Robert Whitehill - DRECKIGES GOLD

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(Neuauflage von DEADRISE – GNADENLOSE JAGD)
Der ehemalige Navy SEAL Ben Blackshaw entdeckt beim Austerntauchen in der eisigen Chesapeake Bay das gesunkene Wrack eines Rennbootes, millionenschwer beladen mit Kisten voller Goldbarren. Eine der Kisten, die er öffnet, enthält jedoch eine schmutzige Nuklearbombe. Und mit Öffnung der Kiste hat er versehentlich einen vierundzwanzigstündigen Countdown bis zu ihrer Detonation ausgelöst. Als wäre das noch nicht genug, erkennt er in der Leiche am Steuer des Wracks einen Mann, der seit fünfzehn Jahren als vermisst gilt: seinen Vater.
Blackshaw reimt sich zusammen, dass sowohl das Gold als auch die Bombe Teil eines geheimen Regierungsgeschäfts waren, ausgehandelt von korrupten Intriganten der US-Regierung, und das sein alter Herr den Deal platzen ließ und sich beides aneignete. Maynard Chalk ist der Agent, der in einem Moment unverzeihlicher Ablenkung zuließ, dass die Transaktion nach hinten losging. Er muss die Ware so schnell wie möglich zurückbekommen, auch wenn er gezwungen ist, auf der Suche nach dem gestohlenen Gut mit einer Gruppe Terroristen gemeinsame Sache zu machen. Chalk und seine Schergen fallen auf Smith Island ein, der abgeschiedenen Heimat von Blackshaw, um Gold und Bombe zurückzuholen – koste es, was es wolle.
Keine siebzig Meilen von Washington D.C. entfernt stehen sich die Inselbewohner auf der einen Seite und Chalk und seine blutrünstigen Schläger auf der anderen Seite gegenüber. Wenn Blackshaw scheitert, könnte sein wagemutiges Unterfangen als Auslöser des Dritten Weltkriegs in die Geschichte eingehen …

"Schnell, tödlich, charmant. Die Story entwickelt sich schnell. Die makabere Art des Autors lässt einen schmunzeln. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen."

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Ben wusste bereits, dass die Kisten mit ihren Hightechschlössern und Metallhäuten gewöhnlichen Aufbruchmethoden widerstehen würden. Vielleicht könnte er sie zu seinem Haus zerren und mit seiner Schweißausrüstung öffnen? Himmel, nein. Das würde zu viele Fragen aufwerfen. Das war schon eigenartig. Ben hätte den Moment, in dem er beschloss, dass dies nächtliche Arbeit sein würde, nicht bestimmen können. Bis zu dem Zeitpunkt war er in allen Dingen ein ehrlicher und entgegenkommender Mann gewesen. Zu seiner eigenen Überraschung hatte er seine dunkle Entscheidung ganz natürlich, unterbewusst getroffen. Vielleicht war es sein Smith-Island-Erbe, das sich wie ein lange schlummerndes Gen hervortat. Die DNS seines Volkes war nicht nur bereit zu harter, ehrlicher Arbeit im Sonnenlicht, sondern war auch gestählt für blutige Jobs im Zwielicht. Dieses Wrack und alles, was damit zu tun hatte, war für die Schatten. Er war sich nun ganz sicher. Zweifellos war diese Angelegenheit am besten weit entfernt von neugierigen Blicken zu handhaben. Bens eigene Gewissheit verstörte ihn. Dieser Pfad beinhaltete, Paps die letzten Riten, die ihm gebührten, zu verweigern.

Erst mal langsam. Mach dir später Gedanken darüber.

Es musste einen Schlüssel zu diesen Kisten geben. Ben durchwühlte die Jackentaschen des toten Mannes. Nur ein namenloser Leichnam, redete er sich ein. Ben sammelte einfach Informationen. Nichts, was er nicht auch im Dienste seines Landes getan hatte. Er fand keinen Schlüssel. Da war etwas Schweres in der großen Seitentasche der Jacke, aber er zog es nicht heraus. Ben wusste, wonach er suchte. Er konzentrierte sich darauf, den Schlüssel zu finden.

