Francis Rossi - Ich rede zu viel

Здесь есть возможность читать онлайн «Francis Rossi - Ich rede zu viel» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Ich rede zu viel: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Ich rede zu viel»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Seine Karriere begann schon kurz nach dem Rock'n'Roll-Urknall: 1962 gründete Francis Rossi seine erste Band, aus der 1967, als ein Kumpel namens Rick Parfitt dazustieß, eine Legende namens Status Quo wurde. In den Siebzigern hatten sie ihren unverwechselbaren Stil gefunden, dem sie bis heute treu geblieben sind: bodenständigen, soliden Boogie-Rock mit enormem Kopfnicker-Potenzial, der ihnen Hits wie «Whatever You Want» oder «What You're Proposing» bescherte.
Schlagfertig und spritzig erzählt Rossi nun aus seinem Leben, das unglaubliche Höhen und Tiefen bereithielt. Den ersten Hit feierten Status Quo schon zu Flower-Power-Zeit mit dem psychedelischen «Pictures Of Matchstick Men», bevor sie in Jeans und T-Shirts allen zeigten, dass man für den großen Erfolg keine aufwendigen Kostüme oder Bühnengimmicks braucht, wenn man über Songs verfügt wie «Down Down», «In The Army Now» oder «Rockin' All Over The World». Mit Letzterem eröffneten sie 1985 Live Aid, den wohl größten Rock-Event aller Zeiten. Nicht umsonst meinte Bob Geldof anschließend: «Quo und Queen sind vermutlich die beiden einzigen Acts, an die sich später alle erinnern werden.» Status Quo brachten es insgesamt auf nicht weniger als 65 Hitsingles und 32 Hitalben, die Millionen in Rossis Kassen spülten, der das Geld jedoch ebenso schnell auch wieder ausgab.
Die kreative Achse der Band bestand bis vor drei Jahren aus Francis Rossi und Rick Parfitt, zwei kantigen, aber ganz unterschiedlichen Typen, die dennoch dafür bekannt waren, bei Interviews die Sätze des jeweils anderen beenden zu können. Wie sich das Verhältnis zu Parfitt, der 2016 starb, über die Jahre wirklich darstellte, das verrät Rossi hier. Und er spricht auch ganz offen über seine eigenen Dämonen, Alkohol und Drogen, denn über lange Jahre lebten Status Quo das Klischee von Sex, Drugs & Rock'n'Roll. Darauf blickt Rossi heute mit viel Selbstironie zurück, und das macht Ich rede zu viel zu einem großartigen Zeitdokument und einem einzigartigen Lesevergnügen.

Ich rede zu viel — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Ich rede zu viel», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Rick war während eines Gigs am Nachtmittag auf uns zugekommen und hatte sich vorgestellt. Als er sah, was wir machten, stellte sich ziemlich schnell heraus, dass er lieber in einer Popband spielen wollte, da es besser zu ihm passte, als mit zwei Mädels zu trällern. Er war ein großer Cliff-Richard-Fan und sah sich in seinen Träumen als frühen Cliff, einen ungezogenen, aber liebenswürdigen Rock’n’Roll-Sänger. Ich mochte ihn auf den ersten Blick, obwohl ich annahm, er sei eine Tunte, ein Begriff, den wir damals benutzten. Als er mich über seine sexuelle Orientierung aufklärte, konnte ich es kaum fassen.

Rick freundete sich schnell mit mir und Alan an. Da Roy so viel älter war und John ein unbeschriebenes Blatt, wie man so sagt, fand ich es toll, einen gleichaltrigen Freund an meiner Seite zu wissen, mit dem man sich herumtreiben und Spaß haben konnte. Rick wurde sieben Monate vor mir geboren, im Sternzeichen Waage – eins der Zeichen, mit dem Zwillinge wie ich gut harmonieren. Er stammte aus Woking, Surrey, das im Grunde genommen tief im Südwesten Londons liegt, nahe genug an der Gegend, aus der Alan und ich kamen, womit er beinahe einer von uns war.

