Titus Livius - Römische Geschichte

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Wir leben in einer Zeit, «in der wir weder unsere Fehler, noch die Heilmittel dagegen ertragen können», schreibt T. Livius Patavinus (um 59 v. Chr. – um 17 n. Chr.) im Proömium seines monumentalen Werkes über römische Geschichte ab urbe condita (von der Gründung der Stadt an). In 142 Büchern antiker Zählung stellte er chronologisch in bemerkenswerter Anschaulichkeit und nicht ohne Anekdoten von hohem Unterhaltungswert, aber auch mit klaren und versteckten Stellungnahmen dar, was sich nach der Sage oder tatsächlich in Rom seit 753 v. Chr. bis zu seiner eigenen Lebenszeit unter Kaiser Augustus ereignete. Erhalten sind aus dem Gesamtwerk die Bücher 1-10 (753 bis 293 v. Chr.) und 21-45 (218 bis 167 v. Chr.), alles Übrige nur in Inhaltsangaben, Fragmenten und Zusammenfassungen. Der Marix Verlag legt hiermit eine deutsche Ausgabe aller erhaltenen Bücher dieser wirkmächtigen Darstellung römischer Geschichte vor.

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Urteile Wolfs und Buttmanns über Heusingers Livius-Übersetzung

Ew. erhalten hierbei endlich die mir mitgeteilten Hefte der neuen Übersetzung des Livius, die ich mit großem Vergnügen durchgesehen habe. Ich zweifle durchaus nicht, dass diese Arbeit alle bisherigen versuche in Vergessenheit bringen wird, da die Beweise von Genauigkeit und Einsicht überall unverkennbar sind, wozu noch kommt, dass durch so viele gelehrte Anmerkungen das Studium des Originals für Schulmänner und junge Leute, die für sich lesen, gefördert wird; aber allein schon ist der Name Heusinger in der philologischen Welt viel zu gut akkreditiert, als dass er durch die früheren Übersetzer, die keinen solchen Namen hatten, verdunkelt werden könnte.

Wolf

Ich habe das Manuskript als Probe der Übersetzung des Livius mit kritischen und erklärenden Anmerkungen mit Vergnügen durchgegangen und überall die Frucht eines langjährigen, mit Urteil und Kenntnis verbundenen Fleißes bewundert. Ich weiß als Bibliothekar aus Erfahrung, welch ein Treiben heutzutage nach den Übersetzungen der alten Historiker, besonders von den vielen Militärpersonen ist, welche die Originale nicht lesen können. Die schlechten Übersetzungen sind fortdauernd im Gange. Wird es bekannt, dass eine mit solcher Kenntnis der alten Sprache und Sachen unternommene vorhanden ist, die zugleich einen so ungezwungenen und fasslichen und dabei doch nicht ermüdenden Stil darbietet, so zweifle ich nicht, dass sie bald die einzige sein wird, die man liest.

Buttmann

Vorrede des Titus Livius

1 Ob ich etwas Verdienstliches tun werde, wenn ich die Geschichte des römischen Volkes vom Ursprunge Roms an schreibe,1 weiß ich teils nicht gewiss, teils möchte ich dies, wenn ich es wüsste, nicht behaupten. 2 Man hat das, wie ich sehe, schon längst, ja schon oft getan, weil immer die neu auftauchenden Geschichtsschreiber entweder in den Sachen selbst manches zu berichtigen oder in der Kunst des Vortrags das ungeübte Altertum übertreffen zu können glauben. 3 Wie dem auch sein mag, es bleibt mir doch die Freude, dass auch ich zur Erhaltung des Andenkens an die Taten des ersten Volkes der Erde nach meinen Kräften beigetragen habe: Und sollte bei der so großen Menge von Schriftstellern mein Name im Dunkeln bleiben, so will ich mit dem Range und der Größe derer mich trösten, die meinem Ruhme Eintrag tun. 4 Außerdem habe ich nicht nur einen Stoff von ungeheurem Umfange vor mir, denn er führt mich über 700 Jahre zurück, und wuchs, so klein sein erster Anfang war, so empor, dass er beinahe unter seiner Größe zu erliegen droht, sondern es wird auch gewiss für die meisten meiner Leser die Urgeschichte Roms mit ihren nächsten Zeiträumen so unterhaltend nicht sein, weil sie zu der Neuzeit hineilen, wo die Kräfte eines Staates, dem Übermacht so lange schon eigen war, sich selbst verzehren. 5 Ich hingegen will einen Lohn meiner Arbeit auch darin finden, dass ich mich von dem Anblick der Leiden, die unser Zeitalter seit so vielen Jahren sah, wenigstens so lange abwende, als ich mich mit ganzer Seele in jene Vorwelt versetze und noch von allen den Rücksichten frei bin, die den Geschichtsschreiber, falls sie ihn auch von der Wahrheit nicht ablenken, doch beunruhigen können.

