Isabella Bach - Die Tote im Dominastudio

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Das Buch:
Felicitas Heyn: Erst Nonne. Dann Ehefrau und Mutter. Verlassen. Betrogen. Gedemütigt. Als der Ex-Mann das alleinige Sorgerecht für Tochter Karolin erhält, hat Felicitas genug von Demut und Gehorsam. Sie lebt ihre Verachtung für das sogenannte starke Geschlecht in der Parallelwelt des Sadomasochismus professionell aus. Als Domina Lady Caprice. Das Spiel um Unterwerfung, Demütigung und Strafe wird zur Lust der grausamen Herrin. Felicitas outet sich gegenüber ihrer spirituellen Großmutter Marlene, die japanisches Bogenschießen betreibt. Im SM-Studio Carpe Noctem finden die beiden Frauen die Leiche der Sklavin Kajira in einer bizarren Inszenierung. Kriminaloberrat und Marlenes Liebhaber Dr. Lorenz Vogelsang ermittelt. Seine SOKO findet am Tatort außer den Fingerabdrücken der Toten lediglich Felicitas' Prints. Die Domina ist Vogelsangs Hauptverdächtige. Nur Großmutter Marlene glaubt an ihre Unschuld.
Atemlos. Gesellschaftskritisch. Und im wahren Sinne des Wortes fesselnd.
Die Autorin
ISABELLA BACH wurde als Doris Wiesenbach in Frankfurt am Main geboren. Nach einem Dolmetscherstudium war sie in ihrem ersten Leben Chefsekretärin. Jetzt lebt sie mit ihrem Mann in Berlin und arbeitet als freie Autorin. Romane. Kurzgeschichten. Böse. Heiter. Sinnlich. Die Autorin ist Mitglied im VS – Verein deutscher Schriftsteller und im Verein der Mörderischen Schwestern.

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Er ließ sie abrupt los. Kajira stolperte, fiel, kniete nackt vor ihm, keuchte vor Erregung. Schweiß rann von den Brüsten über die Rippen zu ihrer Bauchkuhle in den Nabel.

»In den Saal!«

Die Sklavin schwankte in einen klassischen Rittersaal. Er war fünf Mal so groß wie ihre gesamte Wohnung. Kajira starrte auf eine lange Tafel, auf lederbezogene Stühle mit hohen Lehnen, auf schmiedeeiserne Kerzenlüster; selbst die Rüstung fehlte nicht. An natursteinernen Wänden hingen Schwerter von unterschiedlicher Größe neben lodernden Fackeln.

Sie konnte ein »Wow!« nicht unterdrücken.

Der Dom drehte sich um. »Schweig! Anziehen!«

Er reichte Kajira Fußketten, die sie routiniert über ihre Knöchel zog.

Dark Raven befahl seiner Sklavin, sich die Augen mit einem Lederstreifen zu verbinden. Dann kettete er ihre Hände auf den Rücken und drehte sie um die eigene Achse.

Mit dieser Bewegung streifte sie endgültig allen Ballast ab. Jetzt hielt allein der Meister ihr Leben in seinen Händen. Kajira genoss den Moment der Schwerelosigkeit, die Freiheit der Fesseln. Ihr Herz klopfte vor Vorfreude stürmisch gegen die Brust.

Dark Ravens Schritte entfernten sich.

Die Sklavin lauschte in die dumpfe Stille.

»Zu mir!«

Kajiras nackte Füße tasteten nach vorne. Die Fußketten klirrten auf dem Steinboden, hämmerten gegen ihre Knöchel. Oh du köstlicher Schmerz! Die Stimme des Meisters geisterte von einer Ecke zur anderen. Das Mädchen folgte ihr willig. Der Dunkle Rabe verhöhnte und beschimpfte sie. Die Sklavin genoss seine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Als Kajira ihren Herrn fand, war ihr Mund staubtrocken.

»Niederknien!« Der Sado schob die Binde auf ihre Stirn.

Die Augen der jungen Frau weiteten sich vor Überraschung. Was für ein Anblick! Er saß breitbeinig auf dem Stuhl an der Stirnseite der Tafel, den Gürtel des Morgenmantels gelöst, das Kurzschwert in der Hand. »Blas mir einen!« Er schob das Leder zurück über ihre Augen.

Daniela war glücklich. Was für ein Privileg! Sie roch seinen warmen Schoß; spürte, wie seine Härte ihren Mund ausfüllte. Er schmeckte wunderbar. Die kalte Schneide am linken Ohr gab ihr den Kick. Dark Raven bewegte sich kein Jota, blieb stumm. Erst am Ende stieß er so fest zu, dass die Sklavin auf den Rücken fiel. Ihr Steißbein knallte mit Wucht gegen den Boden. Gabriels Lebenssaft floss aus dem Mund in Kajiras Kehle. Sie schluckte und leckte genießerisch die letzten Tropfen von den Lippen, mit der seligen Gewissheit, den Geliebten in sich aufgenommen zu haben.

Gabriel riss die Binde von ihrem Kopf.

Kajira verneigte sich voll Demut. »Danke, Herr!«

Er befreite ihre Hände, warf den Schlüssel für die Fußfesseln auf den Boden.

Sie wagte einen kurzen Seitenblick auf sein Gesicht und erschrak.

