Gerd Frey - OUTPOST

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Der Erzählungsband «Outpost» ist die Fortführung des Erzählungsbandes «Dunkle Sonne», der im Jahr 2002 im Shayol-Verlag erschien und der 2003 den ersten Platz des Deutschen Phantastik Preises (dpp) für die beste Original-Kurzgeschichten-Sammlung belegte.
"Outpost" beinhaltet sämtliche nach «Dunkle Sonne» in verschiedenen Büchern und Magazinen publizierten Kurzgeschichten und zudem die nicht in «Dunkle Sonne» enthaltenen satirischen Kurzerzählungen um den Abfallverkäufer. Diese Geschichten entstammen der Zeit der ersten ernsthaften Gehversuche Gerd Freys als Autor und wurden behutsam überarbeitet, ohne den eigentlichen noch etwas rohen Charakter der Geschichten zu verändern.
Inhaltlich bietet «Qutpost» daher eine durchaus unkonventionelle Mischung aus Science-Fiction, Fantasy Horror und Erotik.

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»Meine Tochter!«, stöhnte er. »Was habt Ihr meinem Kind angetan?«

Kolvar bemerkte die Anspannung, die Baldrug erfasste. Er sah aus, als würde er ihn jeden Augenblick anspringen wollen. Doch der Quacksalber beherrschte sich.

»Eurem Kind geht es gut! Sie ist unversehrt und sie wird es auch bleiben, soweit Ihr bereit seid, mir einen kleinen Gefallen zu gewähren.«

Kolvar trat näher an Baldrug heran, der noch immer wie in Trance auf das von hellen Lichtern umtanzte Antlitz seiner Tochter starrte. »Solltet Ihr Euch jedoch widersetzen, wird sie verloren sein. Ihr habt zehn Tage Zeit, um mir meinen Wunsch zu erfüllen. Schafft Ihr es nicht, bin ich gezwungen, Eure Tochter für Euer Versagen büßen zu lassen.«

Baldrug schwieg, während er mit unerwartetem Aufbegehren Kolvars Blick erwiderte. Er schien jetzt völlig nüchtern zu sein.

»Sagt schon«, stieß er hervor. »Was soll ich für Euch tun?«

Kolvar griff in eine Tasche seines Umhangs und zog ein kleines Glasfläschchen hervor. »Bringt mir etwas von Ikondrars Blut. Ihr seid sein Leibarzt und dürftet keine Schwierigkeiten haben, an das Gewünschte zu gelangen.«

Baldrugs wankte einen Schritt zurück, als hätte ihn ein harter Schlag getroffen. »Wisst Ihr, was Ihr da von mir verlangt?« Sein Gesicht schimmerte blass. »Ikondrar ist höchst misstrauisch. Man munkelt sogar, er könne Gedanken lesen.«

»Weibergeschwätz!«, unterbrach ihn Kolvar barsch. »Denkt an Eure Tochter. Es ist Eure Entscheidung!«

Kolvar erwachte in seinem riesigen Bett, dass, von uralter Magie gehalten, etwas mehr als eine Handbreit über dem Boden schwebte. Ein quälender Schmerz pochte hinter seiner Stirn. Langsam richtete er sich auf, während sein Blick auf den makellosen Körper einer wunderschönen Frau fiel. Mit dem Rücken zu ihm und leicht in sich gekrümmt, ruhte sie völlig entspannt auf dem weißen Laken. Noch während er sie betrachtete, kehrten die Ereignisse des gestrigen Tages in sein Gedächtnis zurück.

Es war später Nachmittag gewesen. Die ersten aus Silberhof angereisten Händler hatten schon begonnen, ihre Waren zurück in die Wagen zu laden. Wie immer hatte Kolvar auf dem Markt mehr Geld als geplant ausgegeben und war schließlich in einer Gastwirtschaft eingekehrt. Kaum war er nach üppigem Mal und etwas zu viel Wein wieder ins Freie getreten, sprang ihn jemand von der Seite an.

Übler Mundgeruch stieß ihm entgegen, und er blickte auf ein hageres ungepflegtes Gesicht unter der löchrigen Kapuze. Der Angreifer war ihm schon in der Gastwirtschaft aufgefallen. Kolvar hatte sich während des Essens beobachtet gefühlt. Eine mit dunkler Kutte bekleidete Gestalt hatte ständig in seine Richtung geblickt, aber den Gasthof schließlich verlassen. Kolvar vermutete, dass er draußen, versteckt hinter der Pferdetränke, auf ihn gewartet hatte.

Der Überfall geschah innerhalb weniger Augenblicke. Der Bandit zwängte sich wie ein bösartiges Raubtier hinter ihn und zog mit erstaunlicher Kraft seine Arme nach hinten. Als er gerade dabei war, sein Messer über Kolvars Kehle zu ziehen, trat eine Frau aus dem Schatten. In ihren Händen ruhte eine scharfgemachte Armbrust. Der Bandit verharrte in seiner Bewegung und Kolvar spürte, wie das scharfe Messer leicht seinen Hals ritzte.

»Lasst ihn frei!«, rief sie. »Oder ich jage Euch einen Bolzen in den Kopf.«

Der Dieb lockerte seinen Griff ein wenig, sodass Kolvar wagte, wieder ein wenig Luft zu holen.

