Barbara Cartland - Indischer Liebeszauber

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Die junge Sita begleitet ihren Vormund, Sir Harvey Arran, nach Indien. Sir Harvey behandelt sein Mündel so streng und grausam, daß Sita während der Überfahrt versucht, sich das Leben zu nehmen. Ein geheimnisvoller Inder rettet sie in letzter Minute. Er macht ihr Mut, nicht nur so schön und anmutig zu sein wie ihre Namensvetterin, die indische Göttin Sita, sondern auch so klug und mutig wie diese. Als Sita in Hyderabad erneut in große Gefahr gerät, wird sie wieder von ihrem geheimnisvollen Beschützer gerettet. Wer ist dieser Mann? Wird sie ihn wohl wiedersehen?

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»Gewiß liegt es nicht in Ihrem Interesse, wenn ich Ihrer Begleitung — wer immer das sein mag — davon Mitteilung mache, auf welch unkonventionelle Weise Sie von Bord gehen wollten.«

Seine Worte schienen sie in große Angst zu versetzen, denn sie stieß einen verhaltenen Entsetzensschrei aus: »Nein ... natürlich nicht! Wenn Sie meinem Onkel auch nur ein Sterbenswörtchen verraten, wird er außer sich geraten. Er wird mich . . .«

Abrupt hielt sie mitten im Satz inne. Der Mann sah nicht nur die Angst in ihrem Blick, er bemerkte jetzt auch ein rotes Mal auf ihrer Wange, das sich von der Blässe ihrer Haut deutlich abhob.

»Wer hat Sie geschlagen?« fragte er leise.

Sie faßte nach ihrer Wange und senkte den Blick, so daß sich auf ihren Wangen dunkel die Wimpern abzeichneten.

Verwirrt schwieg sie zunächst, doch dann murmelte sie: »Wieso können Sie nicht begreifen . . . daß ich so nicht weiterleben kann? Ich . . . ich ertrage es einfach nicht mehr. Heute hat er mich mit einem Lineal . . . und ich ... ich bin ein Feigling.« Tränen schossen ihr in die Augen.

Der Mann beugte sich entsetzt zu ihr hinunter.

»Warum fangen wir nicht von vorne an, und Sie sagen mir endlich, wie Sie heißen?« Er schaute sie abwartend an. »Wenn Sie es mir nicht verraten wollen, dann frage ich einfach den Zahlmeister.«

»Nein, das dürfen Sie auf keinen Fall! Er könnte es Onkel Harvey sagen.«

Der Mann erstarrte.

»Soll das heißen, daß Sir Harvey Arran Ihr Onkel ist?«

»Sie kennen ihn? Versprechen Sie mir . . . versprechen Sie mir, daß Sie ihm nichts verraten! Er würde außer sich geraten und im Zorn . . .«

Sie hielt inne, worauf der Fremde voller Ingrimm wie im Selbstgespräch feststellte:»Er schlägt Sie!«

»Er ist oft sehr mißlaunig ... die langen Jahre in Indien haben ihn so werden lassen. Seine Leber muß wohl arg gelitten haben . . . und außerdem haßt er mich.«

»Warum sollte er Sie hassen?«

»Weil ich seit dem Tod meiner Eltern gezwungen bin, bei ihm zu leben und für ihn eine Belastung darstelle, wie er sich auszudrücken pflegt.«

»Gibt es denn keine anderen Angehörigen, an die Sie sich wenden könnten?«

»Nun ja ... da wären noch Papas Cousinen ... die würden mich vielleicht aufnehmen, aber inzwischen hat Onkel Harvey entdeckt, wie nützlich ich ihm bin.«

»Wie das?«

»Ich schreibe die Reinschrift des Buches, an dem er arbeitet ... und genau das ist es auch, was ihn immer wieder so aufregt.«

»Aus welchem Grund?«

»Seine Handschrift läßt sich nur mühsam entziffern, und zudem ist die Schreibweise einiger Wörter auf Urdu oder Hindi sehr kompliziert. Unterläuft mir ein Fehler, dann bekommt Onkel Harvey einen Wutanfall.«

Der Mann kniff die Lippen zusammen.

»Weil Sie ihm nützlich sind, hat er Sie nach Indien mitgenommen«, sagte er nach kurzem Überlegen.

»So ist es. Ich verspüre nicht den geringsten Wunsch, mit ihm irgendwohin zu fahren, aber er wollte nicht erlauben, daß ich zu Hause bleibe, obwohl ich ihn inständig darum bat.«

Schweigen trat ein.

Schließlich fragte der Mann: »Wie lautet Ihr Vorname?«

»Sita.«

Er zog erstaunt die Brauen hoch.

