Isabella Bach - Die Tote im Dominastudio

Здесь есть возможность читать онлайн «Isabella Bach - Die Tote im Dominastudio» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Tote im Dominastudio: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Tote im Dominastudio»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Das Buch:
Felicitas Heyn: Erst Nonne. Dann Ehefrau und Mutter. Verlassen. Betrogen. Gedemütigt. Als der Ex-Mann das alleinige Sorgerecht für Tochter Karolin erhält, hat Felicitas genug von Demut und Gehorsam. Sie lebt ihre Verachtung für das sogenannte starke Geschlecht in der Parallelwelt des Sadomasochismus professionell aus. Als Domina Lady Caprice. Das Spiel um Unterwerfung, Demütigung und Strafe wird zur Lust der grausamen Herrin. Felicitas outet sich gegenüber ihrer spirituellen Großmutter Marlene, die japanisches Bogenschießen betreibt. Im SM-Studio Carpe Noctem finden die beiden Frauen die Leiche der Sklavin Kajira in einer bizarren Inszenierung. Kriminaloberrat und Marlenes Liebhaber Dr. Lorenz Vogelsang ermittelt. Seine SOKO findet am Tatort außer den Fingerabdrücken der Toten lediglich Felicitas' Prints. Die Domina ist Vogelsangs Hauptverdächtige. Nur Großmutter Marlene glaubt an ihre Unschuld.
Atemlos. Gesellschaftskritisch. Und im wahren Sinne des Wortes fesselnd.
Die Autorin
ISABELLA BACH wurde als Doris Wiesenbach in Frankfurt am Main geboren. Nach einem Dolmetscherstudium war sie in ihrem ersten Leben Chefsekretärin. Jetzt lebt sie mit ihrem Mann in Berlin und arbeitet als freie Autorin. Romane. Kurzgeschichten. Böse. Heiter. Sinnlich. Die Autorin ist Mitglied im VS – Verein deutscher Schriftsteller und im Verein der Mörderischen Schwestern.

Die Tote im Dominastudio — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Tote im Dominastudio», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»So läuft das bei einer Langzeiterziehung. Ich habe ihn nach einer Reihe von saftigen verbalen Demütigungen mit Eiswürfeln und heißem Wachs behandelt. Er ist unter dem Druck von ein paar Hodenklammern durch den Raum getanzt. Jetzt darf Anton darüber nachdenken, was für ein Arschloch er ist.«

»Echt krass.« Paula kicherte albern. »Mensch, Felicitas, wie kannst du nur so cool sein? Wenn ich in die dominante Rolle schlüpf, tun mir die Männer leid, wenn ich sie zu sehr quäl. Und dann diese Tittengeilheit! Am schlimmsten sind die, die mich streicheln wollen. Ich bin extrem kitzelig. Wie kriegst du die Kerle dazu, jede Menge Kohle abzudrücken, ohne dich auszuziehen; ohne Sex?« Das Mädchen nestelte an ihren ewigen Pulswärmern, zupfte an dem schwarzen Supermini, klemmte die Hände unter die dünnen Netzstrumpfbeine. Ihre Füße trippelten unaufhörlich auf der Stelle über den Teppich.

Felicitas angelte nach einem Lachsstückchen mit Reis. Als Switcherin spielte Jazz sowohl dominante als auch devote Rollen. Deshalb nahmen die Männer sie häufig nicht ernst. »Das geht gar nicht. Echte Dominas sind bis auf die Füße unberührbar. Ich beherrsche die Kerle mit Kopfkino. Sie liefern sich mir aus. Unsere Gäste gieren nach bedingungsloser Hingabe. Ficken können sie zu Hause.«

Paula hob ihren Kopf und seufzte. Die Narbe unter ihrem Kinn trat deutlich hervor. Sie schwieg.

Felicitas hätte gerne in den Kopf des Mädchens geschaut. Paula erzählte nie etwas von ihrer Kindheit, von ihrer Familie, und keiner außer ihrer Freundin Daniela wusste, wie das Leben der Switcherin außerhalb des Studios aussah.

