Jochen Nöller - Das Haus des Meisters

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Ein neues glorreiches Zeitalter der Menschheit bricht an. Mit der Macht der Runenmagie gelang es den Erdlingen eine neue Heimat zu finden. Auf Jusmin im Hermes-System errichten sie eine hochmoderne Zivilisation und machen sich die weniger weit entwickelten Rassen fremder Planeten untertan. Die gefangenen humanoiden Lebewesen werden als Wesen bezeichnet und als Sklaven der Menschen gehalten.
Nachdem der junge humanoide Tiger Kiyoshi von einem ominösen jungen Mann gekauft wurde, muss er sich der Tatsache stellen, dass dieser anders ist, als der Rest seiner Rasse. Der Tiger muss sich für einen Weg entscheiden. Soll er den Mann um seiner Freiheit Willen töten und riskieren, auf ewig ein Gejagter zu sein, oder der Verlockung auf ein besseres Leben im Dienst dieses verführerischen Meisters nachgeben?
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»Sehr zuvorkommend«, erwiderte der Junge und ging festen Schrittes in den Laden. Ganz Geschäftsmann, prüfte Ursay unauffällig die Robe des Besuchers, als der an ihm vorbeiging. Er sah seinen ersten Eindruck bestätigt und schüttelte den Kopf. Ja, das würde schnell und schmerzlos über die Bühne gehen. Mit diesen Gedanken folgte er dem Jüngeren in sein Geschäft.

Mit einem Kopfnicken und ein paar schnellen Gesten machte er seinem Primär klar, dass er den Gast bedienen durfte. Dieser Muskelberg, eines humanoiden gelben Tigers, mit schwarzen Streifen, war schon lange in Ursays Diensten und wusste genau, was sein Meister von ihm erwartete. Mit einem Schmunzeln sah Ursay, dass der Junge vor Schreck zusammenzuckte, als der Sklave aus dem Schatten trat und sich tief verbeugte. »Seid gegrüßt, Herr, ich bin der Primär des Hauses. Bitte vergebt mir mein ungebührliches Erscheinen. Es lag nicht in meiner Absicht euch zu erschrecken. Wenn der Herr mir bitte folgen möge.«

Der Kunde straffte seine Robe, wie um seine Verlegenheit zu überspielen und staunte: »Wow, du bist also einer der Sklaven, die man hier erwerben kann? Was ist ein Primär? Du siehst aus wie eine Mischung aus Mensch und Tiger. Ich hoffe, dass ich dich mit diesen Worten nicht beleidigt habe?«

Völlig verdattert hob das Wesen den Blick und suchte den seines Herrn. Empört rümpfte der Händler die Nase. Dieser Junge kannte nicht einmal die Grundlagen der Sklavenhaltung. Ein solch unsägliches Verhalten musste er augenblicklich unterbinden. Nicht auszudenken, welch schädlichen Einfluss so etwas auf seine Ware haben konnte.

Mit einem Räuspern trat Ursay näher zu dem Knaben. »Verzeiht, junger Herr, aber ein Sklave wird nicht nach seiner Meinung oder seinen Gefühlen gefragt. Ein Sklave ist nichts weiter als ein Gegenstand. Der Meister sagt dem Sklaven, was er wie zu tun hat und dann hat dieser die Befehle umzusetzen.« Etwas freundlicher klärte er den Jüngling über die Ränge auf: »Der Primär ist der oberste Sklave in einem Haushalt. Er ist eine Art Verwalter und befehligt die anderen Sklaven.«

»Oh, ich wusste nicht, dass es so strenge Regeln gibt. Bitte verzeiht mir meinen Fehler, werter Tigermensch«, flötete der Junge und deutete eine höfliche Verbeugung an.

Dem Händler stieg die Zornesröte ins Gesicht. Der Primär hingegen ließ sich auf die Knie fallen und drückte den Kopf zitternd auf den Boden.

»Habe ich was Falsches gesagt?«

Innerlich kochend, antwortete Ursay mit bemüht freundlicher Stimme: »Werter Herr, wenn ein Gast sich bei einem Wesen entschuldigt und sich auch noch verbeugt, dann ist es das Todesurteil für den Sklaven.«

»Aber er hat doch gar nichts getan?«, erwiderte der Junge schockiert.

Ursay verschränkte die Arme und sah unbarmherzig zu seinem Primär hinab.

»Es ist egal, ob der Sklave etwas getan hat oder nicht. Übertriebene Freundlichkeit ist eine der Möglichkeiten, auf das Fehlverhalten eines Wesens hinzudeuten. Nach den Gesetzen der Sklavenhaltung bin ich verpflichtet, meinen Primär zu entsorgen.«

Schlagartig änderte sich das Gebaren des Knaben und er entschied mit fester Stimme: »Nein! Das möchte ich nicht.«

Jetzt reichte es aber, schoss es Ursay durch den Kopf und er schimpfte mit zornigem Unterton: »Junger Herr…« Doch weiter kam er nicht. In seiner überschäumenden Wut vergaß auch er die Regel des Anstands und ließ seine Hand auf die Schulter des Unruhestifters niederfahren. Doch noch ehe er den Knaben berühren konnte, wurde er von einer unsichtbaren Macht erfasst und etwa zwei Meter zurückgeschleudert. Unsanft landete er auf seinem Allerwertesten. Mit weit aufgerissenen Augen hob er den Blick und erstarrte. Magische Runen waberten über die Robe des Gastes und tanzten unheilvoll. Einen Augenblick später verschwanden die Zeichen und die Kleidung war wieder makellos weiß. In diese Robe war Magie mit eingewoben worden.