6 Die mehr im Schmuck der dichterischen Erzählung als durch unverfälschte Denkmale der Geschichte auf uns gekommenen Angaben von Umständen, die sich vor längerer Zeit oder zunächst vor Erbauung der Stadt ereignet haben sollen, will ich ebenso wenig bekräftigen als widerlegen. 7 Man hält es der alten Welt zugute, wenn sie durch die in die Begebenheiten der Menschen eingemischten Erzählungen von Göttern die Urgeschichte der Staaten ehrwürdiger zu machen sucht. Und soll irgendein Volk auf die Erlaubnis, Heiligkeit in seinen Ursprung zu tragen und diesen göttlicher Einwirkung zuzuschreiben, ein Recht haben, so hat das römische Volk des kriegerischen Ruhmes so viel, dass die Völker der Erde es ebenso willig sich gefallen lassen können, wenn es nun gerade den Mars für seinen und seines Stifters Vater erklärt, wie sie sich auch seine Herrschaft gefallen lassen. 8 Wie man diese und ähnliche Erzählungen beachten oder beurteilen werde, kann mir ziemlich gleichgültig sein. 9 Aber darauf, wünschte ich, möge jeder seine ganze Aufmerksamkeit richten, wie die Lebensart, wie die Sitten waren; durch was für Männer und was für Mittel im Kriege und Frieden Rom seine Oberherrschaft erwarb und erweiterte. Kommt dann die Zeit, wo die alte Zucht allmählich in Verfall geriet, so verfolge man mit Aufmerksamkeit die anfangs sich gleichsam aus ihren Fugen lösende Sittlichkeit,2 wie sie nachher immer tiefer sank, dann unaufhaltsam zusammenstürzte, bis wir endlich die Zeiten erleben mussten, in denen wir weder unsere Verderbnis noch die Mittel dagegen ertragen konnten. 10 Und gerade dies ist es, was uns die Geschichte zu einer so heilsamen und fruchtbringenden Kenntnis macht, dass wir nämlich die lehrreichen Beispiele aller Art wie auf einem glänzenden Bilde ausgeführt schauen, und jeder daraus für sich und seinen Staat das Nachahmungswürdige entnehme, und was im Beginn wie im Ausgang widerwärtig ist, vermeide.

11 Übrigens täuscht mich entweder Vorliebe für meine übernommene Arbeit, oder es war wirklich nie ein Staat größer, ehrwürdiger, an edlen Beispielen reicher; es war nie eine Stadt, in welche sich Habsucht und Verschwendung so spät eingeschlichen hätten; nie eine, in welcher Armut und Sparsamkeit so hoch und so lange geachtet wurden. So unleugbar ist es, dass die Menschen um so viel weniger begehrten als sie weniger besaßen. 12 Es ist ja so lange noch nicht, dass der Reichtum den Geiz und das Übermaß an Vergnügungen die Sucht in Rom eingeführt hat, um durch Üppigkeit und Ausschweifung sich selbst und alles neben sich zugrunde zu richten.

Doch Klagen, selbst dann nicht einmal angenehm, wenn sie vielleicht auch nötig sein dürften, sollen bei einem so wichtigen Vorhaben wenigstens nicht in den Anfang sich mischen. 13 Weit lieber würde ich, wenn es bei uns wie bei den Dichtern Brauch wäre, unter vorbedeutenden Segenssprüchen beginnen, Göttern und Göttinnen Opfer verheißen und sie anrufen, der Unternehmung eines so großen Werkes einen gesegneten Fortgang zu verleihen.

