Sage oder tatsächlich in Rom seit 753 v. Chr. bis zu seiner eigenen Lebenszeit unter Kaiser Augustus ereignete. Erhalten sind aus dem Gesamtwerk die Bücher 1-10 (753 bis 293 v. Chr.) und 21-45 (218 bis 167 v. Chr.), alles Übrige nur in Inhaltsangaben, Fragmenten und Zusammenfassungen. Der Marix Verlag legt hiermit eine deutsche Ausgabe aller erhaltenen Bücher dieser wirkmächtigen Darstellung römischer Geschichte vor.

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(1) Gleich von allem Anfange an wird allgemein angenommen, dass nach der Eroberung von Troja die übrigen Trojaner grausam behandelt wurden. Nur gegen zwei, den Aeneas und den Antenor, machten die Griechen als gegen ihre alten Gastfreunde, und weil sie immer zum Frieden und zur Herausgabe der Helena geraten hatten, von keinem Kriegsrechte Gebrauch. 2 Durch mancherlei Unfälle sei dann Antenor3 mit einer Schar Eneter4, welche ohne Heimat und Führer sich ihm angeschlossen hatten – denn sie waren aus Paphlagonien durch Aufruhr vertrieben worden, und ihr König Pylaemenes war vor Troja gefallen –, in die innerste Bucht des Adriatischen Meeres gekommen; 3 Eneter und Trojaner hätten die zwischen dem Meer und den Alpen wohnenden Euganeer vertrieben und jene Länder behauptet. Auch nennt sich wirklich der Ort, wo sie zuerst das Land betraten, Troja, und nach ihm der Gau der Trojanische. Das ganze Volk bekam den Namen Veneter.

4 Aeneas, von demselben Missgeschick getroffen und aus seiner Heimat flüchtig, allein vom Schicksal zu einer wichtigeren Gründung geleitet, sei zuerst nach Makedonien gegangen; von da sei er, eine Niederlassung suchend, nach Sizilien verschlagen worden; von Sizilien aus habe er endlich mit seiner Flotte das laurentische Gebiet erreicht. Auch dieser Platz hat den Namen Troja. 5 Als die hier gelandeten Trojaner, denen ihre fast unermesslichen Seefahrten nichts als Waffen und Schiffe übriggelassen hatten, im Lande plünderten, eilten König Latinus und seine Aboriginer, die damaligen Bewohner dieser Gegend, aus der Stadt und aus den Dörfern bewaffnet herbei, um den Gewalttätigkeiten der Ankömmlinge zu wehren. Da gibt es nun zweierlei Berichte. 6 Einige sagen, Latinus habe nach verlorener Schlacht zuerst Frieden, dann auch ein Heiratsbündnis mit Aeneas geschlossen. Nach anderen trat Latinus, als die Heere in Schlachtordnung dastanden, 7 noch vor dem Zeichen zum Angriff in die Mitte der Vornehmsten vor und lud das Oberhaupt der Fremden zu einer Unterredung ein. Er erkundigte sich, wer und woher sie wären, durch welches Missgeschick sie ihre Heimat verlassen, und in welcher Absicht sie auf laurentischem Boden gelandet wären. 8 Und als er hörte, die Schar seien Trojaner, ihr Führer sei Aeneas, des Anchises und der Venus Sohn, und dass sie nach Einäscherung ihrer Vaterstadt und weil sie ihr Land hätten meiden müssen, eine Niederlassung und einen Platz zur Anlage einer Stadt suchten, da reichte er aus Achtung vor dem Adel der Nation und ihres Helden, nicht weniger vor ihrem auf Krieg und Frieden gleich gefassten Mut, dem Aeneas zum Unterpfands ihrer künftigen Freundschaft seine Rechte. Beide Heerführer schlossen darauf einen Bund, es begrüßten sich die Heere. 9 Latinus nahm den Aeneas in seinen Palast auf, und hier knüpfte er im Angesicht seiner Hausgötter an den Völkerverein einen Familienbund: Er gab dem Aeneas seine Tochter. 10 Und dieser Umstand besonders erfüllte die Trojaner mit der festen Hoffnung, endlich im Besitz eines bleibenden und bestimmten Wohnorts ihren Irrfahrten ein Ziel gesteckt zu sehen. Sie legten eine Stadt an. Aeneas nannte sie nach seiner Gemahlin Lavinium. 11 Bald war auch aus der neuen Ehe ein männlicher Erbe da, dem seine Eltern den Namen Ascanius gaben.

