Robert Sacher - Die neue Gutsherrin und ihr Knecht

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Die neue Gutsherrin und ihr Knecht: краткое содержание, описание и аннотация

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Immer gehörte das kleine Gärtnerhäuschen zum großen Gut nebenan – warum nicht jetzt wieder? finden Gärtner und neue Gutsherrin.
Und so treibt sie ihn immer weiter in Leibeigenschaft und Sklaverei. Mit Peitsche und mit Ketten, mit Arrest und Enteignung – und mit seiner Lust an der seiner eigenen Knechtung …

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Ich will antworten, spüre, wie mir das Blut in den Kopf schießt, sehe ihr ins Gesicht, senke meinen Blick. „Es war die Situation, Frau Doktor Schenk“, stammele ich. „Und es hat mich gereizt. Sie haben eine ganz besondere Ausstrahlung.“

„Laber Rhabarber“, entgegnet sie. „Lass mich konkret werden. Ich kürze einen möglichen Entwicklungsprozess zwischen uns ab und rede Klartext. Du bist submissiv und masochistisch. Das hast du mir mit der freiwilligen Arbeit auf meinem Rasen gezeigt. Möchtest du dich gern unterordnen? Dienst du mir? Antworte!“

Ich spüre das Blut in meinem Kopf, weiß einen Moment nicht, was ich sagen soll. Während ich völlig durcheinander bin, tritt sie näher. Plötzlich erhalte ich zwei kräftige Ohrfeigen, und als ich sie erstaunt ansehe, noch zwei weitere.

„Du musst dich schon artikulieren“, sagt sie. „Wenn ich etwas frage, erwarte ich eine Antwort. Du hast nicht geantwortet. Das ist nicht akzeptabel, Karl. Denk nach!“

Sie ist fort. Ich frage mich, ob ich die Szene geträumt habe. Meine Wangen brennen.

Ich stehe im Vorgarten, harke meine Rosenbeete. Frau Schenk übt eine magnetische Anziehungskraft auf mich aus. Allein aus diesem Grund beschäftige ich mich jeden Morgen in meinem Vorgarten. Ich möchte meine Nachbarin sehen, sie grüßen, vielleicht einige Worte wechseln. Ich kann es kaum erwarten, bis sie in ihrer sehr kurzen, rosafarbenen Jogginghose und dem ebenfalls in Schweinchenfarbe gehaltenem Sportbustier den Weg vor meinem Haus passiert. Frau Schenk joggt jeden Morgen. Sie ist keine große Frau, hat auch nicht die überschlanke Figur der Kampfjoggerinnen, ist aber überaus kräftig und trainiert. Auf mich wirkt sie wie eine Amazone, und ich bin ein schüchterner Idiot. Blöd geglotzt habe ich, als sie mir die entscheidende Frage stellte. Ja, es ist mein Wunsch, von ihr beherrscht zu werden. Warum habe ich auf ihre Frage gestern nicht mit einem klaren ‚Ja‘ geantwortet? Ich Trottel!

Es ist morgens um 6: 30 Uhr. Frau Doktor Schenk rennt an meinem Grundstück vorbei. Der Kontrast zwischen ihrer puppenhaften Kleidung und ihrer körperlichen Ausstrahlung befeuert meine Fantasie enorm. Ich grüße freundlich, sie lächelt, hebt ihre Hand zum Gegengruß, rennt auf mich zu mit ihrem kurzen, schwarzen Haar, ihren muskulösen Oberarmen, den kräftigen Beinen und einem fast maskulinen Ausdruck in ihrem Gesicht.

„Was ist?“, fragt sie. „Jetzt hast du die Chance, auf meine Frage zu antworten. Los!“

Diesmal zögere ich nicht. In Gedanken habe ich den Satz geübt, wieder und wieder.

„Ja, Frau Doktor Schenk“, sage ich klar und sehe sie an. „Es ist mein Wunsch, mich Ihnen unterzuordnen“, sage ich.

„Schön“, antwortet sie. „Dann machen wir das. Ich nehme es als Herausforderung und als Spiel. Wir werden herausfinden, wohin uns dieses Spiel führt.“

Ich sehe ihr nach, bis sie in der Torauffahrt der Villa verschwindet, stelle die Harke an die Hauswand. Im Badezimmer korrigiere ich meine Erektion mit schnellen, heftigen Handbewegungen.

Ich knie auf dem Rasen der Villa, steche Löwenzahn. Die Arbeit ist monoton, hält meinen Kopf frei. Ich kann nachdenken, mir den Sinn dieser Arbeit klarmachen. Was habe ich davon? Keinen Cent bekomme ich für das Stechen des Löwenzahns. Frau Doktor Schenk hat mich allein durch eine besondere Art rhetorischer Dominanz dazu gebracht. Den Zwang dieser monotonen und anstrengenden Arbeit genieße ich, weil er auf ihrem Willen beruht. Ich bin nicht sicher, ob sie tatsächlich dominant ist oder lediglich erfahren genug, aus meiner devoten Art Vorteil zu ziehen. Natürlich belohnt sie mich, indem sie hin und wieder am Fenster steht, mich bei meiner Arbeit beobachtet. Häufig ermahnt sie mich im Vorübergehen, gründlich und tiefer zu stechen, mich ein wenig mehr anzustrengen.

„Du bist bei etwa 300 Quadratmetern“, stellt sie im Vorübergehen fest. „Das ist im Plan. Lass nicht nach.“

„Ich bemühe mich, Frau Doktor Schenk“, antworte ich.

