Barbara Cartland - Indischer Liebeszauber

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Die junge Sita begleitet ihren Vormund, Sir Harvey Arran, nach Indien. Sir Harvey behandelt sein Mündel so streng und grausam, daß Sita während der Überfahrt versucht, sich das Leben zu nehmen. Ein geheimnisvoller Inder rettet sie in letzter Minute. Er macht ihr Mut, nicht nur so schön und anmutig zu sein wie ihre Namensvetterin, die indische Göttin Sita, sondern auch so klug und mutig wie diese. Als Sita in Hyderabad erneut in große Gefahr gerät, wird sie wieder von ihrem geheimnisvollen Beschützer gerettet. Wer ist dieser Mann? Wird sie ihn wohl wiedersehen?

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Als er lächelte, sah es aus, als zwinkere er ihr zu.

»Sita, auch wenn ich neugierig war ... Sie sollten es in Bezug auf mich nicht sein.«

»Warum nicht?«

»Ich habe meine Gründe. Ich warte noch immer auf Ihr Versprechen, nicht von unserer Begegnung zu sprechen.«

»Und wenn ich es Ihnen nicht geben will?« fragte sie mit einer neu erwachten Lebhaftigkeit.

»In diesem Fall«, sagte er langsam, »halte ich es für meine Pflicht, Ihrem Onkel zu sagen, auf welche Weise er seine Nichte beinahe verloren hätte.«

Sita stieß einen leisen Schrei aus.

»Wie können Sie ... an so etwas denken?« Sie zögerte. »Ich glaube, Sie wollen mich wohl aufziehen . . . oder mich erpressen.«

»Das können Sie sich aussuchen, aber meine Bitte meine ich ernst, und ich glaube, Ihre Intuition sagt Ihnen, daß es die Wahrheit ist.«

Sie machte große Augen und flüsterte: »Sie tragen eine Verkleidung?«'

»Ich beantworte keine Fragen.«

»Sie aber haben mir viele Fragen gestellt!«

»Das war etwas anderes. Ich tue meine Pflicht, während Sie versuchen, Ihrer Pflicht zu entfliehen.«

Sie lachte auf und sah plötzlich noch jünger aus, als sie war.

»Na schön! Sie haben gewonnen. Aber angenommen, ich . . . ich kann es nicht ertragen?«

»Sie müssen mir bei allem, was Ihnen heilig ist, versprechen, daß Sie dergleichen nie wieder versuchen, es sei denn, mit meiner Erlaubnis.«

Sita fuhr auf.

»Wie können Sie... etwas so ... Dummes verlangen? Vielleicht sehe ich Sie nie wieder.«

»Ich glaube, wir begegnen uns wieder«, sagte ihr Gegenüber leise. »Ich bin mir dessen sogar sehr sicher.«

»Aber vielleicht muß ich lange warten ... bis ich Sie wiedersehe.«

»Das wäre gar nicht so schlecht, denn dann bliebe Ihnen mehr Zeit zum Nachdenken.«

Sie wich seinem Blick aus. Er wußte, daß sie daran dachte, daß die Lage für sie vielleicht so unerträglich werden würde, daß sie nicht warten oder über ihre Situation nachdenken könne.

Er beugte sich ein wenig vor.

»Du lieber Gott! Ist Ihnen nicht klar, daß die Welt ein großer, wunderschöner Ort ist und daß das, was Sie erleiden, nur ein winziger Teil davon ist?«

Er streckte die Hand nach der ihren aus.

»Soll ich Ihnen mein Wort darauf geben, daß Sie mit der Zeit Ihr Glück finden werden?«

»Warum sollten Sie es mir versprechen? Und woher wollen Sie es wissen?«

»Weil Sie jung und schön sind und weil Sie über eine Persönlichkeit verfügen, die es Ihnen gestattet, sich über alle Ängste zu erheben — wenn Sie nur wollen. Auch wenn Sie mir nicht glauben, so schwöre ich, daß das die Wahrheit ist.«

Seine Worte setzten sie so sehr in Erstaunen, daß sie instinktiv seine Hand fester umfaßte und flüsterte: »Ich... ich möchte Ihnen glauben.«

»Dann ist der Kampf halb gewonnen. Unser Glaube verschafft uns das, was wir uns wünschen, wie durch Zauberhand, weil unser Wille ein Magnet ist, auch wenn wir uns dessen nicht immer sicher sind.«

»Daran glauben Sie?«

»Ich habe es in einer harten Schule lernen müssen, und ich wurde nie enttäuscht.«

Sita schaute ihn interessiert an.

»Sie haben von Wiedergeburt und unserem Karma gesprochen. Heißt das, daß Sie Buddhist sind?«

»Ich glaube an alle Religionen, die gerecht sind und den Menschen helfen, sich weiterzuentwickeln. Der Glaube ist etwas, das aus dem Herzen kommt, und wenn wir ihn haben, dann gibt es nichts mehr, wovor wir uns fürchten müssen.«

»Und Sie glauben ... daß ich das ... in Indien finden werde?«

»Ich weiß es.«

Das sagte er so überzeugend, daß sie eine Reaktion verspürte, die sie sich selbst nicht erklären konnte.

