Elisabeth Schmitz - ... denn alles ist Vorherbestimmt

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Marie und Martha sind gestorben und sind nun als Leuchtwesen bei den Menschen, die ihnen sehr am Herzen liegen. Maries beste Freundin Tina und Marthas Ehemann Peter lernen sich auf schmerzhafte Weise kennen. Alles Geschehen wird gelenkt von der großen Göttin Holle, denn alles ist von ihr vorherbestimmt.
Das Buch »… denn alles ist vorherbestimmt« ist ein Roman um Mystik, Märchen, Heilkräuter und Liebe. Viele Religionen glauben an eine Anderswelt nach dem Tod oder an eine Reinkarnation in irgendeiner Form. Und doch weiß niemand so ganz genau, was uns nach unserem Fortgehen von dieser Erde erwartet.
Menschen glauben gerne an Schutzengel. Wer sind sie? Vielleicht unsere Vorfahren, die schon vorgefahren sind? Oder wir ahnen, dass es unsere Ahnen sind? Mag sein, dass es genau so ist, wie in meinem Buch beschrieben. Oder ist es ganz anders? Wer weiß?

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»Und warum operieren Sie nicht jetzt, bevor ich den Gips bekomme?« fragte Tina.

»Das täte ich ja gerne, aber die Schwellung ist zu stark. Wir müssen erst mal sehen, dass der Fuß wieder ein Fuß ist und kein Fußball. Bitte vertrauen Sie mir. Ich mache alles so, dass es für Sie gut ist. Vertrauen Sie mir?« Tina nickte.

»Ja«, hauchte sie, »bedingungslos.«

Wieder ein anderer Mann im weißen Kittel erschien und nahm sie mit. Er stellte sich als Stefan Luger vor und meinte, dass er ihr zartes Füßchen mit einer Schiene verzieren würde. Wie witzig, dachte Tina und sagte kein Wort.

»Wie ist denn das passiert?«, fragte er nun.

»Sie waren wohl vor den hübschen Männern auf der Flucht und sind dabei gestürzt. Hahahahaha.«

»Nein«, meinte Tina, »so war es nicht. Ich habe einen Mann, der blöde Kacke geredet hat, in den Hintern getreten und bin stecken geblieben!«

So ein Blödmann! Aber anstatt nun die Klappe zu halten, lachte er erst recht los. Tina schnaufte wie ein Drache. Als er fertig war, fragte er sie, ob er noch ein Schleifchen drum machen solle.

Sie sagte ihm: »Wenn Sie nun noch ein Wort zu mir sagen, dann trete ich Ihnen mit dem gesunden Fuß sonst wo hin.«

Und wieder fing er schallend an zu lachen.

»Dann müssen wir den ja auch wieder eingipsen, wenn Sie richtig treffen!«

Endlich kam die Schwester wieder und holte sie ab. Tina fragte sie, was das denn für einer wäre. Es sei ja kaum auszuhalten mit dem.

»Ja«, lachte diese, »Stefan ist etwas speziell. Aber er ist ein ganz netter. Er will mit seinen coolen Sprüchen die Schmerzen der Patienten übertünchen.«

»Stimmt«, meinte Tina nun, »an meine Schmerzen habe ich gar nicht mehr gedacht. Hab mich nur über den aufgeregt.«

Nun war sie wieder besänftigt.

Tina wurde auf ihr Zimmer gebracht. Es war ein sehr schöner Raum mit Blick auf den Park. Zwei Krankenpfleger hoben sie von ihrer Liege in ein weiches, wohliges Bett. Die Bettwäsche hatte ein Muster aus lauter kleinen Wildblüten. Woher wissen die bloß, dass ich so etwas mag?, dachte Tina.

Nun wurde ihr Fuß hoch gelagert, und ihr wurde ein Tropf angelegt.

Eine Schwester kam und fragte sie, ob sie einen Wunsch habe. Ja, den hatte sie. Sie wollte etwas schlafen. Sie war todmüde. Aber vorher wollte sie Maries Mutter anrufen, dass sie in der nächsten Zeit nicht kommen könne.

Sie bat die Schwester, ihr ihre Handtasche zu geben und kramte ihr Notizbuch mit den Telefonnummern hervor. Sie wählte die Nummer und Frau Heidemann war auch sofort dran.

»Tina, ich mach mir schon solche Sorgen!«, sagte sie.

»Was ist denn bloß passiert?«

Tina erzählte ihr die ganze Geschichte und dass sie nun im Krankenhaus sei. Noch während des Telefonats kam eine ältere Schwester herein und stellte auf den Nachttisch ein Tablett mit einer köstlich duftenden Käsesuppe und diversen Brotsorten, drei Sorten Marmelade und Butter. Daneben stand ein Kännchen mit Tee.

Tinas Magen knurrte laut, und sie steckte sich ein Stück Brot in den Mund. Dann schloss sie die Augen. Lecker!

Sie verabschiedete sich von Maries Mutter und versprach, sich bald wieder zu melden.

Als alles aufgegessen war, legte Tina den Kopf zurück in das Kissen, dachte an Marie, wo sie denn nun wohl sei und schlief augenblicklich ein.

6.

Dr. Peter Weber war noch auf dem Friedhof geblieben, als Tina mit dem Krankenwagen fortgebracht wurde. Er goss die Stiefmütterchen auf Maries Grab und zündete die Kerze an. Dann ging er zu Marthas Grab und sagte ihr, dass er sie vermissen würde. Das tat er seit ihrem Tod jedes Mal.

