Robert Sacher - Die neue Gutsherrin und ihr Knecht
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Und so treibt sie ihn immer weiter in Leibeigenschaft und Sklaverei. Mit Peitsche und mit Ketten, mit Arrest und Enteignung – und mit seiner Lust an der seiner eigenen Knechtung …
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„Es geht noch günstiger“, sagt sie. „Beantworte meine Fragen. Was ist das für ein Haus, in dem ich wohne? Was war das früher?“
„Das haben sich reiche Leute gebaut, ich glaube, es gehörte einem Senffabrikanten“, antworte ich.
„Also war das ein Herrschaftshaus, richtig?“, will sie wissen
„Genau“, antworte ich. „Sie haben es auch ganz wunderbar instand gesetzt.“
„Und in welchem Haus wohnst du?“, fragt meine Nachbarin, ohne mein Lob zu beachten. „Was ist das für ein Haus, wozu gehörte es?“
„Es war das Gärtnerhaus“, antworte ich. „Es gehörte zum Herrschaftshaus.“
„Wer wohnte dort?“, fragt sie.
„Der Gärtner“, antworte ich.
„So ist es“, doziert meine Nachbarin. „In dem Gärtnerhaus wohnt der Gärtner, und im Herrschaftshaus wohnt die Herrschaft. Wenn du der Auffassung bist, dass das gut so ist, sollten wir alte Sitten wieder einführen. Du machst deine Übersetzungen, betreibst deine Gartenwirtschaft. Aber weil ich spüre, wie du tickst, wirst du deiner Herrschaft in der Villa als Gärtner dienen. So einfach ist die Welt. Der Gärtner, macht seiner Herrschaft den Garten. Es gibt keinen Lohn, kein Versprechen. Du dienst. Mehr nicht. Also, fang sofort an oder lass es. Ja was ist? Soll der Löwenzahn nun weg oder nicht? “
Sie geht ins Haus. Ich stehe im Garten, sehe ihr hinterher. Was für ein Gang, was für eine Figur! Diese Arme, diese Oberschenkel! Langsam löse ich mich aus meiner Starre, verlasse ihr Grundstück durch die Einfahrt, betrete meinen Bauerngarten durch die Pforte und gehe ins Haus. Bisher arbeitete ich an jedem Tag 40 Minuten am Schreibtisch, im Anschluss 20 im Garten, mindestens acht Stunden lang. Warum nicht zehn Stunden? Ich sollte meine Nachbarin fragen, ob ich mir einen Durchgang in den Weidenzaun schneiden darf. Geht das, sie einfach so anzusprechen?
Eine Stunde später fege ich die Wege auf dem Gelände der Villa. Drei Stunden später steche ich meinen ersten Löwenzahn. Die Frau aus dem Herrschaftshaus hat mir nichts versprochen, keinen Lohn, keine Gegenleistung, wirklich nichts. Was ist das? Ich denke im Moment nicht darüber nach.
Ich diene, steche Löwenzahn.
2 Brennnesseln
Ich ziehe Löwenzahn auf dem Grundstück meiner Nachbarin.
„Ich lege Wert auf einen gepflegten Rasen“, sagt sie, plötzlich vor mir stehend. „Löwenzahn und Gänseblümchen dulde ich nicht. Habe ich Gänseblümchen gesagt? Die müssen auch raus, genau wie Klee und jede Pflanze, die nicht in einen englischen Rasen gehört. Ich hatte das erwähnt?“
„Sie haben es sicher vergessen, Frau Schenk“, antworte ich.
„Frau Doktor Schenk“, antwortet sie. „Karl, bitte nimm dir Zeit für deine Antworten. Was denkst du über englischen Rasen? Findest du ihn steril?“
„Er ist klar strukturiert, Frau Doktor Schenk“, antworte ich. „Es gibt nur Gras. Nichts anderes. So ein Rasen beruhigt wie ein Blick auf das Wasser.“
„Wasser lässt sich nicht disziplinieren“, sagt sie. „Ein englischer Rasen dagegen erfordert Disziplin. Man muss ständig an ihm arbeiten. Du bist ja dabei, ihn englisch zu erziehen. Magst du englische Erziehung? Antworte nicht! Was denkst du, was die Arbeiter dort hinten machen?“ Sie weist mit einer leichten Geste ihres Kopfes zum Ende des Grundstücks, auf dem die Garagen stehen.
„Ich sah die Baufirma bereits gestern, Frau Doktor Schenk“, antworte ich korrekt. „Die Männer schaufelten mit zwei winzigen Baggern einen schmalen Graben vom Garagengebäude der Villa bis an meine Grundstücksgrenze. Derzeit montieren sie einen Schacht und ein Standrohr mit Wasserhahn. Darf ich fragen, ob das etwas mit meiner kleinen Gärtnerei zu tun hat?“
„Es hat mit dir zu tun“, antwortet meine Nachbarin, während ich vor ihr auf dem Rasen knie. Ich sehe ihre Stiefel keine 30 Zentimeter vor mir. „Du betreibst doch ökologischen Gartenbau?“
Ich blicke nach oben, legte meinen Kopf in den Nacken, um in ihr Gesicht zu schauen.