Erstes Buch

Inhalt

Das erste Buch enthält die Ankunft des Aeneas in Italien und seine Taten; die Regierung des Ascanius zu Alba, des Aeneas Silvius und der folgenden Silvischen Könige. Numitors Tochter von Mars geschwängert. Romulus und Remus geboren, Amulius getötet. Romulus baut Rom; wählt einen Senat; führt Krieg mit den Sabinern; bringt dem Jupiter Feretrius die Fürstenbeute dar; teilt das Volk in Kurien; besiegt die Fidenaten und Vejenter; wird unter die Götter erhoben. Numa Pompilius verfasst die Einrichtung des Gottesdienstes schriftlich; baut den Janustempel und ist der Erste, der ihn verschließt, weil er alle umliegenden Völker zum Frieden zu bewegen vermochte; gibt nächtliche Zusammenkünfte mit der Göttin Egeria vor und erweckt in seinen rohen Kriegern Gefühl für Religion. Tullus Hostilius bekriegt die Albaner. Gefecht der Drillingsbrüder, Horatius freigesprochen. Todesstrafe des Mettus Fufetius; Zerstörung Albas; Versetzung der Albaner nach Rom. Krieg mit den Sabinern. Tullus vom Blitze erschlagen, Ancus Marcius erneuert den von Numa eingeführten Gottesdienst; besiegt die Latiner, nimmt sie in die Stadt auf und weist ihnen den Berg Aventin an. Er erobert Politorium, eine latinische Stadt, welche die Altlatiner genommen hatten, und schleift sie. Er schlägt eine Balkenbrücke über den Tiber, zieht den Hügel Janiculus zur Stadt; erweitert die Grenzen des Reiches; baut Ostia. Unter seiner 24-jährigen Regierung kommt Lucumo, des Korinthers Damaratus Sohn, von Tarquinii, einer etruskischen Stadt, nach Rom, wird des Ancus Freund, nimmt den Namen Tarquinius an und setzt sich nach Ancus’ Tode auf den Thron. Er vermehrt den Senat um hundert Mitglieder; gibt dem Circus seinen Platz und stellt Spiele an. Weil ihn die Sabiner angreifen, verstärkt er die Zenturien der Ritter. Den Augur Attus Navius und seine Kunst in Versuchung zu führen, soll er ihn befragt haben, ob das tunlich sei, was er jetzt im Sinne habe, auf erfolgtes Ja habe er ihn aufgefordert, einen Kieselstein mit einem Schermesser zu durchschneiden, und Attus habe das sofort getan. Er besiegt die Sabiner; zieht eine Mauer um die Stadt, legt die Ableitungen an. Nach einer Regierung von achtunddreißig Jahren ermorden ihn die Söhne des Ancus. Ihm folgte Servius Tullius, geboren von einer edlen Gefangenen aus Corniculum. Der Sage nach stand ihm als Knaben in der Wiege das Haupt in Flammen. Er schlägt die Vejenter und Etrusker, hält die erste Schätzung und beendet das Schätzungsopfer, bei welchem achtzigtausend Bürger geschätzt sein sollen. Er macht die Einteilung in Klassen und Zenturien; rückt die Grenze des Mauerzwingers weiter vor, zieht die Hügel Quirinalis, Viminalis und Esquilinus zur Stadt und baut den Tempel der Diana auf dem Aventin mit den Latinern gemeinschaftlich. Nach 24-jähriger Regierung wird er von Lucius Tarquinius, des Priscus Sohn, auf Anstiften seiner eigenen Tochter Tullia ermordet. Weder vom Senat noch vom Volk zum König ernannt, eignet sich Lucius Tarquinius Superbus den Thron an, an demselben Tage, als die ruchlose Tullia auf ihrem Wagen über ihren im Blute liegenden Vater hinfuhr. Er legt sich eine Leibwache zu; bringt durch List den Turnus Herdonius ums Leben; führt Krieg mit den Volskern und legt von dieser Beute auf dem Kapitol dem Jupiter einen Tempel an. Die Altäre des Terminus und der Juventas dürfen nicht verlegt werden, weil diese ihre Einwilligung versagen. Durch die List seines Sohnes Sextus Tarquinius unterwirft er sich die Stadt Gabii. Seine Söhne reisen nach Delphi und bekommen auf die Frage, wer von ihnen zu Rom regieren werde, die Antwort: wer zuerst die Mutter küssen wird. Während sie den Ausspruch unrichtig deuteten, stellt sich ihr Reisegefährte Junius Brutus als fiele er, und küsst die Erde. Ihn rechtfertigt der Erfolg. Denn Tarquinius Superbus, der sich alles erlaubte, zog sich allgemeinen Hass zu. Sein Sohn Sextus entehrte durch nächtliche Gewalttat die Lucretia. Sie ließ ihren Vater und ihren Gemahl Collatinus holen, beschwor die beiden, ihren Tod zu rächen, und erstach sich mit einem Dolche. Darüber jagte man den Tarquinius nach einer Regierung von fünfundzwanzig Jahren, hauptsächlich durch Zutun des Brutus, aus Rom. Mann ernennt Konsuln. Lucius Junius Brutus und Lucius Tarquinius Collatinus bekleiden dies Amt zuerst.

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