Sorgfältig tastete er die Eingrifftaschen der Hose ab und hob dann die Patten der Cargotaschen an. Kleingeld, ein kleines Taschenmesser. Wo war der Schlüssel? Nicht sicher, ob er sich gegen Übelkeit, Gewissensbisse oder beides wappnete, schob Ben die Rettungsweste zur Seite und griff in den Hemdkragen. Er vermied es, noch einmal auf das Gesicht zu schauen, und erfühlte ein schlichtes Kettchen. Hundemarken? Er hob die Kette über den Kopf seines … des … des Toten. Nicht eines, sondern zwei graue, flache Metallplättchen baumelten an der Kette. Sie waren so breit wie eine Kreditkarte und genauso dünn. Es waren weder Buchstaben noch Zahlen darauf. Nur zufällig aussehende Rillen und Löcher in beide Seiten gestanzt.

Ohne einen weiteren Blick auf die Leiche bewegte sich Ben wieder zu dem Wrack hinüber. Noch mehr Eiswasser drang in seinen Anzug und komplementierte die Kälte in seinem Herzen. Er hob die Ecke der Plane an, die er zuvor befreit hatte. Wieder wurde Schlick aufgewirbelt. Eine weitere ärgerliche Ewigkeit, bis das Wasser aufklarte. Er probierte es mit dem ersten Schlüssel. Es gab ein kratzendes Geräusch, Metall auf Metall. Das Schloss ließ sich nicht erweichen. Ben drehte den Schlüssel herum, schob ihn wieder hinein. Es passierte immer noch nichts. Er platzte vor Neugier. Wofür zum Teufel war Richard Willem Blackshaw in den Tod gegangen?

Bei diesem Gedanken sah sich Ben plötzlich nach seiner Mutter Ida-Beth um. Er hatte guten Grund zu glauben, dass auch sie ganz in der Nähe sein konnte. Doch da war kein Anzeichen von einer zweiten Leiche. Gott sei Dank. Ben wollte sie so in Erinnerung behalten, wie sie war, als er sie vor Jahren zuletzt lebendig gesehen hatte, nicht so verrottend wie seinen Vater hier unten.

Bens kalte, steife Finger stellten sich etwas ungeschickt an, als er den zweiten Schlüssel versuchte. Da rührte sich nichts. Er drehte ihn um und scharrte nervös an der Öffnung, bevor er den Schlitz traf und den Schlüssel wieder hineinschieben konnte. Schließlich hörte er das dumpfe Geräusch eines aufspringenden Schlossriegels. Er wuchtete den schweren Deckel mit beiden Händen hoch.

Selbst auf dem Grund der Chesapeake Bay, die Sonne versteckt hinter fünf Metern trüben Wassers und einer Schicht grauer Wolken, war der strahlende Glanz unverwechselbar. Bens Augen weiteten sich. Er streckte die Hand aus. Welch ein Segen! Die Kiste war randvoll mit Gold.

KAPITEL 4

Ben klappte den Deckel zu, als ob ihn jemand gesehen haben könnte. Sand wirbelte umher. Er fühlte sich töricht und sein Herz pochte, als er den Deckel erneut anhob. Zugleich prachtvoll und unwirklich, aber da lag es vor ihm. Mit dem zerbrochenen Ende seines Messers ritzte er mit Leichtigkeit eine dünne Linie in die weiche Oberfläche eines großen Goldbarrens. Er bemerkte ein undeutliches Motiv, das in jeden Barren gegossen war. Es sah wie ein grob skizzierter, schiefer Smiley aus. Als ob die fröhliche Ikone der Siebziger einen Schlaganfall erlitten hätte. Falls dies das Prägezeichen war, war es das eigenartigste und primitivste, das Ben sich vorstellen konnte. Er klaubte einen der leuchtenden Barren aus der Kiste. Mehr als zehn Kilo, schätzte er. Er hatte keine Ahnung, was es wert war, aber er wusste, es war ein Vermögen. Dann kam sein Verstand schliddernd zum Stehen wie ein Pick-up auf einer buckligen Schotterpiste. Er starrte auf die gesamte Ladung. Zwei Kisten hoch mal zwei Kisten breit mal fünf Kisten hintereinander entlang des Bootskiels. Zwanzig Kisten. Und alle konnten gefüllt sein wie diese. Unmöglich! Bens Haut kräuselte sich. Eidechsen rannten mit ihren scharfen, trockenen Klauen seine Wirbelsäule entlang.