„Bemühungen allein sind im Leben nicht ausreichend“, erwidert sie. „Und etwas höflicher solltest du schon antworten. Möchtest du es versuchen?“

Da ist es wieder, dieses unerträgliche Kribbeln in meinem Rücken und den Lenden.

„Ich komme gut mit meiner Arbeit bei Ihnen voran, Frau Doktor Schenk“, antworte ich.

„Du genießt deine Antwort“, sagt sie. „Nein, bleib unten, arbeite weiter. Beantworte mir eine Frage. Wozu ist Löwenzahn nützlich?“

„Blattsalate, Kräuterpesto“, beginne ich. „Aus den Wurzeln kann man Ersatzkaffee machen. Die Blüten eignen sich für Löwenzahnsirup. Löwenzahn wird getrocknet als Tee verwendet, wirkt heilend auf alle Verdauungsorgane.“

„Ach, so ist das!“, ruft sie überrascht. „Du erntest hier? Mein lieber Nachbar, da ist es doch fair, wenn du mir für meinen Löwenzahn etwas bezahlst.“

Mir fällt das Messer aus der Hand, und ich starre sie ungläubig an.

„Wir haben“, doziert sie, „zu Beginn deiner Arbeit festgestellt, dass hier 26 Pflanzen auf einem Quadratmeter stehen. Das sind 52.000 Pflanzen auf meinen 2000 Quadratmetern. Sagen wir: zehn Cent pro Pflanze? Ich schenke dir 2000 Pflanzen, lasse sie dir großzügig als Mengenrabatt nach. Also bekomme ich 5000 Euro von dir. Was ist? Sprachlos? Du brauchst dich nicht zu bedanken. Wollen wir das schriftlich machen?“

Ich bringe kein Wort heraus, sehe sie weiter an, bemerkte ein leichtes Zucken ihres rechten Mundwinkels, und schließlich bricht sie in ein kräftiges Lachen aus.

„Ich habe mein Telefon nicht dabei“, sagt sie lachend. „Dein Gesicht hätte ich zu gern fotografiert. Ein Ausdrucksbild für meine Seminare. Ungläubiges Staunen, Unverständnis, Nichtbegreifen, Entsetzen. Schade um dieses Foto. Nun mach weiter, das war ein Scherz. Und weil du mit den zwei Stunden täglich dein Pensum schaffst, wirst du fünf Quadratmeter pro Tag zusätzlich jäten. Ich gestatte dir, etwas länger zu arbeiten.“

Sie geht, und meine Hand zittert etwas bei den nächsten 50 Pflanzen.

Fünf Quadratmeter mehr? Mein Rhythmus ist gut. Ich mag ihn nicht ändern. 40 Minuten arbeite ich an meinen Übersetzungen, 40 Minuten in meinem Garten, 20 Minuten ziehe ich Löwenzahn, dann mache ich 20 Minuten Pause. Das wiederhole ich fünf Mal am Tag. Ich werde abends etwas Zeit für den Löwenzahn anhängen müssen.

Es ist Sonntag. Für mich ein Tag wie jeder andere. Ich sitze in meinem Wintergarten, der Kaffee in meiner Tasse ist getrunken. Viertel nach sechs zeigt mein Handy. Ich gehe in meinen Werkraum, ziehe Gartenkleidung an. Schnell hinüber zur Villa, die sieben Wassersysteme aufdrehen, Sprengerlauf kontrollieren, nachstellen, es ist zum Glück nichts verstopft.

Von wegen „ein wenig die Hähne drehen“ … Mit allen Nebenarbeiten brauche ich im Schnitt eine Stunde täglich, muss ja früh und abends rüber und das immer zwei Mal, jeweils aufdrehen und abdrehen. So komme ich bei sechs Monaten auf 180 Stunden. 1000 Euro spare ich an Wassergeld. Das macht 5,55 Euro in der Stunde – wohl doch kein so gutes Geschäft. Egal, es ist leichte Arbeit, ein Naturalientausch, alles netto.

In meinem Garten liegen überall Schläuche meiner neuen Tröpfchenbewässerung. In der momentanen Hitze reicht das nicht. Ich nehme den Gartenschlauch, beginne hinten am Bienenhaus, bin noch vor acht Uhr vorn am Weg. Frau Schenk joggt sonntags etwas später. Sie verlässt die Villa durch den Seitenausgang, rennt langsam zur Grundstückseinfahrt, den Weg entlang an mir vorbei.

Ich winke als Gruß, sie winkt zurück, beschleunigt.

„Zehn Uhr auf dem Rasen bei mir!“, ruft sie.

20 vor zehn steche ich Löwenzahn. Ich bin aufgeregt. Was will Frau Schenk von mir? Es ist das erste Mal, dass sie mich zu einem Termin bestellt. Ich muss mich ablenken, denke an meine Arbeiten. Die Hühner sind gefüttert, mein Garten gewässert. Der Rasen im Institut bekommt heute Abend noch einmal Wasser. An der Garage muss ich ein wenig Kalk streuen. Bei mir sind erste Stachelbeeren reif. Vielleicht kann ich auch die ersten Johannisbeeren ernten. Hundert Kilo Gelierzucker habe ich für meine Marmeladen bei Achim gekauft. Junge Möhren muss ich ziehen. Am Hühnerhaus wächst Schachtelhalm. Der muss raus, versaut mir sonst den Garten.

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