Die Domina schüttelte den Kopf. »Sie spüren deine Unsicherheit. Der Minister kommt seit acht Monaten zu mir. Er hat vom ersten Augenblick an begriffen, worum es geht. Freiwilligkeit ist unser oberstes Gebot. Für einen angemessenen Tribut darf der Gast wählen, wie lange und mit wem er aus der Wirklichkeit aussteigt. In groben Zügen bestimmt er, was passiert. Ich respektiere, wenn das Spielobjekt keine Spuren möchte. Damit endet sein Wille. Ein Sklave ist eine leere Leinwand. Seine Herrin bespielt ihn mit ihrem eigenen Film, spontan, nach Lust und Laune. Ich will in erster Linie Spaß haben. Das Geld ist ein nettes Beiwerk.«

Eine Mischung aus Neid und Bewunderung traf die Domina aus nussbraunen Augen. »Okay, aber sechs Stunden und mehr dominant zu sein muss dich doch erschöpfen.«

Lady Caprice lächelte nachsichtig. Die Platte kannte sie. »Ich strenge mich nicht an. Ich bin so.« Felicitas wischte sich mit der Serviette über den Mund. »Was macht dir denn als Domina Spaß?«

Jazz runzelte die Stirn. »Den Kerlen Frauenkleider verpassen, sie in enge Korsetts und turmhohe Schuhe zwängen.«

»Was noch?«

»Ich arbeite gerne mit Strom.« J azz griff in ihren Wildlederbeutel, förderte eine Glasflasche mit einem Korken zutage und stellte sie mit einem Augenzwinkern auf den Tisch. »Diesen Spezialflüssigklebstoff hat ein Kumpel für mich gemixt. Das Zeug leitet den Strom über die angeklebten Elektroden in die Haut. Geht nach der Behandlung ratzfatz restlos wieder ab. Endgeil, oder?«

Die Domina warf aber einen skeptischen Blick auf den dilettantischen Verschluss. Wenn der Korken sich aus der Flasche löst, ist die Schweinerei in Jazz’ Tasche komplett. Sei’s drum, ich bin nicht ihr Kindermädchen . »Nicht schlecht. Und was macht dich so richtig an?« Felicitas schob sich ein Stück Avocado-Sushi in den Mund.

Paulas Augen glänzten. Felicitas erkannte Bösartigkeit. »Am geilsten find ich Fesselungen und Atemreduktion, aus Menschen Gummipuppen machen.« Die oberen Zähne des Mädchens spielten mit dem Piercing auf der Mitte ihrer Zunge. Hola, das Mädchen ist härter, als ich dachte. Und sie möchte das kaschieren. Ist das ihre Masche? Will sie, dass andere Menschen sie unterschätzen?

Felicitas legte die Stirn in Falten. »Dann mach’ das. Aber halte in jeder Sekunde der Session die Zügel fest in deiner Hand. Eine Domina ist Dienstnehmerin, keine Dienstleisterin. Setze deine eigenen Wünsche um.«

Jazz starrte die Ältere an. Die Domina spürte den Hass in ihrem Blick. Neid ist ein schmerzhafter Stachel im Fleisch der Ehrgeizigen , dachte Lady Caprice ungerührt. »Grill den Scheißkerlen das Hirn. Nur dann werden sie vor dir kriechen.«

Die Kollegin legte den Kopf in einer Weise schief, die Felicitas unnatürlich vorkam. »Ich versteh nicht.«

Die Augen des Mädchens sagten der Domina, dass sie genau verstand. »Brich ihren Willen.«

Felicitas fixierte Jazz mit der erneuten Vermutung, dass die nur tat, als sei sie eine Pipimaus. Die Switcherin konnte ihre Gefühle schlecht verbergen.

Bevor Felicitas Jazz im Detail erklären konnte, auf welche Weise sie den Willen ihrer Gäste außer Gefecht setzte, vernahmen die beiden Frauen im Eingangsbereich des Carpe Noctem eine verärgerte Stimme.