»Und jetzt schicke ich Sie zurück in Ihre Kabine und verspreche Ihnen, daß von nun an alles besser wird. Sie müssen nur glauben und nicht aufhören zu glauben, und Sie müssen versuchen, stolz, schön und tapfer zu sein.«

»Ich ... ich will es versuchen«, erwiderte Sita leise.»Wann werde ich Sie wiedersehen? Und wie kann ich Sie finden . . . nur für alle Fälle?«

»Sie werden mich finden«, gab er zurück. »Auch daran müssen Sie glauben.«

Er stand auf und führte ihre Hand an seine Lippen.

Und ehe sie wußte, wie ihr geschah, hatte er den Raum verlassen, und sie war allein.

Langsam stand sie auf und zog ihr Gewand über den Kopf, so daß ihr Gesicht im Schatten lag. Dann ging sie zur Tür.

Sie brauchte lange, ehe sie eine Treppe fand, die sie aufs nächste Deck führte. Dort entdeckte sie, daß sie es nicht mehr weit zu ihrer eigenen Kabine hatte.

Als sie die Tür öffnete und sah, daß alles genau so war, wie sie es zurückgelassen hatte, wurde sie von dem Gefühl erfaßt, es seien einige Jahre vergangen, seitdem sie diesen Raum verlassen hatte — entschlossen zu sterben, entschlossen, ihrem Leben, das zur Hölle geworden war, ein Ende zu bereiten.

Sie setzte sich auf ihre Koje, völlig erschöpft.

Morgen würde sie wieder ihrem Onkel gegenübertreten müssen, obwohl die Arbeit, die er ihr für diesen Abend aufgetragen hatte, nicht erledigt war.

Aber irgendwie erschien es ihr nicht mehr so bedeutsam. Sie rief sich die Worte des Fremden in Erinnerung. Zugleich fiel ihr ihr Versprechen ein, nie wieder einen Selbstmordversuch zu unternehmen.

»Wie konnte er nur so etwas verlangen? Und wie konnte ich so töricht sein und ihm das Versprechen geben?« murmelte sie vor sich hin.

Dabei dachte sie an seine dunklen Augen, die sie mitfühlend angeschaut, aber auch belustigt angeblitzt hatten.

War er Inder, oder war er Engländer? Sie wußte es nicht. Seine Haut war ihr dunkel erschienen, dunkler jedenfalls als die Haut eines Engländers, und doch hatte seine Sprache und das, was er sagte, sehr Englisch geklungen.

»Warum hat er nicht noch länger mit mir gesprochen?« seufzte sie leise.

Plötzlich spürte sie den Zwang, ihn wiedersehen zu müssen. Ob sie noch einmal aufs Unterdeck gehen sollte, um nachzusehen, ob er dort zu finden war?

Einfach lächerlich! ermahnte sie sich. Er hatte ihr geholfen und war wieder gegangen, und alles war so, wie es zuvor gewesen war.

War es das wirklich?

Sie hatte sich das Leben nehmen wollen, jetzt aber wollte sie, so sonderbar es war, weiterleben. Fast konnte sie ihr Karma und die Wiederbegegnung mit ihm vor sich sehen, so deutlich wie ein Bild. Gingen sie jetzt auch getrennte Wege, so würden sie sich wiedersehen.

War das ganze Leben Teil eines gewaltigen Plans, den ein höheres Wesen, eine Gottheit, entwickelte und leitete?

Sita spürte, wie ihr die Augen zufielen, und als sie von der Wirklichkeit in eine Traumwelt hinüberglitt, hörte sie, wie die tiefe Stimme sagte: »Dies ist Ihr Karma. Sie müssen stolz, schön und tapfer sein, wie die Göttin, nach der Sie benannt wurden.«

Als Sita am nächsten Morgen erwachte, wußte sie sofort, daß sie verschlafen hatte. Gewiß würde ihr Onkel bereits beim Frühstück sitzen und wegen ihrer Verspätung außer sich sein.

Und doch war ihre Furcht nicht so groß, wie sie eigentlich erwartet hatte. Tatsächlich hatte sie gleich beim Erwachen an diesem Morgen gespürt, daß sich etwas verändert hatte. Fast war ihr, als ströme Sonnenschein in ihre Kabine und als läge der Frühling in der Luft.

Da sie wußte, daß es tagsüber sehr heiß werden würde, schlüpfte sie in ein leichtes Kleid und ging — ungeachtet ihrer Verspätung — hinaus auf Deck.

Es herrschte dieselbe schwüle Hitze wie am Vortag. Die See war spiegelglatt, der Himmel über ihr wolkenlos. Der Horizont verlor sich im Dunst der Hitze.

Zum ersten Mal hatte Sita das Gefühl, nicht allein und angsterfüllt zu sein. Sie ahnte vielmehr, daß sie sich auf eine neue Welt zubewegte, eine Welt, die viel bunter und aufregender sein würde als die alte.

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