(2) Jetzt wurden beide Völker, Aboriginer und Trojaner, feindlich angegriffen. Turnus, König der Rutuler, dem Lavinia vor des Aeneas Ankunft versprochen war, hatte aus Unwillen, dass ihm ein Fremder vorgezogen wurde, dem Aeneas und Latinus den Krieg erklärt. 2 Eine Schlacht lief für beide Heere nicht erfreulich ab. Die Rutuler wurden geschlagen; die siegenden Aboriginer und Trojaner verloren ihren Feldherrn Latinus. 3 Turnus und seine Rutuler nahmen aus Misstrauen auf ihre eigenen Kräfte ihre Zuflucht zu der blühenden Macht der Etrusker und deren König Mezentius. Er herrschte in der damals mächtigen Stadt Caere. Gleich anfangs über den Ursprung der neuen Stadt keineswegs erfreut, überzeugte er sich jetzt noch mehr von der für die Sicherheit der Nachbarn viel zu schnell anwachsenden Macht des trojanischen Staates und nahm keinen Anstand, mit seinem Heer zu den Rutulern zu stoßen. 4 Aeneas, der sich gegen einen so furchtbaren Krieg die Liebe der Aboriginer sichern wollte, nannte beide Völker, um sie unter einerlei Regierung auch durch einen Namen zu verbinden, Latiner. 5 Und von nun an gaben die Aboriginer an Eifer und Treue für ihren König Aeneas den Trojanern nichts nach. Etruriens Macht war so ansehnlich, dass es nicht bloß das feste Land, sondern schon das Meer nach der ganzen Länge Italiens, von den Alpen bis zur Sizilischen Meerenge, mit dem Rufe seines Namens erfüllte. Gleichwohl führte Aeneas, der sich in Lavinium hätte belagern lassen können, im Vertrauen auf die Liebe seiner beiden sich täglich inniger verbindenden Völker, sein Heer vor den Feind. 6 Die Schlacht war für die Latiner glücklich, für Aeneas aber war sie der Beschluss seiner irdischen Taten. Er ruht – was für ein Name ihm nach menschlichen und göttlichen Rechten gebühren mag – auf dem jenseitigen Ufer des Flusses Numicus. Gewöhnlich heißt er Jupiter Indiges (Landesgottheit).

(3) Noch war Ascanius, der Sohn des Aeneas, für den Thron zu jung; doch blieb ihm sein Königreich bis zur Volljährigkeit ungeschmälert. So lange warteten der latinische Staat und die großväterliche und väterliche Herrschaft unter der Leitung einer Frau – und diese große Frau war Lavinia – auf den Knaben. 2 Ich möchte aber noch sehr zweifeln – denn wer wollte Dinge von so hohem Alter für gewiss behaupten –, ob der Ascanius, den die Julische Familie nach seinem zweiten Namen, Julus, als ihren Stammvater angibt, mit dem unsrigen eine Person oder ein älterer gewesen sei, der in Trojas glücklichen Zeiten dem Aeneas von der Creusa geboren wurde und dann den Vater auf der Flucht begleitete. 3 Genug, Ascanius, wo und von welcher Mutter er geboren sein mag, nach aller Aussage des Aeneas Sohn, überließ, weil Lavinium zu volkreich wurde, diesen für damalige Zeiten blühenden und wohlhabenden Ort seiner Mutter oder Stiefmutter und baute sich am Fuße des Berges Albanus eine neue Stadt. Sie bekam von ihrer am Abhang hinlaufenden Länge den Namen Alba Longa. 4 Zwischen den beiden Kolonien von Lavinium und Alba Longa verflossen etwa nur dreißig Jahre; allein der Staat war so gewachsen, besonders durch die Besiegung der Etrusker, dass bei Aeneas’ Tode und nachher, während der Regentschaft einer Frau und der ersten Lehrjahre des jungen Königs, weder Mezentius und die Etrusker noch die übrigen Nachbarn einen Angriff wagten. 5 Vermöge des Friedensschlusses schied der Strom Albula, der jetzt Tiber heißt, Etrurien und Latium als Grenze.

6 Nach Ascanius regierte sein Sohn Silvius, durch einen Zufall im Walde geboren. 7 Dieser zeugte den Aeneas Silvius; dieser wieder den Latinus Silvius, der einige Kolonien anlegte, welche altlatinische genannt wurden. Alle folgenden Könige von Alba aus diesem Geschlechte behielten den Zunamen Silvius. 8 Des Latinus Sohn war Alba, des Alba Atys, des Atys Capys, des Capys Capetus, des Capetus Sohn Tiberinus, der bei einer Überfahrt im Strome Albula ertrank und so dem Fluss den in der Folge üblichen Namen gab. Sein Sohn Agrippa folgte ihm. 9 Nach Agrippa beherrschte Romulus Silvius das vom Vater ererbte Reich. Er hinterließ es, als er vom Blitz getötet wurde, durch die Erbfolge dem Aventin. Von Aventin hat der Hügel, der jetzt ein Teil der Stadt Rom ist, den Namen, weil er da begraben liegt. Nach ihm regierte Proca, 10 dieser zeugte den Numitor und Amulius. Er bestimmte das alte Königreich des Silvischen Stammhauses dem älteren, dem Numitor. Allein Gewalt setzte sich über den väterlichen Willen und über die der Erstgeburt schuldige Achtung hinaus. 11 Amulius nahm seinem Bruder den Thron und knüpfte an diese Freveltat eine neue, er rottete den männlichen Stamm seines Bruders aus; die Tochter seines Bruders, Rhea Silvia, machte er zur Vestalin und nahm ihr unter diesem Schein der Ehre durch das Gelübde des ledigen Standes alle Hoffnung, Mutter zu werden.

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