»Ein indischer Name. Sicher wissen Sie, daß Sie nach einer Göttin benannt wurden, die stolz, rein und tapfer war.«

»Nun, dann war es wohl ein Irrtum, mich nach ihr zu benennen, da es nichts gibt, worauf ich stolz sein könnte . . . und da ich feige bin, wie ich bereits sagte.«

»Trotz allem sollten Sie versuchen, Ihrem Namen Ehre zu machen. Aber Sie haben mir noch nicht verraten, weshalb man Ihnen diesen Namen gab.«

»Ich wurde in Indien geboren, mein Vater war bei der Bengalischen Leichten Brigade.«

»Dann werden Sie sich bei der Ankunft in Indien wie zu Hause fühlen.«

»Das glaube ich nicht!«

»Doch, es ist die Wahrheit. Sie werden sehen. Warten Sie, bis Sie Hyderabad erreichen.«

»Woher wissen Sie, daß mein Onkel nach Hyderabad will?«

Anstatt ihre Frage zu beantworten, sagte er: »Sie haben mir noch nicht versprochen, zu vergessen, daß Sie mich in Southampton gesehen haben. Auch dürfen Sie nicht verraten, daß wir uns schon einmal begegnet sind, wenn wir uns wiedersehen.«

Erstaunt sah sie ihn an.

»Wir werden uns wiedersehen?«

»Das will ich doch hoffen. Und wenn wir uns wiedersehen, Sita, dann sollen Sie glücklich lächeln und aussehen wie die Göttin, deren Namen Sie tragen.«

»Das ist . . . ganz ausgeschlossen.«

»Sie werden sehen, daß Sie sich irren. Aber inzwischen müssen Sie mir noch ein anderes Versprechen geben.«

Das klang so ernst, daß sie ein wenig widerstrebend fragte: »Was denn?«

»Daß Sie unter keinen Umständen wieder etwas so Törichtes und Böses versuchen wie heute.«

»Warum sollte es böse sein? Ich wurde nicht gefragt, als ich in die Welt gesetzt wurde, also geht es auch niemanden etwas an, wenn ich mich entschließe, diese Welt zu verlassen.«

»Ich kann mir nicht denken, daß Ihr Vater, wäre er noch am Leben, diese Meinung teilen würde.«

»Papa wohl nicht... aber vielleicht würde Mama Verständnis für mich aufbringen.«

»Keiner der beiden würde gutheißen, daß Sie, die in Indien geboren wurden und den Namen einer der ranghöchsten Göttinnen tragen, den Versuch unternommen haben, Ihrem Karma zu entfliehen.«

Sita richtete sich auf und sah ihn aufmerksam an.

»Warum glauben Sie, daß es mein Karma sei, dieses jämmerliche Leben mit Onkel Harvey noch länger zu erdulden? Wären meine Eltern nicht beim Segeln ertrunken, dann wäre ich jetzt bei ihnen . . . und wenn ich sterbe, werde ich wieder bei ihnen sein.«

»Das weiß man nicht«, sagte ihr Gegenüber ruhig. »Sicher ist nur, daß man wiedergeboren wird, wenn man seinen Körper, der sehr kostbar ist, wegwirft. Sie würden also wiedergeboren und müßten alle Mühsal und Pein, die Sie jetzt erdulden, von neuem, vielleicht noch schlimmer, durchleben.«

»Was meinen Sie damit? Sprechen Sie von der Reinkarnation, der ewigen Wiedergeburt?«

Der Mann nickte ernst.

»Sie werden feststellen, daß dieses Wissen in Indien Allgemeingut ist, eine Wahrheit, die so greifbar scheint, daß Sie sich wundern werden, je daran gezweifelt zu haben.«

»Das glaube ich nicht!«

»Jede Wette, daß Sie mir eines Tages recht geben werden.«

»Ich besitze nichts, das ich verwetten könnte«, sagte Sita. »Onkel Harvey gibt mir kein Geld.«

Bei diesen Worten dachte sie daran, wie sie ihn fast auf Knien angefleht hatte, ihr ein wenig von ihrem eigenen Geld zu geben, damit sie sich für die Indienreise einkleiden konnte.

»Onkel Harvey, in Indien ist es sehr heiß«, hatte sie vorgebracht, »und ich habe nichts anzuziehen. In den Sachen, die ich habe, werde ich es nicht aushalten.«

»Das bißchen Geld, das dein kurzsichtiger Vater dir nach seinem Tod hinterließ, soll als Sicherung deiner Zukunft dienen«, lautete die Antwort ihres Onkels. »Ich werde nicht ewig leben und habe auch nicht die Absicht, dir etwas von meinem sauer verdienten Geld zu vermachen.«

Er musterte sie verächtlich.

»Du wirst auf eigenen Füßen stehen müssen, falls sich niemand findet, der dich heiratet... was ich für sehr wahrscheinlich halte. Was ich auf der Bank für dich angelegt habe, wird dich zumindest vor dem Hungertod bewahren.«

Das alles hatte Sita schon oft zu hören bekommen, doch es schmerzte sie jedes Mal aufs neue, daß ihr Onkel von ihrem Vater mit so großer Geringschätzung sprach, als habe dieser es absichtlich versäumt, ein Vermögen anzuhäufen.

Ihr Vater hatte kurz nach seiner Heirat seinen Abschied von der Armee genommen, weil er sich ein Leben als Offizier nicht mehr leisten konnte, und war nach England zurückgekehrt, um das kleine Landgut, das ihrer Mutter gehörte, zu bewirtschaften.

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