»Törichtes Weib«, erwiderte der Dieb fassungslos. »Warum stört Ihr mein Tun? Ist Euch das Opfer bekannt?«

»Ich bin nur nicht gewillt, mit anzusehen, wie rechtschaffene Bürger auf offener Straße von Euresgleichen aufgeschlitzt und ausgeraubt werden.«

Der Dieb lachte dumpf. »Rechtschaffene Bürger. Der feine Herr hier hat sicher mehr Blut an seinen Händen, als ich es jemals haben werde.«

»Geht!«, rief die Frau. »Bevor mir die Hand zu sehr zu zittern anfängt, und behaltet das Geschwätz für Euch!«

Der Dieb stieß Kolvar auf den durchweichten, matschigen Boden und wurde Teil der Dunkelheit.

Kolvar durchströmte eisige Kälte, als er begriff, wie knapp er am gestrigen Abend dem Tode entronnen war. Purer Zynismus: Da konnte er mächtige magische Energien entfesseln, um selbst gewaltige Ungeheuer zu Fall zu bringen, doch gegen das scharfe Messer eines Diebes, der sich in der Finsternis der Nacht anschlich, war er machtlos.

Die Schönheit in seinem Bett rekelte sich, drehte sich zu ihm und schaute ihn aus blau leuchtenden Augen an.

»Habt Ihr gut geschlafen?«, fragte Kolvar und legte sein strahlendstes Lächeln auf.

»Ausgezeichnet«, antwortete sie, zog die Beine an und lächelte zurück.

»Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich Euch in ausreichendem Maße danken kann?«, schmeichelte er ihr. »Ihr habt völlig ohne Eigennutz Mut bewiesen und dabei Euer Leben riskiert. Das ist außergewöhnlich!«

»Ihr habt mich schon dadurch beschenkt, mir Einlass in Euer Anwesen gewährt zu haben«, erwiderte sie. »Das ist ein großer Vertrauensbeweis!«

»Gebt Euch nicht so bescheiden«, sagte Kolvar. »Ihr habt Euch Anerkennung und eine angemessene Entlohnung verdient. Ich hoffe, Ihr habt einen gesunden Appetit. Ich habe uns ein Frühstück anrichten lassen.«

Kolvar saß schon weit über die vereinbarte Zeit an einem Tisch der Gastwirtschaft »Zur gelben Kröte« und leerte das dritte Glas Wein. Er gab der Wirtin ein Zeichen, dass er seine Zeche zu begleichen wünsche, als Baldrug doch noch im Eingang der Schenke erschien. Seine Bewegungen waren schwerfällig und sein blasses, dickliches Gesicht wirkte wie die Haut eines Toten. Baldrug sah aus, als wäre er dem Teufel persönlich begegnet.

»Wo wart Ihr so lange?«, rief Kolvar verärgert. »Ist Euch das Leben Eurer Tochter nichts wert? Ihr enttäuscht mich …«

»Beruhigt Euch!«, flüsterte Baldrug erschöpft. »Ich habe das von Euch Gewünschte bei mir. Das Vorhaben erwies sich jedoch schwieriger als …«

»Erspart mir die Einzelheiten!«, unterbrach ihn Kolvar. »Gebt mir die Phiole!«

Baldrug griff in die Innentasche seines Mantels, dessen teurer Stoff matt schimmerte, und reichte Kolvar das in blaues Tuch eingeschlagene Fläschchen.

Kolvar nahm die Phiole mit der kostbaren Flüssigkeit an sich und verstaute diese in seinem Gewand. Dann ließ er einen kleinen Lederbeutel mit Silbermünzen auf den Tisch fallen. »Das ist für Euch, schließlich bin ich kein Geizhals. Eure Tochter darf jedoch noch so lange meine Gastfreundschaft genießen, bis ich Gewissheit habe, dass Ihr mir nicht das Blut eines Taugenichts oder gar eines Hundes vermacht habt.«

Baldrug erhob sich wutentbrannt und stieß dabei den schweren Tisch zurück. »Ihr habt mich betrogen! Ich will meine Tochter zurück.«

Kolvar blieb ungerührt sitzen: »Habt Ihr mir das Gewünschte gebracht, ist Eure Tochter in wenigen Tagen wieder bei Euch, ohne dass ihr ein Leid geschieht. Habt Ihr mich dagegen betrogen, geht sie in meinen Besitz über und Euch werde ich töten.«

Baldrug erwiderte Kolvars herausfordernden Blick und stieß den Beutel mit den Münzen von sich. »Gebt mir meine Tochter unversehrt zurück, mehr verlange ich nicht.«

Der Tag zog sich warm und sonnig dahin. Die greise Sonne übergoss die sanft geschwungene Landschaft mit mildem, rötlichem Licht. Die Luft war so klar wie schon lange nicht mehr, sodass Kolvar bis zu den weißen schmalen Türmen der Stadt blicken konnte.

Kolvar spazierte durch seinen geliebten Garten, in den er sich gern zurückzog, wenn er schweren Gedanken nachhing, oder einfach nur Entspannung suchte. Diesmal war er jedoch nicht hier, um Zerstreuung zu finden. Zielgerichtet lief er auf die kleine Anhöhe am Rand eines kleinen Kräuterbeetes zu. Der Gärtner hatte dort ein Loch ausgehoben und die Erde reichlich mit Wasser getränkt. Kolvar schien es so, dass außer dem Geruch von feuchter Erde auch noch ein Hauch Verwesung in der Luft lag.

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