Heute fügte er noch leise hinzu: »Du warst mit einem riesigen Rindviech verheiratet. Was ich heute getan habe…

Ich wünschte, du wärst noch da. Bestimmt hättest du einen Weg gewusst.« Dann brachte er die Kannen weg, packte alles ins Auto und fuhr los.

Ein Berg voller Arbeit wartete auf ihn. Als er dann im Klinikum ankam, fing es leicht zu regnen an. Wenn ich das gewusst hätte, dachte er, dann wäre ich gar nicht zum Friedhof gefahren zum Gießen. Dann wäre das alles gar nicht geschehen. Auf dem Flur vor seinem Sprechzimmer warteten zwei Personen auf ihn. Er ging zu seiner Sekretärin und fragte sie, was die Leute wollten.

»Gut, dass Sie da sind, Chef«, sagte sie.

»Das sind Herr und Frau Meyzer. Er hat einen Tumor im Kopf und will, dass Sie ihn operieren. Sie seien der Beste, hätten sie gehört. Sie würden nicht weggehen, bevor sie sich ihn nicht angeschaut hätten.« Dr. Weber zog die Augenbrauen hoch.

»Ich operiere den nicht. Wenn eine Operation nötig ist, dann sind hier viele, die es machen können. Was spricht dagegen, dass die anderen drei ihn operieren?«, fragte er erstaunt.

Sie tippte auf ihren Bildschirm.

»Chef, wir sind voll. Ich weiß nicht, wie ich ihn dazwischen nehmen soll. Wenn wir damit anfangen, dass die Leute sich hier einfach hinsetzen, dann können Ihre Kollegen Tag und Nacht operieren, und es reicht immer noch nicht.

Wo waren Sie denn bloß so lange? Es liegt eine Liste aller Anrufe auf Ihrem Schreibtisch. Bitte rufen Sie zurück. Ich habe es versprochen, denn sie sind alle sehr wichtig. Was soll ich denn nun mit den Leuten da machen? Die gehen nicht weg.«

»Ich kümmere mich darum. Danke Beate. Und noch was: Können Sie mir einen Kaffee besorgen?«

Bea nickte und ging wieder zu ihrem Schreibtisch, wo schon wieder das Telefon klingelte. Immer der gleiche Satz: »Klinikum Roderstadt, Neurologie. Mein Name ist Beate Müller.«

Wie oft hat sie diesen Satz heute schon sagen müssen. Und stets musste sie freundlich sein, denn die Personen, die anrufen, sind fast immer in großer Not.

Sie wusste, dass Dr. Weber ohne sie nicht zurecht kommen würde. Aber es war gut, dass Bea solch eine Arbeit hatte, die ihr Spaß machte und wo sie gutes Geld verdiente. Ihr Mann war seit einem halben Jahr arbeitslos, und sie hatten zwei Kinder, die noch im Schulalter waren.

So, und nun erst mal den Kaffee für den Chef ordern. Der scheint einen nötig zu haben, so wie der ausschaut, dachte sie.

Dr. Weber ging zu den wartenden Leuten.

»Meine Sekretärin meinte, Sie wollten zu mir? Was gibt es denn?« Pure Verzweiflung stand in den Gesichtern der jungen Leute.

Die Frau gab ihm eine CD und sagte: »Bitte helfen Sie uns. Mein Mann muss operiert werden. Keiner will es machen. Er wird sterben.«

Dr. Weber schaute auf die CD und meinte: »Ich will mir das Ganze gerne anschauen, aber Sie müssen sich einen Termin geben lassen und zu mir in die Sprechstunde kommen. Das ist der Weg.« Er wollte in sein Sprechzimmer gehen, aber die Frau hielt ihn am Arm fest.

»Sie müssen uns helfen!«, schrie sie.

Eine Schwester brachte ein Kännchen mit Kaffee, und Bea nahm ihn ihr ab. Sie ging an die aufgebrachten Leute vorbei in das Chefzimmer und stellte das Tablett ab.

Sie sah, dass ihr Chef die Farbe wechselte. Gerade noch war er kreidebleich, und nun hatte sein Gesicht eine tiefrote Farbe. Oh weh, dachte sie, das geht nicht gut. Dr. Weber hatte die Hand schon erhoben, um die junge Frau von sich zu stoßen, aber blitzartig erinnerte er sich an die Situation auf dem Friedhof. Nie wieder würde er sich so vergessen wie heute Mittag. Kommen Sie schon rein«, sagte er barsch.

Sofort gingen die beiden in das Zimmer. Dr. Weber schaute sich die Aufnahme an und sah besorgt auf den Monitor. Das war nicht gut.

Er sagte: »Ihr Tumor sitzt an einer höchst ungünstigen Stelle. Wenn wir ihn entfernen, machen wir mehr kaputt als heile. Die Schmerzen werden wir Ihnen nehmen können. Aber entfernen werden wir ihn nicht. Vielleicht kann er verkapselt werden. Wir müssen sehen. Kommen Sie morgen in die Sprechstunde. Frau Müller soll Ihnen einen Termin geben. Rechnen Sie mit einer langen Wartezeit. Genaues kann ich erst dann sagen. Operieren werde ich sowieso nicht.« Wieder fasste die junge Frau Dr. Weber am Arm und schüttelte diesen heftig.

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