Carl-Ludwig Reichert - Red Power

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Die Geschichte der Indianer ist seit der Eroberung Nordamerikas durch die Europäer eine Geschichte der Unterdrückung und Entrechtung. Die über Jahrhunderte hinweg konsequent betriebene Anti-Indianerpolitik hat zwangsläufig immer wieder Widerstand provoziert, zuletzt im Gefolge der Bürgerrechts- und Studentenbewegungen, der auf eine andere Lebensqualität abzielenden Hippiebewegung, sowie der ökologischen Diskussion.
Kern dieses Buchs sind vier lange Gespräche, die Reichert im Jahr 1973 mit Vertretern des indianischen Widerstands führte: über die Wirksamkeit gewaltsamer Aktionen (spektakulärste Beispiele: die Besetzungen von Alcatraz und Wounded Knee), vor allem aber über die Mittel und Wege, in den Reservationen und Städten, die endgültige Zerstörung indianischer Organisationsformen zu verhindern, die faktische Entmündigung durch den Staat aufzuheben und zu der traditionellen, gegen Leistungsgesellschaft und Ausbeutung der natürlichen Umwelt gerichteten Lebensform der Indianer zurückzufinden.
Reicherts einleitende polemische Chronologie der Geschichte der Indianer und der Indianerpolitik, seine Interviews und Berichte vom Leben der Indianer sind Materialien zur Auseinandersetzung mit einer andersartigen, teilweise alternativen Lebensauffassung und Bewusstseinsstruktur.

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Historische Daten:

ca. 458

v.u.Z.: fünf buddhistische Priester reisen nach Alaska, Mexiko und Kalifornien.

ca. 1000

n.u.Z.: Wikinger erreichen Nordamerika.

ca. 1100

n.u.Z.: Gründung von Oraibi durch die Hopi. Älteste kontinuierlich bewohnte Ortschaft Nordamerikas.

1492

»Er wusste nicht, wo er hinfuhr und nicht, wo er gewesen war. Und er tat alles mit anderer Leute Geld. Die anderen Weißen sind seitdem seinem Beispiel gefolgt.«

Traditioneller indianischer Scherz

1513

Eroberung von Florida unter Ponce de Leon.

1537

Papst Paul III. macht die Indianer per Bulle zu »wirklichen Menschen« .

1539- 1542

De Soto erkundet den Südosten, Coronado den Südwesten für Spanien .

ca. 1570

Gründung der Irokesen-Konföderation.

1598

Gründung der ersten spanischen Kolonie.

1598

Aufstand im Acoma-Pueblo.

ab 1604

Champlain holt für Frankreich den Nordosten.

1607

Die Engländer lassen sich in Jamestown nieder.

1611

Die Jesuiten kommen.

1616

Champlain greift irokesische Dörfer an.

1617

Pocahontas stirbt in England.

1619

Die ersten Negersklaven werden importiert.

1620

Die Pilgerväter kommen in Plymouth an.

Ideologie:

»Wir dürfen annehmen, dass höchstwahrscheinlich der Teufel diese jämmerlichen Wilden hierher gelockt hat, in der Hoffnung, dass das Evangelium des Herrn Jesu Christi niemals den Weg finden würde, um seine absolute Herrschaft über diese zu stören oder zu vernichten.«

Cotton Mather, Puritaner

»Die weiten und unbevölkerten Länder Amerikas, die da sind fruchtbar und reif zur Bewohnung und ohne Bürger, denn es gibt nichts als wilde und brutale Männer, die umherstreifen wenig anders als wilde Tiere.«

William Bradford, ebenfalls Puritaner, 1620

1622

Indianeraufstand der Powhatan.

1626

Die Holländer »kaufen« Manhattan sehr günstig für 60 Gulden.

1631

Landkauf von den Delawaren durch holländische Händler.

1636

Man beginnt die Pequots auszurotten.

1642

2. Aufstand der Powhatan, Virginia-Massaker.

1643

Massaker an den Indianern Manhattans (Pequot) durch General Kieft (Holland).

1644

Verbot für Indianer, sonntags Ortschaften und Häuser der Neu-England-Kolonisten zu betreten.

1646

Isaac Jogues, Missionar und Spion, wird von den Mohawks ertappt und getötet.

1663

Indianer-Bibel in der Algonquin-Sprache.

Fakten:

Epidemien, verursacht durch Kontakt mit Weißen, reduzieren die Indianer in Massachusetts bis 1630 von 10.000 auf 1000 und die Huronen von 30.000 auf 10.000.

1672-76

Krieg mit den Wampanoag. Pokanoket (King Philip), Sohn des Massasoit, führt die Indianer. Von 90 indianischen Dörfern werden 52 angegriffen und 12 völlig zerstört.

Stichwort: Skalp

1675

In Connecticut, ab 1688 bei den Franzosen Prämien (auch für Weiße). Die Holländer zahlen zwischen 1703 und 1722 12 bis 100 Dollar. Ein Neufundland-Stamm, die Beothuk, wird innerhalb einer Generation wegen der Prämien ausgerottet.

1863

Mexiko zahlt 100 Dollar pro Apachen-Skalp.