Rick war einfach nett und locker, ein Mensch, den man gerne in seiner Nähe weiß. Im Gegensatz zu mir plagten ihn weder Ängstlichkeit noch Unsicherheit. Ihm fiel scheinbar alles zu. Zumindest hatte man den Eindruck. Rick war Einzelkind, der wie die meisten alleine aufwachsenden Kids mit Liebe und Zuneigung überschüttet worden war – jedoch nicht so verzogen, dass er meinte, er sei unschlagbar. Rick sah immer die positiven Seiten. Er gab niemals auf, war einer der Menschen, die immer positiv denken („Warum sollte ich mir Sorge machen?“), einer derjenigen, die mit strahlendem Lächeln im Gesicht herumlaufen, von denen man gemocht werden will. Schon allein aus dem Grund wurden wir schnell Freunde, aber auch, weil er mir so wenig ähnelte, für mich eher ein Vorbild darstellte. Erst viel später erfuhr ich, dass Rick tatsächlich so wie ich werden wollte, aber dazu kommen wir noch.

Rick bewies mir seine Freundschaft, als man mich aus der Unterkunft warf, in der wir wohnten. Ich hatte dort mit einem Mädchen geschlafen, und sie erwischten mich dabei. Es war das Mädchen, das ich bald heiraten sollte. Sie hieß Jean Smith und arbeitete mit ihrer Schwester Pat im Butlin’s. Ich weiß, dass es unglaublich schmalzig klingt, aber als ich sie das erste Mal ins Visier nahm, schwor ich mir: „Ich werde sie heiraten.“ Ich wusste es einfach.

Ich werde niemals den Morgen vergessen, an dem man mich rausschmiss, denn es war der Tag, an dem Jean und ich zum ersten Mal Sex miteinander hatten. Sie war noch Jungfrau – wie damals alle „braven Mädchen“ vor der Hochzeit, ha, verdammt noch mal, ha, ha, ha –, und ich hatte meine Probleme, ihr meinen Pimmel reinzustecken. Wir versuchten es zwei oder drei Tage hintereinander, bis mir endlich die große Tat gelang. Als es endlich funktionierte, war es mehr Erleichterung als alles andere. Ich zweifle stark daran, dass einer von uns Spaß dabei hatte. Wir machten uns jedenfalls an jenem Morgen gerade wieder ans „Spiel“, als die Hauswirtin – eine fiese, fette Schottin – reinplatzte und mich wortwörtlich von Jean herunterriss.

Zuerst warf sie Jean raus – „Du verdorbene Schlampe“ – und dann mich. Ich musste mich dann damit abfinden, allein am Strand zu nächtigen, bis mir Rick zu Hilfe eilte, indem er Jean sein Zimmer überließ und anbot, sich am Strand zu mir zu gesellen. Wir schliefen die nächsten Nächte unter einigen alten Liegestühlen, die wir zu einer Art Hütte zusammenstellten. In anderen Nächten hockten wir uns in Telefonzellen oder schliefen in öffentlichen Toiletten.

In dieser Zeit näherten wir uns freundschaftlich an, während mein ehemals gutes Verhältnis zu Alan einer Achterbahnfahrt glich. Wir fetzten uns ständig. Wenn Rick die Streitereien erlebte, fühlte er sich höchst unwohl. Eines Tages kamen wir gerade von der Bühne und schlugen uns beinahe die Köpfe ein. Ich habe Gewalt immer gehasst, habe danach immer geweint. Ich glaube aber, dass Rick durch den Zwischenfall noch mehr aus der Bahn geworfen wurde als Alan oder ich. Als Nächstes verzog sich Alan mit einer der Zwillingsschwestern, aber ich kann mich nicht genau erinnern, mit welcher er schlief. Sie ähnelten sich so sehr! Rick stand in dem Moment neben sich selbst, denn er war total in Jean verknallt (der von seiner Band, nicht in meine Jean). Obwohl ich vermute, dass Alan sich Gloria schnappte, stieg der Zwischenfall Rick zu Kopf. Davon abgesehen, verstanden sich Rick und Alan verdammt gut. Sie waren im selben Alter, teilten ähnliche Interessen und standen beide auf Mode – Alan mit seinen aufgemotzten Anzügen und Rick mit den knallengen Hosen.