Ein Mundwinkel des Doms zuckte. Er rümpfte seine Nase, als würde er etwas besonders Ekliges sehen. Das Herz der Sklavin zog sich schmerzhaft zusammen. Dark Raven riss das Hundeband von ihrem Hals, zeigte auf die mit Messing beschlagene Eichenholztür. »Geh!«

Oh Gott, ich habe ihn enttäuscht! Angst kroch Kajiras Hals hinauf. »Bitte schicken Sie mich nicht weg.«

Auf Gabriels Stirn erschienen Zornfalten. »Was?«

Die Sklavin nahm all ihren Mut zusammen. »Bitte! Sie können alles mit mir machen. Alles!«

Kajira sah die Faust nicht kommen; aber sie hörte, wie ihre Nase brach. Sie schluckte, hieß den brennenden Schmerz willkommen.

»Hier ist dein Lohn. Und jetzt geh’ mir ein für alle Mal aus den Augen, Daniela. Du ödest mich an.« Dark Raven dehnte ihren bürgerlichen Namen. Seine Stimme war voller Verachtung.

Die junge Frau sperrte den Mund auf. Sie konnte nicht durch die Nase atmen. Warmes Blut tropfte auf ihre Füße. Nicht hinsehen! Sie kämpfte gegen eine Ohnmacht an. Er hat mich Daniela genannt – nicht Kajira! Von jetzt an war sie eine namenlose Sklavin ohne Herr. Weniger wert als die Ausscheidungen eines armseligen Wurms; ein Nichts . Ihre Glieder fühlten sich taub an, ohne Leben. Sie spürte nicht, wie die Nase anschwoll, wie das Brennen sich bis unter die Augen ausbreitete. Eng in den Trenchcoat gehüllt, schlich Daniela wie ein geprügelter Welpe aus der Burg. Wieso schickt er mich weg? Was habe ich falsch gemacht?

Im Auto entdeckte die junge Frau, dass sie ihren Wohnungsschlüssel vergessen hatte.

6

FELICITAS HEYN saß auf der Couchlandschaft im Aufenthaltsraum des Carpe Noctem . Mit dem Rücken zur Wand verspeiste sie Sushi satt. Ihr Handy spielte I’m always on the bright side of life . Felicitas meldete sich. »Hi, Bernie, wie geht es dir?«

»Bestens, liebste Fee. Was hältst du davon, wenn ich dich nächste Woche Dienstag am Abend im Studio besuche?«

»Sehr viel. 21 Uhr würde passen; und die Karten für unsere SM-Kabarettveranstaltung am Samstag habe ich auch schon.«

»Klasse, ich freu’ mich drauf. Mach’s gut.«

»Du auch. Tschüss!« Felicitas klappte das Handy zu und bettete ihre Krokodillederstiefel auf einen Stoffhocker. Die Domina lächelte. Bernadette arbeitete mit großer Leidenschaft als Drehbuchautorin. Momentan recherchierte sie für einen Kriminalfilm, der im SM-Milieu spielen sollte. Felicitas schätzte die Freundin sehr. Sie war mittlerweile – abgesehen von Marlene – ihr einziger sozialer Kontakt, den sie außerhalb der sadomasochistischen Szene pflegte. Die Domina hatte in den letzten zwei Jahren alle anderen Freundschaften einschlafen lassen. Das so genannte normale Leben langweilte sie. Die dunkle Macht des SM-Paralleluniversums zog Felicitas ebenso in den Bann, wie es vor Jahren das Klosterleben getan hatte. Ohne Bernadette wäre Lady Caprice eine 24/7 2-Domina, würde ausschließlich in einer Schattenwelt leben.

Eine junge Frau mit dem Gesicht eines Teenagers öffnete die Tür zum Aufenthaltsraum des Studios. Klein, zarte Figur, eingeschnürte Wespentaille, Faltenminirock mit Karos. Über einem flachen Bauch wölbte sich das Ergebnis eines chirurgischen Eingriffs. Felicitas dachte an die Moderatorin und Autorin Sonya Kraus, die die in eine Korsage gezwängten Brüste als Pornohupen bezeichnen würde.

Die Domina grinste in sich hinein. Sie war froh über ihren kleinen Busen, dem die Erdanziehungskraft auch ohne BH wenig anhaben konnte.

Paula Otterstedt alias Jazz steuerte auf sie zu. Über ihrer Schulter hing ein riesiger schwarzer Wildlederbeutel. Das Mädchen trug immer ihren gesamten Hausrat mit sich herum. Sie guckte irritiert. »Ich dachte, du hast gerade einen Gast in der Mangel.«

Lady Caprice feixte. »Der büßt die nächsten zwei Stunden in Ketten auf einem Bein im Standkäfig.«

»Aber das ist doch der Minister, den ich gestern Abend in den Nachrichten gesehen hab.« In ihrer Stimme schwang Empörung. Jazz hockte sich neben Felicitas auf den Polsterrand.

Die Domina zuckte gelangweilt mit den Schultern. »Der scheißt auch nicht parfümiert.«

Die Neunzehnjährige schüttelte ihren kastanienrot gefärbten Pagenkopf. »Meine Fresse, bist du heute wieder auf locker gebürstet!«

Felicitas schob sich unbeeindruckt ein Stück eingelegten Ingwer in den Mund.

Jazz kaute an der Nagelhaut ihres Mittelfingers. »Du meinst, während du hier gemütlich sitzt und dir die Wampe vollschlägst, schmort dein Promi da hinten in seinem eigenen Saft?«

Felicitas lachte. »Ich bin heute gnädig. Er darf alle zehn Minuten das Bein wechseln.«

Jazz schaute ungläubig. »Der Arme! Und dafür zahlt der den vollen Preis?«

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