Little Crow, Santee, Widerstandskämpfer, wird beim Beerensammeln von einem Siedler erschossen, der die staatliche Prämie von 25 Dollar für einen Sioux-Skalp erhalten möchte.

Die Fragen, ob vor dem Erscheinen der Weißen auch schon vereinzelt skalpiert wurde, wird in der Literatur widersprüchlich behandelt, sicher aber ist, dass erst die Weißen ein Geschäft daraus gemacht haben.

Vergleiche dazu auch Karl Marx:

Jene nüchternen Virtuosen des Protestantismus, die Puritaner Neu-Englands, setzten 1703 durch Beschlüsse ihrer Assembly (der gesetzgebenden Versammlung) eine Prämie von 40 Pfund Sterling auf jeden indianischen Skalp und jede gefangene Rothaut.

1720 - Prämie von 100 Pfund Sterling auf jeden Skalp.

1744 - nachdem Massachusetts Bay einen gewissen Stamm zum Rebellen erklärt hatte, folgende Preise: den männlichen Skalp, 12 Jahre und darüber 100 Pfund Sterling neuer Währung, für männliche Gefangene 100 Pfund Sterling, für gefangene Weiber und Kinder 155 Pfund Sterling, für Skalpe von Weibern und Kindern 50 Pfund Sterling!

- Zitiert nach: Gert v. Paezensky. Die Weißen kommen, Hoffmann & Campe, Hamburg 1970, S. 147

1680

Erfolgreicher Aufstand der Pueblo-Indianer. Die Spanier werden vertrieben. Ludwig IV. unterzeichnet in Versailles eine Landnutzungsurkunde zugunsten der Indianer (40 000 Morgen am St. Lorenz).

1687

Überfall auf Irokesendörfer in Ontario. 200 Gefangene sterben in Fort Fronteriac. Die überlebenden Männer werden getauft und als Galeeren-Sklaven verwendet.

1687

La Barre überfällt und plündert Seneca-Dörfer.

1688

1200 Irokesen überfallen Montreal, um Rache für französische Grausamkeiten zu nehmen.

ab 1692

Die Spanier kommen zurück.

1725

Der indianische Widerstand in New Hampshire wird gebrochen.

um 1760

Lord Jeffrey Amherst lässt Decken unter die Indianer verteilen, die mit Pocken infiziert sind.

1756-63

französisch-englischer Krieg unter Beteiligung der Indianer. Die Engländer gewinnen und bringen den Nordwesten unter ihre Kontrolle. Pontiac organisiert den Widerstand von 18 Stämmen.

1763

die Engländer entziehen den Kolonisten die Rechtsprechung und Handelsbefugnisse über die Indianer. Die Stämme gelten als unabhängige Nationen, mit denen entsprechend verhandelt werden muss. Landrechte werden bestätigt, sehr zum Verdruss George Washingtons, der ebenso wie Benjamin Franklin Großgrundbesitzer ist.

Dokument:

»Ich kann diese Proklamation unter keinem anderen Licht sehen (aber das muss unter uns gesagt bleiben) denn als kurzfristigen Aufschub, um die Indianer zu beruhigen, die in einigen Jahren logischerweise wieder aufgehoben werden muss ... ich würde Ihnen empfehlen, die ganze Angelegenheit als absolut geheim zu behandeln ... denn ... es könnten andere aufmerksam und ähnliche Pläne angeregt werden (bevor wir selber unser Schäfchen im Trockenen haben), ... all das kann man durch stilles Vorgehen vermeiden …«

Brief Washingtons an William Crawford, gekürzt.

1767

Die Spanier geben die Missionstätigkeit in Neu-Mexico auf.

1768

Die Kolonisten erhalten die 1763 entzogenen Rechte wieder zurück.

1769

Die Spanier dringen nach Kalifornien vor.

1775 - 1783

Die Großgrundbesitzer machen Revolution. Beide Seiten versuchen, die Indianer als Verbündete zu gewinnen. Die überwiegende Mehrheit der Indianer unterstützt England. Die Engländer unterstützen kurzfristig den indianischen Widerstand.

1775

Vertrag der Landrechte bestätigt. Daniel Boone »erwirbt« für die Transsylvania Comp. das heutige Kentucky.

1778

Vertrag des »Revolutionären« 2. Continental-Congress mit den Delawaren am 17. 9. in Fort Pitt. Bestätigung von Landrechten, um die Indianer von einer Allianz mit den Engländern abzuhalten.

1780

»Es ist ohne Zweifel wichtig für die kommenden Generationen, dass sie das Bild von dem Leben und den Sitten der Wilden nicht aus den Augen verlieren. Es ist vielleicht diese Kenntnis, der wir den Fortschritt der moralischen Philosophie unter uns verdanken ...

Wir sind noch fern von einem ununterbrochenen und gradlinigen Marsch in eine bessere Zukunft. Unsere Bewegungen werden noch lange Zeit wie die einer Wetterfahne sein, aber wie immer es auch sei, wir müssen sagen, dass die Unwissenheit der Wilden die zivilisierten Völker erleuchten wird.«

Abbe Raynal, L'Histoire philosophique des Indes.

1787

»The utmost good faith shall always be observed towards the indians, their lands and property shall never be taken from them without their consent ...«

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