»Eure… Robe…«, brachte der Ladenbesitzer stotternd hervor.

»Die Schutzzauber meines Gewands aktivieren sich von selbst, wenn ich angegriffen werde. Je gefährlicher die Situation, desto mächtiger die Verteidigung«, erklärte der Junge und sah mit kaltem Blick über seine Schulter zum Händler.

Ursay war kein Magier, aber eines wusste er: Magische Gegenstände gehörten zu den teuersten Gütern unter der Kuppel. Der Preis für solche Dienste war dermaßen astronomisch, dass nur die reichsten Nicht-Magier sich so etwas leisten konnten. Er hatte einst einige Schutzzauber erstanden und zahlte seit etlichen Jahren die Schulden dafür ab. Beim Umgang mit den wilden Tieren, die er zu gehorsamen Sklaven erzog, war es unerlässlich, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Notgedrungen musste er seine Meinung über den Kunden revidieren. Dieser Mann war eindeutig kein Magier, also musste er außerordentlich wohlhabend sein. So wie der Rest seiner Kunden. Ächzend erhob sich der Ladenbesitzer und verbeugte sich tief.

»Verzeiht mir, Herr. Ich wollte euch keinesfalls angreifen. Mir ist wohl mein Temperament durchgegangen bei dem Gedanken, meinen Primär zu verlieren.«

»Was das betrifft, so erwarte ich als Entschuldigung diesen Sklaven wohlbehalten das nächste Mal wiederzusehen. Andernfalls muss ich ein ernstes Wort mit dem General reden.« Der Junge hielt einen Augenblick inne, bevor er forderte: »Ich wünsche ein Regelwerk über die korrekte Haltung und den Umgang mit Sklaven. Du, Tiger, du wolltest mich führen, steh auf und geh voraus.«

Erschrocken über diese Wendung sprang der Sklave auf die Beine und ging in gebückter Haltung und mit gesenktem Kopf voraus.

Ursay war sprachlos. Dieser Kunde war eindeutig etwas Besonderes, kein Wunder, dass sich der General so ominös ausgedrückt hatte. Ein Junge mit einer verzauberten Robe, ohne jegliches Wissen über Sklavenhaltung und dennoch … Seinen Primär musste er nicht entsorgen, dafür hatte der junge Herr gesorgt. Nur war es jetzt eine Art Befehl, der Befehl eines Knaben, der ihn dazu zwang, seinen Sklaven zu verschonen. Er schüttelte den Kopf und vertrieb diese wirren Gedanken. Ein angesehener und vor allem reicher Kunde musste zufriedengestellt werden. Sein Händlerherz schlug beim Gedanken an das viele Geld, das er verdienen konnte, schneller.

Nur kurz abreagieren, dachte er sich und rief zwei seiner Haussklaven herbei. Nach ein paar gezielten Schlägen lag der eine am Boden und die schlechte Laune des Geschäftsmannes war wie weggeblasen – oder vielmehr weggeschlagen. Er gluckste über seinen Wortwitz und ging, sich die Hände reibend und in Erwartung eines einfachen Geschäftes mit viel Profit, zu dem Kunden. Der zweite Sklave schleifte den Bewusstlosen weg und machte anschließend sauber.

Unbekannt

Der weiße Tiger

»Aufstehen, ihr Faulpelze! Alle in einer Reihe aufstellen«, schallte die Stimme des Primärs durch die Sklavenunterkunft. Geschmeidig erhob sich der weiße Tiger und reihte sich gehorsam ein. Er war wie alle Wesen hier nur mit einem braunen Lendenschurz bekleidet und schaute mit trostlosem Blick zu Boden. Dabei dachte er allerdings über seine Situation nach.

Vor 123 Monden war er noch frei gewesen, nun fristete er sein Leben als Sklave. Abgerichtet. Gebrochen? Nein! Einen kleinen Teil seines Willens hatte er sich bewahren können. Den anderen und vor allem dem Primär, diesem unbarmherzigen Bastard, gegenüber spielte er den willigen Sklaven. Doch er wartete nur auf seine Chance zur Flucht. Lange hatte er ausharren müssen und unzählige Erniedrigungen eingesteckt. Er konnte schon gar nicht mehr zählen, wie oft man ihn missbraucht hatte.

»Das ist nur zu deinem Besten«, hatte der Primär beim ersten Mal gesagt. »Wenn dein Meister mit dir unzufrieden ist, bist du tot. Also hör auf zu flennen und steh deinen Mann.«

Es hatte viel zu lernen gegeben. Wie man seinem Meister jeden Wunsch von den Augen ablas, wie man sich zu benehmen hatte, wie man sich in Form hielt, wie man zum perfekten Sexspielzeug wurde. 10 Jahre und 3 Monate waren eine verdammt lange Zeit in Gefangenschaft.

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