„Keine Unkrautvernichtungsmittel, dafür etwas mehr Handarbeit, Frau Doktor Schenk“, antworte ich. „Zum Beispiel hilft ein Brennnesselsud gegen Fraßschädlinge.“
„Verrenk dir nicht den Kopf, sieh ruhig auf meine Stiefel“, fordert sie. „Ich dachte, Seewasser eignet sich besser als Leitungswasser für einen naturnahen Anbau. Wir ziehen unser Gartenwasser aus dem See. Ich habe einen Anschluss für deinen Garten legen lassen. Das Wasser wird sogar gefiltert. Wie viel Geld sparst du dadurch? 1000 Euro im Jahr? Hör zu. Du darfst den Anschluss nutzen. Dafür möchte ich im Gegenzug keinen gelben Rasen auf meinem Grundstück sehen. Das bisschen Drehen an den Wasserhähnen für meine Sprenger wird ja wohl nicht zu viel sein, oder?“
Ich denke kurz nach. 1000 Euro Wassergeld sparen, dafür die Sprenger bedienen? Ein gutes Geschäft. Ich bemühe mich, meine Freude zu verbergen.
„Ist das ein mündlicher Vertrag, Frau Doktor Schenk?“, frage ich höflich. „In diesem Fall bedanke mich höflich. Sie werden stets grünen Rasen sehen, kein Gelb. Ich danke.“
„Na, dann mach!“, erwidert sie. „Los! Ich warte.“
„Jetzt scheint die Sonne, das ist ungünstig, Frau Doktor Schenk“, gebe ich zu bedenken.
„Ich rede nicht vom Wässern, sondern vom Bedanken“, sagt sie gedehnt.
„Ich habe mich doch bedankt“, wundere ich mich. „Danke nochmals, Frau Nachbarin.“
„Richtig bedanken“, sagt sie eindringlich. „Meine Stiefel, dein Mund.“
Da ist es wieder. Wie eine Lähmung fühle ich den intensiven Kitzel in meinem Unterleib. Ich stütze meine Hände neben ihren Beinen ab, berühre mit meinen Lippen ihren rechten und im Anschluss ihren linken Fuß.
„Es geht doch“, sagt sie knapp und geht. Ab diesem Moment ist alles anders.
Mit einer großen Tasse voller Kaffee setze ich mich in meinen Wintergarten, schaue über meinen Garten hinweg zum nahen Wald. Meine Ruhe ist vorbei. Ich sitze hibbelig, denke an meine Nachbarin und unsere Dialoge. Meine Gedanken drehen sich um meine mögliche Unterwerfung unter diese Frau, und das reizt mich so stark, dass ich kaum stillsitzen kann. Aber ich darf hier nicht zu lange sitzen. Der Rasen auf dem Nachbargrundstück braucht Wasser. Ich muss die Sprenger anstellen, bevor die Sonne das Wasser verdampft und den Rasen verbrennt.
Wir haben Mai. Es ist sechs Uhr morgens, und die Sonne scheint. An meinem Fenster fliegen Bienen um die Blüten der Topfpflanzen. Warm ist es, 25 Grad, keine Wolken. Seit drei Wochen hat es nicht geregnet. Auf den Feldern hinter meinem Garten wächst der Weizen etwas verhalten. Die Bauern klagen, erwarten schon jetzt Ernteeinbußen. So ein Weizenfeld kann man auch schlecht wässern.
Bei mir ist das anders. Meine Pflanzen bekommen das Wasser, das sie brauchen. Ich wässere knapp 1000 Quadratmeter Gartenland. Seit einer Woche funktioniert meine Tröpfchenbewässerung. Dank meiner Nachbarin brauche ich keine Rücksicht auf Wassergeld zu nehmen. Der Geiz hat ein Ende. Jahr für Jahr musste ich mehr als 1000 Euro an den Wasserverband zahlen.
„Keine Lust zu arbeiten, Karl?“, höre ich Frau Schenk plötzlich an der Tür zu meinem Wintergarten. Ich fahre zusammen. „Wer erschrickt, hat ein schlechtes Gewissen“, sagt sie. „Denkst du darüber nach, wie du mir danken kannst? Seit zwei Wochen entnimmst du kein Wasser mehr aus dem öffentlichen Netz. Dank meiner Initiative ist das vorbei. Karl, ich bin hier, weil ich mit dir reden möchte. Es ist nun vier Wochen her, seit du begonnen hast, auf dem Grundstück des Institutes den Löwenzahn aus dem Rasen zu entfernen. Ich empfinde dieses Unkrautjäten als eine elende Arbeit, eine Strafe, einen Zwang, dem sich kein normaler Mensch freiwillig unterwirft. Ich habe eine Frage. Du hast neulich freiwillig meine Stiefelspitzen geküsst. Warum?“
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