Als sich die Saison ihrem Ende näherte und wir uns auf die Rückkehr nach Hause vorbereiteten, sah man Rick seine Traurigkeit an. Er war schon zu einem Teil unserer verschworenen Gemeinschaft, unserer Gang geworden. Dennoch erzählte er mir erst später von seiner Absicht, einzusteigen. Ich hingegen nahm an, dass Rick weitermachen und der nächste Des O’Connor werden wollte. Doch glücklicherweise blieben wir in Kontakt, hauptsächlich durch Alan. Rick tauchte gelegentlich auf und übernachtete in der Wohnung von Alans Eltern. Manchmal besuchte er uns auch bei Konzerten.

Ungefähr zu der Zeit nahmen wir endlich eine Platte auf. Pat Barlow war es irgendwie gelungen, einen Deal mit Piccadilly Records anzuleiern, einem Ableger von Pye, dessen populärster Act Joe Brown and the Bruvvers war.

Wir hatten einige Nummern aufgenommen – sie locker-flockig in einem winzigen und nur für einen Nachmittag gebuchten Studio in Soho eingespielt –, und Pat schickte Kopien des Tonbands zu verschiedenen Plattenfirmen und Musikverlagen. Das Resultat: absolut keine Resonanz, bis sich aus heiterem Himmel ein Typ namens Ronnie Scott meldete – der Vorstand des Musikverlags Valley Music und nicht zu verwechseln mit dem berühmten britischen Jazz-Musiker, der später den gleichnamigen Club in Soho eröffnete. Er sagte Pat, dass er das Demo gehört habe, dass es Potenzial erkennen lasse und wir ihn aufsuchten sollten, um einen Vertrag zu diskutieren. Daraus resultierte die Einladung, Aufnahmen mit John Schroeder zu machen, dem Hausproduzenten von Pye.

John ließ sich als „alter, erfahrener Kopf auf jungen Schultern“ beschreiben. Er wurde schon mit 26 Jahren mit dem Ivor Novello Award für seine Co-Autorenschaft bei „Walkin’ Back To Happiness“ ausgezeichnet, einer Nummer für Helen Shapiro. Daneben leitete er das John Schroeder Orchestra, das einige Easy-Listening-Hits hatte und Themen für Serien wie Auf der Flucht produzierte. Er war ein liebenswerter Mann und machte den Musikern immer Mut. John erklärte Pat: „The Spectres sind so weit von Glanz und Glorie entfernt!“, wonach er mit den Fingern schnippte. Wir liebten ihn regelrecht.

Trotzdem war die erste Single mit John eine Coverversion von „I (Who Have Nothing)“ – bitte kein Gelächter auf den billigen Plätzen –, womit Shirley Bassey 1963 einen großen Hit gehabt hatte. Abgesehen von der Tatsache, dass er auf dem italienischen Stück „Uno Dei Tanti“ basierte, hatte ich überhaupt keine Affinität zu dem Song. Die Verantwortlichen bei Piccadilly hielten es jedoch für eine gute Idee, und wer waren wir schon, um uns mit einem bewährten Hit-Produzenten wie John anzulegen? Außerdem stand Alan auf den Song. Ich glaube, er schlug ihn sogar vor. Als brave Jungs spielten wir ihn also ein. Sie können sich das Stück heute auf YouTube anhören, doch ich würde es als großen persönlichen Gefallen wertschätzen, wenn Sie es lassen! Letztendlich brachte beinahe jeder eine Coverversion des Titels heraus – von Joe Cocker über Petula Clark bis hin zu Liza Minelli, Katherine Jenkins und Donny Osmond –, doch ich kann Ihnen versichern, dass unsere die schlechteste ist. Lasst uns nie wieder darüber reden.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Ich rede zu viel»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Ich rede zu viel» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Ich rede zu viel»

Обсуждение, отзывы о книге «Ich rede zu viel» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x