Das Gefühl würde ihn wieder überkommen, sobald alle Kisten geöffnet und ihr Inhalt offenbart war. Denn eine enthielt eine Ladung, auf der ein größerer Fluch lag als auf dem Gold. Die heimtückische Fracht beinhaltete nicht den üblichen Strauß aus bunten Drähten, wie man es aus Fernsehfilmen kannte. Kein schwarzes Isolierband, keine Sprengkapseln, nicht mal ein Handyauslöser. Die Baupläne für diese Chaosmaschine fingen mit dem Periodensystem der Elemente an. Anders als seine konventionellen Kollegen würde diese isotopische Büchse der Pandora niemals ticken, solange kein Geigerzähler in der Nähe war. Doch Ben wusste bisher nichts davon.

Er ließ den Barren und die Brieftasche in seinen Sammelbeutel fallen, in dem er all die interessanten Fundsachen aus der Chesapeake Bay verstaute. Der Beutel war vorn an seinem Tauchgürtel befestigt. Das zusätzliche Gewicht zog an seinen Hüften. Ben nahm den Atemregler für einen Moment aus dem Mund, um die Kette mit den Schlüsseln über seinen Kopf zu ziehen. Er stieg auf das Deck des gesunkenen Schnellboots und stieß sich in Richtung Miss Dotsy ab. Erschöpfung kombiniert mit dem Extragewicht des Goldes machten aus der kurzen Strecke einen Kraftakt, als würde man die Niagarafälle hinaufschwimmen. Die Schlüssel klimperten auf seiner Brust. Bevor Bens Kopf die Oberfläche durchbrach, griff seine Hand bereits verzweifelt nach Miss Dotsys Schanzkleid. Ein Schraubstock spannte sich um Bens Arm, gleich über dem Ellbogen. Mit einer Wucht, die ihm beinahe die Schulter auskugelte, wurde er aus dem Wasser gehievt und landete auf Miss Dotsys Deck wie ein gegaffter Speerfisch. Dies war Knocker Ellis' Vorstellung davon, jemandem zur Hand zu gehen. Dann entspannten sich Knocker Ellis' drahtige Sehnen und knochenharte Muskeln unter seiner tiefbraunen Haut und gaben Ben frei. Er hatte schon lange akzeptiert, dass Ellis jeden Tag stundenlang Scheffelkörbe handhaben konnte, als würden sie nichts wiegen, trotz der Tatsache, dass sich sein Alter irgendwo nördlich der sechzig befand. Ben konnte seine Überraschung kaum verbergen, dass Ellis ihn mit gleicher Leichtigkeit aus dem Wasser wuchtete. Nicht zum ersten Mal suchte er Knocker Ellis' dunkle Augen nach Hinweisen ab, wer sein Austernsortierer wirklich war. Wie immer konnte er nichts in dessen ungerührtem Gesicht lesen, das sorgfältig arrangiert zu sein schien, um eine Lebenszeit voller Wunden zu verstecken.

Knocker Ellis war Richard Blackshaws einziges Crewmitglied und Sortierer seit über einem Jahrzehnt. Als Bens Vater verschwand, übernahm Ben das Kommando über die Miss Dotsy . Es war selbstverständlich und unbestritten, dass Knocker Ellis mit dem neuen Kapitän ausschiffen würde. Einen Moment lang fühlte es sich für Ben realer an, ergreifender, sich klarzumachen, dass es Ellis' früherer Boss war, anstatt Bens eigener Vaters, der nur wenige Meter unter Miss Dotsys Kiel trieb. Nach seinem wenig eleganten Einstieg spuckte Ben den Atemregler aus und schälte die Taucherbrille von seinem Gesicht. Er erinnerte sich, wie der Sortierer sich seinen Spitznamen verdient hatte, und beschloss, sich in Acht zu nehmen. Ellis hatte mal erzählt, dass er nach seinem Großvater benannt worden war. Als kleiner Junge hatte sein Großvater sich wohl als Krabbenklopfer für Pennies abgerackert, wobei er die breiten Oberschalen der Blaukrabben auskratzte, damit sie für die Restaurants mit losem Krabbenfleisch gefüllt werden konnten. Es war einer der wenigen Jobs, die einem schwarzen Jungen in jenen Tagen erlaubt waren. In Ellis' Fall hatte der Name Knocker genauso viel mit seinem Vorfahren zu tun wie sein mörderischer linker Kinnhaken. Der konnte einen Mann ungespitzt in den Boden rammen, so hatte es Ben gehört.

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