»Daniela Wackernagel, du kommst über eine Stunde zu spät. Dein Glück, dass August Schenker den Termin abgesagt hat. Er ist ein Stammgast. Und wie du aussiehst! Hast du dich wieder für lau vermöbeln lassen? Begreifst du denn nicht: das ist geschäftsschädigend! Menschenskinder, du lernst es nie! Weißt du was? Das nächste Mal bist du draußen!«

2»24/7«: 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche – 365 Tage im Jahr. Ergänzung des Verlegers: 24/7-Dom bzw. 24/7-Domina kann man aber auch sein, wenn man/frau einen Lebenspartner hat, der nicht nur in SM-Sessions, sondern auch im Alltagsleben gehorcht; das schließt Kontakte zur »Stinowelt« (=stinknormalen Welt) durchaus nicht aus.

7

IN DER NACHT nach ihrer Degradierung zur namenlosen Sklavin hatte Daniela im zugigen Treppenhaus in der Böttgerstraße auf die Heimkehr des Hausmeisters gewartet. Sie grübelte darüber nach, warum sie bei dem Dunklen Raben in Ungnade gefallen war. Ihre Gedanken kreisten um die verwirrende Session vor zehn Tagen.

Dark Raven hatte Kajira an einem Freitagabend nackt in den Tiefkerker seines Mittelalterparadieses gesperrt - ein Quadratmeter Lebensraum. Die Sklavin konnte nur in geduckter Haltung stehen. Durch eine Ritze in der Falltür flackerte das Licht einer Fackel. Sie lauschte auf die Schritte des Meisters. Die Eisentür der Folterkammer fiel mit einem Krachen ins Schloss. Dunkelheit umhüllte ihren Körper wie ein Latexanzug. Kajira streckte zaghaft die Hände aus, ihre Fingerspitzen tasteten über raue Steinwände. Mit den Fußzehen nahm sie Glätte und Fugen sowie ein leichtes Gefälle des Bodens zur Mitte wahr. Langsam setzte sie sich. Zu ihrem Erstaunen spürte sie eine angenehme Wärme an der Haut. Moder und Schweiß krochen in die Nase. Wie lange würde Gabriel sie in diesem Verlies lassen? Stunden? Tage? Sie hielt den Atem an, presste die Luft mit einem lauten Knurren aus der Brust. Als ob das die Stille vertreiben könnte! Ohne Handy ist das echt öde hier . Sie sehnte sich nach ihrem Zeichenblock, nach ihrer Armbanduhr – nach Licht.

8

GEFÜHLTE STUNDEN später trommelten Danielas Füße rastlos auf den Boden. Na toll! Was ist der Zweck dieser langweiligen Nummer? Sie sah das finstere Gesicht des Dunklen Raben vor sich, die beiden steilen Falten auf seiner Stirn. »Du kennst die Regeln, Sklavin. Ich bin dein Abgrund, und solange du mein Eigentum bist, sind Fragen nach dem Warum verboten!«

Kajira unterdrückte ein Seufzen. Okay, wenn es Ihnen Vergnügen bereitet, mich hier verschimmeln zu lassen … Sie schlang die Arme um ihre Beine. Was Gabriel wohl gerade oben macht? Er könnte das Haus verlassen, ohne dass ich es merke. Hat er mich vergessen? Ihr Herz hämmerte gegen die Brust. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten, stieß sie gegen die Wand. Die Haut über den Fingerknöcheln riss auf und blutete. Das brachte sie zur Besinnung. Mein Herr und Meister stellt mich auf die Probe. Er führt mich an meine Grenzen; prüft, was ich für ihn aushalten kann. Für ihn zu leiden ist meine Aufgabe. Ich darf ihn nicht enttäuschen . Sie wiegte den schweißnassen Körper vor und zurück. Das Mantra beruhigte ihren Puls.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Tote im Dominastudio»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Tote im Dominastudio» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Tote im Dominastudio»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Tote im Dominastudio» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x