Elisabeth Schmitz - ... denn alles ist Vorherbestimmt

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Marie und Martha sind gestorben und sind nun als Leuchtwesen bei den Menschen, die ihnen sehr am Herzen liegen. Maries beste Freundin Tina und Marthas Ehemann Peter lernen sich auf schmerzhafte Weise kennen. Alles Geschehen wird gelenkt von der großen Göttin Holle, denn alles ist von ihr vorherbestimmt.
Das Buch »… denn alles ist vorherbestimmt« ist ein Roman um Mystik, Märchen, Heilkräuter und Liebe. Viele Religionen glauben an eine Anderswelt nach dem Tod oder an eine Reinkarnation in irgendeiner Form. Und doch weiß niemand so ganz genau, was uns nach unserem Fortgehen von dieser Erde erwartet.
Menschen glauben gerne an Schutzengel. Wer sind sie? Vielleicht unsere Vorfahren, die schon vorgefahren sind? Oder wir ahnen, dass es unsere Ahnen sind? Mag sein, dass es genau so ist, wie in meinem Buch beschrieben. Oder ist es ganz anders? Wer weiß?

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Fast jeden Abend hatte sie mit Marie telefoniert. Sie sahen sich auch täglich bei der Arbeit, aber es gab so viel Privates zu bequatschen.

Marie hatte bis zu ihrem Tod in Roderstadt gewohnt, 55 km entfernt von Negnil. Tina wohnte hier schon seit zwei Jahren. Damals war sie zu Markus gezogen, und die beiden hatten sich dann eine größere und doch günstige Wohnung gemietet. Sicher, der Weg zur Arbeit war weit, aber die Liebe lässt alle Wege kurz werden.

Markus war ein schöner Mann, so gut gebaut und so liebevoll. Ein richtiger Frauenversteher.

Das fand wohl auch seine Nachbarin Katrin. Dass die beiden eine Liaison hatten, das hatte Tina nicht gewusst und wohl auch nicht sehen wollen.

Eines Tages war sie mit Marie zum Schoppen verabredet. Sie gingen in ein wundervolles Schuhgeschäft und Tina probierte ein paar schwarze high heels an. Sie bückte sich und – ratsch! Der enge Rock platzte an der Seite auf. Peinlich! Marie lachte laut.

»Oh nein«, sagte sie, »das kann doch nicht sein. Das kann doch nur dir passieren! Wie kann man nur solch piekfeine Sachen beim Schoppen tragen.«

Sie wischte sich die Tränen aus den Augen. Es nützte nichts. Sie mussten nach Hause fahren, damit Marie sich umziehen konnte. Tina duckte sich hinter einem Regal, während Marie ihr, immer noch lachend, eine Einkaufstüte zum Verstecken des Risses holte. Die Schuhe mussten warten.

Zu Hause angekommen blieb Marie im Auto sitzen, da gerade ein schönes Lied im Radio lief.

Verträumt lehnte sie sich zurück und summte mit: »Nights in white satin.....«, während Tina hastig im Haus verschwand. Kreidebleich und schwankend kam sie zurück.

Sie stammelte irgendwas und Marie wusste nicht, was ihre beste Freundin dort so Schockierendes gesehen hatte. Und schon kam die Aufklärung: Diese Katrin von nebenan kam aus dem Haus und knöpfte sich ihre Bluse zu. Dann tauchte Markus in der Tür auf und lief mit erhobenen Händen auf Tina zu und meinte, dass doch alles nicht so wäre wie es nun aussähe.

Tina schlug ihm ins Gesicht und schrie, dass er verschwinden solle. Sie wollte ihn nie wiedersehen.

Sie stieg zu Marie ins Auto und endlich kamen die Tränen. So ein Schuft! Marie schlug vor, dass Tina mit zu ihr kommen sollte, aber so einfach würde sie das Feld nicht räumen. So ein gemeiner Kerl!

Nach einiger Zeit gingen die beiden Frauen dann ins Haus und gossen sich erst mal einen Cognac ein. Im Magen breitete sich sofort eine wohlige Wärme aus. Marie sagte zu Tina, dass sie diesen Windhund noch nie leiden konnte. Aber das war kein Trost. Sie liebte Markus und diese Situation tat so weh. Er stand nun in der Tür wie ein begossener Pudel und bat Marie zu gehen.

»Marie bleibt!«, schrie Tina und putzte ihre rote Nase.

»Du gehst!«

»Tina bitte. Lass uns doch reden. Ich weiß ja, dass es ein Fehler war. Es war ja nur einmal und es tut mir so leid. Sie hat mich völlig überrumpelt. Bitte Tina.«

Marie zog es vor zu gehen. Sie merkte, hier war sie im Weg. Sie sagte Tina, dass sie am Abend anrufen würde, und sie zu jeder Zeit bei ihr willkommen wäre.

Die beiden Frauen umarmten sich innig, und Marie fuhr los. Am liebsten hätte sie dem Blödmann eine runtergehauen, aber es war gut, dass sie es nicht getan hatte. Dieses musste Tina alleine entscheiden. Und wie sie entschied, das war dann für Marie okay.

Als sie am Abend anrief, hatte Tina noch einige Cognac auf und lallte, dass der Fremdgänger im Wohnzimmer auf dem Sofa liege und sie im Bett. Nie mehr würde sie mit ihm reden. Nie!

Aber dennoch war am nächsten Tag eine Aussprache. Tina ging es sehr schlecht. Entweder vom Alkohol oder von dem Anblick der Sexpraktiken. Sie wusste es nicht.

Markus versprach hoch und heilig, dass er diese Frau nie wiedersehen wolle. Er würde doch nur Tina lieben und dass er mit ihr alt werden möchte.

Nur zu gern wollte sie dieses glauben, aber sauer war sie noch immer. Am Abend musste er wieder aufs Sofa. Aber er war noch da, und das wunderte sie selber.

Tina bat Marie, die zwei Mal angerufen hatte, sie doch bitte bei der Arbeit krank zu melden. So konnte sie unmöglich die Kunden bedienen. Markus ging zu seiner Arbeit, und Tina konnte sich ganz ihrem Selbstmitleid hingeben. Sie saß stundenlang am Fenster und grübelte über ihre Zukunft nach. Wie gerne würde sie Markus verzeihen. Wie gerne!

Und dann sah sie plötzlich die Ursache des ganzen Übels aus dem Nachbarhaus kommen. Diese widerliche Person, die ihr ganzes Glück zerstören wollte.

Tina stürzte aus dem Haus auf die erschrockene Frau zu.

»Kannst du dir keinen eigenen Kerl suchen!«, schrie sie.

»Wage dich bloß nie mehr in die Nähe meines Markus. Verschwinde von hier. Du hast mein Leben zerstört. Markus will nie wieder was von dir hören!«

Diese Katrin schaute betreten zu Boden und meinte: »Das wird schlecht machbar sein. Ich bin im 3. Monat schwanger. Markus ist der Vater.«

Da sackte Tina der Boden unter den Füßen weg.

Markus zog noch am gleichen Tag aus. Er hatte mit Tina kein Wort mehr gewechselt. Anscheinend wusste er schon alles von Katrin. Er holte am Abend seine Sachen und kam nie wieder.

Vier Wochen später sind sie dann aus Negnil weggezogen, hatten gute Bekannte Tina erzählt. Aber ihr war es egal. Es tat so weh!

Zuerst wollte Tina wieder nach Roderstadt ziehen, aber sie hatte die Wohnung so hübsch eingerichtet, und hatte dort eine wundervolle Kräuterküche. Es gab hier wunderschöne Wiesen, und die Heilkräuter sammelte sie im Morgentau. Sie verarbeitete sie zu Tees oder Salben. In ihrem kleinen Garten wuchsen Salbei und Thymian, Ringelblumen und Kapuzinerkresse und so vieles mehr.

Viele Leute kamen zu ihr, wenn sie etwas für ihre Gesundheit benötigten. Geld nahm sie nicht dafür. Sie bat die Leute, ihr kleine Tiegel und Fläschchen zu bringen. Das taten sie gern und brachten ihr Marmelade, Honig, Kuchen oder selbstgebackenes Brot. Alles hätte so schön sein können.

Noch schlimmer als der Betrug von Markus war aber der Tod von Marie.

Sie, Tina Braune, 42 Jahre alt, war ein Verlierer. Sie verlor immer alles.

Am besten ist es wohl, wenn man kein großes Glück mehr erlebt. Je höher man steigt, umso tiefer fällt man dann, dachte sie.

Tina hatte Stiefmütterchen gekauft, die sie auf das Grab ihrer verstorbenen Freundin pflanzen wollte. Blaue und gelbe hatte sie ausgesucht. Die kleinen Gesichter der Blüten schauten sie an.

Sie streichelte sie und sagte: »Wir fahren zu Marie. Sie wird sich sehr freuen, denn ihr seid wunderschön. Und dann fahre ich zu Frau Heidemann. Es wird ein langer Tag.«

Sie packte eine kleine Schaufel und eine Harke zu den Blumen ins Auto. Eine Kerze hatte sie auch gekauft, und einen kleinen Kranz aus Gundermann, anderen Wildkräutern und Gänseblümchen hatte sie gebunden. Frau Heidemann hatte ein Kreuz mit Maries Namen darauf bestellt. Ob es wohl schon da war? Dann würde sie den Kranz über das Kreuz hängen.

Als Tina in Roderstadt ankam, kam sie an der Orchideengärtnerei vorbei, in der sie und Marie gearbeitet hatten. Nach Maries Tod hatte sie gekündigt, denn sie konnte dort nicht mehr sein und wusste, dass jede Orchidee eine Züchtung von Marie war. Manchmal waren die beiden Freundinnen sogar zusammen im Treibhaus und hatten pikiert oder getopft. Diese Arbeit von Marie hätte Tina auch weiter machen können, hatte ihr der Chef, Herr Kisten, angeboten. Er sah auch selber ein, dass sie mit dem verheulten Gesicht nicht hinter der Verkaufstheke stehen konnte.

Aber Tina konnte hier nicht mehr sein. Sie war zum Arbeitsamt gegangen und hatte sich arbeitslos gemeldet. Ihr Chef war so freundlich und hatte ihr eine Kündigung gegeben, sodass sie sofort Anspruch auf Arbeitslosengeld hatte.

Tja, dachte sie, schon wieder etwas verloren. Aber sie hatte das Angebot, zu jeder Zeit wieder anfangen zu können. Für Tina einen Ersatz zu bekommen, war nicht so schwer. Wenn jemand Blumen liebt und ein Händchen dafür hat, dann macht es Freude, und die Arbeit ist schnell erlernbar. Aber Marie im Labor zu ersetzen, das war sehr schwer. Sie hatte selbst einen Nährboden entwickelt, und jeder Same ging auf.

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